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Joe - wie lange noch?

Beitragvon Rincewind » Sa 28. Mär 2015, 08:51

Lieber Joe,
6 schöne Jahre bist du nun mein treuer Begleiter. Und nun das...
Mir schwante nichts Gutes, als die Tierärztin anrief und uns bat, mit dir zum Ultraschall zu kommen.
Jetzt haben wir die traurige Gewissheit, Diagnose Krebs (Hämangiosarkom). Nicht heilbar, inoperabel und sie geben uns noch max 6 Monate.
Uns graut vor der Zeit bis dahin und erst recht danach, aber wir wollen die Hoffnung nicht aufgeben.
Sei stark Joe, wir helfen dir...
Dein Partner Rincewind
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Beitragvon KlausundMelitta » Sa 28. Mär 2015, 11:44

oh, weh - ich kann Dir nur raten, nicht in tiefe Trauer zu verfallen - solch schöner Hund! Geniesst die noch verbleibende Zeit - sei so viel mit Deinem Joe zusammen, wie irgend geht. Lass ihn nie mehr alleine und wenn es dann so weit ist, lass ihn sich nicht quälen und erlöse ihn. Ich bin mir sehr sicher, er zeigt es Dir dann, wenn er wirklich nicht mehr kann.
Unsere Lumpi hat auch einen Tumor gross wie ein kleines Brot, der sich zwischen Herz und Lunge ausbreitet. Sie hat sehr viel ihrer alten "Springlebendigkeit" verloren, alles geht viel gemächlicher, sie muss öfters Pause machen und wenn sie eine knappe Stunde draussen rumgeschnuppert hat, so ist es genug.
Die Tierärztliche Hochschule in Hannover, wo wir in Behandlung waren, gab uns damals noch 4-6 Monate, inzwischen sind daraus schon knapp 2 Jahre geworden.
Augenblicklich geht es wieder sehr schlecht, Atemprobleme und Wasser im Gewebe - das Herz hat Schwerstarbeit zu leisten. Lumpi bekommt reichlich Medikamente, herzunterstützend bronchienerweiternd Allgemeinzustand kräftigend ... - mehr geht nicht.

Erleichter Deinem Joe zB. das Einsteigen ins Auto mit solch schräger Rampe, jedes Springen strengt sehr an und birgt die Gefahr des inneren Gefässrisses. Vielleicht ist es möglich, dass Du nachtens bei Deinem Hundi schläfst? Hunde (aber nicht nur Hunde) bekommen im Endstadium solch innere Unruhe/Angstzustände (vielleicht ahnen sie das nahe Ende?) - da ist es für das Tier sehr hilfreich und auch beruhigend, seinen geliebten Menschen direkt um sich zu haben.

Ich wünsche Euch noch eine tolle erlebnisreiche schöne Zeit miteinander - geniesse einfach jede Stunde!
Bitte, mach Deinem Joe das Weggehen nicht so schwer, indem Du ihm Deine grosse Traurigkeit spüren lässt. Das wäre das vorletzte Geschenk Deinerseits am ihn - das letzte ist dann ihn zu gegebener Zeit zu erlösen.

Alles Liebe und Gute für Euch!
Streichel ihn von mir - Melitta
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Beitragvon attila » Sa 28. Mär 2015, 12:02

... ich kann mich Melittas sehr einfühlsamen Worten nur anschließen, lieber Rincewind ... Es tut mir aufrichtig leid, dass ihr diese Diagnose bekommen habt und ihr die Konsequenzen aushalten und durchleben müsst.
Auch wir haben mit unserem treuen Seelenhund Smoke, ein großer Aussie-Rüde, ähnliches erlebt, wie Melitta mit Lumpi.
2008 bekamen wir vom TA die Diagnose Blasenkrebs. Der TA riet uns, nichts zu unternehmen, keine OP oder ähnliches, sondern jeden Tag mit ihm so zu verbringen, als sei es der letzte ....
Das haben wir 6 Jahre lang gemacht ... Am 11. September 2014 ist er, im Alter von 14 Jahren, an Altersschwäche gestorben.... Er fehlt so sehr ...

Ich hoffe und drücke ganz fest die Daumen, dass euch noch viele schöne Tage ... Wochen ... Monate bleiben.
Einen dicken Knuddler an Joe ...
Zuletzt geändert von attila am Sa 28. Mär 2015, 16:59, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon jion » Sa 28. Mär 2015, 12:56

wir können uns absolut den Worten von Metitta und Gila anschliessen. Wir mussten letztes Jahr die gleiche Diagnose von unserem Tierarzt zu Kenntnis nehmen. Es tat so weh, als wir unsere Sunny über die Regenbogenbrücke gehen lassen mußten. Wir vermissen sie heute, nach über einem Jahr immer noch so sehr. Ich denke, wer niemals einen Hund hatte, wird sich kaum vorstellen können, wie es dann in einem geht.

Geniesst jede Stunde mit eurem Joe, solange es noch geht, und wir wollen hoffen, dass er nicht leiden muss. Seit tapfer.
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Beitragvon Har-Pi » Sa 28. Mär 2015, 15:00

Schade, dass Dein neunter Beitrag ein so trauriger sein muss.

Unsere Gefühle sind mit Euch.

Hoffentlich bleibt Joe noch recht lange unter uns und wenn es soweit ist, dass er nicht leiden muss. Hunde sind so tapfer und beschweren sich nie über Schmerzen. Unsere Tayla hat es nach der Diagnose nur 14 Tage geschafft, das war traumatisch.

Freut Euch an jedem Moment, der Euch bleibt.
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Beitragvon Rincewind » Sa 28. Mär 2015, 22:38

Hallo ihr Lieben...
Vielen lieben Dank für eure Anteilnahme und die guten Wünsche.
Anfang der Woche besuchen wir noch eine Tierheilpraktikerin um alle Möglichkeiten auszuloten, Joe noch so viel Zeit wie möglich zu geben.
Er zeigt ja im Moment noch keine Beschwerden, dass macht es für uns nicht leichter...

LG Andree (Rincewind)
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Beitragvon schlado » So 29. Mär 2015, 18:20

Hallo Andree,
auch wir haben alle Möglichkeiten
in Anspruch genommen, um unseren Billy
ein wenig zu helfen...letztendlich werdet Ihr selbst
den Zeitpunkt erkennen, wenn es keinen Sinn mehr macht
und Joe einfach nur noch leidet.
Wir haben das Glück gehabt einen guten, einfühlsamen Tierarzt
gefunden zu haben, der uns die letzten Monate begleitet hatte.
Wir wünschen euch in der kommenden, schweren Zeit alles Gute und
ganz viel Stärke!
Gruß aus Kiel
Ralf
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Beitragvon Aramis » So 29. Mär 2015, 20:06

Hallo Andree,

auch wir wünschen Euch und Joe noch eine gute Zeit. Geniesst die Zeit mit eurem Familienmitglied so lange es geht. Ihr werdet genau
wissen wann der Zeitpunkt da ist und man sich trennen muss. Wir mussten im Februar unseren 17,5 Jahre alten Hund einschläfern lassen.
Das war ein harter Schlag. Mittlerweile haben wir wieder einen jungen Hund - er hat ein anderes Temperament und wir würden ihn jetzt
schon nicht mehr hergeben. Unseren alten Hund werden wir jedoch nicht vergessen.

LG Gabi
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Beitragvon Rincewind » Di 31. Mär 2015, 12:39

Hallo..
Wir waren gestern mit Joe bei einer "alternativen" Tierärztin. Sie wird uns helfen Joe zu Begleiten und ihm Lebensqualität zu erhalten solange irgend möglich.
Wäre alles weniger doof, wenn es nicht schon der zweite Hund wäre, bei dem eine solche Diagnose gestellt wurde.

http://andreeutermoehlen.de/apollo/

Danke für die Wünsche Euch allen.. Andree
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