Pedelec im Womo ohne Landstrom laden

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womofreundin
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Pedelec im Womo ohne Landstrom laden

Beitrag von womofreundin » Mo 15. Mai 2017, 21:14

moin,
wieviel Watt muss ein Wechselrichter haben, um ein E-Bike zu laden??
Muss es ein reiner Sinus sein, oder reicht ein modifizierter??
Gibt es auch weitere 12 V Lösungen??
Der Firmeninhaber von Power-Butler in Wilhelmshaven ist verstorben und die Firma existiert nicht mehr

Danke für Antwort

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Re: Pedelec im Womo ohne Landstrom laden

Beitrag von BossCatOne » Mo 15. Mai 2017, 21:32

womofreundin hat geschrieben:Der Firmeninhaber von Power-Butler in Wilhelmshaven ist verstorben und die Firma existiert nicht mehr
Oh, das ist nicht schön zu lesen. Dann hoffen wir mal, dass unser Power-Butler seine Dienste noch lange lange leisten wird. Ist wirklich Schade, dass die Firma nicht weitergeführt wird. :(



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Re: Pedelec im Womo ohne Landstrom laden

Beitrag von nelly » Mo 15. Mai 2017, 21:47

Wir haben einen reinen Sinus mit 300 Watt Dauerleistung. Das Ladegerät hat eine Aufnahme von 195 Watt.
Ob es anders geht, wissen wir nicht.

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Re: Pedelec im Womo ohne Landstrom laden

Beitrag von Chief_U » Di 16. Mai 2017, 04:58

Hallo,
mein Waeco Sinuswandler hat 350 Watt und auf dem Ladegerät steht 2A. Funktioniert nicht, Ladegerät zieht zu viel.
Wollte schon einen stärkeren besorgen, da hat sich ein Bekannter die Daten angeschaut. Die Fahrradakkus haben 16+17,5 Ah, die Aufbaubatterien sind 2x120Ah Gel. Er meinte, dass ginge zu sehr auf die Aufbaubatterien. Dazu kommt der Kompressor Kühlschrank, der will auch Strom. Da hab ich es sein lassen. Das ist dann für uns ein Grund, ab und an Landstrom anzustecken.
Wenn, dann nimm auf alle Fälle einen Sinuswandler. Ich hab mir schon mal ein Ladegerät mit so einem Sinus ähnlichen Wandler gekillt.


Gruß Uwe

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Re: Pedelec im Womo ohne Landstrom laden

Beitrag von thomasd » Di 16. Mai 2017, 07:08

womofreundin hat geschrieben: wieviel Watt muss ein Wechselrichter haben, um ein E-Bike zu laden??
ohne Angaben kann man nur raten und schätzen!

Ich schätze 600 Watt.



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Re: Pedelec im Womo ohne Landstrom laden

Beitrag von camper2509 » Di 16. Mai 2017, 08:16

ich habe einen normalen wechselrichter von 900W im Wohnmobile verbaut. mit diesen lade ich unsere beiden akkus und es klappt bisher auch immer super gut



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Re: Pedelec im Womo ohne Landstrom laden

Beitrag von Lira » Di 16. Mai 2017, 08:57

Hier kann man das umrechnen:
https://www.akkuline.de/Rechner/watt-um ... -volt.aspx
Könnte an meinem 1000-W-Wandler also meinen Bosch-Akku laden.

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Re: Pedelec im Womo ohne Landstrom laden

Beitrag von womofreundin » Di 16. Mai 2017, 11:52

moin, dankeschön für Eure Antworten
bin zZt mit dem Womo ohne E-Bike unterwegs, deshalb kann ich keine näheren Daten liefern
aber mit dem Link zur Umrechnung, von Isa, kann ich dann was anfangen

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Re: Pedelec im Womo ohne Landstrom laden

Beitrag von gerwulf » Mi 17. Mai 2017, 07:47

Hallo,

ich habe schon mehrfach unsere Akkus geladen.
Bedingung war, dass die Sonne genug Nachschub lieferte. Da hatte unser Wechselrichter mit 1800 Watt keine Probleme und für den Abend war auch noch genug Saft in den Batterien!

Sonnige Zeiten
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Re: Pedelec im Womo ohne Landstrom laden

Beitrag von Tourist » Mi 17. Mai 2017, 09:52

Hallo Stromradler,

da geht´s ja munter hin und her - nicht nur auf den Radlwegen sondern auch mit den Rechenkünsten...

Ich rechne das mal ein meinem Beispiel vor, die Ausgangslage:

- Pedelc mit 48 V - Akku und 10,5 Ah -> 504 Wh (das ist die Energie, die maximal im vollen Radlakku "drinsteckt")
- Ladegerät dafür, 230 V (100 V - 240 V) Eingang mit 2 A max., Ausgang 54,6 V, 2 A max.
- Womobatterie 12 V, 100 Ah -> 1.200 Wh
- Wechselrichter (Sinus) 12 V -> 230 V, max. 650 W (das entspricht einem Strom von 2,8 A)

Ergebnis:

- ich kann mit meiner Konfiguration den Akku des Pedelecs aufladen, die 650 W Leistung des Wechselrichters genügen, da das Ladegrät relativ schwach (und damit akkuschonend - vermutlich auch "günstig") ist

- eine vollständige Fahrradakku - Ladung entleert den Womo-Akku rund zur Hälfte (interessant: der kleine, leichte Radl-Akku enthält also rund die Hälfte der Energie einer 25 kg schweren Womobatterie!), Verluste durch Wechselrichter (Wirkungsgrad 80 - 90 %) und die Ladung (Verluste ebenfalls ca. 10 - 20 % geschätzt) berücksichtigt

- das ganze macht nur Sinn, wenn man genug Solarpower zur Verfügung hat, um die Womobatterie wieder auzuladen (oder eine zweite als Reserve, so wie in meinem Womo)

Es funktioniert ganz gut, wenn man ein bisschen mitdenkt. Den Radlakku lädt man so oft wie möglich nach. Vollständig entleert hab ich den noch nie, das würde mein "Sitzfleisch" auch nicht aushalten (70 km bei voller Unterstützungsstufe, 140 km oder mehr bei niedrigster Stufe). Meistens fährt man bei schönem Wetter Rad, es macht Sinn, die Zeiten in denen die Sonne scheint auch zum Laden zu nutzen (vor der Abfahrt für die Spätaufsteher, gleich nach Rückkehr von der Radltour für die Frühstarter) bzw. während der (Womo-) Fahrt aufzuladen. Nicht so klug ist es vielleicht, den Radlakku übernacht zu laden, wenn man nicht weiß, wie das Wetter am nächsten Tag wird und vielleicht gar nicht zum Radlfahren taugt: Man riskiert dann einen leeren Womoakku, braucht bei Regenwetter viel Licht und Strom für diverse Unterhaltungsmedien etc. - und ein Großteil der verfügbaren Energie steckt im Fahrradakku... .

Das alles trifft - wie erwähnt - nur auf meine Konstellation zu und dient als grobe Abschätzung, was möglich ist. Die in den vorhergehenden Beiträgen genannten Rechungen konnten mich nicht so ganz überzeugen, aber natürlich kann man in Details auch über meine Einschätzung (und Erfahrung) diskutieren (z.B. wieviel der Kapazität eines 100 Ah Womo-Akkus nun tatsächlich zur Verfügung steht - das ist aber an dieser Stelle gar nicht so interessant).

Viel Spaß beim Stromradln wünscht
Tourist

P.S.: Landstrom? Was ist das? Braucht man das... ;)



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