Der Knauser, planlos in die Niederlande

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Der Knauser, planlos in die Niederlande

Beitrag von Havoerred » Do 4. Apr 2019, 18:56

Hallo zusammen,

heute starten wir unsere erste größere Tour in diesem Jahr und laden euch ein, daran teilzunehmen.

So Leute, es geht los, schön das ihr schon frühzeitig eure Fahrkarten gelöst habt. Wettermäßig sieht es heute zwar noch nicht so toll aus, aber ihr wisst ja, wenn Engel reisen. Ich bin da zuversichtlich, habe ich doch auch immer einen guten Draht zu Petrus und esse auch immer meine Teller schön leer. Das hilft, solltet ihr selbst mal probieren, statt übers schlechtes Wetter zu jammern.

Auch wenn es heute früh, beim laden des Knauser alles andere als sonnig ausgesehen hat.


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Aber das wird nicht lange anhalten, wetten...Leider hat sich unsere Abfahrt etwas nach hinten verschoben, liegt daran dass der Wassertank ewig gebraucht hat, bis er voll war und auch meine Lieblingsgepäckpackerin, auf Grund des noch schlechten Wetter`s nicht so richtig in die Gänge kam.

Aber jetzt ist es soweit. Gut Ding will halt Weile haben. Los geht’s, anschnallen, rauchen einstellen, macht es euch bequem.

Und ihr dort hinten in der Garage, hört auf an den elektrischen Sachen rumzuspielen. Nehmt euch lieber schon mal ein Schlückchen von dem Roten, den ich extra für euch da eingepackt habe. 
Aber beeilt euch mit dem leeren, wir sind gleich da.

Mhhmmm, nachdem mir HR 3 gerade einen Stau auf der A 3 Richtung Limburg durchgegeben hat, habe ich mich kurzer Hand für eine Tourenänderung, entlang am Rhein entschieden. Mit dem Fazit, dass wir schon nach knapp 7 Kilometer vor einer der vielen defekten Autobahnbrücken bei Wiesbaden stehen.

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Aber erstaunlicher Wiese geht es heute hier mal richtig schnell und der Zeitverlust von 10 Minuten, ist nicht beachtenswert.Da stehen wir in Rüdesheim, an der Bahnschranke mit 15 Minuten schon etwas länger.

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Bis die zwei Züge dort vorbei sind.
:roll:

Da wir ganz vorne im Stau stehen, geht es jetzt zügig weiter, schön gemütlich an unserem schönen Rhein entlang. Genießt die schöne Aussicht auf Deutschlands wohl schönste Region.Und schon sind wir auch an unserem ersten Tourenziel angekommen.

Urmitz am Rhein, ein kleines Örtchen kurz hinter Koblenz, keine 100 Kilometer von unserer Heimat entfernt, wird heute unsere erste Zwischenstation.

Da es langweilig wird, immer den gleichen Stellplatz in Lahnstein anzufahren, habe ich mich heute mal für Urmitz entschieden, wo wir jetzt in der Kaltenengerser Straße 36, direkt in der ersten Reihe direkt vor dem Rhein noch den letzten freien Stellplatz belegt haben.

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Schon erstaunlich, wie viele Fahrzeuge hier schon um kurz nach 14:00 Uhr stehen.
Gerade noch 3 Plätze insgesamt frei. Davon nur unserer in der ersten Reihe von wo man auch einen schönen Blick auf den Rhein hat, wenn es nicht gerade regnet.
Von der zweiten Reihe aus, hat man auch einen schönen Ausblick, auf die davor geparkten Womos, die davor stehen….
:roll:


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Für 7,-€ steht man hier wunderschön und für den Strom zahlt man 1,- € für 8 Stunden.Wir gehen jetzt erst mal die Hunde lüften, danach holt meine Lieblingsbeifahrerin erst mal ihren Mittagsschlaf nach.

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Sie versäumt ja auch nichts, es regnet ja immer noch.

Gegen Abend werden wir dann in die Post gehen und etwas fleischiges zu uns nehmen, bevor wir es uns im Knauser gemütlich machen.

Und jetzt werde ich sie wecken, denn die Sonne bricht durch und die Hunde wollen raus.

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Euch stehen die verbleibenden Stunden zur freien Verfügung. Passt auf, dass ihr nicht in den Rhein fallt. Wir sehen uns morgen früh pünktlich zwischen 8:00 und 11.00 Uhr zur Abfahrt.Bis dahin.



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Re: Der Knauser, planlos in die Niederlande

Beitrag von tuppes » Do 4. Apr 2019, 21:55

Hallo Rainer und Wohnmobilfahrerin (z.Zt. noch in Lauerstellung),

ich wünsche euch eine schöne und störungsfreie Reise in die Niederlande. Erholt euch gut, habt viele schöne Erlebnisse und Momente und lasst euch durch die sicherlich wieder zahlreichen MitfahrerInnen nicht aus der Ruhe bringen.
Erhard (Tuppes)



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Re: Der Knauser, planlos in die Niederlande

Beitrag von Havoerred » Do 4. Apr 2019, 22:08

Danke dir Erhard.
In der Ruhe liegt die Kraft, danach (ver)fahre ich mich regelmäßig.
 



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Re: Der Knauser, planlos in die Niederlande

Beitrag von Havoerred » Do 4. Apr 2019, 22:33

Schnell noch ein Nachtrag.

Wir kommen gerade vom Abendessen zurück.

Absolut eine Empfehlung wert, das Gasthaus zur Post.

Nur  400 m vom Stellplatz entfernt (vom Stellplatz kommend an der Hauptstraße rechts abbiegen), erhält man in der von außen unscheinbaren Dorfkneipe für relativ kleines Geld, ein sehr gutes Essen. Die Portionen waren so groß, dass ich nicht alles packte und das will was heißen. :o

Wir hatten uns Beide für ein Schnitzelgericht entschieden. 

Meine Lieblings Cordonbleuesserin für ein solches und ich für das Schnitzel mit Champion, dazu gab es für uns Beide einen Beilagensalat, der uns hervorragend schmeckte.

Dazu dann noch vier Radler und das alles für 33,- € inklusive einer Rückenmassage für mich, von der netten Bedienung. :mrgreen:

Also wer mal in Urmitz ist, probiert es mal aus. 


 



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Re: Der Knauser, planlos in die Niederlande

Beitrag von gerwulf » Fr 5. Apr 2019, 15:11

Hallo Rainer,

schick schon mal ein paar der WoMo-Fahrer mit ihren Unterkünften nach Hause. :lach1

Wir wollen kommenden Mittwoch auch in die Niederlande und brauchen noch hie und da einen freien SP.

Vielleicht rollen wir uns ja über die Füße

Sonnige Zeiten
gerwulf (noch ein Reiner)



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Re: Der Knauser, planlos in die Niederlande

Beitrag von Havoerred » Fr 5. Apr 2019, 17:03

Hallo Reiner,

hier in den Niederlanden ist eigentlich genügend Platz für alle. Da werdet auch ihr bestimmt ein Plätzchen finden.

Falls wir uns treffen sollten, bitte nicht über die Füsse rollen, das ist meine empfindlichste Stelle. :o

Eng war es nur in Urmitz, warum????



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Re: Der Knauser, planlos in die Niederlande

Beitrag von Havoerred » Fr 5. Apr 2019, 17:49

Schön dass ihr alle pünktlich wart. 

Heute wird für euch eher ein etwas langweiliger Tag. Es steht nichts besonderes auf dem Programm. Ich habe in Goch einen Termin mit dem Knauser bei WCS. Wollen mal sehen, was wir im Knauser noch verbessern könnt.

Da mir die Firma WCS von verschiedenen Wohnmobilisten empfohlen wurde, habe ich dort schon vor zwei Wochen einen Termin vereinbart für 11:00 Uhr.

Leider mal wieder verplant, der Überschrift dieses Trööts entsprechend. War doch unser Termin für 11:00 Uhr, aber das war dem Verkehr auf der Strecke von Urmitz, trotz relativ früher Abfahrt nicht Recht. Schließlich kamen wir doch um kurz vor 13.00 Uhr dort an.
Aber trotzdem wurden wir trotz Verspätung gut beraten und ich habe ein gutes Gefühl, was diese Werkstatt betrifft.

Der Eindruck bei der Firma bisher, sehr kompetent und auch sehr freundlich. Trotz Hochbetrieb wurde unserem Knauser viel Zeit gewidmet.

Der Meister guckte sich den Knauser und sein zur Zeit vorhandenes Equipment an, nahm Maß und erklärte mir dann was an Verbesserungen möglich wäre. Da mir die Versorgung mit den alten Akkus nicht so Pralle vorkommt.

Zu schnell nähern die sich dem Punkt, wo die Stromversorgung wegbricht und ich auf Landstrom angewiesen bin. Schon unsere Luftfederung und die Hubstützen ziehen gewaltig was raus. Da bleibt dann nicht mehr viel Kapazität über.

Doch bald ist Land in Sicht. Rechtzeitig vor unserer Schwedentour, erhält der Knauser nun Mitte des Monates ein neues Ladegerät, 2 neue Lithium Akkus, einen Ladebooster und zwei zusätzliche Solarpanellen aufs Dach.

Damit sollte dann die Versorgung für einige Tage sicher sein und wir müssen dann mit Strom nicht mehr so knausern. Aber trotzdem bleibt er unser Knauser.

Inzwischen sind wir weiter Richtung den Niederlanden gefahren und stehen dort seit heute Mittag auf dem nur halb belegten Stellplatz Ons Pläkske, wo wir von der Besitzerin Francien wieder freudig begrüßt wurden.

Details und Fotos hatten wir schon bei unserem letzten Besuch eingestellt. viewtopic.php?f=477&t=23937

Hier werden wir voraussichtlich auch Morgen noch stehen, bevor wir dann nach Steenderen weiter rollen.

Aber wir werden berichten. Ich muss nun erst mal einen Fehle rausbügeln, den ich heute gemacht hatte. Habe ich doch in einem Anfall von Hunger, eine Fleischportion aus dem Kühli genommen und verzehrt. Leider war des aber das Fleisch welches meine Lieblingsköchin, für unsere älteste Hündin vorgesehen hatte, da die jetzt ziemlich schnäckelisch wird, was das Essen betrifft. 

Bin gerade dabei mein Messer zu schärfen um dann mal zu sehen, ob ich nicht ein leckeres Osterlämmchen zum Gang in unseren Kühli überreden kann.

Aber da ich Tierfreund bin, wird es doch eher darauf hinauslaufen, das ich nach Cuijk radeln werde um dort den Metzger zu überfallen.

Bis Morgen.




 



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Re: Der Knauser, planlos in die Niederlande

Beitrag von Havoerred » Mo 8. Apr 2019, 21:17

Jetzt noch schnell den Bericht für Samstag und die folgenden Tage nachreichen, da mein Laptop nicht mehr so wollte. Irgendwie hat er sich aufgehängt, als ich Bilder von meinem Schmartphone übertragen habe, dann ging erst mal nichts mehr. Inzwischen konnte ich ihn aber wieder starten und damit geht es hier dann auch weiter.

Samstag stehen wir noch immer auf dem SP Ons Pläkske, inzwischen ist es Proppen voll geworden. Bis auf zwei deutsche Fahrzeuge und einen Belgier sind es alles Niederländer, welche den Platz belegen.
Am Aufenthaltsraum, hängt wieder ein Schild aus, aus welchem hervorgeht, dass zum Abend die Möglichkeit besteht, sich mit Gerichten aus dem nahe gelegenem Imbiss zu versorgen. Die Stellplatzbesitzer haben dazu eine Liste ausgelegt und bestellen, dass Gewünschte bis 17:00 Uhr und man kann es dann ab 18:00 Uhr abholen, bzw. im Aufenthaltsraum verspeisen. Wird sicher wieder ein netter Abend mit viel Erfahrungsaustausch.

Da bleibt doch heute mal unsere Küche kalt und wir geben uns den Niederländischen Spezialitäten vom Imbiss hin. Frikandel Spezial und Fritjes Spezial, werden uns am Abend den Hunger stillen. Ab und zu kann man ja mal Fastfood zu sich nehmen. Solange es nicht ausartet. :mrgreen:

Aber bevor es so weit ist, geht es am Vormittag mit dem Rad noch schnell einmal zum Vrije Markt nach Cuijk. Mal sehen, was dort heute so alles angeboten wird. Bei letzten Besuch hatten wir da ja nichts gefunden. Viel Hoffnung dass dieses Mal etwas mit nach Hause wandert, habe ich zwar nicht.

Aber man weiß es ja nie, was dort so alles auf den Tischen zu finden ist, in diesem Hallen Flohmarkt. Der von Händlern bestückt wird, die dort in den, inzwischen nach einem Brand wieder 4 aufgebauten Hallen, feste Verkaufsstände gemietet haben. Und alles mögliche 

Aber bevor wir die heiligen Hallen betreten, verlangt der Fischstand vor dem Flohmarkt noch einen besuch. Wenn wir heute Abend schon Niederländische Spezialitäten essen, warum sollen wir dann heute zum Mittag eine Bratworscht zu uns nehmen. Neeeh da muss es schon was Regionales sein, also gibt es eine Portion Kibbeling für jeden von uns. Ihr seid auch eingeladen zu helfen, een portie kibbeling met knoflocksaus zu probieren. 

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Lecker so für zwischendurch, man könnte sich daran gewöhnen.

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Doch dann erobern wir die Hallen des Vrije Markt und bezahlen 2,50 € pro Person. Dafür haben wir eine geraum zeitlang Spaß und stöbern an den vielen Ständen.

Gekauft haben wir nichts, da es nichts gab, was uns besonders verleitet hätte. Einzig eine Halterung um mein Schmartphon am Rad zu befestigen (um Maps zu kontrollieren, ob es auch den besten Weg anzeigt) wäre beinahe mit gekommen. Letztlich ist es aber an der Hartnäckigkeit des Händlers gescheitert, der die Hülle nicht aus der Verpackung nehmen wollte, damit ich probieren könne ob die Hülle für mein Schmartphon passt. Nun ja, ich werde die Hülle auch anderweitig bekommen und wahrscheinlich zu einem besseren Preis,wie ich inzwischen bei Amazon sehen konnte. Demnächst mal bei unserem Radhändler am Ort rein sehen, da kann ich dann auch anprobieren. :mrgreen:

Vieles ist zu sehen, ein Niederländer singt Lieder aus den 1950-1970zigern zu denen wir dann jeweils den deutschen Titel erraten. 
Macht Spaß und so mancher Immergrün ist dabei, den wir schon als Kinder gesummt haben.

Da heute kein besonders großer Andrang herrscht,

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kommen wir zügig durch die Gänge, in denen sich kaum mal ein Stau bildet. Wahrscheinlich sind die Niederländer bei dem schönen Wetter in ihren Gärten beschäftigt.

Die vierte Halle, welche bei unserem letzten Besuch noch geschlossen war, ist jetzt zu 80 % mit Ständen belegt

Unser Stellplatz Besitzer erzählte uns, dass vor dem Brand wesentlich mehr Händler mit richtigem Trödel dort präsent waren und kaum Neuwaren angeboten wurden. Aber anscheinend sind bei dem Großbrand sämtliche Trödelteile verbrannt, da die Händler dort permanente Stände in der Halle hatten, die nie geräumt wurden. Das muss dann natürlich irgendwie aufgefüllt werden. Daher sind dann viel Händler mit Neuwaren da, schade drum.

Ob es in Zukunft jemals wieder so ein umfangreiches, reines Trödel Angebot geben wird, ist mehr als fraglich meint er- Da die meisten Händler, deren Sachen bei dem Großbrand verloren gingen, keine Versicherung hatten.

Da wir schnell durch die Hallen gelangten, waren wir auch schon noch nach knapp zwei Stunden wieder am Platz, wo wir dann den Rest des Nachmittages in der prallen Sonne sitzend genossen, während es zu Hause regnete.

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Der Abend verging dann recht unspektakulär, ohne großen Alkoholgenuss. Da alle Niederländer mit ihren Spezialitäten in ihren Mobilen verschwanden, gab es auch kein gemütliches zusammen Sitzen, wie wir es bei unserem letzten Besuch auf diesem Platz erlebt hatten. Schade, da wären bestimmt wieder einige niederländische Worte bei uns hängen geblieben.

Gute Nacht bis Morgen früh. Seid zeitig da, wir fahren weiter nach Steenderen , aber wir werden auf dem Weg dorthin noch eine Safari unternehmen. Lasst euch überraschen.
 



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Re: Der Knauser, planlos in die Niederlande

Beitrag von Havoerred » Mo 8. Apr 2019, 22:35

Sonntag früh, Guten Morgen, ich hoffe ihr habt gut geschlafen. Wir sind früh auf und unser Knauser ist fertig zur Weiterreise. Also einsteigen und dann geht es auch schon los.

Burgers Zoo in Arnhem ist heute unser erstes Ziel. Ohje welcher Betrieb schon auf den Parkplätzen. Aber eh wir uns versehen, werden wir von dem Personal schon auf geräumige Parkplätze geleitet, die wohl extra für Wohnmobile vorgesehen und mit Hütchen abgesperrt sind.

Da hatte ja Frau Hamers, vom Burger Zoo, die ich im Vorfeld unserer Reise angemailt hatte nicht geschwindelt, als sie mir antwortete, dass wir auch mit dem Womo willkommen sind und einen entsprechend großen Parkplatz finden werden.

Jetzt schnell noch mal mit den Hunden einen Spaziergang gemacht, da diese nicht mit in den Zoo dürfen. Sie bleiben im Knauser und sind dort gut aufgehoben. die geöffneten Fenster sorgen für ausreichend viel Frischluft, unter den Bäuen ist es eh etwas schattig und so heiß, das wir uns Sorgen machen müssten und das ganze wahrscheinlich verschieben würden, ist es ja auch noch nicht.

Los geht es. Merkt euch bitte den Standplatz vom Knauser, damit wir uns um 16;00 Uhr dort alle wieder treffen können, bevor es weiter geht. Wer nicht da ist, ich warte höchstens 2 Minuten bevor ich starte, der muss sehen wie er nach kommt. :mrgreen:

Trotz dem großen Andrang auf den Parkplätzen geht es an den Kassen vor dem Haupteingang recht zügig voran. Drei Minuten nach unserem Eintreffen, sind wir 53,- € los und haben dafür 2 Karten und ein bezahltes Parkticket, sowie einen Plan des Zoo`s in der Hand.

Direkt hinter dem Eingang begrüßen uns die Brillenpinguine aus Südafrika, denen unsere Temperaturen im Sommer nichts ausmachen, da sie die Hitze gewöhnt sind. Hingegen im Winter wenn es mal kalt wird, bekommen sie Probleme bei frostigen Temperaturen und müssen in beheizte Unterkünfte umziehen.

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Um den Tieren im Zoo  optimale Unterkünfte und Lebensräume zu ermöglichen wird im Burger Zoo an vielen Stellen gebaut und auch einige Bereich sind daher für Besucher gesperrt. Schade, gefühlt sieht man nur 70 % der Tiere. Aber somit haben wir ja bei unserem nächsten Besuch die Möglichkeit wieder Neues zu entdecken. ;)

Als nächstes kommen wir in die Mangroven, ein großer Hallenbau, in welchem sich unter subtropischen Temperaturen viele bunte Schmetterling, aber auch sonst viele Bewohner dieser Region tummeln. 

Schade das die großen blauen Schmetterlinge so schnell fliegen und sich kaum  einmal irgendwo niederlassen, die wären eine Aufnahme Wert gewesen. Aber da ich kein Tierfotograf bin und auch noch irgendwann wieder weiter will, übe ich mal mit kleineren Lingen.

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Die machen es mir leichter und bleiben wenigstens sitzen, bis ich den Auslöser gedrückt habe.

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Keine Angst es kommen keine Schmetterlinge mehr. Doch halt einen musste ich noch knipsen, der es  sich auf der Hand des Mädels gemütlich gemacht hatte.

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Dafür hatte ich das Glück und konnte Frau Seekuh mit ihrem Kalb aufnehmen, bevor sie ins tiefere Wasser abtauchte.

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Da ich keine Filter verwendete der den Wasserspiegel eliminiert, erkläre ich euch schnell was ihr seht. Das links vorne an der großen Seekuh, ist keine Flosse, sondern ihr Baby. Auf welches der Zoo recht stolz ist, da die Nachzucht dieser Tiere wohl nicht so oft vorkommt.

Puh, ist es hier schwül. Um meiner Lieblingszoobesucherin einen Hitzekolaps zu ersparen, verlassen wir nun schweren Herzens diese nett gemachte Halle. Hatte ich doch noch die stille Hoffnung, den großen blauen Schmetterling auf ein Bild zu bekommen.

Nun ja, irgendwann, ich komme wieder und dann bin ich besser vorbereitet, mit Eisspray, etc. Da sollte mir doch eine Aufnahme des Eisblauen Riesen Schmetterling gelingen.

Nun geht es weiter in eine entgegengesetzte Region, auf geht es, Heia Safari, die von der Mobilen Freiheit kommen. 

Auf Grund der weitläufigen Gehege sind viele Tierarten nur recht entfernt zu sehen. Einerseits für die Besucher nicht so pralle. Aber für die Tiere bestimmt angenehmer, als in kleinen Gehegen ihr Dasein zu fristen. Wie man es ja leider in vielen Zoo`s erleben kann. 

Hier im Burger Zoo haben die Tiere reichlich Platz, zwar nicht so viel wie in ihrer Heimat, aber dafür geschützt vor Wilderen und anderen Unannehmlichkeiten durch die wachsende "Zivilisation".

Die Elefantendamen die hier ihren Lebensabend fristen haben genügend Raum, den sie mit Zebras, Nashörnern und Giraffen, sowie Gnu`s und Antilopen teilen. Wir kamen uns tatsächlich stellenweise vor wie auf Safari.

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Der Burger Zoo sieht für sich keine Möglichkeit, auch auf Grund der mangelnden Fläche sich ein Zuchtprogramm für Elefanten aufzulegen und nimmt daher nur ältere weibliche Elefantinnen auf, die dort in aller Ruhe ihren Lebensabend genießen können.

Dafür gibt es eine große Herde Nashörner von denen ich nur den größten Bullen aufnehmen wollte. Leider drehte dieser sich kamerascheu immer wieder weg, sodass es kein Brustbild von ihm gibt.

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Gut das er so weit weg ist. So Aug in Aug, in der freien Wildbahn würde ich es vorziehen dem Kollos sofort aus dem Weg zu gehen, sofern er mir die Zeit dazu geben würde.

Natürlich gehören auch Zebras zu einer Safari. Davon lebt hier im Zoo eine recht anschauliche Herde.

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Was wäre ein Safari ohne Giraffen, die hier auch in dem riesigen Freigehege mit den anderen Tieren in der Gemeinschaft leben.

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Nicht in dem Gehege leben der Löwe mit seinen 6 Damen. Verständlich sonst wären die Zebras, Gnu`s und Antilopen schnell reduziert. Was auf der einen Seite dem Zoo aber auch einen großen Geldbetrag für Futter sparen würde. :?

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Auch Herr Leo und Frau Geo Pard müssen sich mit einem eigenen Gehege begnügen. Welches sie mit ihrem jeweiligen Partner*Innen teilen. :lol:

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Doch nun geht es in den Untergrund, zu den Fischen. Hier in diesem Bereich könnte ich mich Stundenlang aufhalten um die Fische und ihre Lebensweise zu beobachten. Für viele wahrscheinlich langweilig, ich bin begeistert davon.

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Leider ist die Qualität der Aufnahmen nicht so, dass ich alle Fischfotos hier einstelle. Das würde auch den Bericht irgendwann langweilig werden lassen. Die tollen Farben, welche die Fische dort in den riesigen Aquarien tragen sind einfach nur super. 

Aber schaut es euch selbst an, wenn ihr mal nach Arnheim kommt. Der Zoo ist auf jeden Fall sehenswert.

Bevor wir uns nun langsam zu dem Ausgang bewegen schauen wir noch schnell bei unseren Verwandten vorbei. Die dort ebenfalls in einem recht großen Freigehege leben. Stellvertretend für alle habe ich hier den Opa aufgenommen, der bei der Fütterung von den Tierpflegerinnen, mit einer extra Portion Grünzeug bedacht wurde, die er auch vehement gegen die jüngeren Artgenossen verteidigte.

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So und jetzt zurück zum Knauser, wer will kann hier noch etwas zum Essen zu sch nehmen, wir verkneifen uns dass bei den Preisen lieber.

Und schon geht es weiter nach Steenderen, wo wir die Nacht wieder auf dem schönen Stellplatz Landlust verbringen.
viewtopic.php?f=474&t=23949&p=419585&hi ... en#p419585

Bis Morgen, schlaft gut.
 



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Re: Der Knauser, planlos in die Niederlande

Beitrag von Havoerred » Di 9. Apr 2019, 00:06

So Leute, jetzt auch gleich noch den aktuellen Tag nachgeholt und ich bin wieder aktuell auf dem Stand.

Montag früh, nach einer ruhigen Nacht, bin ich schon kurz vor 8:00 Uhr auf dem Weg zum nahe gelegenen COOP um uns dort die Brötchen zu kaufen. Dieser Supermarkt liegt günstig, keine 500 m vom Stellplatz und so können wir schon um kurz nach 8:00 Uhr mit dem Frühstück beginnen. Da das Wetter auch heute wieder mitspielt und wir gerade schön in der Sonne frühstücken, beschließen wir den Tag hier zu bleiben und erst morgen weiter zur Frauenbewegung nach nagele zu fahren. Für Heute werden wir uns aufs Rad schwingen um die tollen Radfahr Möglichkeiten hier im Achterhoeck  zu nutzen. 

Eigentlich wollten wir nach Bronkhorst, aber da wir das kleine Städtchen schon im Herbst besucht hatten, nehmen wir heute die Fähre, die über die Ijssel nach Dieren schippert.

Das hatten wir bei unserem letzten Besuch ja schon vor, aber auf Grund des niedrigen Wasserstand im Herbst 2018 wurde der Fährbetrieb seiner Zeit eingestellt.

Aber heute führt die Ijssel genügend Wasser und die Fähre versieht ihren Dienst.
Und kaum sind wir am Fähranleger angekommen, naht auch schon die Fähre.

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Natürlich ist meine Lieblingsraucherin mit ihre Zigarette noch nicht fertig und steht noch oben an der Straße, während ich den Fährmann versuche zu überreden schon mal abzulegen. :mrgreen:

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Aber er ist nicht auf meiner Seite. Er meint, da ich ja für zwei Personen gezahlt hätte müsse er auch die zweite Person noch mitnehmen.
Auch mein Argument, er könne sie ja bei der nächsten Überfahrt mitholen, zieht nicht bei ihm. :(

Schon von der Fähre haben wir einen Blick auf die kleine Stadt Dieren, die eigentlich nicht viel zu bieten hat, wie uns der Fährmann mitteilt.

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Nun ja für einen Cafe, oder Capucino wird es ja wohl reichen, was das Städtchen zu bieten hat. Aber da lagen wir erst mal falsch, mit unserer Meinung. Laut Tante Gockel gäb es nur ein Cafe in der Nähe, welches sich dann auch noch als Imbiss direkt an der Hauptstraße gelegen, entpuppte. 

Aber wir sind ja hart im nehmen, auch wenn die Aussicht vor dem Imbiss, an der Durchgangsstraße so überhaupt nichts sehenswertes bot. Um die Zeit musste es halt ein Kaffee sein.

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Der Kaffee war auch nicht gerade berauschend, wie man am Gesichtsausdruck meiner Lieblingsschmollerin gut sehen kann.

Entgegen ihre sonstigen Gewohnheit, sah sie sich auf Tante Gockel das Städchen genauer an und fand dabei das Kaffeehaus Koffiehuiswinkel. welches rund 600 m entfernt lag. Also den halben Kaffee stehen gelassen und auf die Räder. 

Das Kaffeehuiswinkel macht auf mich einen recht sterilen Eindruck, weitläufig und kein Mensch zu sehen in dem großen Laden.ext/dmzx/imageupload/files/46c7713c046b ... 001af5.jpg Auch meine Lieblingswegweiserin war etwas verunsichert, als dann doch noch ein Herr wie aus dem Nichts auftauchte und unsere Wünsche abfragte. Nun die waren schnell geäußert, zwei Cappuccino bitte.

Kurz nachdem wir an einem älteren Tisch Platz genommen hatte, bekamen wir auch schon unsere zwei bestellten Cappuccino serviert. Mhhh, das war etwas anderes, als die Plörre in dem Imbiss. Super lecker und mit einem Blatt verziert.

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Aber auch ohne die Verzierung hätte er uns super geschmeckt. Wie sich dann herausstellte, betreibt der Besitzer mit seiner Frau eine Kaffeegroßhandel und nutzt das Kaffeehuis so nebenbei als Probierstube.

So kamen wir Tante Gockel sei dank, doch noch zu einem guten Kaffee an diesem Nachmittag. Das für mich nebenbei noch ein halbes Kilogramm belgischer Nougat abfiel sei nur am Rande erwähnt. 

Schnell noch bei Feinkost Aldi vorbei, der auf dem Weg zurück zum Stellplatz lag um noch ein paar unentbehrliche Kleinigkeiten einzukaufen und dann wieder über die Fähre auf die andere Ijsselseite.

Radfahren macht hier einfach Spaß, flach, flacher geht es nicht und durch schöne Alleen aus Kopfweiden, welche jetzt austreiben,

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ging es dann zurück auf den Stellplatz.

Wo ich bei immer noch herrlichem Wetter, den Grill anfeuerte und unser Abendessen grillte. Nach so vielen Niederländischen Spezialitäten, durfte es heute auch mal wieder ein handfestes Stück Fleisch sein. Und da steh ich auch dazu, auch wenn es nicht Jedermanns Sache ist. 

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So das war es bishjer, jetzt bin ich wieder aktuell und voll im plan.

Morgen werden wir im Laufe des Mittags weiter nach Nagele fahren, wo dann übermorgen die Frauenbewegung Teil 1 ihren Verlauf nimmt.

Wir lesen uns Morgen wieder. Gute Nacht.
















 



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