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Grüner Star beim Hund

Beitragvon Hummel » So 26. Jul 2009, 13:19

Wir drücken Nessie die Daumen,....................ich bin optimistisch.
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Beitragvon Tschuringa » So 26. Jul 2009, 16:04

Hallo Uwe,

ich wünsch Euch, dass es bei Nessie ebenso gut ausgeht, wie bei unserer Ayla.
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Beitragvon Gimli » Sa 17. Okt 2009, 09:56

Gimli hat geschrieben:Moinmoin allerseits !

Wir waren gestern nochmals beim TA, um die Fäden ziehen zu lassen.

Die Wunde ist erstklassig verheilt und Nessie kommt prima mit nur einem Auge zurecht.

Wir hatten nach der OP überlegt, ob man nicht das Gewebe des entfernten Auges untersuchen lässt .... naja, was soll ich sagen:

gestern erklärte uns der TA, dass Nessie´s Grüner Star nicht nur einfach so aufgrund des hohen Augendrucks entstanden ist, sondern vielmehr ein Astrozytom in der Retina, also einen intraokularen Tumor !

Von daher war die Entscheidung, das Auge entfernen zu lassen genau richtig !!!


So, wie es derzeit aussieht, hat der Tumor nicht gestreut .... hoffentlich ....



So, nun haben wir´s ....

Wir waren vorgestern beim TA, da Nessie anfing, zu taumeln und mehrfach "in sich zusammenbrach" .... :shock:

Es folgte gestern eine MRT und wir erhielt die Diagnose, dass der Tumor doch getreut hatte. Mittlerweile sitzt er in der Paukenhöhle, was dazu führte, dass sie nicht mehr richtig hörte (was wir zunächst auf ihr Alter schoben) und das Gleichgewicht gestört wird.

Der Tumor lässt sich nicht entfernen, weil er zu nah am Gehirn sitzt :(

Sie bekommt momentan Tabletten, die gegen die Gleichgewichtsstörungen helfen sollen, wobei sicherlich feststeht, dass, sofern sie nicht stirbt, wir irgendwann in der Verantwortung stehen werden.... :cry:

Der TA kann nicht sagen, wie schnell und wohin der Tumor wachsen wird und wie lange wir Nessie noch haben werden.

Das Wochenende ist erstmal gelaufen ....
Gimli Offline


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Beitragvon womonauten » Sa 17. Okt 2009, 10:04

Ich fühle mit Euch......
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Beitragvon Tschuringa » Sa 17. Okt 2009, 12:42

Och Mensch, Uwe, das hört sich ja gar nicht gut an.
Ich wünsch Euch, dass Ihr den Mut habt, Nessie zum richtigen Zeitpunkt gehen zu lassen.

Diese Entscheidung ist immer sauschwer. Ich musste sie auch schon mehrmals treffen.

Hier meine Gedanken zur letzten Entscheidung.
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Beitragvon dackel » Sa 17. Okt 2009, 13:50

oh uwe, wie schade, das lesen zu müssen!
ich kann mich david nur anschließen und euch wissen lassen, daß ich mit euch fühle.

... ja, der richtige zeitpunkt... manchmal muß der mensch diese entscheidung übernehmen. und vielleicht müßt ihr es tatsächlich tun, vielleicht aber auch nicht. solange ihr stets und einzig aus nessies sicht entscheiden werdet, werdet ihr alles richtig machen.
jede entscheidung, die man im leben bewußt und nach intensivem abwägen fällt, ist in dem moment die "richtigste". daher wünsche ich euch, daß ihr es schafft, im vorhinein davor so wenig angst wie nur möglich zu haben.

es scheint, als ob euch allen ein abschied auf raten bevorsteht... und ganz ehrlich? manchmal ist es für herrchen und frauchen das beste, das erträglichste. ich kenne die umstände und eure gemeinsame geschichte nicht, das ist auch gar nicht wichtig. ich bin mir aber sicher, daß die zeit seit juli und die zeit, die jetzt noch kommt, die ihr im grunde wissentlich geschenkt bekommen habt und noch bekommt, eine ganz wichtige ist und sein wird.
unsere vierbeinigen schätze gehen immer erst dann, wenn ihre "mission" bei uns beendet ist - und sie gehen meist so, wie es für ihre menschen am erträglichsten ist.
alles gute wünsch ich euch.
lg
dagmar
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Beitragvon Gimli » Sa 17. Okt 2009, 14:54

Vielen Dank für Eure tröstenden Worte !

@dackel: Du hast eine PN
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Beitragvon mpetrus » Sa 17. Okt 2009, 18:08

Gimli hat geschrieben:
Gimli hat geschrieben:Moinmoin allerseits !

Wir waren gestern nochmals beim TA, um die Fäden ziehen zu lassen.

Die Wunde ist erstklassig verheilt und Nessie kommt prima mit nur einem Auge zurecht.

Wir hatten nach der OP überlegt, ob man nicht das Gewebe des entfernten Auges untersuchen lässt .... naja, was soll ich sagen:

gestern erklärte uns der TA, dass Nessie´s Grüner Star nicht nur einfach so aufgrund des hohen Augendrucks entstanden ist, sondern vielmehr ein Astrozytom in der Retina, also einen intraokularen Tumor !

Von daher war die Entscheidung, das Auge entfernen zu lassen genau richtig !!!


So, wie es derzeit aussieht, hat der Tumor nicht gestreut .... hoffentlich ....




So, nun haben wir´s ....

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Es folgte gestern eine MRT und wir erhielt die Diagnose, dass der Tumor doch getreut hatte. Mittlerweile sitzt er in der Paukenhöhle, was dazu führte, dass sie nicht mehr richtig hörte (was wir zunächst auf ihr Alter schoben) und das Gleichgewicht gestört wird.

Der Tumor lässt sich nicht entfernen, weil er zu nah am Gehirn sitzt :(

Sie bekommt momentan Tabletten, die gegen die Gleichgewichtsstörungen helfen sollen, wobei sicherlich feststeht, dass, sofern sie nicht stirbt, wir irgendwann in der Verantwortung stehen werden.... :cry:

Der TA kann nicht sagen, wie schnell und wohin der Tumor wachsen wird und wie lange wir Nessie noch haben werden.

Das Wochenende ist erstmal gelaufen ....




Das Problem hatten wir bis vor einen Monat bei unserem Hund auch. Ein Auge war schon blind und das andere nur noch 20%.
Leider haben auch die Tabletten nicht mehr geholfen. Dazu kam noch eine Wucherung am Darm die schon länger behandelt wurde.
Wir musten unseren Hund leider einschläfern lassen, weil er sich nicht mehr getraut hat gassi zu gehen und auch die Orientierung verloren hat.
Als er dann die Kellertreppe herunter gefallen ist, war es soweit und wir haben den Weg zum Tierarzt antreten müssen.

Schwere Entscheidung aber immer noch besser als den Hund mit Schmerzen bis zum "natürlichen" Tot zu quälen.
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Beitragvon janoschpaul » Sa 17. Okt 2009, 18:49

Auch wir denken an Euch.

Aber - Euer Hund hatte ein langes tolles Leben, die Entscheidung zu treffen, ab hier und jetzt ists Erlösung - ist immer sehr schwer.
Die Möglichkeit zu haben, heisst oft auch unnötiges Leiden zu verkürzen.

Der Abschied ist ein Teil des Weges, so schwer er auch ist.
Ich hab Tierarzthelferin gelernt und bei manch Abschiedsscenen gedacht, ok. es ist immer noch ein Hund - bis zu dem Moment, als wir unsere erste Hündin (drei Kids sind mit Ihr bestens aufgewachsen) einschläfern mussten.
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Beitragvon Tschuringa » Sa 17. Okt 2009, 20:43

janoschpaul hat geschrieben:Ich hab Tierarzthelferin gelernt und bei manch Abschiedsscenen gedacht, ok. es ist immer noch ein Hund - bis zu dem Moment, als wir unsere erste Hündin (drei Kids sind mit Ihr bestens aufgewachsen) einschläfern mussten.


Klar, der Gedanke kommt einem und ich weiß auch, dass es einen überkommt, wenn man selber vor der Entscheidung steht.
Aber..............bei den Tieren haben wir die Möglichkeit diese Entscheidung zu treffen.
Mancher Mensch wäre froh, wenn es diese Möglichkeit gäbe...........................................................

Ich musste diese Entscheidung schon vielfach unter Schmerzen treffen, aber ich habe sie getroffen
und ich meine zum Wohle des Hundes. Für meine war es der richtige Zeitpunkt. Auch mein TA unterstützt mich in meiner Entscheidung.
Er kennt mich lang genug, um zu wissen, wie ich zu meinen Tieren stehe.

Ich bin in vielen Foren und oft hab ich Themen gelesen, in denen sich die Besitzer auch rein egoistischen Gründen nicht von ihren Hunden trennen wollten.
Diese Tiere wurden unnötig gequält, weil sie Schmerzen ertragen mussten, die man ihnen hätter ersparen können.
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