Zeitaufwand für 100 km

Motor, Getriebe, Fahrwerk, Basisfahrzeug allgemein
Europa
Heiko
Campomane ;)
Campomane ;)
Beiträge: 7697
Registriert: Fr 11. Jun 2010, 21:17
Wohnmobil: Hymer B774
Campingart: Wohnmobil
Hat sich bedankt: 105 Mal
Danksagung erhalten: 232 Mal

Re: Zeitaufwand für 100 km

Beitrag von Heiko » So 4. Mär 2018, 20:01

Diese Rechnung besteht auf vielerlei Annahmen - wie Heinz ja auch selber schreibt.
Er geht von so vielen Annahmen aus, das es für 95% aller Leser ein ganz anderes Ergebnis herauskommen würde.

Aber egal, das ist nicht das, was mich stört.

Mir stört dabei die Gleichstellung der gefahrenen Kilometer mit dem Aufwand, um diese fahren zu können.

Letztlich ist doch der Urlaubswert das, was man ins Verhältnis zum Aufwand des Wohnmobils setzen sollte.
Ich arbeite ja nicht um mir die gefahrenen Kilometer leisten zu können, sondern um den Urlaub und die Wochenenden darin/dabei genießen zu können.

Also für mich macht der Vergleich Zeit zu Kilometer gar keinen Sinn.



Germany
mpetrus
Dauercamper
Dauercamper
Beiträge: 1251
Registriert: So 12. Okt 2008, 14:39
Wohnmobil: ML-T 560
Campingart: Wohnmobil
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 38 Mal

Re: Zeitaufwand für 100 km

Beitrag von mpetrus » Mo 5. Mär 2018, 08:23

Bekannte von mir standen letztes Jahr auch vor der Entscheidung: Sollen wir uns ein WoMo kaufen, oder für den Urlaub mieten oder es doch komplett sein lassen und in Pensionen bzw. Hotels Urlaub machen.
Da schießen einen die Jährliche Nutzungstage durch den Kopf, wie lange so ein "Ding" ungenutzt vor der Haustür steht.
Die Steuern, Versicherungen, Wartung, Inspektionen und Kaufpreis.
Was kostet Miete? Welche Vorteile hat das?
Wie wäre es in den Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen?

Die sind dann auch zur Entscheidung gekommen, das man Urlaub oder Freizeit nicht berechnen kann.
(Außer Pauschalurlaub all incl.)
Die Reiseform "Wohnmobil oder Camping" ist nun mal zu einem teuren Hobby geworden, auch weil sich diese Reiseform nun zum Massenurlaub oder Hype entwickelt hat,
eben Angebot und Nachfrage. Gerade die Gebruachtpreise für WoMo schießen in die Höhe und auch die Gebühren auf den Stellplätze.
Ganz zu schweigen das es gar nicht mehr möglich ist irgendwo in Ruhe und allein am Strand zu stehen.

Grundsätzlich mache ich mir aber auch so manchmal ähnliche Gedanken wie der Odenwälder. Zuletzt hab ich mich über den Stundensatz der KFZ-Werkstätten geärgert.
Durchschnittlich bei 100€ (84-88€ plus 19%) sind die Mittlerweile. Da hab ich auch gerechnet wie lange ich arbeiten muss um diese 100€ Netto auf dem Konto zu sehen.
Aber soll ich deswegen mein Auto verkaufen?



SuperDuty

Re: Zeitaufwand für 100 km

Beitrag von SuperDuty » Mo 5. Mär 2018, 08:54

Das letzte Hemd hat keine Taschen.

[ Post made via Android ] images/mobile/Android.png



Lira
Campomane ;)
Campomane ;)
Beiträge: 15942
Registriert: Do 19. Feb 2009, 10:39
Wohnmobil: Citroen Jumper - Bavaria Camp
Campingart: Wohnmobil
Hat sich bedankt: 81 Mal
Danksagung erhalten: 1010 Mal

Re: Zeitaufwand für 100 km

Beitrag von Lira » Mo 5. Mär 2018, 11:31

Nachdem ich mein Wohnmobil auch beruflich benutze, rechne ich jährlich neu den tatsächlichen Kilometerpreis pro gefahrenem Kilometer aus, um den in meiner Steuererklärung geltend machen zu können. In 2016 lag der bei 1,02€, in 2017 "wieder" bei 0,78€, was so in etwa durchschnittlich die letzten Jahre war. Darin enthalten Afa (Abschreibung für Anschaffung), alle Reparaturen, Diesel (bei mir auch zum Heizen, aber das weiss das FA ja nicht 8-) ), Ersatzteile wie Reifen, neue Sat-Anlage usw., Steuer, Versicherung - außer Garage (die 30€ p.Monat gehen käsch-bei-kralle). Wieviel das nun im Bezug zu meinem Stundenlohn - oder Jahresbrutto- oder Nettoverdienst liegt, ließe sich leicht ausrechnen, weil ich ja die Gesamtfahrleistung pro Jahr auch in private und berufliche Kilometer aufteile. Mach ich aber nicht. Es reicht mir, dass das Finanzamt den Haken hinmacht und die erklärten Kosten als "Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbstständiger Tätigkeit" (Anlage N zur EStErkl) ausweist.....



Germany
Karl0097
Routinierter Camper
Routinierter Camper
Beiträge: 610
Registriert: Mi 8. Okt 2008, 22:48
Wohnmobil: ALPA 9820
Campingart: Wohnmobil
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 3 Mal

Re: Zeitaufwand für 100 km

Beitrag von Karl0097 » Mo 12. Mär 2018, 19:46

Mein Zeitaufwand für 100 km sieht anders aus. Ich überlege wochenlang wo wir hin fahren, kurz vor der Abreise macht das Wetter einen Strich durch die Rechnung und wir fahren in eine andere Richtung. Somit viel Zeit für unnötige Planung verplempert (macht aber richtig Spaß) Da ich leider nicht zu Albrecht und Co gehöre, muss (darf) ich noch arbeiten um aus dem minus der verplemperten Zeit wieder ein plus auf dem Konto zu machen. Am Ende des Geldes ist aber leider oft noch Monat übrig. Egal wie ich rechne, es wird nicht besser...........



Tedela
Moderator
Moderator
Beiträge: 6699
Registriert: Fr 10. Okt 2008, 14:47
Wohnmobil: Challenger
Hat sich bedankt: 74 Mal
Danksagung erhalten: 141 Mal

Re: Zeitaufwand für 100 km

Beitrag von Tedela » Di 13. Mär 2018, 07:53

Also wir rechnen auch nicht, denn im letzten Jahr haben wir es im womo auf 74 Nächte gebracht. Das würden wir in keiner Pension machen.
Allerdings mus man auch sagen das mein GÖGa damit ab und an ins Geschäft fährt, somit ist er das ganze Jahr angemeldet und für uns ein Zweitwagen. Wir haben nur einen PKW. Wenn wir also das womo nicht hätten, dann hätten wir einen zweiten PKW und hätten auch da die Kosten für Versicherung, Steuer, Werkstatt und Benzin. Also rechnen wir wenn nur die Stellplatzgebühren als extra. Weil essen müssen wir auch zu Hause.
Und was die Anschaffung von einem Wohnmobil angeht, ein PKw kostet auch Geld. Klar, je nachdem was man sich für einen zulegt nicht so viel. Aber die Anschaffungskosten bleiben einem ja selbst überlassen. Ein Benz oder BMW oder Audi ist auch nicht billiger. Und ein Tesla noch teurer.

Weiterhin viel Spaß und gute Fahrt

[ Post made via iPad ] images/mobile/iPad.png



Germany
wilma57
Routinierter Camper
Routinierter Camper
Beiträge: 947
Registriert: Do 13. Nov 2008, 09:47
Wohnmobil: Bürstner A625
Campingart: Wohnmobil

Re: Zeitaufwand für 100 km

Beitrag von wilma57 » Do 15. Mär 2018, 08:36

Moin,

also, ein Womo für 100.000€ könnte ich mir eh nicht leisten -und wenn ich es könnte, würde ich das Geld nicht dafür ausgeben.
Wenn ich nun ein Drittel der Summe für die Anschaffung ansetze, sieht die Sache schon ganz anders aus - und für mich realistischer.
Die Frage ist vielleicht auch: Was mache ich mit dem Womo?
Fahre ich dreimal im Jahr (Ferien) auf einen CP an der See oder in den Bergen - dann rechnet es sich sicher überhaupt nicht.
Benutze ich es flexibel, also Sightseeing oder Kurzurlaub auch an vielen WE, etc. gibt es sicher gar keine Alternative und das Womo ist dann eine sinnvolle Anschaffung.
Ganz abgesehen davon, wieviel Kilometer ich im Jahr damit fahre. Ich spreche bewusst nicht davon, dass sich das Womo dann lohnt, denn rechnerisch lohnen wird es sich nie.
Das tut sich ein zweiwöchiger AI-Urlaub aber auch nicht ;)
Mein Womo ermöglicht mir meine anderen Hobbys -Kajakfahren und Segeln-, für die ich ohne Womo einen(noch) höheren finanziellen Aufwand hätte.
Trotzdem würde ich nicht sagen, dass das Womo sich lohnt, aber ... ich gönne es mir und es macht Spaß damit! ;)

Viel Spaß weiterhin mit euren Stickoxidverteilern ;)



Sklek
Anfänger
Anfänger
Beiträge: 11
Registriert: Mi 7. Feb 2018, 10:39

Re: Zeitaufwand für 100 km

Beitrag von Sklek » Mo 9. Jul 2018, 11:03

Was wars am Ende?



Antworten

Zurück zu „Fahrzeug“