Vor 15 Jahren waren wir auch auf dem Stromboli - gottseidank ohne Führer!!! Denn nur ohne Führer wir haben auf dem Gipfel übernachten können. Das war ein grandioses Naturspektakel, das ich mein Leben lang nicht vergessen werde. Wenn der Stromboli in dunkler Nacht seine glühenden Lavabrocken herausschleudert und man nur so ca. 100m neben der Feueröffnung liegt, dann wird einem erst so richtig bewusst, wie klein doch der Mensch und wie gewaltig die Natur ist. Es war eine ganz besondere Nacht - der Vollmond spiegelte sich im 800m tiefer liegenden Meer und daneben spuckte alle Viertelstunde der Vulkan....
Ich musste das jetzt grad zweimal lesen, weil ich nicht wusste, ob ich das geschrieben hatte. Es ging mir nämlich genauso.
Und ich gehe noch weiter.
Alle die "was zu sagen" haben auf dieser Welt, sollten mal solchen Naturgewalten ausgesetzt sein, damit sie merken, welch kleines NICHTS sie sind.
Später waren wir noch in Milazzo und sind mit dem Bus von Capo Milazzo in die Stadt gefahren und die Fähre von den Eolen war morgens grad zurückgekommen. Da haben wir einige Leute gesehen, die so beseelt ausgesehen hatten - und auch irgendwie "abgerissen". Ich hatte sie gefragt, was ihnen widerfahren wäre, weil ich eine dumpfe Ahnung hatte. Ratet mal, wo sie die Nacht davor waren ....
Es geht also nicht nur UNS so, Gogolo, wie schön!Statistik: Verfasst von Lira — Sa 8. Jan 2011, 17:00
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