seit wir 2003 wieder Womo fahren, hat der Daimler nur noch eine Jahreslaufleistung von ca. 5000 km. Deshalb habe ich wirklich schon überlegt ihn abzugeben.
Jetzt gab es heute Morgen folgendes Erlebnis:
Ich war in unserem Reisebüro und wollte von dort weiter zur Metro einkaufen. Auf dem Weg dorthin kam ich bei der Dekra vorbei.
Da fiel mir ein, dass ich diesen Monat noch HU machen muss. Also Kurve gekratzt und rein zur Dekra. Ohne Wartezeit rein in die Halle und ab auf die Bremsrolle.
Vorderachse alles ok, und los geht es mit der Hinterachse. Einmal Bremse getreten und dann der Kommentar vom Prüfer " Und hiermit ist die Fahrt für dieses Auto beendet.
Bremspedal durchgetreten und null Bremswirkung, es ist eine Bremsleitung abgerissen"
Auto nochmal auf die Hebebühne, die Bremsflüssigkeit tropfte runter und es war auch gleich das Leck zu finden. Bremsleitung durchgerostet.
Der Prüfer hat gleich die Plakette abgekratzt, das Auto darf nicht mehr bewegt werden.
Bei dem Gedanken, dass ich ohne Stopp bei der Dekra eine Minute später auf der Autobahn gewesen wäre, wird es mir kotzelend.
Ich habe jetzt die Werkstatt beauftragt das Auto bei der Dekra abzuholen und die Bremsanlage zu reparieren. Außerdem wird an der Vorderachse noch ein Lager der Lenkung erneuert und es gibt einen neuen Auspuff.
Da diese Investitionen beim Verkauf wohl nicht bewertet werden, muss ich diess Auto doch noch eine Weile fahren. Es ist übrigens die erste Reparatur außer einem neuen Bremslichtschalter.
Glücklich sind wir natürlich über die Tatsache, dass dies bei der Prüfstelle und nicht auf der Straße aufgetreten ist.
Ach ja, ne neue Prüfplakette gab es natürlich nicht.
netten Gruß
RainerStatistik: Verfasst von Kaufunger — Do 15. Sep 2011, 17:03
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