Wir flüchten in der Regel im Sommer vor der Hitze.
Unsere Wohnung liegt im 5. Stockwerk, wir haben im Osten den ersten und im Westen den letzten Sonnenstrahl.
Vergangene Nacht war angenehm: Draußen war die Tiefsttemperatur 18 °C, im westseitigen Zimmer, wo ich schlafe, war die niedrigste Temperatur 24 °C, bei Roland im Osten war die niedrigste Temperatur 25 °C. Das war eine gute Nacht, oft haben wir draußen 20 °C und mehr, in den Zimmern 26-28 °C als Minimaltemperatur. Dabei haben wir aber tagsüber natürlich die Außenjalousien unten und die Fenster geschlossen. Nachts sind alle Fenster weit offen, keine Gardine ist davor, die Jalousien sind offen und alle Türen in der Wohnung sind offen. Dazu kommt bei uns noch die hohe Luftfeuchtigkeit von 60-80 %.
Da ist Flucht die einzige Lösung. Am liebsten fliehen wir auf die Berge (1500 m), an den Atlantik oder in den Norden. Doch auch dort kann es (zu) warm sein. Vor allem die Fahrt durch Deutschland ist oft eine Herausforderung.
Unser WoMo ist gut isoliert. Wenn wir irgendwo auf einem CP stehen, sind alle Fenster sind offen, für die Fenster haben wir eine Außenbeschattung, keine Gardinen sind vor den Fenstern, der Mückenschutz ist auch weg. Natürlich sind auch alle Dachfenster offen. Ist das alles nicht ausreichend, so kommt der Stromfresser Klimaanlage im Aufbau zum Einsatz. Die Markise wird dann zum Beschatten der einen WoMo-Seite verwendet. Sonst verwenden wir die Markise kaum.
Nachts haben wir dann auch alle Fenster offen, gern auch ohne Mückenschutz, allenfalls haben wir die lichtdichten Vorhänge vor.
Wenn dann wieder gepflegte Temperaturen kommen, beginnt das große Aufatmen.
Beste Grüße,
Uli
Statistik: Verfasst von Ulrike M. — Mo 12. Aug 2019, 11:47
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