So klappt die Vollbremsung:
* Gleichmäßig mit 40 km/h fahren, 3. Gang.
* Keine Hektik, Füße in normaler Fahrposition.
* Auf den Fahrlehrer hören: Er gibt das Zeichen für die Gefahrbremsung.
* Sofort die Kupplung schnell durchdrücken, gleichzeitig mit voller Wucht auf die Bremse treten (so genannter Bremsschlag!). Es kommt darauf an, dass man schnellstmöglich und sehr kräftig tritt.
* Den Oberkörper dabei in die Rückenlehne stemmen, um genug Kraft auf das Bremspedal zu übertragen.
* Bei Fahrzeugen mit ABS (Anti-Blockier-System) muss jetzt ein deutliches Rattern am Bremspedal zu spüren und zu hören sein. Bei Fahrzeugen ohne ABS hört man stattdessen laut quietschende Reifen.
* Keine Lenkbewegungen. Die Arme brauchen nicht mitzuhelfen — am besten wäre es, wenn man sie immer noch etwas angewinkelt lässt wie beim normalen Fahren.
* Bis zum völligen Stillstand kräftig in die Pedale stemmen!
* Ausatmen!
* Erst jetzt zurückschalten und (nach Beobachtung des Verkehrs ringsum) weiterfahren.
Ich persönlich glaube jedoch, das bei einer echten Gefahrensituation erst mal voll auf das Bremspedal getreten werden sollte. Bei Normalbremsungen treten viele nicht die Kupplung (ich auch) um die Motorbremskraft mit auszunutzen. Man erkennt dieses Verhalten (laut Aussage "meines" Schraubers) daran, das viele Bremsscheiben an WoMos vorne vom Rost befallen sind. (bei WoMos, weil die Kilometerleistung geringer und die Standzeiten länger sind wie bei Gewerblichen Transportern)Statistik: Verfasst von präses — Mi 24. Nov 2010, 15:01
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