Andy hat geschrieben:wischi hat geschrieben:
Sorry, Cruiser.
Die betreiben, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, seit über 30 Jahre ihren Campingplatz. Begannen also zu einer Zeit, als die Anzahl der Reisemobile verschwindend gering waren. Entsprechend haben sie ihre Parzellen so eingerichtet, was Untergrund und Größe betrifft.
Nun geht die Gemeinde her, bietet den immer mehr werdenden Reisemobilen kostengünstigere und wahrscheinlich landschaftlich schönere Stellplätze an und vernichtet somit langsam aber sicher die Existenz dieser Betreiberfamilie, die ja während der 30 Jahre auch eine Menge Steuern in das Stadtsäckel gezahlt haben. Die versuchen sich zu wehren und ein erster Teilerfolg ist es, dass das übernachten auf Parkplätzen untersagt ist.
Nun hat ja jeder sein Recht auf seine eigene Meinung. Ich bin halt der Meinung und handele auch so, dass ich den mir angebotenen Stellplatz nehme. Auch wenn er etwas kostet. Denn ich finde es auch nicht fair, den Platz zum Übernachten zu meiden, am anderen Morgen aber gerne die nach Möglichkeit noch kostenlose Ver- und Entsorgung in Anspruch zu nehmen.
Ich denke Du vergisst bei Deiner Geschichte, dass in den letzten 30 Jahren einiges geändert hat. Auch dass immer mehr Womos unterwegs sind, die auch Platz benötigen. Wenn die Betreiberfamilie jetzt Probleme hat bzw. sieht, dann hat sie entweder in den letzten Jahren etwas falsch gemacht, vielleicht die Zeit verpasst oder einfach nur meckern - und das mit recht unfairen Argumenten.
Und das ist auf jeden Fall ein Grund, warum ich bestimmt nicht auf den Platz mehr fahren würde. Und das sich so etwas rumspricht, wird die Betreiberfamilie schon mitbekommen.
Ne, daran hab ich schon gedacht.
Die CP-Betreiber müssten den Untergrund dem höheren Gewicht der Reisemobile anpassen und die Parzellen vergrößern. Was erhebliche Kosten nach sich zieht und somit die Stellplatzgebühren erhöhen müsste.
Sie müssten abber attraktiver werden, um der kommunalen Konkurrenz widerstehe zu können.
Ein unmögliches Unterfangen, meine ich!


