Und da reißt bei mir die Hutschnur:

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SuperDuty
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Re: Und da reißt bei mir die Hutschnur:

Beitrag von SuperDuty »

... bei Allen, die erst hingezogen sind, als der Flughafen bereits da war, würde ich die Klage wegen Blödheit abweisen und die, die schon vor dem Bau des Flughafens dort wohnten, sterben wohl langsam aus...
LG Peter[/quote]

Stimme dir voll und ganz zu.
Die Leute kaufen billige Grundstücke/Immobilien in Lärmbelästigter Lage und dann reichen sie Klagen ein. Das muss nichtmal ein Flugplatz sein, das geschiet schon im kleinen bei Veranstaltungshallen auf dem Dorf.
Diejenigen, die sich beschweren und klagen sind fast ausnahmslos hinzugezogene. Leider finden diese Leute immer wieder einen Richter, der solchen Schwachsinn unterstützt.

@megamechanics
Klar ist das Demonstrationsrecht ein ungeheuer wertvolles Gut einer Demokratie. Aber alle müssem sich dabei an die Spielregeln halten. Sicherlich wurde bei so manchem Großprojekt einiges im Vorfeld falsch gemacht, aber das rechtfertigt doch kein unrechtmäßiges Handeln von sogenannten Demonstranten. Ich sage hier ganz bewusst "von sogenannten. . ." Denn ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es einen bestimmten Personenkreis in Europa gibt, der immer und überall dabei ist. Aber mit einer solchen Vergangenheit kann man bei uns ja richtig Kariere machen, siehe Fischer, Trittin usw. ;)
megamechanics
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Re: Und da reißt bei mir die Hutschnur:

Beitrag von megamechanics »

Denn ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es einen bestimmten Personenkreis in Europa gibt, der immer und überall dabei ist. Aber mit einer solchen Vergangenheit kann man bei uns ja richtig Kariere machen, siehe Fischer, Trittin usw. ;)

Richtig, es gibt immer und überall Personenkreise, die bei Aktionen dabei sind :mrgreen: Das geht jetzt in Richtung "Wutbürger" und die anerzogene Ansicht, man dürfe keine Gefühle investieren... Ich finds gut, das sich aus den verschiedensten Bevölkerungsschichten mitunter auch die Occupy Bewegung als auch S 21 bebildet hat und sicherlich gibt es den ein oder anderen Demonstranten, der nur um des Demonstrieren Willens gerne auch mal einen "Stein" oder dergleichen wirft, nur deswegen ist diese Bewegung immer noch einen Bewegung entgegen der ganzen festgefahrenen :s , an die wir uns alle so selbstverständlich gewöhnt zu haben sollen, also im Sinne "bloß nicht auffallen, die Füße immer schön ruhig halten" usw.
Den Trittin finde ich sehr aktiv, im Gegensatz zu den typischen Politikern, die der "Wirtschaft" eben auch nur gefallen wollen: oder ist das Dosen/Flaschenpfandsystem ein gesellschaftlicher Nachteil? Kann man gerne mal bei Youtube mal seine authentischen Gefechte im Bundestag verfolgen, das ist für mich durchaus eine Persönlichkeit im üblichen Einheitsbrei der Politik! Klar, er fällt auf, mag sein, dass es bei dem ein oder anderen negativ rüberkommt, da sind wir halt individuell.
Jedenfalls sind unsere Fluren, Erholungsgebiete, Park/Rastplätze usw. sauberer und natürlicher seit der Trittinpfadnaktion, im Gegensatz zum Ausland.
CampingPit
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Re: Und da reißt bei mir die Hutschnur:

Beitrag von CampingPit »

Ich finde es gar nicht so schlecht, dass sie Geld von den Demonstranten einfordern.
Es ist ja nichts gegen zu sagen, dass mal demonstriert wird - es ist auch nichts dagegen zu sagen, dass das ein paar Mal passiert, aber nicht ständig und nicht in dem Ausmaß, dass man jedesmal ein paar Hundertschaften , um Mensch und Material zu schützen, auffahren muß.
Was, wenn jetzt auch alle "Pro"-Hardliner zu Aktivisten werden und ebenfalls einmal die Woche protestieren ?
Wenn das so wäre und weitergehen würde, wären ja bald die Bahnhofskosten unser kleinstes Problem :)
Abgesehen davon, dass ja numal der größere Teil der Bevölkerung FÜR S21 ist und man sich also dieses Demokratieargument nochmal auf der Zunge zergehen lassen muß.
Ich denke, man muß auch mal wissen, wann man verloren hat und wann es genug ist.
Wieso sollte also immer und immer wieder der größere Teil, der dafür ist, dafür bezahlen, dass der kleinere Teil, der dagegen ist, jede Woche Chaos veranstaltet und imense Kosten verursacht?
Zumal die gleichen Leute, die jetzt Tagein tagaus Kosten verursachen, bei jedem Euro, den dieses Projekt teurer wird, wieder schreien werden.

Vor allem, was Viele gar nicht wissen: In der GROßdemofreien Zeit, ist ebenfalls einiges geboten.
Ein guter Freund von mir ist Umweltingenieur und ist täglich im "Moloch", wie er es gerne nennt, zum Arbeiten.
Obwohl das ja eigentlich im Sinne der Gegner ist (was diese allerdings in ihrer grenzenlosen Weitsicht nicht erkennen) wird er regelmäßig massiv bedrängt.
2 kaputte Windschutzscheiben und ein zerkratztes, verbeultes Auto sind das Ergebnis davon. Außerdem wird er daran gehindert seiner Arbeit nachzukommen und er wird bespuckt, beschimpft und geschubst.
Die machen sogar, diese lieben Ökoaktivisten, nicht davor halt seinen Hund ebenfalls zu ärgern und zu verängstigen - bis er die Tür aufmacht und ihn rausläßt - das sorgt für Freiraum :)
Das Ende vom Lied: Meistens muß ihm ein Polizeibeamter zur Seite gestellt werden, weil er sich sonst weigert dort zu arbeiten. Das geht nicht nur ihm so.
Es gibt einfach verschiedene Auffassungen von:"freidlich seine Meinung DEMONSTRIEREN".


Zum Thema:
"oder ist das Dosen/Flaschenpfandsystem ein gesellschaftlicher Nachteil? "

Ja, selbstverständlich !!! Es nervt wie die Sau. Und - es funktioniert bis heute nicht. Zumindest nicht so, wie Herr Armanianzug uns das hat damals glauben machen wollen.
Weder mit den "für ALLE gültigen Rückgabestellen", noch für alle Verpackungen.
SuperDuty
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Re: Und da reißt bei mir die Hutschnur:

Beitrag von SuperDuty »

CampingPit hat geschrieben:Zum Thema:
"oder ist das Dosen/Flaschenpfandsystem ein gesellschaftlicher Nachteil? "

Ja, selbstverständlich !!! Es nervt wie die Sau. Und - es funktioniert bis heute nicht. Zumindest nicht so, wie Herr Armanianzug uns das hat damals glauben machen wollen.
Weder mit den "für ALLE gültigen Rückgabestellen", noch für alle Verpackungen.

Genau, es nervt wie die Sau und die enormen Kosten für die Rücknahme, für die Automaten usw. bezahlt der brave Verbraucher.
Den Erfolg dieses Pfandsystems kann ich nicht erkennen.
Ich kaufe generell nichts mit Pfand. Da wir in Grenznähe wohnen, hole ich alle entsprechenden Geränke im Nachbarland und momentan sowieso in Spanien aus dem Winterurlaub :cool1
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Re: Und da reißt bei mir die Hutschnur:

Beitrag von megamechanics »

Den Erfolg dieses Pfandsystems kann ich nicht erkennen.
Ähm, also ich bin kein Ökofreak, finde seit Jahren kaum noch Plastikflaschen oder Dosen im Gebirge und anderen Plätzen, die vor der Einführung des Pfandsystems regelmäßig zugemüllt waren. In den Wäldern müssen auch weniger Sammelaktionen durchgeführt werden, aber klar, das waren ja ehrenamtliche Aktionen und haben dem Steuerzahler keine Kosten abverlangt, Gell? Was die Plastikabfälle, vorwiegend durch Plastikflaschen verursacht, in den Weltmehren anrichten, dürfte doch hinreichend bekannt sein? Wenn nicht, bitte ich höflich um Mitteilung, dann stelle ich mal ein paar Artikel hier ein: im Endeffekt fressen eh bloß wir Menschen den Abfall wieder, als "Gipfel" in der Nahrungskette.
Es gibt sogar Maschinen, die entwickelt werden, um diese Kunststoffartikel, die nach kurzer Zeit schon klein zerrieben sind, wieder aus den Weltmeeren mit größtem Aufwand heraus zu bekommen. Es dürfte auch den nicht Ökos bekannt sein, dass die hervorgerufenen Schäden und Auswirkungen gerade durch dieses Fehlverhalten eben mit Geld gar nicht mehr gutzumachen sind, damit ist für mich der Gang zu den Pfandautomaten kein Problem und die Flaschen, die der Automat nicht annimmt, gebe ich an der Kasse ab: aber die Bequemlichkeit scheint vielen wichtiger zu sein, schließlich sollen wir ja von Jahr zu Jahr immer schneller produzieren und konsumieren (Bruttosozialprodukt), um unser Weltwirtschaftssystem am Laufen zu halten.
Um vieles tun und lassen ist sich der Mensch nicht bewusst, ob S 21, Kernenergie, Zwischenlager, wie auch immer genannt. So mancher Fortschritt hat sich alsbald als Rückschritt erwiesen, so viel steht fest. Fest steht leider auch, dass Rom und andere Kulturen in ihrer "Hochphase" recht fix durch andere Kulturen ersetzt wurden.
Aber solange man selber seine Dollars egal in welcher Form hegen und pflegen kann, kann das ja auch alles wurscht sein, Hauptsache, man steht selber gut im Futter, nicht wahr? Ein Hochund dreifaches Hurra auf die Scheuklappen und Ellenbogengesellschaft :pray
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Re: Und da reißt bei mir die Hutschnur:

Beitrag von Robinson »

he76xe hat geschrieben:Straftatbestände:
Anketten an ein Gleis = Hausfriedensbruch.
Ausschotteren des Gleisbettes = Hausfriedensbruch in Tateinheit mit Sachbeschädigung

Ich sehe da keine immer noch keine Gewalttat.

Na dann gib mal Deine Anschrift, wir rücken Dir mal mit 100 Mann aufs Grundstück und verwüsten es.... mal sehen wie Du das dann siehst!


...zum "Ausschottern" gilt:

Transportgefährdung
vorsätzliche Gefährdung des Transportverkehrs, insbes. von Eisenbahn, Schiffahrt oder Luftfahrt; Gefahr für Leib und Leben eines anderen oder fremder Sachen von bedeutendem Wert, die durch Beschädigung, Beseitigung von Anlagen, Bereiten von Hindernissen, falsche Zeichen oder Signale u. ä. herbeigeführt wird. - Strafe: Freiheitsstrafe von drei Monaten bis fünf Jahre. Bei der Absicht, einen Unglücksfall herbeizuführen oder eine Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr. Bei Fahrlässigkeit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe (§§ 315, 315 a StGB).

LG
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Re: Und da reißt bei mir die Hutschnur:

Beitrag von megamechanics »

Auch wenn es mich persönlich nicht direkt betrifft, mal wieder ein Denkanstoß :mrgreen: :
vorsätzliche Gefährdung des Transportverkehrs, insbes. von Eisenbahn, Schiffahrt oder Luftfahrt; Gefahr für Leib und Leben eines anderen oder fremder Sachen von bedeutendem Wert, die durch Beschädigung, Beseitigung von Anlagen, Bereiten von Hindernissen, falsche Zeichen oder Signale u. ä. herbeigeführt wird

Das stellt nüchtern betrachtet so ein Castortransport auch dar.
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Re: Und da reißt bei mir die Hutschnur:

Beitrag von CampingPit »

@Megamechanics

Also das kann ich von uns hier nicht bestätigen.

1. fielen mir noch nie überall rumliegende Flaschen, Dose etc auf.
2. Gab es ja auf viele der normalen Flaschen schon immer Pfand
3. Da wo sich Leute des Nächtens oder so zu einem Umtrunk einfinden, liegen heute noch genauso viele Flaschen und Dosen wie früher. Gerade heute habe ich beim Geocachen mit dem Hund an einem Versteck aufgegeben, weil alles voller Unrat und Scherben war.

Natürlich will ich aber nciht behaupten, dass das überall gleich ist - vielleicht gibt es und gab es da regionale Unterschiede.
Das ist gut möglich.
Zuletzt geändert von CampingPit am Sa 4. Feb 2012, 14:51, insgesamt 1-mal geändert.
Urban
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Re: Und da reißt bei mir die Hutschnur:

Beitrag von Urban »

Dosenpfand und Plastikflaschenpfand, hat sich doch als nicht wirksam erwiesen der Mehrweganteil sinkt weiter von Jahr zu Jahr und Einweg Plastikflaschen sind immer weiter auf dem Vormarsch.
Wieviele Reifen durch Glasscherben zerstört wurden und wieviele Motorradfahrer davon gestürzt sind ist Statistisch nicht erfasst aber man kann immer wieder mal in Foren darüber lesen.
Diverse Waldbrände sind durch Flaschenböden entstanden.

Hätte Herr Trittin einfach damals nach Dänemark geschaut, dann hätte Er die schlechte Öko Entwicklung der Pfandflasche dort verfolgen können. Seit Einführung des Dosenpfandes und der Förderung der Pfandeinweg Plastikflaschen ist dort der Mehrweganteil auf praktisch Null gesunken. Die kämpfen dort mit Bergen von Getränkeflaschen und Dosen Müll.

Jetzt auf das eigentliche Thema zurückzukommen.

Normalerweise sollte mit dem Volksentscheid doch geklärt sein was die Mehrheit möchte. Die Mehrheit möchte aber von einer Minderheit nicht aufgezwungen bekommen was die Minderheit meint für richtig zu halten.

Andereseits bin ich aber froh das es in diesem Lande möglich ist zu protestieren auf die Straße zu gehen und seine Meinung zu sagen, deshalb finde ich muß eine Demokratie es aushalten wenn ein paar Protestler mal weggetragen werden müssen, oder wenn Bauarbeiten mal behindert oder blockiert werden. Dafür von den Sitzstreikenden ein Bußgeld zu verlangen ist genauso kleinlich wie lachhaft, dafür müßte eine neue Busgeldtakforce her die in ganz Deutschland solche Ungehorsamkeiten ahndet.

Echte Sachbeschädigung .....wie zB ...Bahngleisanlagen zu beschädigen ist wirklich nicht in Ordnung.....aber alles andere an Protesten gegen Kastortransporte und Atomkraftwerke unterstütze ich, auch wenn ich bisher noch bei keiner dieser Protestaktionen dabei war. Manchmal muß bürgerliches Ungehorsam eben sein, weil längst nicht alles was von unseren gewählten Volksvertretern so beschlossen wird dient der Allgemeinheit......sondern eher den Firmen mit erfogreicher Lobbyarbeit.
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Re: Und da reißt bei mir die Hutschnur:

Beitrag von dethleffsfahrer »

mpetrus hat geschrieben:[
Ich würde die Grenze so ziehen: Mindestens 75% aller Stimmberechtigten müssen eine Stimme abgeben, damit die Wahl als solches gültig wird.
Darunter ist die Wahl ungültig und muß wiederholt werden, so sind die Politiker in der Situation wirkliche Leistungen zu erbringen und "keine Märchen" zu erzählen. Zur Zeit haben die keine Veranlassung dazu.


Du bist aber ein Spaßvogel, oder? Wie lange willst du denn dann wählen lassen, bis wir einen Bundestag oder einen Landtag zusammenhaben?
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