Ich finde es gar nicht so schlecht, dass sie Geld von den Demonstranten einfordern.
Es ist ja nichts gegen zu sagen, dass mal demonstriert wird - es ist auch nichts dagegen zu sagen, dass das ein
paar Mal passiert, aber nicht ständig und nicht in dem Ausmaß, dass man jedesmal ein paar Hundertschaften , um Mensch und Material zu schützen, auffahren muß.
Was, wenn jetzt auch alle "Pro"-Hardliner zu Aktivisten werden und ebenfalls einmal die Woche protestieren ?
Wenn das so wäre und weitergehen würde, wären ja bald die Bahnhofskosten unser kleinstes Problem
Abgesehen davon, dass ja numal der größere Teil der Bevölkerung FÜR S21 ist und man sich also dieses Demokratieargument nochmal auf der Zunge zergehen lassen muß.
Ich denke, man muß auch mal wissen, wann man verloren hat und wann es genug ist.
Wieso sollte also immer und immer wieder der größere Teil, der dafür ist, dafür bezahlen, dass der kleinere Teil, der dagegen ist, jede Woche Chaos veranstaltet und imense Kosten verursacht?
Zumal die gleichen Leute, die jetzt Tagein tagaus Kosten verursachen, bei jedem Euro, den dieses Projekt teurer wird, wieder schreien werden.
Vor allem, was Viele gar nicht wissen: In der
GROßdemofreien Zeit, ist ebenfalls einiges geboten.
Ein guter Freund von mir ist Umweltingenieur und ist täglich im "Moloch", wie er es gerne nennt, zum Arbeiten.
Obwohl das ja eigentlich im Sinne der Gegner ist (was diese allerdings in ihrer grenzenlosen Weitsicht nicht erkennen) wird er regelmäßig massiv bedrängt.
2 kaputte Windschutzscheiben und ein zerkratztes, verbeultes Auto sind das Ergebnis davon. Außerdem wird er daran gehindert seiner Arbeit nachzukommen und er wird bespuckt, beschimpft und geschubst.
Die machen sogar, diese lieben Ökoaktivisten, nicht davor halt seinen Hund ebenfalls zu ärgern und zu verängstigen - bis er die Tür aufmacht und ihn rausläßt - das sorgt für Freiraum

Das Ende vom Lied: Meistens muß ihm ein Polizeibeamter zur Seite gestellt werden, weil er sich sonst weigert dort zu arbeiten. Das geht nicht nur ihm so.
Es gibt einfach verschiedene Auffassungen von:"freidlich seine Meinung DEMONSTRIEREN".
Zum Thema:
"oder ist das Dosen/Flaschenpfandsystem ein gesellschaftlicher Nachteil? "
Ja, selbstverständlich !!! Es nervt wie die Sau. Und - es funktioniert bis heute nicht. Zumindest nicht so, wie Herr Armanianzug uns das hat damals glauben machen wollen.
Weder mit den "für ALLE gültigen Rückgabestellen", noch für
alle Verpackungen.