Was Griechen brauchen

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ontheroad
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Re: Was Griechen brauchen

Beitrag von ontheroad »

megamechanics hat geschrieben:
Und ich denke, dass Frau Merkel da einen verdammt guten Job gemacht hat.
Ja, toll, wie der "Ausverkauf" in Deutschland funktioniert, Exportweltmeister, und nur darum geht es uns tatsächlich so gut, das kann auch schnell nach hinten losgehen.

Evtl. sollte auch mal in Betracht gezogen werden, wer denn wirklich die Fäden in den Händen hält und sozusagen steuert oder bestimmt.
Und wie Alan schon schrieb: derzeit ist absehbar, wie es in ferner und naher Zukunft aussehen könnte. Leiharbeit, Minijobs, Gering verdiener lassen vielleicht derzeit die Wirtschaft boomen, die Rechnung bzw. Quittung kriegen dann auch irgendwann wir...

Ich finde wir bekommen jetzt gerade die Quittung für wie wir in der 70er 80er und 90er gelebt haben. Alles war gut alle hatten Geld und der Renten Kassen waren voll. Haben wir es auch nicht gerne angenommen wenn der Arzt uns gefragt ob wir noch ein paar Massagen oder Anwendung anhängen möchten.

Wir sollen es nicht so hart nehmen mit der Griechen der sagt wie schlecht Deutschland und Frankreich sind obwohl die so viel Geld da hin schicken. Das sind normale Menschen den der Jobs weg sind und wissen nicht wie die für irren Familien sorgen sollen. Von den Milliarden verstehen sie nicht viel. Die verstehen nur das es sie vor der Euro besser gegangen ist (wir auch) und jetzt kommen die "reichen Länder" und wollen sie sie sagen wie sie zu leben haben und wofür sie das Geld ausgeben kann oder nicht. Das 75-80% der vermögen in Griechenland ca 8 reichen Familien gehört die ihren Geld auch noch in der Schweiz sicher haben wissen wir hier nicht so viel.

Das größte problem ist das Kapitalismus selber (nein ich bin nicht auf den Kommunismus Trip) ich will sagen das Kapitalismus nur funktioniert wenn es die anderen Hälfte schlecht geht. Wenn wir nicht die Möglichkeit hat billig Produkten von billig lande wo die Leute fast umkommen für wenig Geld dann wird es hier gar nicht laufen.

Es wird 100 Millionen Tonnen von Lebensmitteln (Getreide, Obst , Gemüse- usw) in USA, Kanada, Spanien und andere westlichen Länder jedes Jahr vernichtet nur um der Welt Preis oben zu halten und überall in Africa verhungern die anderen. Die einzige Grund dafür ist Kapitalismus.
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Re: Was Griechen brauchen

Beitrag von megamechanics »

Das Unverschämte an der Griechenland Tüte ist mitunter auch, das Deutschland durch Rüstungsprodukte wie z.B. Panzer gut an Griechenland verdient hat. Ich empfehle auch den Stern dieser Woche, gibt da einen ganz interessanten Artikel über die Pleiten von Griechenland.
Im übrigen finde auch ich die Reaktionen des griechischen Volkes gegenüber Deutschland absolut gerechtfertigt, wenn der Kapitalismus, der schon lange mit sozialer Marktwirtschaft nichts mehr zu tun hat, derartige Ausmaße annimmt, dann sollten spätestens jetzt verträglichere und nachhaltigere Wege beschritten werden.
In der EU als auch USA wird massiv durch Subventionen die Wirtschaft gesteuert, auf wessen Kosten sieht doch jeder auch trotz rosa Brille, die man uns aufzusetzen versucht.
Das mit der Führung von Ländern nun vermehrt Finanzspezialisten betraut werden, ist auch nur auf den Ersten Blick vorteilshaft, als entscheidendes Organ würde ich mich schämen, solche Zustände bewusst in Kauf zu nehmen, Familien mit Kindern ohne Wasser oder Strom war noch bis vor kurzem ein "Privileg" der Drittweltstaaten, dessen Armut seit Ewigkeiten auch zu unserem Reichtum und Wohlstand verholfen hat. Und jetzt sollen die Griechen gefälligst für diese Zustände "Danke" sagen und sich brav der europäischen Diktatur beugen? Mal sehen, wann z.B. durch Attentate ein dazu passendes Feindbild ausgebaut wird, damit unser Gewissen wieder Ruhe finden kann.
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Re: Was Griechen brauchen

Beitrag von ontheroad »

SuperDuty hat geschrieben:Stimmt ontheroad.
Und deshalb verstehe ich die oft geäußerte Kritik an unserer Regierung/Kanzlerin nicht, denn wir sind mit deren Arbeit bisher besser durch die Wirtschaftskriese gekommen als alle anderen Länder rings um uns herum. Und ich denke, dass Frau Merkel da einen verdammt guten Job gemacht hat.

In Grunde genommen stimmt ich dazu was du da sagst. Aber was bringt das wenn Deutschland als einzige da steht. Dann haben wir gar-kein Handelspartner mehr und das war es mit der Exporte.

Das Erste was man in der Wirtschaftsschule lernt ist niemals Gutes Geld, schlechtes Geld hinterher zu schmeißen.
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Re: Was Griechen brauchen

Beitrag von SuperDuty »

megamechanics hat geschrieben:Ja, toll, wie der "Ausverkauf" in Deutschland funktioniert, Exportweltmeister, und nur darum geht es uns tatsächlich so gut, das kann auch schnell nach hinten losgehen.
Den „Ausverkauf“ Deutschlands musst Du mir bitte mal erklären. Was meinst Du damit?
Ich denke, wir alle leben seit Jahrzehhnten sehr, sehr gut vom Export und das ist gut so und sichert unendlich viele Arbeitsplätze bei uns. Außerdem muss doch die Außenhandelsbilanz stimmen, genauso wie wir importieren müssen wir auch exportieren.
megamechanics hat geschrieben: Im Übrigen finde auch ich die Reaktionen des griechischen Volkes gegenüber Deutschland absolut gerechtfertigt, wenn der Kapitalismus, der schon lange mit sozialer Marktwirtschaft nichts mehr zu tun hat, derartige Ausmaße annimmt, dann sollten spätestens jetzt verträglichere und nachhaltigere Wege beschritten werden.
Ich gehe mal davon aus, dass Du es nicht gut heißt, dass Frau Merkel von den Griechen mit Hitler verglichen wird. Das ist doch eine eindeutige Entgleisung.
Aber möchtest du damit ausdrücken, unsere Regierung sollte unsere Steuergelder den Griechen schenken, ohne von den Griechen nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung Ihrer Finanzsituation zu verlangen? Ich denke, da würden die deutschen Medien ganz schön über Frau Merkel herfallen und das meiner Meinung nach mit Recht.
Kannst Du mir bitte ein Regierungssystem und Wirtschaftssystem auf der Welt nennen, unter dem es den Leuten besser geht als unter unserem Kapitalismus? Ich wäre da offen.
ontheroad hat geschrieben:Das Erste was man in der Wirtschaftsschule lernt ist niemals gutes Geld, schlechtem Geld hinterher zu schmeißen.
Stimmt, nur wo ist die Grenze, ab der der gutes Geld zu schlechtem wird?
Soll man die Griechen trotz ihres Jahrelangen Fehlverhaltens nun im Regen stehen lassen?
Wenn die den Euro aufgeben müssen und zur Drachme zurückkehren, wäre das eine noch größere Katastrophe für die Griechen (= die kleinen Leute), und es hätte zusätzlich erhebliche Nachteile für die gesamte Eurozone inkl. Dland.
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Re: Was Griechen brauchen

Beitrag von ontheroad »

SuperDuty hat geschrieben: Kannst Du mir bitte ein Regierungssystem und Wirtschaftssystem auf der Welt nennen, unter dem es den Leuten besser geht als unter unserem Kapitalismus? Ich wäre da offen.

Nein aber wie ich vorher gesagt habe Kapitalismus funktioniert nur wenn es die anderen schlecht geht, und wir müssen mit diesen Gedanken leben.

Vielleicht kommen wir dazu in eine Live und wärme Umgebung mit einander darüber zu diskutieren. ;)
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Re: Was Griechen brauchen

Beitrag von megamechanics »

Den „Ausverkauf“ Deutschlands musst Du mir bitte mal erklären. Was meinst Du damit?
Einfach erklärt: wenn ich was verkauft habe, besitze ich es nicht mehr, ist etwas ins Ausland verkauft, haben wir es nicht mehr, sondern die "Anderen".
Kompliziert: [clicklink=]http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 98718.html[/clicklink]
und hier recht logisch [clicklink=]http://www.vwl-virtuell.de/themen/Export.pdf[/clicklink]
Hier etwas aus um 2005:
[clicklink=]http://www.cesifo-group.de/portal/pls/p ... 194924.PDF[/clicklink]
Hier mit recht interessanten Kommentaren wie z.B." Ein Ausverkauf Deutschlands würde der derzeitigen Abwärtsspirale die Krone aufsetzen.
Dann hätten sie es wirklich geschafft. Deutschland wäre ein Arbeitslager der Kapitalisten."[clicklink=]http://www.wallstreet-online.de/diskuss ... utschlands[/clicklink] und um das Verständnis unserer "Geldschöpfung" und der wahren Bedeutung von "Export" unter diesem Gesichtspunkt [clicklink=]http://de.wikipedia.org/wiki/Geldsch%C3%B6pfung[/clicklink]
Ich gehe mal davon aus, dass Du es nicht gut heißt, dass Frau Merkel von den Griechen mit Hitler verglichen wird. Das ist doch eine eindeutige Entgleisung.
Aber möchtest du damit ausdrücken, unsere Regierung sollte unsere Steuergelder den Griechen schenken, ohne von den Griechen nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung Ihrer Finanzsituation zu verlangen? Ich denke, da würden die deutschen Medien ganz schön über Frau Merkel herfallen und das meiner Meinung nach mit Recht.
Kannst Du mir bitte ein Regierungssystem und Wirtschaftssystem auf der Welt nennen, unter dem es den Leuten besser geht als unter unserem Kapitalismus? Ich wäre da offen.
Ich meinte es genauso, wie ich es geschrieben hatte: ist die EU jetzt ein "Wir", also zeugt von Zusammenhalt und Gemeinschaft oder geht es da gerade in die Gegenrichtung? In erster Linie empfinde ich als menschlich angebrachte Gefühlsregung "Scham", weil wieder mal die wirtschaftlichen Interessen vor die menschlichen Bedürfnisse geschoben werden, insofern ist bei derartigen Machtkonstellationen, also Menschen verrecken zu lassen wie gerade in Griechenland, die "braune Kluft" als Mittel zur Darstellung von empfundenen und vorherrschenden Verhältnissen durchaus nachvollziehbar. Wer sich über diese Karrikatur mehr empören möchte, als über eben diese menschlich inakzeptablen Verhältnisse in Griechenland, nur zu: das würde wiederrum von menschlicher und sozialem Unverständnis und Inkompetenz zeugen, jedenfalls nach meinem Denken im Sinne von Ursache und Wirkung (da kommt wieder der Mechaniker durch :cool1 ).
Betreffend deiner Offenheit in punkto Regierungs/wirtschaftssystem als Alternative erst mal eine Hinterfragung: welchen Leuten soll es deiner Meinung nach besser gehen, als im Kapitalismus? Kapitalismus verstehe ich so: es gibt unglaublich viele Möglichkeiten für exorbitanten Wohlstand, aber eben nicht für jeden, sonst kann das System nicht mehr funktionieren, bzw. reicht unser Planet nicht aus und würde noch ettliche Nachbarplaneten benötigen.
Es gab schon dutzende sehr gut organisierte und teils erprobte "Systeme", die z.B. in kleinen Gemeinschaften sich bewährt hatten, jedoch entweder mit der Verfassung des betr. Landes nicht harmonierten oder schlichtweg eben aus oben genannten Gründen nicht erwünscht sind und klein gehalten werden: was wir gerade miterleben dürfen, würde ich so oder so als den Zerfall des "Kapitalismus" beschreiben, wer glaubt denn noch, das dieses System beibehalten werden kann?
Bitte, hier eine Alternative Wirtschaftsform, Madamme Google weiß da etliches an Mehr zu berichten, das "bedingungslose Grundeinkommen" ist eine äußerst interessante Alternative, fordert jedoch auch ein neues Werteverständnis, grundlegende Neuorientierung und muss wachsen, wie eine Pflanze in der Natur. Wen es wirklich interessiert, darf gerne bei Suchmaschinen nach Alternativen auf die Suche gehen, ich will hier keine Patentlösung bieten müssen, zum Einen muss erst der breiten Bevölkerung klar sein, das eine alternative Form notwendig ist, zum Anderen läuft der Kapitalismus eh schon auf dem Zahnfleisch und zermahlt sich selbst. So what?!
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Re: Was Griechen brauchen

Beitrag von SuperDuty »

megamechanics hat geschrieben: . . . Es gab schon dutzende sehr gut organisierte und teils erprobte "Systeme", die z.B. in kleinen Gemeinschaften sich bewährt hatten, jedoch entweder mit der Verfassung des betr. Landes nicht harmonierten oder schlichtweg eben aus oben genannten Gründen nicht erwünscht sind und klein gehalten werden: was wir gerade miterleben dürfen, würde ich so oder so als den Zerfall des "Kapitalismus" beschreiben, wer glaubt denn noch, das dieses System beibehalten werden kann? . . .

Hallo megamechanics,
ja, ja, sowas liest sich sehr gut und ist äußerst interessant. Das mag auch im Kleinen gut funktionieren, weil jeder jeden kennt und Schmarotzern auf die Füße getreten wird. Im Großen ist das aber genau so zum Scheitern verurteilt wie der Kommunismus, weil bei den wunderbaren Grundideen der Faktor Mensch nicht berücksichtigt werden kann.
Warum sollte jemand bei einem garantierten Grundgehalt noch arbeiten, wenn er auch in Spanien in der Sonne liegen kann? Warum sollte sich jemand über die Maßen in einem System engagieren, wenn es sich nicht nennenswert auszahlt?
Und immer versuchen Menschen Macht über andere zu erlangen um sich auf Kosten der kleinen Leute im Luxus zu aalen. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Das unerbittliche Gesetz der Natur ist und bleibt "fressen und gefressen werden" - leider, aber sonst wäre die Evolution am Ende angelangt.
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Re: Was Griechen brauchen

Beitrag von megamechanics »

Hallo megamechanics,
ja, ja, sowas liest sich sehr gut und ist äußerst interessant. Das mag auch im Kleinen gut funktionieren, weil jeder jeden kennt und Schmarotzern auf die Füße getreten wird. Im Großen ist das aber genau so zum Scheitern verurteilt wie der Kommunismus, weil bei den wunderbaren Grundideen der Faktor Mensch nicht berücksichtigt werden kann.
Warum sollte jemand bei einem garantierten Grundgehalt noch arbeiten, wenn er auch in Spanien in der Sonne liegen kann? Warum sollte sich jemand über die Maßen in einem System engagieren, wenn es sich nicht nennenswert auszahlt?
Und immer versuchen Menschen Macht über andere zu erlangen um sich auf Kosten der kleinen Leute im Luxus zu aalen. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Das unerbittliche Gesetz der Natur ist und bleibt "fressen und gefressen werden" - leider, aber sonst wäre die Evolution am Ende angelangt.

Deine Gedanken sind die normalen, die sich bei dem Thema einstellen. Auch in dem Zusammenhang wird natürlich sofort der "Schmarotzer" gedacht, brav, eine Eins mit Stern, bitte setzen.
Fakt ist nunmal, das unser System mit der Natur des Menschen, also der Möglichkeit zur Entwicklung, erstrebenswerte zivilisierte Ziele wie Charakter und Gemeinschaftssinn genauso wenig zu tun hat wie mit dem "fressen und gefressen werden". Der Mensch hat im Gegensatz zur Tierwelt die Möglichkeit, über sich hinaus zu wachsen, ist auch nur im Kleinen gewollt, im Großen soll man sich gefälligst anpassen und funktionieren, das klappt ja wohl auch nicht bei allen und so wie die Dinge sich jetzt entwicklen, siehst du ja selber.
Verdau den Satz mal, dann schau nach dem Wörgler Notgeld [clicklink=]http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%B6rgl ... xperimente[/clicklink], ließ nochmal deinen Satz "das mag im kleinen gut funktionieren" und dann betrachte mal die ach so erstrtebenswerte Globalisierung, Europa, WTO, kannste nehmen, was du willst.
Zuletzt geändert von megamechanics am So 26. Feb 2012, 11:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was Griechen brauchen

Beitrag von Robinson »

SuperDuty hat geschrieben:Den „Ausverkauf“ Deutschlands musst Du mir bitte mal erklären. Was meinst Du damit?

... ganz einfach, dass fast keine große deutsche Firma mehr Deutschen gehört: [clicklink=]http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,313945,00.html[/clicklink], die Qualität zeigt es, ich fahre dienstlich seit 2 Jahren eine neue E-Klasse W212, ich wünsche das Auto nicht meinem ärgsten Feind, nur noch Billigzeug aus Fernost drin, mehr in der Werkstatt als auf der Straße! Na ja, wem gehört die Firma: [clicklink=]http://de.wikipedia.org/wiki/Daimler_AG#Konzernstruktur[/clicklink]
...keine Rede mehr von Deutscher Wertarbeit!
LG
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Re: Was Griechen brauchen

Beitrag von megamechanics »

Jipp, toll, wie unsere Globalisierung und Wirtschaft funktioniert.
Thema Mercedetsch: nach V-Klasse und einem Vito geheilt, so viel Rost und mieserable Technik kommen mir nicht mehr ins Haus, obwohl die Mühlen vom Fahrverhalten nicht von schlechten Eltern waren. Der W 123 und noch die W 124 waren robuste Entwicklungen, danach kam viel Mist :s

Schaut man bei VW, die Fehler vom Golf 1 wurden beim Typ 2 komplett ausgemerzt, ohne verzinken war die Rostvorsorge besser als bei allen Nachfolgern und die Technik war so easy und robust, konnte jeder Dorfschmied reparieren, wenn es denn mal was Defektes gab :cool1

Gut, das schweift jetzt zu weit vom Thema ab, Sorry
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