Hi Robi,
jipp, fit wie ein Turnschuh schon um Sieben in der Früh
Habe heute den Fujitsu vom Sohnemann auf Windows 7 aufgerüstet, mit defragmentieren der sinnlosen Sohnemannpartitionen hat das schon gedauert
Ich gebe dir schon Recht, mit dem Vorenthalten von den üblichen Konsumgütern kommt man nicht weiter, nur finde ich die heutigen Ansprüche mit Markenklamotten, neuestes Handy alle 6 Monate, früher Nintendo, dann PSP, Fernseher und und und oversized. Dazu dann die nötige Reglementierung mit z.B. zeitlicher Begrenzung und das Vermitteln von Prioritäten im täglichen Leben ist nicht nur Sonnenschein. Finanziell schränken die vielen "Elektronika" schon mal den Jahresurlaub ein, und Ausflüge mit dem Womo am Wochenende sind deswegen grenzwertig: außerdem hechelt der Älteste auf dem Zweirad elendiglich hinterher, also die Fitness leidet definitiv durch die ewige Hockerei vor sämtlichen Medien.
Um aufs Geld zurückzukommen, mit einem normalen Gehalt ist das auch nicht ohne weiteres zu bewältigen, schließlich ist es keine Ehre, 3 Kinder zu haben, sondern sämtliche Tarife der Familienkarten ob im Schwimmbad oder Freizeitpark beziehen sich auf zwei Kinder und die Brotzeiten die man mitnimmt sind ja auch oft verschmäht, Kinder wollen kaufen... Klasse finde ich die Tarife und Preisgestaltungen des Deutschen Museums, Flugwerft Oberschleißheim und das Verkehrszentrum in München, das geht öfter.
Nun, mit der Hartz 4 Thematik mit dem Verfall von Idealen und Werten wundere ich mich nicht, Alkohol ist eine legale Droge und wird bei dieser Klientel naturgemäß gerne zur "Erträglichkeit" dieses "Vegetierens" benötigt und sicher extrem konsumiert, die Kinder tun mir mehr als Leid, wir hatten solche Verhältnisse in der näheren Umgebung und was hätte ich tun können? Gerade mit der Normalität wachsen die Kinder in diese Verhältnisse selbstverständlich rein und werden diese oftmals auch später als normal empfunden so praktizieren und weiterleben, wieder weitergeben. Daher ja mein Spruch mit dem Ehrensold, was hätte man mit diesem Geld aales Gutes machen können
Ohne mich jetzt als Samariter darstellen zu wollen: ich hatte mal einem befreundeten Ehepaar in einer Notlage finanziell unter die Arme gegriffen, schon seit Jahren sind beide in Promotionsbereich selbstständig tätig und bekam das Geld sogar nach knapp zwei Jahren zurück (obwohl kaum noch Kontakt bestand), aber das wäre mir nicht so wichtig gewesen.
Also ich kann mich sehr wohl freuen, wenn es den Menschen um mich herum gut oder besser geht, beim Wulff schreibe ich meine Empörung auch nicht aus Neid, wie schon unterschwellig unterstellt wurde. Dise Vorgehensweise ist für die BRD einfach schändlich und komme nicht umhin, dahingehend mit Scham zu reagieren, ist ja wirklich sehr demokratisch abgelaufen

. Trotzdem meine ich, die bekommen noch ihre Quittung, da ist viel in Bewegung gekommen und Dank der Vernetzung des WWW ist das nicht mehr aufzuhalten.
In diesem Sinne immer noch säuerlich, aber trotzdem positiv gestimmt. Ich würde ja gerne den Zapfenstreich mit der Trillerpfeife untermalen, die Reise ist mir jedoch verhältnismäßig zu beschwerlich
