Moin,
ich spiele Gitarre, Schlagzeug, ein bisschen Keyboard und singe auch sehr gerne. Meine Frau hat mal ein bisschen Gitarre gespielt. Ihre musikalische Leidenschaft ist der Flamenco, den sie sehr ausdrucksvoll und emotional tanzen kann (Ich bin natürlich befangen

).
Als wir unsere Hochzeitsreise nach Spanien mit den Motorrädern planten, sagte ich meiner Frau, dass ich niemals einen Urlaub ohne Gitarre mache. Ich ging dann zu Enno, einem tollen Musikhändler bei uns in der Nähe. Ich suchte mit ihm eine Gitarre die das Maß der Spiegelbreite meiner Kawasaki ZZR 600 nicht überschritt. Wir fanden schließlich eine kleine Westerngitarre von Kirkland und ich bestellte sie. Dieses kleine "Klangholz" hatte sogar noch einen Tonabnehmer und wurde somit nicht nur Reisebegleiter, sondern auch für manche Stücke bei unseren Auftritten eingesetzt. Für Spaß hat das gute Stück immer gesorgt, besonders eben hinten auf dem Motorradgepäck. Da klemmte sie in ihrer Tasche immer etwas schräg auf den Packtaschen und viele meinten, ich würde mit der Hand etwas zeigen wollen
Mittlerweile hat die Kirkland auch einen festen Platz in unserem neuen Womo gefunden und so kann ich auch jetzt wieder unterwegs jederzeit mal ein bisschen klampfen. Ich wunderte mich schon, warum die Giotti's diese Chrombügel oben auf die Schränke montiert hatten. Jetzt kenne ich die Lösung. Es sind Gitarrenhalter
http://abload.de/img/dsc_0225-moin-bilder6uurd.jpg
Hier noch mal das gute Stück:
http://abload.de/img/dsc_0227-moin-bilder1tuvr.jpg
Ich finde es total klasse Musik zu machen. Wenn ich mal den Kopf voll habe oder die Laune nicht so passt, dann kann ich stundenlang einfach so vor mich hin klampfen. Ein Schlagzeug habe ich momentan nicht mehr. Ich verkaufte mein letztes (ein E-Drum Set) in 2012, da ich es kaum genutzt hatte und mir die E-Drums zu wenig Performance bieten. Ich komponiere Songs mit Cubase oder Sequel. Das macht auch Spaß. Unser Jux-Projekt [clicklink=]
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[/clicklink] hatte ich hier ja schon mal vorgestellt. Leider nehmen manche Menschen das Leben so ernst, dass sie über solche, nicht so ernst gemeinten Dinge auch noch ernsthaft meckern. Egal, ich finde, dass Musik etwas begeisterndes ist und man viel damit zum Ausdruck bringen kann.
Als ich in den 90er Jahren eine Deutschland-Tournee der Wildecker Herzbuben begleitete, dachte ich anfangs nur an das Geld verdienen. Das war so gar nicht meine Musik. Ich war eher bei Rock, Pop und Blues Zuhause. Dann, als ich die beiden kennen lernte, feststellte, dass sie eigentlich aus dem Jazz kamen und echt klasse Musiker sind, hörte ich mir auch Herzilein & Co ganz anders an. Die beiden Hessen hatte es richtig gut drauf und konnten sowohl Musiktheorie als auch Praxis. Das hatte mich sehr beeindruckt und lies mich Musik und Musiker/innen ab da ganz anders sehen.
Stellplatz Jam, ich bin dabei. Finde ich eine tolle Idee
Als wir mal im Camp Marina standen, spielte ich abends in einem Womo Gitarre. Wir saßen mit 11 Leuten in der Runde, sangen und spielten und es war eine super Stimmung. 1999 war ich mit Freunden auf der Love-Parade in Berlin. Abends vor dem Event gingen wir noch in eine Kneipe in einer Seitenstraße (es lockte uns der Anschlag Jever Pils an der Hauswand

). In der Kneipe stand ein Klavier und darauf lag eine Gitarre. Meine Freunde fragten, ob ich darauf spielen dürfte. Ich durfte, unterhielt den ganzen Abend den Laden und bekam sämtliche Runden ausgegeben. Ich war dann allerdings, dank der Gastfreundlichkeit, so hacke, dass ich mich um vier Uhr morgens dringend abrollen musste, damit ich am nächsten Tag noch die Parade erleben würde
Ach ja, zwischendurch kam noch einer, der das Klavier bedienen konnte und wir spielten auch noch ein paar Songs zusammen - Beatles, Cat Stevens, Rolling Stones usw.
Diese spontanen Dinger sind echt die schönsten. Ach ja, toll war auch mein Urlaub in Frankreich mit meinem Mitmusiker Markus. Wir hatten beide unsere "Äxte" dabei und schleppten die in Arcachon mehrmals auf die Düne. Jeder, der schon mal dort war, weiß wie schwer allein der Aufstieg ohne Instrument ist

Wir wurden aber jedes Mal durch tolle Sessions mit anderen Gitarristen, Didgeridoo-Spielern oder auch nur sangesfreudigen Mit-Touristen entschädigt. Am schönsten war es abends beim Sonnenuntergang auf der Düne.
So, genug von meinen Geschichten (und es sind noch nicht alle). Musik ist einfach klasse und sie selbst zu machen ist eine Gnade
Ach ja, wenn ich nicht unterwegs bin, spiele ich eine Ovation Western Gitarre mit Cutaway und eine Squier E-Gitarre mit Marshall Combo. Keyboard ist von Yamaha.
Die Geschichten von Euch finde ich auch interessant und freue mich, auf viele weitere. Der Thread ist eine tolle Idee
Mit musikalischen Grüßen
Bube