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Insolvenz eines Händlers

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rittersmann
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Insolvenz eines Händlers

Beitrag von rittersmann »

Kaum zu glauben, aber es gibt wieder eine Insolvenz eines Händlers. :o

https://www.augsburger-allgemeine.de/to ... 94426.html
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jion
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Re: Insolvenz eines Händlers

Beitrag von jion »

So wie mir ein Händler den ich kenne bestätigte, scheint der ganz große Boom zumindest zu stagnieren. Dennoch gibt es noch immer sehr viele Neuzulassungen.
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Marry
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Re: Insolvenz eines Händlers

Beitrag von Marry »

Ich habe gelesen, dass die Neuzulassungen zum größten Teil von den neue generierten "Wohnmobil Mietflotten " bei den Händler kommt. 

Warum:
das ist die einzige Methode um jungen Kunden das Reisen mit einem Wohnmobil schmackhaft zu machen und wenn der Kunde zufrieden nach Hause kommt, noch voller Euphorie,
dann wird der Händler das erkennen und dem Kunden das Mobil zum Kauf anbieten/aufschwatzen mit großen Rabatt - Versprechen, in dem der Händler den Mietpreis zum Teil erläßt oder ganz verzichtet mündlich oder sogar als Anzahlung verrechnet.
So werden Kunden gelockt und geblendet.
Ein bestimmter Teil der Kunden lässt sich bequatschen.

Ich hab das nicht nur gelesen, sondern erlebt: unser angeheirateter Neffe in Berlin mietete sich ca. 2022 ein Wohnmobil aus der Mietflotte, er fand diese Art zu reisen muß man ja probieren, ( wir sind ja sein Vorbild ) und er fand es mega geil, er ist zudem noch Kraftfahrer und bot seiner Holden (unserer Nichte) an eine tolle Reise zu machen und den kleinen Hund durften sie auch mitnehmen. 

Gesagt getan und tatsächlich hatten sie eine tolle Reise, für seinen Geschmack zumindest: So dann kamen sie zurück, der Händler machte ihm das verlockende Angebot dieses Womo zu kaufen, den kompletten Mietpreis zu erlassen und noch einen kleinen Rabatt dazu oder Zubehör.
Er biss an, nahm einen Kredit auf und zahlt seitdem treu nach Vertrag ab.

Der Händler hat sein Womo damit verkauft: wie er die Mieteinnahmen verbucht weiß ich nicht, aber Abschreibung konnte er zumindest auch noch absetzen. 

Unser Neffe arbeitet natürlich auch und hat andere Hobbys, er war mit diesem Mobil ganze 3 x untwerwegs bis zu 3000 km ungefähr eine Tour (mehr Urlaub bleibt nicht) und das Mobil steht in Berlin draussen auf einem Parkplatz etwas gesichert den Rest des Jahres herum und die Raten werden jeden Monat pünktlich von der Bank abgebucht. 

Na gut, unsere Nichte verdient auch Geld und sie können sich die Raten leisten.

Aber ihm scheint nicht bewußt zu sein, wie lange er dafür noch zahlt und der Wert eines gebrauchten Womos nun auch nicht mehr steigt.
Wenn er einen Unfall baut gehört ihm dieses Mobil noch nicht mal, da kann es zu puren Streitigkeiten kommen.

Aber was sagt Ihr nun dazu? 

So werden die Händler seit ca. 2 - 3 Jahren auch so einige Mobile los, aber der Trend geht dahin aktuell, dass die meisten Leute sich diese überteuerten Mobile nicht mehr leisten können oder wollen.
Dann kommen noch die Führerscheinklassen hinzu, und wer welche Tonnage fahren darf?

Pleiten, Insolvenzen sind vorprogrammiert, der Bestand und die Abnahmemengen bei den Händlern könnten zum Genickbruch führen.

Der Markt wird sich in den nächsten Jahren wieder neu regulieren. 

Dann folgen ab kommenden Jahr von Fiat selber neu konfigurierte Zugmaschinen und diese haben es in sich voller Sensoren und Steuergeräte. Der Staat macht allen Neuwagenherstellern Streß mit den Techniken, wie Bremsassistenz, Abstandshalter, usw. usw.

Es kann sein, dass wir die alle noch ein gutes Wohnmobil fahren nie wieder Lust auf neue Technik bekommen?

Ich wie viele Andere werden diesen Markt beobachten und uns zurücklehnen. 
 
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cerberus
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Re: Insolvenz eines Händlers

Beitrag von cerberus »

Die vermehrten Insolvenzen der Womo- Händler sind doch recht einfach zu erklären.
Aufgrund der vermehrten Nachfrage ( C- Zeit ) wurden die Produktionszahlen bei den Herstellern durch Panikbestellungen der Händler drastisch erhöht. Dies geht aber auch immer mit gestiegenen Abnahmeverpflichtungen einher. Nun ist der Markt relativ satt und die Abflüsse der Lagerware sind extrem zäh. Die Mobile sind in aller Regel von den Händlern vorfinanziert und keine Kommissionsware. Aufgrund der jetzigen Zinspolitik ist die Finanzierung der Lagerware nicht mehr von allen Händlern zu stemmen und dann führt das beim Einen oder Anderen halt zu einer Insolvenz ( echter Insolvenz :shock: ).
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