Dioxin

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Cruiser
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Re: Dioxin

Beitrag von Cruiser »

mwalter665 hat geschrieben: Grundsätzlich müssen wir aber doch mal sehen, das unsere Lebenserwartung immer weiter steigt gegenüber früher. Also kann dieses Essen doch garnicht soviel schlechter sein wie früher, oder?
Die Frage ist doch vielmehr: Um wie viel älter würden wir ohne diesem "Essen" werden? Und, um wie viel gesünder würden wir sein?
Majaberlin
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Re: Dioxin

Beitrag von Majaberlin »

Es ist ja auch so, dass der Verbraucher seine Ansprüche so hochgeschraubt hat, dass es eben wirklich nicht mehr möglich ist, diese Mengen vernünftig zu produzieren, die überall z.B. im Einzelhandel vorgehalten werden (müssen).
Da will man auch samstags nachmittags noch frische Weintrauben haben etc., die werden von weither hier eingeflogen, das kostet viel Geld, aber bezahlen dafür wollen die Verbraucher nur einen Spottpreis. Wie soll das zusammen gehen? Und es stimmt - wahrscheinlich würden wir noch länger leben, könnten wir uns oder würden wir uns anders ernähren. Dann gäbe es wohl nicht so viele Krebserkrankungen. Aber das hier aufzudröseln, würde wohl den Rahmen sprengen :lol: .
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Re: Dioxin

Beitrag von mwalter665 »

Cruiser hat geschrieben:Die Frage ist doch vielmehr: Um wie viel älter würden wir ohne diesem "Essen" werden? Und, um wie viel gesünder würden wir sein?
Dann käme aber vermtulich die Rente mit 70....Und ob gerade wir das wollen, ist doch eher fraglich,oder? Naja aber das Thema ist eines was man nicht mehr aufhalten kann. Genauso wie das Thema Technik. Kam doch gestern ein Kollege zu mir und sagte, ich wollte mein Vertrag verlängern und kann mir ein neues Handy aussuchen. Aber es gibt ja keien Handys mehr. Es gibt nur noch Smartphones mit Internet usw, oder Seniorenhandys. Auch diese Entwicklung zu den Eierlegenden Wollmilchsäuen anstelle von Telefonen ist schonmal unverständlich aber genausowenig aufzuhalten wie die Klimaänderung und zig andere Sachen des Fortschritts.

Alle Aufregung darüber hilft nicht und eine Vielzahl an Menschen liebt diesen "Fortschritt" und den Überfluss bzw. die Freiheit nicht das Essen zu müssen was da ist, sondern das Essen zu können worauf man gerade Hunger hat.

Jetzt kann man es als Luxus oder auch als Überflüss sehen. Je nachdem welche Brille man gerade auf hat.

Ich z.bsp. liebe auch den Luxus eines eigenen Wohnmobils. Eine Ferienwohnung oder auch ein Wohnmobil, weclhes das ganze Jahr über genutzt würde von unterschiedlichen Personen wäre ökonomisch - auch für die Umwelt aufgrund des Resourcenverbrauchs wesentlich besser. Und jetzt bin ich mal auf Eure Brille gspannt.....

Gruß

Mario
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Re: Dioxin

Beitrag von Cruiser »

Nun, ich denke wir sind uns darüber einig, dass es viele Dinge gibt, die das Leben einfach vereinfachen. Allerdings lehne ich den Rechtefertigungsgrund "der Verbraucher will es ja so" strickt ab, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die tatsächlich so ein Essen fordern. Hier spielt wohl eher die Bequemlichkeit, zusammen mit dem Faktor "verwöhnt" eine große Rolle. Was letztendlich dabei herauskommt (wenn es denn mal herauskommt) sehen wir ja gerade. Aber, solange es keine drastischen Strafen für solche Machenschaften gibt, wird sich auch nichts ändern. Es gab mal Zeiten, da wurden Brunnenvergifter, ohne großes Brimborium auf dem Marktplatz aufgeknüpft, zur Warnung aller.
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Re: Dioxin

Beitrag von Majaberlin »

Genauso sehe ich es auch. Es wird sich nichts ändern. Dann wird eben statt Industriebabfall irgendwas anderes reingetan, was wieder eine Zeit dauert, bis man dahinter kommt. Und wenn man dahinterkommt, dauert es meist noch ewig, bis da irgendwelche Konsequenzen draus gezogen werden.
Es gibt hunderte von interessanten Links, wenn man sich da mal für interessiert, würde man am liebsten nur noch von Luft und Liebe leben ...

http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 11,00.html
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Re: Dioxin

Beitrag von Cruiser »

Schaut man sich die Internetseite dieses Futtermittelherstellers aus Uetersen an, sieht man, dass der nebenbei Fettsäuren für die chemische Industrie produziert und liefert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.....
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Re: Dioxin

Beitrag von Majaberlin »

:lach1 Manchmal ist es vielleicht besser, wenn man von alldem möglichst wenig weiß ... :lol:
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Re: Dioxin

Beitrag von novice »

Cruiser hat geschrieben:... Allerdings lehne ich den Rechtefertigungsgrund "der Verbraucher will es ja so" strickt ab, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die tatsächlich so ein Essen fordern. Hier spielt wohl eher die Bequemlichkeit, zusammen mit dem Faktor "verwöhnt" eine große Rolle.
Das sehe ich auch so und möchte noch ergänzen, daß die meisten Hersteller viel Geld (welches sie uns natürlich in den Produktpreis einbauen) darin investieren, daß sie den Konsumenten sehr trickreich suggerieren, was diese begehrenswert finden und natürlich auch kaufen sollen. Wir müssen uns halt überlegen, ob im Sinne von "Geiz ist geil" der Quantität der Verzug vor der Qualität zu geben ist.
Ich finds klasse, daß wir Reisenden wenigstens unterwegs die Möglichkeit haben, unsere Vorräte mit hochwertigen Produkten direkt beim Erzeuger zu ergänzen.
Mahlzeit.
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Re: Dioxin

Beitrag von womonauten »

Ein oder mein Problem bei der Nachrichtenlage ist, dass die Gefahr, die aus der schleichenden Vergiftung der Lebensmittel ausgeht, sehr Abstrakt ist. Wir (oder ich) habe(n) keine klare Vorstellung was uns angetan bzw. was wir eigentlich in uns hinein "stopfen", verdauen, ausscheiden bzw. bei uns sich ansammelt, uns irgendwann irgendwelche Erkrankungen verursacht.

Dazu kommen dann Nebenwirkungen von Medikamenten, die wir zu uns nehmen (müssen?),
die Bauchemie, die uns umgibt,
Ausdünstungen aus Möbeln und Bodenbelägen,
eventuell auch spezielle Belastungen im Arbeitsumfeld,

Wie soll man (ich) das alles noch vernünftig differenzieren? Diese abstrakte Gefahr aus dem Dioxin Skandal ist der Grund, warum wir uns kaum richtig aufregen (können), denn uns fehlt die richtige Vorstellung darüber "was wird mir konkret eigentlich angetan"? Im Grunde sind wir (im allgemeinen) schon zu sehr abgestumpft, ja geradezu fatalistisch.....bis vielleicht die ersten Missbildungen bei Geburten auftreten und die Gefahr ein Gesicht oder ein konkretes Schicksal annimmt, mit dem wir uns identifizieren können...so wie z.B. beim Contagan Fall

Traurig aber leider wahr, wir reagieren erst, "wenn das Kind für alle sichtbar in den Brunnen gefallen ist"...momentan schaut keiner richtig hin..

Wir leben in einem System, in dem Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit (fast schon ein Fremdwort) nicht viel zählt.

Grüsse
David
Mary
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Re: Dioxin

Beitrag von Mary »

Majaberlin hat geschrieben::lach1 Manchmal ist es vielleicht besser, wenn man von alldem möglichst wenig weiß ... :lol:
Maja, genau, ich weiß nichts von den spanischen Eiern und habe gestern erstmal ein lecker Omelett gebrutzelt. hmmmm hat das geschmeckt. ;)

und es hat so lecker geschmeckt, dass ich es morgen wohl noch einmal mache. seht mal die Vielfalt [clicklink=]http://www.google.com/images?q=Omelett& ... 80&bih=578[/clicklink]

Sorry, ich denke über solche Meldungen einfach nicht nach, will es nicht gutheißen, kann es aber auch nicht ändern und habe sämtliche Lebensmittelskandale überlebt. daher ... :|
von irgendwas werden die Bürger wohl wieder abgelenkt :!: :!: :!: denk ich mir und / oder später redet kein Mensch mehr darüber.ö

Morgen gibt es Omelett :)
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