Dreijähriges Kind von Hunden getötet

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Tomott
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Re: Dreijähriges Kind von Hunden getötet

Beitrag von Tomott »

Autos abschaffen oder nicht ist nicht wirklich ernst gemeint?

Wer das Thema wirklich ernsthaft diskutieren möchte, kann ja gerne einen Beitrag dazu erstellen. 8-)

Der Straßenverkehr nützt allen, ohne den Straßen- und Güterverkehr würde unser Leben ganz anders aussehen.

Wem aber nützen Kampfhunde etwas? Es geht mir dabei auch nicht darum große Hunde grundsätzlich an den Pranger zu stellen. Im Gegenteil, mir sind die lieber als die kleinen Wadenbeißer. ;)

ereus
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Re: Dreijähriges Kind von Hunden getötet

Beitrag von ereus »

Zunächst einmal finde ich es schrecklich wenn Menschen und in diesem Fall auch noch Kinder durch Hunde angefallen werden. Meine Meinung dazu:

1. Verantwortlich ist immer das andere Ende der Leine und zwar voll verantwortlich im Sinne von fahrlässiger Tötung!
2. Kampfhunde können Waffen sein und für Waffen braucht man einen Waffenschein um die Fähigkeit nachzuweisen. Für alles braucht man hier in diesem Land eine Schein blos für die Waffe Kampfhund nicht :1sauer
3. Die Rechte des Einzelnen hören in unserem Land da auf, wo Andere dadurch beieinträchtigt oder verletzt werden.

Fazit: Bestimmte Hunderassen sollten nur mit einem Befähigungsnachweis gehalten werden dürfen. Und wenn ein Hund zubeist, sollte der Besitzer genau so belangt werden als wenn bsw. einem Jäger ein Schuss losgeht und ein anderer zu Schaden kommt.

Im übrigen mag ich Hunde es muss aber nicht unbedingt ein Kampfhund sein.
pilote600
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Re: Dreijähriges Kind von Hunden getötet

Beitrag von pilote600 »

Hi und abend nochmal .....


ich will hier weder darüber diskutieren ob man Autos und co abschaffen soll noch ob man Hunde abschaffen soll.

Und das Wort Kampfhunde finde ich sowas von unsinnig wie Umweltzone, um beim Vergleich zum Straßenverkehr zu bleiben, den schon allein in jedem deutschen Bundesland sind andere Hunde "Kampfhunde".

Was ich sagen wollte, es wird über das Thema "Hund" so emontionall und auch zum Teil persönlich angegriffen wie sonst zu keinem anderen Thema. Und das verstehe ich nicht!!

Und Achim, genau richtig was du sagst, jeder Tierhalter muss sich so verhalten dass alle anderen davon nicht mehr als unvermeidbar beläsigt wird. Für Hunde bedeutet dass, kein Schnüffeln an anderen Menschen, es sei den der wünscht eine Kontaktaufnahme, kein pinkel an fremnde Reifen (an die eigenen ja sowieso nicht), kein fressen von fremnden Grillgut (gell Thomas), und vor allem, der Hund hat immer im direkten eingriffsbereich seines Führers zu sein, ob nun mit Leine oder eben durch eine echte Ausbildung (Kein Hund knn es von Geburt an).

Hunde die mit nach innen gedrehten Stachlbändern geführt werden müssen sind Zeitbomben, und "gebaut von den Haltern, solche Hunde müssen aus dem Verkehr gezogen werden und den Haltern ein lebenslangen Tierhalteverbot auferlegt werden, mit empfindlichen Strafen bei nicht einhaltung.
ereus
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Re: Dreijähriges Kind von Hunden getötet

Beitrag von ereus »

pilote600 hat geschrieben: Und das Wort Kampfhunde finde ich sowas von unsinnig wie Umweltzone
Beide Worte gibt es aber, gehören zur deutschen Sprache, egal welche Assoziationen der Ein oder Andere damit verbindet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kampfhund
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Umwel ... _small.jpg

Genau so gibt es das Wort "Tod" gibt, was man ja auch nicht mag aber was das 3jährig Kind jetzt ist. Wie viele Andere auch schon, die von einem "Kampfhund" getötet wurden!

Ich kann nur die von Tomas zu Eingangs gestellte Frage wiederholen: Was muss noch passieren?
pilote600
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Re: Dreijähriges Kind von Hunden getötet

Beitrag von pilote600 »

ereus hat geschrieben:
pilote600 hat geschrieben: Und das Wort Kampfhunde finde ich sowas von unsinnig wie Umweltzone
Beide Worte gibt es aber, gehören zur deutschen Sprache, egal welche Assoziationen der Ein oder Andere damit verbindet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kampfhund
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Umwel ... _small.jpg

Genau so gibt es das Wort "Tod" gibt, was man ja auch nicht mag aber was das 3jährig Kind jetzt ist. Wie viele Andere auch schon, die von einem "Kampfhund" getötet wurden!

Ich kann nur die von Tomas zu Eingangs gestellte Frage wiederholen: Was muss noch passieren?

Ich widerspreche dir doch gar nicht, es kann nicht sein dass Menschen von Tieren (egal ob Dackel, Rottweiler, oder Terrier angegriffen werden, und du schreibst ja selbst, das Problem ist nur am Halter zu lösen.

Bei dem Begriff "Kampfhunde" geht es nicht darum was du und ich daruter verstehen, sondern z.B. gibt es Bundesländer da ist ein Rottweiler ein Kampfhund, ind anderen ist er ein Diensthund und in einem dritten Bundesland ist er nur ein Hund.
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Re: Dreijähriges Kind von Hunden getötet

Beitrag von Kerli »

zeelander hat geschrieben: ... mein Fazit Edith: ... bitte bleib hier ...
Sehe ich auch so Edith :!:

Ich habe mir diesen Thread zwar nicht durchgelesen,
bin aber der Meinung, das man nicht gleich "aufgeben" sollte,
nur weil andere Mitglieder mit "spitzer Feder" schreiben......

Im Moment sind hier halt einige "Mitstreiter" recht schnell "angefressen",
egal ob es dabei um Hunde, um SP-Ferkel oder sogar um Foto-Rätsel geht.
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Re: Dreijähriges Kind von Hunden getötet

Beitrag von janoschpaul »

Danke ;)
Wo war mein Humor ?
*andenKopfklatsch* die Richtige Antwort wäre gewesen:

"Der Hund darf im Womo schlafen, das wars, warum ich mir das antue. Jetzt weiss ich auch wieder warum ich mit diesem komischen Auto durch die Gegend fahre, immer ins Ausland muss und auf Parkplätzen schlafe !"

Mein Fehler.

Und noch kurz im Ernst, Hunde die an Fremden hochspringen gehen garnicht (aber 60 %? ), Hunde deren Besitzer nicht geeignet sind auch nicht (aber 90%?).....

So, jetzt aber Schluss.
Kerli
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Re: Dreijähriges Kind von Hunden getötet

Beitrag von Kerli »

janoschpaul hat geschrieben: Danke ;)
Wo war mein Humor ?
*andenKopfklatsch* die Richtige Antwort wäre gewesen:

"Der Hund darf im Womo schlafen, das wars, warum ich mir das antue. Jetzt weiss ich auch wieder warum ich mit diesem komischen Auto durch die Gegend fahre, immer ins Ausland muss und auf Parkplätzen schlafe !"
Ja, genauso Edith.
:P

Laß' die Leute sich doch "fetzen".......dazu einfach nix mehr schreiben......und gut :!:

Hier im Forum tummeln sich z.B. 2 "Nasen", die besonders gerne meine Beiträge "kommentieren"......

Und, was soll's.......wenn diese beiden Spaß dran haben........jeder wie er mag und muß :!:

Ich kann mit solchen "Miesepetern" gut leben.......

In diesem Sinne - noch ein schönes ( Rest-) Weekend
:cool1
BlueSkyFL
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Re: Dreijähriges Kind von Hunden getötet

Beitrag von BlueSkyFL »

janoschpaul hat geschrieben:... Ich klinke mich hier aus und wenns so weitergeht auch aus diesem Forum, mal schauen.
Mit meinem Post möchte ich zu erkennen geben, dass Edith nicht die Einzige ist, die ernsthaft über einen Ausstieg aus dem Forum nachdenkt!
Flora
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Re: Dreijähriges Kind von Hunden getötet

Beitrag von Flora »

Tomott hat geschrieben:
Wem aber nützen Kampfhunde etwas? Es geht mir dabei auch nicht darum große Hunde grundsätzlich an den Pranger zu stellen. Im Gegenteil, mir sind die lieber als die kleinen Wadenbeißer. ;)

Es geht mir nur um den Denkfehler den Du machst.

Kampfhunde=töten Menschen
alle anderen Hunde (auch große)=liebe Tiere.

Es ist einfach Quatsch, dass ganze an einer oder der anderen Rasse festzumachen. Ich habe einen DSH. Der könnte genauso einen Menschen, insbesondere ein Kind töten, wie ein Stafford. Ein anderes Beispiel: Beagels. Sind liebe, kleinere Hunde. Kaum einer würde davon ausgehen, dass davon eine Gefahr ausgeht. Ich meine: Beagels? Wer hat vor denen schon Angst? Trotzdem gab es hier in NRW einen Zwischenfall. Jemand hatte eine Meute (!!) mit sehr vielen Beagels. Und diese zerfetzten zuerst einen kleinen Hund und sind dann über einen Retriever hergefallen. Das kein Kind verletzt wurde, war nur Glück. Die Hunde waren in einem regelrechten Jagdrausch verfallen. Dabei sind Jagdhunde eigentlich wirklich liebe Tiere, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Konsequenz: Der Halter muss die Meute auflösen. So eine große Meute hat man einfach nicht mehr im Griff. Richtig so.

Soetwas ähnliches hört man übrigens auch aus südlichen Ländern. Die Straßenhunde bilden eine Meute, egal welcher Rasse und gehen auch auf Menschen los.

Anderes Beispiel, wo mal nicht der Halter Schuld war. Kleiner Hund meiner Kollegin war auf einmal total beißwütig. Merkwürdig, weil er vorher ein lieber Familienhund war. Was war geschehen? Hirntumor. Musste eingeschläfert werden. Soetwas passiert schon ab und an, dass Hunde (oder auch andere Tiere) wegen einer Erkrankung urplötzlich bösartig werden. Und wenn dann auch noch der Zufall eine Rolle spielt, sieht es übel aus. So wie bei einem Freund meiner Eltern. Der deutsche Doggen züchtete und auch viel Erfahrung mit dem Umgang der Tiere hatte. Eine Dogge erkrankte und verletzte den Halter schwer. Deutsche Dogge ist KEIN Listenhund.

Ich denke, Du suchst eine einfache Lösung für ein sehr komplexes Problem. Und das gibt es nicht. Würden Kampfhunde abgeschafft, würden weiterhin Menschen an Hundebissen sterben. Die meisten hier im Forum erkennen es richtig: Es liegt meistens an den Halter.

Und dann gibt es noch 10% Unfälle wie durch erkrankte Tiere, wo man einfach nicht drin steckt.
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