Der heutige Tag hat gut angefangen, der Morgenspaziergang am Strand bei Ebbe war traumhaft, zumal wir zu so früher Stunde die einzigen dort waren. Wir genießen das fast täglich.
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Mit so viel guter Laune im Bauch wollten wir mal wieder etwas unternehmen.
„Alte“ wird als das typischste und unverfälschteste Dorf der Algarve beschrieben. Na, das müssen wir doch gesehen haben, nicht zuletzt deshalb, um hier darüber berichten zu können.
Alte hat knapp 2000 Einwohner und wirkt wie die meisten Dörfer hier sehr gepflegt. Der Ort liegt am Hang einer fruchtbaren Landschaft, in der es einige große Zitrusplantagen gibt.
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Das Gros der bisher gesehenen Landschaft an der Algarve ist jedoch Brachland. Man erkennt noch, dass hier vor langer Zeit mal Kleinbauern ihre Äcker hatten, aber heute? Zu arbeitsintensiv, nicht für Maschinen geeignet, die Kinder können damit ihren Lebensunterhalt nicht mehr erwirtschaften. Ein Zug der Zeit, den wir nicht nur hier beobachten können.
Unser erster Anlaufpunkt in Alte ist der Friedhof außerhalb des Ortes. Nein, nicht weil es uns so schlecht geht, sondern weil man da schön parken kann, und über einen sehr steilen, gut zu begehenden Fußweg zu einem Wasserfall gelangt. Bevor man den Ausblick jedoch genießen darf, muss man sich an diesem scheußlichen Teil vorbeiarbeiten.
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Aber dann
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Am Parkplatz neben dem Friedhof finden auch Wohnmobile mal einen Platz.
Der Ort verfügt über die Ruinen einer maurischen Burg, die 1248 von Dom Paio Peres Correia erobert wurde. Da hiervon jedoch kaum mehr was übrig ist, wenden wir uns lieber den Quellen zu, welche den Ort Alte bekannt machten. Unter wunderschön bunten Herbstlaub
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finden wir sie.
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Im Becken der Großen Quelle sind noch einige Badegäste
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Andere ziehen bei den Temperaturen lieber ein Sonnenbad vor
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Am Südhang gibt es zahlreiche Sonnenterrassen, unter den Bäumen verschiedene Lokalitäten und unzählige Steinbänke, Steintische. Aber um die Jahreszeit ist hier alles, aber wirklich alles
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Im Sommer tobt an den Ufern des Wasserlaufes sicher das Leben. Man möchte gesehen werden
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einkehren
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und genießen
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Vermutlich wäre uns das zu viel Trubel. Wir wenden uns dem eigentlichen Ort zu.
Sehenswert soll die dreischiffige Matriz-Kirche des Ortes sein. Ein manuelinisches Portal, ein eben solcher Hochaltar und sevillanische Fliesen aus dem 16. Jahrhundert schmücken die Kapelle Nossa Senhora de Lurdes. Die Kirche war geöffnet.
Wir ziehen es jedoch vor, durch die netten Gassen zu spazieren
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und bewundern die riesigen Säulenkakteen, welche hier an der Algarve immer wieder Baumgröße erreichen.
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Für den Rückweg wählen wir Nebenstraßen, kommen durch mehrere enge Dorfstraßen, die wir so gerade noch ohne eingeklappte Spiegel passieren können, nein nicht mit unserem Wohnmobil, mit dem Jeep. Und es gibt hier sogar noch Ziegenhirten mit ganz interessanten Tierherden:
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