Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, das Treffen mit meinen „Weihnachtsfrauen“ in Banos de Fortuna, die dort vom 20.-27.2. sind, an das Ende meines Spanien-Aufenthaltes zu legen. Aber Inge sorgte sich schon um mich und fragte am Mittwoch an, wo ich denn meinen Geburtstag feiern - und dass ich doch hoffentlich nicht alleine sein würde. Sie wären schon in Fortuna. Kurze Besprechung – auf nach Fortuna. Wir fragen erst mal auf dem einen Camping an – alles voll. Die anderen sind auf dem zweiten Campingplatz – dort ist vorsichtshalber schon niemand in der Rezeption, aber auch dort wird dichtgedrängt geparkt. Auf einem Hotelparkplatz lassen wir mal kurz die Autos stehen und erkunden die Sache – Charlotte kratzt ihre Spanisch-Kenntnisse zusammen und fragt einen Arbeiter auf der Straße, wo man denn hier mit den Wohnmobilen stehen könnte, wenn die Campings voll seien. Der antwortet ihr – auf dem Parkplatz vom Bad, da würden öfter welche stehen. Also auf dem schönen Platz eingeparkt.
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Dann Sektflasche gepackt und auf den Camping, auf dem ich meine Weihnachtsfrauen treffen werde. Dort große Wiedersehensfreude, wir erfahren, dass ab 18h Treffen in der Campingplatzkneipe ist – also nichts wie hin, als es Zeit dazu ist. Ich lasse einige Sektflaschen auf den langen Tisch stellen, werde ausführlich beglückwünscht und man lässt mich wortwörtlich hochleben – es wird ein überaus lustiger und fröhlicher Abend im Kreise ganz lieber und wertvoller Menschen. War einfach nur – toll.
Freitag, 20. Februar 2015
Wir entspannen im warmen Wasser, hängen den ganzen Tag im Bad ab – die Sonne kommt raus, wir liegen im Badeanzug auf den Liegen, ratschen, lesen, dösen, ein richtiger fauler Entspannungstag. Herrlich.
Samstag, 21. Februar 2015
Heute ist Markttag in Fortuna, eine bunte Truppe von fast 20 Alleinreisenden radelt dorthin.
59- Es verspricht eine gute Ernte zu geben.jpg
60- Arme Pferde in einer Art Massentierhaltung.jpg
61- Radeln in skurriler Landschaft.jpg
Es geht durch Zitrusplantagen, an blühenden Mandelbäumen vorbei. Der Markt selber ist nichts Besonderes, das hatten wir schon besser. Am Nachmittag wollen Martina und Monika ankommen, bald erreicht uns eine Nachricht, Martina hätte ein Heizungsproblem und sei in Murcia geblieben, Moni kommt alleine. Großes Hallo, der Abend endet wieder in der Campingplatzkneipe, wir stehen immer noch wunderschön unter Palmen auf dem gekiesten Platz keine 20 Schritte vom Bad entfernt.
Sonntag, 22. Februar 2015
In der Nacht war heftiger Wind, eigentlich wieder mal Sturm aufgekommen. Ein paarmal hat der Wind, obwohl wir direkt geschützt stehen, so derartig am Kästchen gerüttelt dass ich dachte, es fällt gleich um. Den anderen mit den höheren Fahrzeugen ging es nicht besser. Ich muss was loswerden und so fahre ich – weil ich ja gern fahre und mir diese skurrile Landschaft so gefällt, nach Archena, um das loszuwerden, was sein muss. Ein großer Stellplatz ist dort, auf dem ein einzelnes Wohnmobil verloren steht. Wir stehen schöner.
Unterwegs muss ich ein paarmal anhalten, um die Gegend abzulichten.
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