Verfasst: Mo 14. Mär 2011, 15:31
Ja sicher, ob 26 % viel oder wenig ist, darüber kann man theoretisch klasse streiten
. Ich hoffe, Du hast mich nicht so verstanden, dass man das von heute auf morgen umstellen könnte, das wäre natürlich Unsinn. Meine Meinung ist nur, man hätte schon vor mindestens 30 Jahren umsteuern müssen, keine Gelder mehr in die Kernenergie stecken, sondern alles andere ausbauen sollen.
Schweiz mag 40 % haben, dafür gibt's jede Menge Länder, die gar keine haben. Aber es ist müßig, darüber zu streiten. Weltweit sind es, wenn ich das richtig mitgekriegt habe, 16 % der Stromerzeugung. Das ließe sich mit Sicherheit auch anderswo rausholen. Ich bin zum Beispiel der Überzeugung, dass die Potenziale der Wasserkraft noch bei Weitem nicht ausgeschöpft sind, da wäre sicher sehr viel mehr drin mit anderen Denkansätzen. Das Problem hier ist auch wieder, dass man immer nur "groß" denkt, riesige Staudämme und Wehre mit gewaltigen Turbinen statt (nur so eine Idee) vielleicht kleiner Generatoren, die man einfach in der Strömung von Flüssen verankert. Hat bisher wohl noch keiner ausprobiert. Da könnte man Tausende davon hintereinander hängen, sie vielleicht sogar zu einem Verbund koppeln, der dann größere Strommengen ins Netz abgibt. Die Schwerkraft würde sie alle kontinuierlich antreiben, langsam zwar, aber sicher und ohne große Eingriffe ins Ökosystem. Mal drüber nachdenken, oder? Ich weiß, einfach wäre sowas nicht, aber unmöglich?
Auf die Idee bin ich gekommen, als ich mal einen Bericht über eine historische schwimmende Mühle gesehen habe. Die Energie, die eine kleine Turbine liefert, ist erheblich höher als die Leistung eines Mühlrades. Das wiederum weiß ich von Verwandten, die eine Wassermühle von direkter Wasserkraft auf Turbine umgestellt haben. Übrigens stehen in Deutschland bestimmt einige Tausend Wassermühlen ungenutzt und häufig als Ruinen in der Landschaft. Auch das ein ungenutztes Potential. Kleinvieh macht auch Mist ...
... und in diesem Sinne sollte man halt einfach in allen Bereichen weiter denken.
Wie lange das Uran noch reicht, ist wohl sehr umstritten, ich will mich da nicht festlegen. Sicher ist aber, dass es endlich ist, früher oder später ist es alle. Dafür hat man dann Unmengen hochradioaktiven Müll ...
Aber eins würde mich doch interessieren: Wie kommst Du darauf, dass die Fusion in 15 Jahren klappt? Ich habe noch niemanden gehört, der so optimistisch war. Wäre natürlich toll, vorausgesetzt, man kann das dann auch mit geringstmöglichen Risiken in ausreichend großem Maßstab umsetzen.
Schweiz mag 40 % haben, dafür gibt's jede Menge Länder, die gar keine haben. Aber es ist müßig, darüber zu streiten. Weltweit sind es, wenn ich das richtig mitgekriegt habe, 16 % der Stromerzeugung. Das ließe sich mit Sicherheit auch anderswo rausholen. Ich bin zum Beispiel der Überzeugung, dass die Potenziale der Wasserkraft noch bei Weitem nicht ausgeschöpft sind, da wäre sicher sehr viel mehr drin mit anderen Denkansätzen. Das Problem hier ist auch wieder, dass man immer nur "groß" denkt, riesige Staudämme und Wehre mit gewaltigen Turbinen statt (nur so eine Idee) vielleicht kleiner Generatoren, die man einfach in der Strömung von Flüssen verankert. Hat bisher wohl noch keiner ausprobiert. Da könnte man Tausende davon hintereinander hängen, sie vielleicht sogar zu einem Verbund koppeln, der dann größere Strommengen ins Netz abgibt. Die Schwerkraft würde sie alle kontinuierlich antreiben, langsam zwar, aber sicher und ohne große Eingriffe ins Ökosystem. Mal drüber nachdenken, oder? Ich weiß, einfach wäre sowas nicht, aber unmöglich?
Auf die Idee bin ich gekommen, als ich mal einen Bericht über eine historische schwimmende Mühle gesehen habe. Die Energie, die eine kleine Turbine liefert, ist erheblich höher als die Leistung eines Mühlrades. Das wiederum weiß ich von Verwandten, die eine Wassermühle von direkter Wasserkraft auf Turbine umgestellt haben. Übrigens stehen in Deutschland bestimmt einige Tausend Wassermühlen ungenutzt und häufig als Ruinen in der Landschaft. Auch das ein ungenutztes Potential. Kleinvieh macht auch Mist ...
... und in diesem Sinne sollte man halt einfach in allen Bereichen weiter denken.
Wie lange das Uran noch reicht, ist wohl sehr umstritten, ich will mich da nicht festlegen. Sicher ist aber, dass es endlich ist, früher oder später ist es alle. Dafür hat man dann Unmengen hochradioaktiven Müll ...
Aber eins würde mich doch interessieren: Wie kommst Du darauf, dass die Fusion in 15 Jahren klappt? Ich habe noch niemanden gehört, der so optimistisch war. Wäre natürlich toll, vorausgesetzt, man kann das dann auch mit geringstmöglichen Risiken in ausreichend großem Maßstab umsetzen.