Mit dem erlebten von Schnuess kommen die meisten Menschen nicht klar. Auch ich nicht. Wir kommen eben mit vielen Geschehnissen dieser Art nicht wirklich klar.
Das größte Problem der Jäger und Hundehalter ist, dass die nicht miteinander sprechen.
Es gibt leider gefühlte 25 Sorten Jäger. Das habe ich auch erst in den letzten 3 Jahren erfahren.
Es gibt den Oberförster. Der hat noch diverse Förster unter sich. Diese widerum haben Jagdpächter. Diese Jagdpächter haben wieder Unterpächter und die auch wieder welche.
Von denen wiederum haben viele "Kumpels" mit Jagdschein, die wie an der Schießbude für das jagen zahlen.
Dazu kommen noch die ohne Jagdschein. Die Abends mal gerade das Gewehr rüber gereicht bekommen....
Das weiß ich aber nur aus drittem Munde von 4 zuverlässigen Jägern.
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Eine "Jagd" haben ist schon lange nicht mehr ein Privileg der Reichen. Gezahlt wird nach Ha.
Jeder arme Schlucker hat mittlerweile, indem er unterverpachtet oder auf alles schießt was Ihm vor die Flinte kommt eine Jagd. Verkauft wird das dann an Landgasthöfe oder Privatleute.
Bei uns kann es sein, dass du bei 1500 m Wegstrecke im Wald 8 verschiedene "JÄGERMEISTER" Gebiete durchquerst.
Laufen tun die alle nicht mehr. Die schlimsten von allen sind die sogenannten Jagdhelfer. Mein Opa sagt immer:" Hilfst du dem kleinen Mann aus Pferd..... wird der ganz groß"! Das sind eigendlich diejenigen, mit denen man im Wald kontakt bekommt. Die legen die Kirrung und scheißen die Fußgänger an. Haben oft keinen Jagdschein und kennen daher die Gesetze nicht. Nur das, was der Chef denen mit auf den Weg gibt. Handlanger nicht mehr und nicht weniger.
Nur der staatl. Förster hat die Befugnis deine Personalien aufzunehmen. Alle anderen sind als Normalbürger zu sehen. Die dürfen die Polizei rufen und hoffen, dass der Fußgänger solange vor Ort bleibt. Der Förster darf dich als sogenannter" Hilfsbeamter der Staatsanwaltschaft" festhalten unter den "Mitteln der Verhältnismäßigkeit". Hebt der nur seine Waffe - ist sein Job Geschichte.
Zwischen Förster und Jäger besteht ein großer Unterschied. Ein Förster ist ein Beamter der in seinem Aufgabenbereich hoheitliche Aufgaben ausübt. Ein Jäger einer der seinem Hobby nachgeht und nicht mehr Rechte als ein Fußgänger hat. Es sei denn - er ist der Waldbesitzer. Dann hat er Hausrecht.
Bei uns besteht keine Leinenpflicht. Der Hund muss aber im Einflußbereich (30m) des Hundehalters bleiben. Tut er das nicht, kann jeder Bürger das Anzeigen. Weiherin muss man auf den Waldwegen bleiben. Auch als Fußgänger. Dagegen spricht aber das Gesetz, dass jeder Bürger eine bestimmte KG Anzahl Pilze und 1 m3 Leseholz sammeln darf. Das liegt wohl kaum auf dem Waldweg.
Ihr seht schon das die Gesetzgebung nicht eindeutig ist.
Ich kann natürlich verstehen, dass ein Jagdpächter nicht jede Saison 50 Rehe durch wildernde Hunde verlieren möchte. Aber Hunde einfach zu erschießen ist auch nur unter ganz bestimmten Umständen zulässig. Ist der Hundehalter vor Ort = Nein. Ist der Hund bekannt = Nein. Bei uns haben einige Jäger ihren Waffen und Jagdschein deswegen verloren. Wenn nicht beim Landesgerciht - dann in zweiter Instanz beim Oberlandesgericht.
Auch öffentliche Bedrohungen sollten direkt beim Förster oder der unteren Jagdbehörde angezeigt werden.
Und nicht Jahrelang als schlechte Erfahrung vor sich hergeschoben werden.
Meine persl. Erfahrung ist, dass Förster nette Menschen mit Hirn und Sachverstand sind. Jachtpächter das Gegenteil. Leider musste ich auch 2 Jahre recherchieren um zu wissen - wer wer ist.
Ich wurde bedroht, ich wurde von einem besoffenen JP fast angefahren - es gab nette aufklärende Gespräche mit Förstern.
Haltet eure Hunde an der Leine, sucht euch Wiesen weit weg vom Wild und auch von Menschen die
SuperDuty hat geschrieben:
Und wenn ich und Monika am Strand spazieren gehen, und es kommt ein großer, wirklich großer uns unbekannter Schäferhund angerannt und springt einem mit den Pfoten auf die Schulter, zum Glück aus Freude, dann ist das ganz und gar nicht lustig. Aber mein Hund macht sowas ja nicht, der ist ganz brav

solche Situationen verständlicherweise nicht möchten.