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Mobile Freiheit • Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin - Seite 9
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Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Verfasst: Fr 12. Nov 2010, 22:11
von wischi
Du solltest schon sachlich bleiben!
Die Krolls wehren sich dagegen, dass ihre Gemeinde ihnen Konkurrenz macht.
Der Betreiber des Stellplatzes in Norden ist ein Privatmann und beide, Stellplatzbetreiber und Campingplatzbetreiber, kämpfen mit gleichen Mitteln.[/quote]

Sorry Wischi, laut Homepage ist der Betreiber die Kurverwaltung, also die Gemeinde![/quote]

Sorry rgk, aber laut Homepage ist der Betreiber

Sorrx, aber laut Homepage ist der Betreiber

Egon Goldenstein
Deichstraße 24a
26505 Norden

Tel. 04931-9186478

info@womopark-norddeich.de
http://www.womopark-norddeich.de

Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Verfasst: Fr 12. Nov 2010, 22:19
von präses
Hallo Zora,
sollen wir nicht nen neuen Tread aufmachen "Wieviel Strom braucht man wirklich im WoMo" :lach1 :lach1
Es gibt ja hier noch mehr Urgesteine wie mich, die schon vor über 30 Jahren mit dem WoMo Reisen angefangen haben, die sollen mal zurück denken und aufzählen womit wir damals angefangen haben............. Aber auch das hat wenig mit der ".........Campingplatzbetreiberin" zu tun.

Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Verfasst: Fr 12. Nov 2010, 22:24
von wischi
Zora hat geschrieben:
Ludwig_53 hat geschrieben:
Und ich frage mich sowieso: wieso ist eine Hauptforderung Strom???? Aber klar doch: kaum auf dem Platz angekommen, schon fahren die Antennen raus, werden die elektrischen Kaffeemaschinen angeworfen, die Klimaanlagen in Betrieb genommen, die Batterien für die Laptops aufgeladen, die Frisuren geföhnt, die Kompressorkühlschränke müssen laufen, die elektrischen Backöfen nicht zu vergessen, alles muss wie zuhause sein. Ach beinah hätte ich es noch vergessen, das Wohnmobil muss natürlich auch gesaugt werden.
Wir haben ein REISEmobil, wir reisen - und laden unseren Strom während des Fahrens auf. Einen Stellplatz brauchen wir zum Stehen während einer Stadtbesichtigung, einer Wanderung, einer Fahrradtour.. Das WICHTIGSTE ist für uns eine gute Entsorgung.

Ich brauche in der kalten Jahreszeit Strom, weil ich leider keine Truma- , sondern nur eine Webasto-Heizung habe. Und die braucht zum Starten 12,8 - 12,9 Volt.
Das erreiche ich, wenn ich an 220 Volt hänge oder den Motor laufen lasse. Was aber nachts nicht so gut ankommt.
Ich habe wegen des Problemes eine zweite Aufbau-Batterie eingebaut, was aber nichts nutzt, weil die auch nur auf 12,5 - 12,6 Volt Spannung kommt!

Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Verfasst: Fr 12. Nov 2010, 22:27
von präses
Hallo Werner,
da würd ich mir doch mal ernsthaft Gedanken machen, ob ich mir nicht nen Kanonenofen einbaue, ein Körbchen Holz findest Du überall- :lach1 :lach1

Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Verfasst: Fr 12. Nov 2010, 22:29
von Gogolo
wischi hat geschrieben: Die Krolls wehren sich dagegen, dass ihre Gemeinde ihnen Konkurrenz macht.


Aber was machen die Kroll's? Sie handeln mit den Gemeinden aus, dass mann/frau mit den Womos in den genannten Städten nicht mehr auf den Parkplätzen parken/übernachten darf. Das hat überhaupt nichts mit den örtlichen Stellplätzen zu tun, gegen die sich der Ärger richtet.

Ich bleibe dabei: die Krolls bekommen von mir keinen Cent.

Ich bin echt angefressen, wenn ich höre, dass ein CP-Besitzer die Bürgermeister der Weinorte auffordert, die Parkplätze für die Womos für die Übernachtung zu sperren.

Ich persönlich benutze sowohl CP als auch CP aber auch ganz normale Parkplätze (oder stehe öfters auch mal "frei") - je nach Situation. Aber gerade in Weinorten fahre ich gerne in die Stadt und dort auf einen Parkplatz - ja, auch zum übernachten, und das hat nichts mit Geld zu tun - denn wenn ich abends aus einem Weinlokal komme, dann habe ich regelmäßig mehr Alkohol im Blut als erlaubt ist um ein Fahrzeug zu lenken.

Es ist mir sch....egal, ob dem örtlichen CP-Besitzer dadurch ein Geschäft verloren geht und mir kommt es auch nicht auf die paar Euros CP-/SP-Kosten an. Hier geht es ums Prinzip! Nur weil der CP-Besitzer keine/weniger Geschäfte macht gleich mit kanonen auf Spatzen schießen und die Übernachtung auf Parkplätzen im Ort verbieten lassen. Dann soll er doch auf dem CP einen SP für die Womos einrichten...

Ich gehe jede Wette ein, dass ich bei "meinem" Winzer in Sommerach auch über Nacht stehen kann. Und wenn ich eine derartige Situation in einem anderen Ort antreffe, dann rede ich auch mit einem Winzer oder Wirt und mache mit diesem einen Handel: Weinkauf bzw. gepflegtes Abendessen gegen parken/übernachten auf dem Parkplatz des Winzers/Wirts. Und auch hier bin ich mir sicher, dass der Handel gelingt.

Auf alle Fälle werde ich den CP in Sommerach definitiv niemals anfahren.

Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Verfasst: Fr 12. Nov 2010, 22:30
von wischi
präses hat geschrieben:Hallo Werner,
da würd ich mir doch mal ernsthaft Gedanken machen, ob ich mir nicht nen Kanonenofen einbaue, ein Körbchen Holz findest Du überall- :lach1 :lach1
:)

Gute Idee! :)
Hab ich auch schon mit meiner Liebsten diskutiert, aber die weigert sich, nachts aufzustehen und Kaminholz nachzulegen! :lach1

Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Verfasst: Fr 12. Nov 2010, 22:35
von wischi
Gogolo hat geschrieben:
wischi hat geschrieben: Die Krolls wehren sich dagegen, dass ihre Gemeinde ihnen Konkurrenz macht.


Aber was machen die Kroll's? Sie handeln mit den Gemeinden aus, dass mann/frau mit den Womos in den genannten Städten nicht mehr auf den Parkplätzen parken/übernachten darf. Das hat überhaupt nichts mit den örtlichen Stellplätzen zu tun, gegen die sich der Ärger richtet.

Ich bleibe dabei: die Krolls bekommen von mir keinen Cent.

Ich bin echt angefressen, wenn ich höre, dass ein CP-Besitzer die Bürgermeister der Weinorte auffordert, die Parkplätze für die Womos für die Übernachtung zu sperren.

Ich persönlich benutze sowohl CP als auch CP aber auch ganz normale Parkplätze (oder stehe öfters auch mal "frei") - je nach Situation. Aber gerade in Weinorten fahre ich gerne in die Stadt und dort auf einen Parkplatz - ja, auch zum übernachten, und das hat nichts mit Geld zu tun - denn wenn ich abends aus einem Weinlokal komme, dann habe ich regelmäßig mehr Alkohol im Blut als erlaubt ist um ein Fahrzeug zu lenken.

Es ist mir sch....egal, ob dem örtlichen CP-Besitzer dadurch ein Geschäft verloren geht und mir kommt es auch nicht auf die paar Euros CP-/SP-Kosten an. Hier geht es ums Prinzip! Nur weil der CP-Besitzer keine/weniger Geschäfte macht gleich mit kanonen auf Spatzen schießen und die Übernachtung auf Parkplätzen im Ort verbieten lassen. Dann soll er doch auf dem CP einen SP für die Womos einrichten...

Ich gehe jede Wette ein, dass ich bei "meinem" Winzer in Sommerach auch über Nacht stehen kann. Und wenn ich eine derartige Situation in einem anderen Ort antreffe, dann rede ich auch mit einem Winzer oder Wirt und mache mit diesem einen Handel: Weinkauf bzw. gepflegtes Abendessen gegen parken/übernachten auf dem Parkplatz des Winzers/Wirts. Und auch hier bin ich mir sicher, dass der Handel gelingt.

Auf alle Fälle werde ich den CP in Sommerach definitiv niemals anfahren.

Mir fehlen die Worte. Du bringst eher deinen Winzer in Verlegenheit, der ja offensichtlich keinen offiziellen Stellplatz betreibt, als ein paar Euro für eine Übernachtung auszugeben.
Ich denke, den Krolls geht es auch nicht gegen diejenigen, die in ihrem Fahrzeug nur schlafen, sondern gegen campingähnliches Verhalten auf dem Parkplatz!

Boah, mein Hals wird immer dicker, je öfter ich das lese.
Jeder Moselort hat offizielle Stellplätze. Du fährst aber in die Stadt oder zum Winzer, um dort zu übernachten.
Leute wie Du machen uns alles kaputt!

Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Verfasst: Fr 12. Nov 2010, 22:36
von präses
"..................die weigert sich, nachts aufzustehen und Kaminholz nachzulegen!"

Schlechte Erziehung, meine wechselt auch bei Minus 20 grad die Gasflasche :lach1 :lach1

Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Verfasst: Fr 12. Nov 2010, 22:39
von thomasd
präses hat geschrieben: "Wieviel Strom braucht man wirklich im WoMo" :lach1 :lach1
Es gibt ja hier noch mehr Urgesteine wie mich, die schon vor über 30 Jahren mit dem WoMo Reisen angefangen haben, die sollen mal zurück denken und aufzählen womit wir damals angefangen haben
Hallo,
zurück denken tue ich schon, aber die Lebensumstände haben sich in meiner 28jährigen Womozeit verändert.
Ich persönlich würde heute vielleicht noch eine Woche mit einem Teelicht zurecht kommen. Nur gibt es bei den Meisten mehere Familienmitglieder,
die einen eigenen und erhöhten Anspruch stellen.
Nicht jeder findet sofort einen Partner, der genauso begeistert ist von der "Zigeunerei" wie man selber.
Da bedarf es schon manchmal ein paar Überredungskünste und Zusicherungen, um den Partner im Boot zu halten.
Jeder Mensch setzt für sich seine Prioritäten und bei meinem Partner, meiner Frau versuche ich den wenn auch imensen Strombedarf zu gewährleisten, ansonsten würde ich wahrscheinlich an meinem "Splien" auch keinen richtigen Spass mehr haben.
-Also jeder wie er bereit ist und Spass dran hat-

Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Verfasst: Fr 12. Nov 2010, 22:44
von präses
"Jeder Mensch setzt für sich seine Prioritäten und bei meinem Partner, meiner Frau versuche ich den wenn auch imensen Strombedarf zu gewährleisten, ..."
Ja, es soll auch Mobilisten geben welche am Tag 300 ltr. Wasser verbrauchen, nur weil Frau und Tochter am Tag 3 x Duschen müßen :1sauer