Dialog im Dunkeln
Verfasst: So 5. Feb 2012, 13:44
Moin Moin!
Wir hatten gestern einen schönen Tag in Hamburg. Die Temperatur vorweg: - 12° um 21:00 Uhr.
Der Besuch der Ausstellung „Dialog im Dunkeln“ [clicklink=]http://www.dialog-im-dunkeln.de/[/clicklink] war ein tolles Erlebnis. Man schlüpft tatsächlich für 1 1/2 Stunden in die Rolle einer/eines Blinden. Unter der Führung einer/eines Blinden tastet man sich mit Hilfe eines Blindenstocks durch einen Park, ein Lager- und ein Bootshaus, über einen Wochenmarkt, überquert eine Straße (Achtung Bordsteinkanten!) mit Ampelanlage oder geht an Bord einer schwankenden Barkasse und macht eine Hafenrundfahrt im Hamburger Hafen usw. Dabei erfühlt man Dinge aus unserer täglichen Umgebung, wie z. B. im Lagerhaus Gewürznelken und Anissterne, Fässer und Teppiche, auf dem Wochenmarkt alle möglichen Obst- und Gemüsesorten oder im Bootshaus Hanftaue, Stahltrossen, Rettungsring, Anker, Bullauge und anderes mehr. Mit dem Gehör nimmt man wieder Geräusche wahr, die einem im normalen Alltag gar nicht mehr auffallen. Um die Richtung zu erkennen, in die man laufen muss, orientiert man sich an der Stimme des Guides. Es ist wirklich stockdunkel und man kann im wahrsten Sinne des Wortes nicht seine Hand vor Augen sehen. Der Rundgang endet dann in einer Bar, wo man sich am Tresen etwas zu trinken und knabbern holen kann. Natürlich muss man auch in völliger Dunkelheit bezahlen. Bevor man dann wieder langsam ins Helle kommt, ist noch Zeit und Gelegenheit, sich mit dem Guide zu unterhalten und auch Fragen zu stellen. Den Dialog im Dunkeln kann und darf man nicht alleine durchwandern. Es werden ausnahmslos kleine Gruppen in Begleitung eines blinden Mitarbeiters durch die Ausstellung geführt. Wir haben übrigens nur die Stimme unseres weiblichen Guides Simone gehört, aber sie selbst nie gesehen, da sie sich sich noch im Dunkeln von uns verabschiedete. Die anderthalb Stunden waren wie im Fluge vergangen. Ich möchte diese interessante Erfahrung nicht missen.
Anschließend waren wir beim Basilianer im „Panthera Rodizio“. Ist auch ein Erlebnis - allerdings kulinarischer Art.
"Frische" Grüße von der Küste
Günter
Wir hatten gestern einen schönen Tag in Hamburg. Die Temperatur vorweg: - 12° um 21:00 Uhr.
Der Besuch der Ausstellung „Dialog im Dunkeln“ [clicklink=]http://www.dialog-im-dunkeln.de/[/clicklink] war ein tolles Erlebnis. Man schlüpft tatsächlich für 1 1/2 Stunden in die Rolle einer/eines Blinden. Unter der Führung einer/eines Blinden tastet man sich mit Hilfe eines Blindenstocks durch einen Park, ein Lager- und ein Bootshaus, über einen Wochenmarkt, überquert eine Straße (Achtung Bordsteinkanten!) mit Ampelanlage oder geht an Bord einer schwankenden Barkasse und macht eine Hafenrundfahrt im Hamburger Hafen usw. Dabei erfühlt man Dinge aus unserer täglichen Umgebung, wie z. B. im Lagerhaus Gewürznelken und Anissterne, Fässer und Teppiche, auf dem Wochenmarkt alle möglichen Obst- und Gemüsesorten oder im Bootshaus Hanftaue, Stahltrossen, Rettungsring, Anker, Bullauge und anderes mehr. Mit dem Gehör nimmt man wieder Geräusche wahr, die einem im normalen Alltag gar nicht mehr auffallen. Um die Richtung zu erkennen, in die man laufen muss, orientiert man sich an der Stimme des Guides. Es ist wirklich stockdunkel und man kann im wahrsten Sinne des Wortes nicht seine Hand vor Augen sehen. Der Rundgang endet dann in einer Bar, wo man sich am Tresen etwas zu trinken und knabbern holen kann. Natürlich muss man auch in völliger Dunkelheit bezahlen. Bevor man dann wieder langsam ins Helle kommt, ist noch Zeit und Gelegenheit, sich mit dem Guide zu unterhalten und auch Fragen zu stellen. Den Dialog im Dunkeln kann und darf man nicht alleine durchwandern. Es werden ausnahmslos kleine Gruppen in Begleitung eines blinden Mitarbeiters durch die Ausstellung geführt. Wir haben übrigens nur die Stimme unseres weiblichen Guides Simone gehört, aber sie selbst nie gesehen, da sie sich sich noch im Dunkeln von uns verabschiedete. Die anderthalb Stunden waren wie im Fluge vergangen. Ich möchte diese interessante Erfahrung nicht missen.
Anschließend waren wir beim Basilianer im „Panthera Rodizio“. Ist auch ein Erlebnis - allerdings kulinarischer Art.
"Frische" Grüße von der Küste
Günter