Ökostrom aus der Wüste ( Marokko )
Verfasst: Mo 23. Nov 2015, 16:06
Hallo,
Am vergangenen Samstag kam in unseren Neumarkter Nachrichten ein für mich sehr interessanter Bericht über Ökostrom aus Quarzazate.
Der Bericht wurde von Eckart Granitza geschrieben und beginnt mit den den Worten :
Marokko macht etwas wahr, woran das europäische Projekt Desertec noch vor einem Jahr scheiterte :
Am Fuß des Hohen Atlas entsteht der größte Solarkraftwerks-Komplex der Welt.
Lob kommt von der Nichtregierungsorganisation Germanwatch Bonn, Herrn Boris Schinke, Umweltökonom. Er lobt die Um-und Weitsicht mit der die Agentur Masen ( Marokkanische Agentur für Solarenergie , Betreiber des Projekts ) die Region und ihre Menschen einbindet und damit für die ansonsten recht arme Region Arbeits-und Ausbildungsplätze sowie erhebliche infrastrukturelle Verbesserungen schafft. Das benötigte Land wurde von einem lokalen Stamm gekauft, der Erlös floss in einen Fonds, aus dem Schulen, Gesundheitseinrichtungen und der Straßenbau finanziert wurden.
Von den 2000 Arbeitskräften auf der Baustelle sind mehr als 1500 Marokkaner und davon 800 aus Quarzazate und Umgebung.
" Wir hoffen, dass auch bei den geplanten weiteren vier großen Solarkraftwerken in anderen Regionen Marokkos ähnlich wie hier auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort eingegangen wird ", sagte Schinke.
Jan Schilling von der bundeseigenen KfW Bankengruppe gerät bei den Aussichten auf die Anlage bei Quarzazate ins Schwärmen.
Die KfW ist im Auftrag des Entwicklungshilfe-und des Umweltministeriums in Berlin mit einem zinsgünstigen Kredit von bisher schon 850 Millionen Euro
der wichtigste Geldgeber für Noor in Quarzazate.
Rund 2.2 Milliarden Euro soll das gesamte Vorhaben kosten.
Die KfW ist dabei, weil Noor zeigt, wie eine Energiewende unter Ausnutzung von Strom aus der Wüste funktionieren kann.
Hier ein Bericht von der Stuttgarter Zeitung zum Projekt.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 106a2.html
Ich bin nicht ganz sicher ob dieser Beitrag Interesse findet?
Vielleicht schon.
Grüße
Am vergangenen Samstag kam in unseren Neumarkter Nachrichten ein für mich sehr interessanter Bericht über Ökostrom aus Quarzazate.
Der Bericht wurde von Eckart Granitza geschrieben und beginnt mit den den Worten :
Marokko macht etwas wahr, woran das europäische Projekt Desertec noch vor einem Jahr scheiterte :
Am Fuß des Hohen Atlas entsteht der größte Solarkraftwerks-Komplex der Welt.
Lob kommt von der Nichtregierungsorganisation Germanwatch Bonn, Herrn Boris Schinke, Umweltökonom. Er lobt die Um-und Weitsicht mit der die Agentur Masen ( Marokkanische Agentur für Solarenergie , Betreiber des Projekts ) die Region und ihre Menschen einbindet und damit für die ansonsten recht arme Region Arbeits-und Ausbildungsplätze sowie erhebliche infrastrukturelle Verbesserungen schafft. Das benötigte Land wurde von einem lokalen Stamm gekauft, der Erlös floss in einen Fonds, aus dem Schulen, Gesundheitseinrichtungen und der Straßenbau finanziert wurden.
Von den 2000 Arbeitskräften auf der Baustelle sind mehr als 1500 Marokkaner und davon 800 aus Quarzazate und Umgebung.
" Wir hoffen, dass auch bei den geplanten weiteren vier großen Solarkraftwerken in anderen Regionen Marokkos ähnlich wie hier auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort eingegangen wird ", sagte Schinke.
Jan Schilling von der bundeseigenen KfW Bankengruppe gerät bei den Aussichten auf die Anlage bei Quarzazate ins Schwärmen.
Die KfW ist im Auftrag des Entwicklungshilfe-und des Umweltministeriums in Berlin mit einem zinsgünstigen Kredit von bisher schon 850 Millionen Euro
der wichtigste Geldgeber für Noor in Quarzazate.
Rund 2.2 Milliarden Euro soll das gesamte Vorhaben kosten.
Die KfW ist dabei, weil Noor zeigt, wie eine Energiewende unter Ausnutzung von Strom aus der Wüste funktionieren kann.
Hier ein Bericht von der Stuttgarter Zeitung zum Projekt.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 106a2.html
Ich bin nicht ganz sicher ob dieser Beitrag Interesse findet?
Vielleicht schon.
Grüße