Jungfernfahrt mit neuen Beibooten
Verfasst: Do 17. Jun 2010, 17:55
Wir waren die Tage – (nach einem Termin in Solingen) – in Köln auf dem bekannten Stellplatz am Rheinufer gelandet. Nach dem üblichen Dom- und Innenstadtbesuch haben wir abends etwas mit dem Stellplatzbetreiber geplaudert. Wir haben ihn nach einem Ziel für eine kleine Radtour gefragt, die wir am kommenden Tag machen wollten. Nachdem er uns einiges in der Nähe genannt hatte, fiel die Wahl auf das mittelalterliche Städtchen Zons. Es sei etwa 25 KM entfernt und es gäbe viel altes Gemäuer und einige schöne Lokale. Also genau nach unserem Geschmack.
Dazu sei erwähnt, daß wir uns für unser Womo Falträder von Dahon (20 Zoll) zugelegt haben, die jetzt immer in der Garage bleiben. Das ewige und leidige Montieren auf dem Fahrradträger ist somit Vergangenheit. Wir hatten schon mal einige KM damit gefahren, aber eine größere Bewährungsprobe stand noch aus.
So sind wir am nächsten Tag mit unseren „Kleinen“ immer am Rhein entlang Richtung Norden geradelt. Bei strahlendem Sonnenschein war es das reinste Vergnügen. In Zons sind wir um die Mittagszeit angekommen und haben teils per Rad, teils zu Fuß das Stadtchen erkundet. Das Fahren hatte tierisch Spaß gemacht. Lediglich die verlängerte Rückseite schmerzte etwas. Aber irgendwie hatten wir noch keine Lust auf eine Rückfahrt und so kam die Überlegung in Gang, noch etwas weiter Richtung Norden zu fahren, was wir auch prompt in Angriff genommen haben.
http://666kb.com/i/bk5t393hjsxhicwd4.jpg
In unserem jugendlichen Leichtsinn haben wir als nächstes Ziel Düsseldorf auserkoren, mit dem Gedanken für den Rückweg ein Schiff oder die Bahn zu nehmen. In Düsseldorf angekommen hat die Sitzfläche dann schon ganz heftig geschmerzt!
An Rheinufer vor der Altstadt sind wir zu einem Stand einer der Schiffsgesellschaften und haben nach einem Ticket für eine Fahrt nach Köln gefragt. Der gute Mann schaute uns ungläubig an und meinte, daß es nach Köln kein Schiff gäbe, das wäre stromaufwärts viel zu lange unterwegs. Lediglich ein Schiff mit wahnsinnig lauter Diskomusik, welche man schon kilometerweit vorher gehört hat, würde Richtung Köln fahren und wäre 5 Stunden unterwegs. Wenn wir 5 Stunden lang diese Musik ertragen könnten? Nein, nein und nochmals nein!!
Also wollten wir uns nach dem Bahnhof umschauen. In der Fußgängerzone sind wir an einem Büro der Touristeninfo vorbei. Dort rein und einen Mitarbeiter gefragt wie es zum Bahnhof ginge und wann die Züge nach Köln fahren würden und ob man ein Rad mitnehmen könnte. Er schaute aus dem Fenster, sah erst mal kein Rad und fragte, wo denn unsere Räder seien? Als wir von unseren Falträdern erzählten, meinte er erst, ob wir ihn veräppeln wollen. Wir nahmen ihn dann mit raus und er hat die Räder ausgiebig begutachtet und uns lange ausgefragt.
Mit einem Zugplan und vielen guten Wünschen sind wir dann los und haben uns erst mal ein verspätetes Mittagessen geleistet. Anschließend durch die Altstadt, die am Nachmittag schon ziemlich voll war. Danach haben wir per Rad die Kö erkundet.
Gegen 16.30 Uhr kam dann der Moment, wo wir eigentlich Richtung Bahnhof fahren wollten. Die schmerzenden Hinterteile hatten sich wieder einigermaßen entspannt und so kam die glorreiche Idee, doch erst mal einige Kilometer Richtung Süden mit dem Rad zu fahren und dann unterwegs einen Zug zu nehmen.
Als wir uns wieder eingerollt hatten, das Wetter war immer noch phantastisch, wurde der Gedanke an Zug und Bahnhof immer weiter nach hinten gedrängt. Mittlerweile wurde es vorstellbar, die komplette Strecke zurück zu fahren. Unterwegs sahen wir noch einen größeren Polizeieinsatz mit etlichen Autos und einigen Motorrädern. Eine Jugendbande hatte wohl auf einem Fest in einem Dorf nördlich von Köln Randale veranstaltet.
Gegen 21.00 Uhr kamen wir zu unserem Womo zurück. Ziemlich geschafft und mit lädierter Rückseite aber ansonsten wohlauf und sehr zufrieden mit uns und unseren "Kleinen"
http://666kb.com/i/bk5t48aj0owi82nrs.jpg
Dazu sei erwähnt, daß wir uns für unser Womo Falträder von Dahon (20 Zoll) zugelegt haben, die jetzt immer in der Garage bleiben. Das ewige und leidige Montieren auf dem Fahrradträger ist somit Vergangenheit. Wir hatten schon mal einige KM damit gefahren, aber eine größere Bewährungsprobe stand noch aus.
So sind wir am nächsten Tag mit unseren „Kleinen“ immer am Rhein entlang Richtung Norden geradelt. Bei strahlendem Sonnenschein war es das reinste Vergnügen. In Zons sind wir um die Mittagszeit angekommen und haben teils per Rad, teils zu Fuß das Stadtchen erkundet. Das Fahren hatte tierisch Spaß gemacht. Lediglich die verlängerte Rückseite schmerzte etwas. Aber irgendwie hatten wir noch keine Lust auf eine Rückfahrt und so kam die Überlegung in Gang, noch etwas weiter Richtung Norden zu fahren, was wir auch prompt in Angriff genommen haben.
http://666kb.com/i/bk5t393hjsxhicwd4.jpg
In unserem jugendlichen Leichtsinn haben wir als nächstes Ziel Düsseldorf auserkoren, mit dem Gedanken für den Rückweg ein Schiff oder die Bahn zu nehmen. In Düsseldorf angekommen hat die Sitzfläche dann schon ganz heftig geschmerzt!
An Rheinufer vor der Altstadt sind wir zu einem Stand einer der Schiffsgesellschaften und haben nach einem Ticket für eine Fahrt nach Köln gefragt. Der gute Mann schaute uns ungläubig an und meinte, daß es nach Köln kein Schiff gäbe, das wäre stromaufwärts viel zu lange unterwegs. Lediglich ein Schiff mit wahnsinnig lauter Diskomusik, welche man schon kilometerweit vorher gehört hat, würde Richtung Köln fahren und wäre 5 Stunden unterwegs. Wenn wir 5 Stunden lang diese Musik ertragen könnten? Nein, nein und nochmals nein!!
Also wollten wir uns nach dem Bahnhof umschauen. In der Fußgängerzone sind wir an einem Büro der Touristeninfo vorbei. Dort rein und einen Mitarbeiter gefragt wie es zum Bahnhof ginge und wann die Züge nach Köln fahren würden und ob man ein Rad mitnehmen könnte. Er schaute aus dem Fenster, sah erst mal kein Rad und fragte, wo denn unsere Räder seien? Als wir von unseren Falträdern erzählten, meinte er erst, ob wir ihn veräppeln wollen. Wir nahmen ihn dann mit raus und er hat die Räder ausgiebig begutachtet und uns lange ausgefragt.
Mit einem Zugplan und vielen guten Wünschen sind wir dann los und haben uns erst mal ein verspätetes Mittagessen geleistet. Anschließend durch die Altstadt, die am Nachmittag schon ziemlich voll war. Danach haben wir per Rad die Kö erkundet.
Gegen 16.30 Uhr kam dann der Moment, wo wir eigentlich Richtung Bahnhof fahren wollten. Die schmerzenden Hinterteile hatten sich wieder einigermaßen entspannt und so kam die glorreiche Idee, doch erst mal einige Kilometer Richtung Süden mit dem Rad zu fahren und dann unterwegs einen Zug zu nehmen.
Als wir uns wieder eingerollt hatten, das Wetter war immer noch phantastisch, wurde der Gedanke an Zug und Bahnhof immer weiter nach hinten gedrängt. Mittlerweile wurde es vorstellbar, die komplette Strecke zurück zu fahren. Unterwegs sahen wir noch einen größeren Polizeieinsatz mit etlichen Autos und einigen Motorrädern. Eine Jugendbande hatte wohl auf einem Fest in einem Dorf nördlich von Köln Randale veranstaltet.
Gegen 21.00 Uhr kamen wir zu unserem Womo zurück. Ziemlich geschafft und mit lädierter Rückseite aber ansonsten wohlauf und sehr zufrieden mit uns und unseren "Kleinen"
http://666kb.com/i/bk5t48aj0owi82nrs.jpg