hmm, zum ersten finde ich, dass die Petition reichlich lieblos und runtergeleiert wirkt - ob so etwas Aussicht auf Erfolg hat wage ich zu bezweifeln....
Weiterhin könnte ich mir gut vorstellen, dass alle, die in den letzten Jahren in eine Feinstaubplakette investiert haben - sei es durch Nachrüsten, sei es durch Neuanschaffung - sich schwer tun werden, die Petition zu unterstützen, da diejenigen dadurch ihren eigenen Werterhalt und damit die Investition schwächen würden.
D.h., diejenigen, die tatsächlich davon profitieren würden, werden immer weniger. Ich denke auch, dass die Feinstaubplakette nur über Lobbyarbeit seitens ADAC und Konsorten insofern verändert werden könnte, dass diese schwachsinnigen Fahrverbote aufgehoben werden, wenn z.B. die Autobahn direkt neben der Umweltzone vorbeiführt - wie in Berlin oder Frankfurt z.B.
Das Problem ist doch, dass die Lobby der Neufahrzeuge scheinbar größer ist als unsere oder die der kleinen Händler und Lieferanten, die um ihre Existenz bangen müssen, weil sie von den Banken keine Linie für ein neues Fahrzeug bekommen..... Solange ein Porsche Cayenne S mit 40 l / 100 KM Benzinverbrauch steuerlich absetzbar ist und umwelttechnisch besser gestellt ist als ein moderner 2.5 l dCI von Renault, der nur deswegen keine grüne Plakette bekommt, weil er im falschen Jahr produziert wurde, wird es schwierig sein, mit nachvollziehbaren Argumenten in der Politik Ziele zu erreichen..
Grüße
Thorsten

