Künstliches Kniegelenk und Wohnmobil

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womofahrerin
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Re: Künstliches Kniegelenk und Wohnmobil

Beitrag von womofahrerin »

Bei meinem Mann ist es zwar nicht das Knie(noch nicht)aber die Hüfte. Er hat sich diese mit 57 einsetzen lassen und ist froh die Schmerzen los zu sein. Ihm haben die Ärzte auch immer gesagt er ist zu Jung.
Er hat keinerlei Probleme mit seiner künstlichen Hüfte und dem Heckbett. Er konnte schon nach drei Wochen wieder im Womo schlafen und ohne Probleme ins Bett klettern.
Es ist alles nur eine Frage der Technik.
Nur Mut das klappt schon.
schienbein
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Re: Künstliches Kniegelenk und Wohnmobil

Beitrag von schienbein »

hallo don pedro, laß dich nicht verrückt machen und mache nach deinem befinden das, was du für richtig hältst. bin übergewichtig ( na klar: besser wäre nicht :!: ) , fahre rad und womo und mache ( ungern ) kleine wandertouren gehe schwimmen und mache eigentlich alles, was ich gerne machen möchte :!: ich schlafe in unserem hymer b524 im heckbett und ruhe dort meine 2-jährige knie-vollprothese aus und freue mich auf den nächsten tag ( was vor der op nicht immer so war ) . ---- allerdings prothese bleibt immer ein hilfsmittel, wie ne brille auch . bevor du nichts mehr sehen kannst, nimmst du die ja auch in kauf. ;) ---- hatte damals mitte november - 60-jährig - die knie -op und bin mitte märz schon auf meine erste womo-testfahrt gegangen. man braucht aber schon etwas länger um sich an die neue verbesserung zu gewöhnen. ---- also wie schon gesagt , sich nicht verrückt machen und machen lassen :!: ;)
Chinotto
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Re: Künstliches Kniegelenk und Wohnmobil

Beitrag von Chinotto »

Hi don pedro,
wenn Deine Lebensqualität darunter leidet - lass es machen!! Warum sollst Du Dich weiter plagen?
Auch ich habe 2007 mit 56 Jahren eine TEP (Totalendoprothese) bekommen (zementiert und sofort voll belastbar!) und kann wieder alles machen, nur das Knien funktioniert noch nicht so, wie ich gerne möchte.
Ich wurde von dem ortsansässigen Ortho auch immer vertröstet von wegen: ich sei noch zu jung.
Nach erfolgter Hyaluronsäurebehandlung mußte ich 4x punktiert werden, denn ich dachte, das Knie platzt mir. Angehalten hat die Wirkung der Spritzen ca. 1/2 Jahr. ...Geldschneiderei!!
Erst als ich den Arzt wechselte, hatte der sofort bei der ersten Röntgenaufnahme gesehen, was los ist: Gonarthrose Grad IV.
Damals wurde auch die Rückseite meiner Kniescheibe geglättet (Routinemaßnahme), jetzt Ende März 2010 bekam ich eine Kunststoff-Rückseite und konnte schon 3 Tage nach der OP wieder ohne Stöcke laufen.

Es ist ein völlig neues Gefühl, mal wieder ohne Medi-Doping und ohne Schmerzen zu laufen oder zu radeln. Auto bin ich bereit 7 Wochen nach der TEP-OP wieder gefahren.
Ich möchte Dir gerne diese Seite ans Herz legen: [clicklink=]http://www.deutsches-arthrose-forum.de[/clicklink]
Hier findest Du wichtige Informationen zur Arthrose. Selbsthilfeorganisation von Betroffenen für Betroffene. Erfahrungsaustausch Online. Dokumentation, Archiv, Chatroom. Für Betroffene und deren Angehörige.

Ich wünsche Dir für Deine Entscheidungsfindung alles Gute!
don pedro
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Re: Künstliches Kniegelenk und Wohnmobil

Beitrag von don pedro »

Allen Antwortern auf mein Problem ein herzliches Dankeschön. Dadurch habe ich mehr Mut gedasst als ich vorher hatte. Ich habe nochmals probiert mit einem Fuss in die Betten zu kommen und es geht ob es dann auch mit dem operierten Fuss geht?
Am Fr. 23.4. ist letzte Besprechung mit Festlegung des OP-Termin und dann sehen wir mal.

Danke nochmals und Grüße
don pedro
Lira
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Re: Künstliches Kniegelenk und Wohnmobil

Beitrag von Lira »

Nochmal:

Verabschiede Dich von dem Gedanken, mit einer Knieprothese behindert zu sein !!!
Du wirst besser aufgestellt sein als in den Jahren vorher!

Alles Gute!!
schienbein
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Re: Künstliches Kniegelenk und Wohnmobil

Beitrag von schienbein »

besser :!: , lira hat garantiert recht :!: :!: :!: wenn alles glatt über die bühne geht ( was ja eigentlich die norm ist ) . nur mut :!: ;)
Flora
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Re: Künstliches Kniegelenk und Wohnmobil

Beitrag von Flora »

don pedro hat geschrieben:Allen Antwortern auf mein Problem ein herzliches Dankeschön. Dadurch habe ich mehr Mut gedasst als ich vorher hatte. Ich habe nochmals probiert mit einem Fuss in die Betten zu kommen und es geht ob es dann auch mit dem operierten Fuss geht?
Am Fr. 23.4. ist letzte Besprechung mit Festlegung des OP-Termin und dann sehen wir mal.

Danke nochmals und Grüße
don pedro

Auch wenn meine Knie o.K. sind, kann ich gut verstehen, was in Dir vorgeht. Ich habe morgen einen Besprechungstermin wegen einer (kleinen) OP. Und mir fallen tausend Gründe ein, warum ich es nicht lassen machen möchte. Risiken, nach einer OP geht es einem einige Zeit nicht gut.....Wohl fühle ich mich auch nicht.

Und ich habe auch Schwierigkeiten rauszufinden, ob die OP sinnvoll ist. Jetzt habe ich mich von meiner Krankenkasse beraten lassen. Die bieten das an: Ein Ärzteteam werden die Befunde vorgelegt und sie sagen dazu ihre Meinung. Unabhängig. Das finde ich eine klasse Einrichtung und kann es jedem, deren Krankenkasse es anbietet, nur empfehlen! Oder sich wirklich eine Zweit- oder Drittmeinung einzuholen. Und sich nicht drängeln lassen.


Frag doch ganz konkret beim Gespräch nach, ob Deine Bewegungsfreiheit nach der OP eingeschränkt sein wird.
Elvira
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Re: Künstliches Kniegelenk und Wohnmobil

Beitrag von Elvira »

Chinotto hat geschrieben:Hi don pedro,
wenn Deine Lebensqualität darunter leidet - lass es machen!! Warum sollst Du Dich weiter plagen?
Auch ich habe 2007 mit 56 Jahren eine TEP (Totalendoprothese) bekommen (zementiert und sofort voll belastbar!) und kann wieder alles machen, nur das Knien funktioniert noch nicht so, wie ich gerne möchte.
Ich wurde von dem ortsansässigen Ortho auch immer vertröstet von wegen: ich sei noch zu jung.
Nach erfolgter Hyaluronsäurebehandlung mußte ich 4x punktiert werden, denn ich dachte, das Knie platzt mir. Angehalten hat die Wirkung der Spritzen ca. 1/2 Jahr. ...Geldschneiderei!!
Erst als ich den Arzt wechselte, hatte der sofort bei der ersten Röntgenaufnahme gesehen, was los ist: Gonarthrose Grad IV.
Damals wurde auch die Rückseite meiner Kniescheibe geglättet (Routinemaßnahme), jetzt Ende März 2010 bekam ich eine Kunststoff-Rückseite und konnte schon 3 Tage nach der OP wieder ohne Stöcke laufen.

Es ist ein völlig neues Gefühl, mal wieder ohne Medi-Doping und ohne Schmerzen zu laufen oder zu radeln. Auto bin ich bereit 7 Wochen nach der TEP-OP wieder gefahren.
Ich möchte Dir gerne diese Seite ans Herz legen: [clicklink=]http://www.deutsches-arthrose-forum.de[/clicklink]
Hier findest Du wichtige Informationen zur Arthrose. Selbsthilfeorganisation von Betroffenen für Betroffene. Erfahrungsaustausch Online. Dokumentation, Archiv, Chatroom. Für Betroffene und deren Angehörige.

Ich wünsche Dir für Deine Entscheidungsfindung alles Gute!

Hallo Chinotto,

habe gerade Deinen Beitrag gelesen, sehr interessant. Die Spritzen kenne ich, habe auch viel Geld bezahlt und
geholfen haben sie bei mir überhaupt nicht. :!: Inzwischen habe ich 2 Knie-OP's hinter mir und stehe auch vor dem Problem,
Knieprothese oder weiterleben mit den starken Schmerzen. So ganz so alt bin ich mit meinen 54 Jahren ja auch noch nicht.
Am MIttwoch wird mein rechtes Knie noch einmal geröntgt und dann sehen wir weiter.
Sollte ich mich für ein künstl. Knie entscheiden, wüsste ich nur nicht so genau, wo ich es machen lassen soll.
Wir wohnen ca. 40 km von Münster entfernt. Dort soll auch angeblich eine gute Klink sein. :?:
Ich werde mich hierzu noch einmal melden, wenn ich mehr weiß! :)
Chinotto
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Re: Künstliches Kniegelenk und Wohnmobil

Beitrag von Chinotto »

Hallo Barbara,
vielleicht helfen Dir bei Deiner Suche diese Seiten weiter: [clicklink=]http://www.weisse-liste.de/index.97.html#error_msg[/clicklink]
oder hier: [clicklink=]http://www.kvb.de/[/clicklink] oder: [clicklink=]http://www.medfuehrer.de/Gesundheitswesen-Suche.html[/clicklink]

Beim Röntgen sind die Schäden im Knie oft nicht vollständig ersichtlich. Mein operierender Ortho hat mir nach der OP gesagt, daß sich mein Knie bei der OP als schlechter herausgestellt hat, als es sich auf dem Röntgenbild dargestellt hatte.
Lass Dich, wenn möglich, mal in die "Röhre" stecken.

Besuche doch ruhig mal diese Seite: [clicklink=]http://www.deutsches-arthrose-forum.de/[/clicklink], Anmeldung und Teilnahme sind völlig kostenfrei!! Hier bekommst du wirklich umfassende Hilfe, eine medizinische Datenbank, Arztsuche und einen Austausch mit Betroffenen.

Alles Gute und weniger Schmerzen wünsch ich allen Betroffenen!
Lira
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Re: Künstliches Kniegelenk und Wohnmobil

Beitrag von Lira »

Wenn doch schon Arthroskopien gemacht wurden, ist das Schadensausmass im Knie doch bekannt.
Ist halt dann immer so, dass es im Laufe der Zeit mehr Schäden werden, ja nicht weniger.
Ob man da nochmal für fast 1000 Euro in die Röhre geht oder nicht, reisst es auch nicht raus.
Da finde ich, wird oft zuviel gemacht, was nicht notwendig wäre.

Vor 10 Jahren hatte ich mir das hintere Kreuzband bei einem Treppensturz abgerissen. Die endgültige Diagnose brachte erst eine AC ein Jahr später, vorher 2 x geröntgt und 1 x Röhre, ohne Befund. Zuviel darf man sich von diesen Bildaufnahmen auch nicht erwarten, wenngleich sie schon immer besser geworden sind. Aber es muss auch jemand da sein, der sie richtig "lesen" kann.
Einen HKB-Abriss hatten mir 3 verschiedene Orthopäden ausgeredet - der Treppensturz würde niemals zu sowas führen.
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