Franzosen gnadenlos

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sketchup2001
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Re: Franzosen gnadenlos

Beitrag von sketchup2001 »

garibaldi hat geschrieben:Ich finde, am besten hält man gar nicht erst solche Hunderassen ...



...oder nicht solche Mitglieder :lach1 :lach1 :lach1..so nach dem Motto: nur einn toter Hund ist ein guter Hund :1sauer
Remmi
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Re: Franzosen gnadenlos

Beitrag von Remmi »

sketchup2001 hat geschrieben:
...oder nicht solche Mitglieder :lach1 :lach1 :lach1..so nach dem Motto: nur einn toter Hund ist ein guter Hund :1sauer

In einen ausbruchsicheren Zwinger würde das auch noch gehen :lach1 :lach1 :lach1
garibaldi
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Re: Franzosen gnadenlos

Beitrag von garibaldi »

:mrgreen:
Na es können sich doch alle Möpse, Pekinesen, Rehpinscher, Yorkshireterrier etc. halten. Sind doch eh viel praktischer, passen in die Einkaufstasche oder in den Rucksack, nehmen keinen Platz im Womo weg ... :lol:

Nur um das mal richtig zu stellen: Mein Beitrag oben war nicht hundefeindlich und auch nicht so bierernst gemeint. Und was Dagmar geschrieben hat, ist natürlich im Prinzip richtig, es mag gelegentlich total harmlose Mischlinge geben, die gewisse Ähnlichkeiten mit bedenklichen Rassen aufweisen, was bei diesbezüglich unbeleckten Personen zu Fehleinschätzungen führen könnte. Wo ich wirklich was dagegen habe, sind Hunde, die entweder überhaupt nicht erzogen oder gezielt scharf gemacht sind und eben diese Rassen, die absichtlich gefährlich gezüchtet wurden. Und dagegen vorzugehen hat ein Staat meiner Meinung nach jedes Recht.

In der Praxis wird das ganze ja sowieso nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Tatsache ist doch, dass es im Schengenraum gar keine Grenzkontrollen gibt, also kontrolliert auch niemand, wer was für Tiere von wo nach wo mitnimmt. Und wenn ein Tier irgendwo negativ auffällt, ist das in aller Regel die Schuld des Halters und nicht der Behörden.

Ich hab' im Leben schon mit vielen, auch großen Hunden Kontakt gehabt und nie auch nur das geringste Problem, außer vor ein paar Jahren mit einem reichlich unerzogenen Jagdhund in der Nachbarschaft (obwohl der Besitzer Jäger war!). Dieses Vieh ist immer wieder von seinem Grundstück abgehauen und hat im ganzen Umkreis alles gejagt, was sich bewegt hat. Als der einmal auf unserem Grundstück einer unserer Katzen hinterher ist, hab' ich ihn so heftig angeschrien (Hau ab!), dass seitdem zumindest bei uns Ruhe war. Der wurde später abgeschafft, weil er eifersüchtig auf ein Baby in der Familie war - zur Erleichterung der ganzen Nachbarschaft. Unser Nachbar hat einen prachtvollen Altdeutschen Schäferhund, das ist ein ganz lieber, verschmuster Bursche, auch wenn man aufpassen muss, dass er einen nicht umrennt, wenn er vor lauter Freude an einem hochspringt. Mit dem hab' ich kein Problem, genau so wenig wie mit lammfrommen Doggen und Bernhardinern. Das Problem sind eher die Hundehalter, aber denen kommt man mit Gesetzen und Einfuhrverboten wahrscheinlich auch nicht bei.
mirazu
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Re: Franzosen gnadenlos

Beitrag von mirazu »

garibaldi hat geschrieben:Ich finde, am besten hält man gar nicht erst solche Hunderassen ...

Tja, dann schreibe ich mal, wie wir zu einem Listenhund kamen:
als wir uns unsere geliebte Rottine zulegten, gab es noch keine Kampfhundebestimmung in Deutschland. Die wurde erst später eingeführt. Und auf einmal hatten wir einen sogenannten "Kampfhund". Per Gesetz wurde aus einem gutmütigen Begleithund (damalige Rassebeschreibung) ein Kampfhund gemacht. Wir brauchten ein Gutachten, das wir problemlos bekamen. Vor der ganzen Kampfhundeverordnung hatten wir nie Probleme mit unserem Hund. Danach waren sehr viele Leute panisch und wir wurden beim Gassigehen oft angefeindet. Besonders die Hundehalter der kleinen Rassen waren durch die Bank sehr ungehalten und böse.
Aus diesem Grund verzichteten darauf, uns wieder einen Rotti zuzulegen, obwohl die vom Charakter her zu den besten Hunden gehören, die ich kenne. Mich haben die unmöglichen Reaktionen vieler Leute mürbe gemacht.

Mit unsere Rottine waren wir auch schon in Frankreich. Die Verordnung kannten wir und gingen mit Hund und allen Papieren an der Grenze zu den Beamten, die schauten uns nur verwundert an und fragten, was wir denn wollen. Die Papiere und der Hund interessierten sie nicht. Während des Urlaubes in Südfrankreich habe ich sehr viele Bullterriere gesehen. Ich war darüber wegen der Gesetze sehr überrascht. Probleme hatten wir mit keinem der Hunde.
garibaldi
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Re: Franzosen gnadenlos

Beitrag von garibaldi »

mirazu hat geschrieben:
garibaldi hat geschrieben:Ich finde, am besten hält man gar nicht erst solche Hunderassen ...

Tja, dann schreibe ich mal, wie wir zu einem Listenhund kamen:
als wir uns unsere geliebte Rottine zulegten, gab es noch keine Kampfhundebestimmung in Deutschland. Die wurde erst später eingeführt. Und auf einmal hatten wir einen sogenannten "Kampfhund". Per Gesetz wurde aus einem gutmütigen Begleithund (damalige Rassebeschreibung) ein Kampfhund gemacht. Wir brauchten ein Gutachten, das wir problemlos bekamen. Vor der ganzen Kampfhundeverordnung hatten wir nie Probleme mit unserem Hund. Danach waren sehr viele Leute panisch und wir wurden beim Gassigehen oft angefeindet. Besonders die Hundehalter der kleinen Rassen waren durch die Bank sehr ungehalten und böse.
Aus diesem Grund verzichteten darauf, uns wieder einen Rotti zuzulegen, obwohl die vom Charakter her zu den besten Hunden gehören, die ich kenne. Mich haben die unmöglichen Reaktionen vieler Leute mürbe gemacht.

Mit unsere Rottine waren wir auch schon in Frankreich. Die Verordnung kannten wir und gingen mit Hund und allen Papieren an der Grenze zu den Beamten, die schauten uns nur verwundert an und fragten, was wir denn wollen. Die Papiere und der Hund interessierten sie nicht. Während des Urlaubes in Südfrankreich habe ich sehr viele Bullterriere gesehen. Ich war darüber wegen der Gesetze sehr überrascht. Probleme hatten wir mit keinem der Hunde.

Quod erat demonstrandum ... :cool1
Shiva
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Re: Franzosen gnadenlos

Beitrag von Shiva »

mirazu hat geschrieben:
garibaldi hat geschrieben:Ich finde, am besten hält man gar nicht erst solche Hunderassen ...

Tja, dann schreibe ich mal, wie wir zu einem Listenhund kamen:
als wir uns unsere geliebte Rottine zulegten, gab es noch keine Kampfhundebestimmung in Deutschland. Die wurde erst später eingeführt. Und auf einmal hatten wir einen sogenannten "Kampfhund". Per Gesetz wurde aus einem gutmütigen Begleithund (damalige Rassebeschreibung) ein Kampfhund gemacht. Wir brauchten ein Gutachten, das wir problemlos bekamen. Vor der ganzen Kampfhundeverordnung hatten wir nie Probleme mit unserem Hund. Danach waren sehr viele Leute panisch und wir wurden beim Gassigehen oft angefeindet. Besonders die Hundehalter der kleinen Rassen waren durch die Bank sehr ungehalten und böse.
Aus diesem Grund verzichteten darauf, uns wieder einen Rotti zuzulegen, obwohl die vom Charakter her zu den besten Hunden gehören, die ich kenne. Mich haben die unmöglichen Reaktionen vieler Leute mürbe gemacht.

Mirazu, bei uns ist es ähnlcih wie bei Euch, als wir unser Rottimädchen angeschafft haben, gab es die ganzen Kampfhundbestimmungen auch noch nicht.
Allerdings mußten wir bei uns in Thüringen auch keine Prüfungen oder Gutachten etc vorlegen, weil damals hier noch nicht die Gesetze geändert wurden und es keine Kampfhunde- Liste gab, das ändert sich aber sehr bald, wegen dem jünsten Vorfall zu Pfingsten, das war ja in Thüringen. Mal abwarten was da jetzt so kommt und ob wir mit unserer alten Oma (11,5 Jahre) noch einen Führerschein brauchen werden.
Wir hatten aber immer wenn sie mal mit war nie Schwierigkeiten wegen dem Hund , wir waren mit ihr allerdings auch nur in den (Bundes)- Ländern in denen Rottis auch willkommen sind, ansonsten haben wir sie zu Hause gelassen oder sind nicht hin gefahren.
Aber eines ist jetzt bei mir (bei meinem Mann noch nicht so ganz) auch schon sicher, der nächste Hund wird kein Rottweiler, aber nicht nur wegen der Kampfhundesache sondern auch weil man wahrscheinlich immer vergleichen würde.

Im Übrigen war ich sehr dankbar für diesen Beitrag, ich weiß jetzt dass wir auf keinen Fall mit unserem Hund nach Frankreich fahren werden.
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