Ist man wirklich mit dem Wohnmobil so unflexibel?

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Gimli
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Re: Ist man wirklich mit dem Wohnmobil so unflexibel?

Beitrag von Gimli »

präses hat geschrieben:Ich glaube da treffen zwei Philosophien aufeinander, der eine wechselt im Urlaub häufig den "Standort", der andere will ankommen und seine Ruhe haben.

Das ist wohl wahr - wobei die Flexibilität beim Womo m.E. doch weitaus größer ist.

Ich kann, wenn ich will, mit meinem Womo beide Varianten auswählen: häufiger Standortwechsel oder auch ewig und drei Tage auf ein und demselben Platz meine Ruhe genießen (alles schon gemacht ;) )

Ein häufiger Standortwechsel mit einem Wowa wäre für mich nicht drin - einfach zuviel Ab-/Aufbau.

Und: es war schon schick, mit dem Womo z.B. in Schottland immer dem schönen Wetter hinterher zu fahren :D und auch dort zu übernachten, wo´s gerade passt. Das wird mit einem Wowa schon schwieriger sein.

Für mich persönlich: niemals ein Wohnwagen ... ist mir einfach zu unflexibel :mrgreen:


... wobei ...








http://www.abload.de/img/16426-fliegender-holla6q08.jpg





DAS nenne ich aber auch flexibel :cool1
Flora
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Re: Ist man wirklich mit dem Wohnmobil so unflexibel?

Beitrag von Flora »

janoschpaul hat geschrieben:Liebe Flora,
*ironiemodusan* diese Frage musst Du wahrscheinlich in ein Wohnwagenforum stellen :lach1 *ironiemodusaus* , hier wissen wir alle was Sache ist.

Das war genau mein Fehler....
Nein, die Frage hat dort jemand anders gestellt. Es ging mal wieder um Wohnwagen vs. Wohnmobile.
Ich persönlich denke ja, jede Campingform hat Vor- und Nachteile. Von daher ist die Diskussion (WW vs. WM) nur für Campinganfänger, wo eine Kaufentscheidung ansteht, noch wirklich interessant. Es kommt ja ganz auf den persönlichen Geschmack der Camper an. Haben ja auch schon andere hier gesagt. Ich kann Wohnwagenfahrer auch verstehen. Wenn ich nur in der Urlaubszeit fahren würde (also ohne meine Wochenendtrips), wäre das auch eine preislich interessante Alternative. Zumindest eine Überlegung wert.

Für mich war eben der ausschlagende Punkt für den Kauf die hohe Flexibiltät des Wohnmobils gewesen. Doch das wollte mir tatsächlich keiner glauben. :shock:

Und da dachte ich mal, frage ich doch mal die Wohnmobilfahrer. Vielleicht sehe ich das ja nur so, weil wir bis jetzt immer sehr kleine Wohnmobile fahren.
Freut mich, dass ich nicht mit meiner Meinung zur Flexibilität alleine darstehe. Irgendwie ist es schon in gewisser WEise lustig, wie sehr die Meinungen bei diesem Thema auseinandergegehen, je nachdem, ob man einen Womobilfahrer oder Wohnwagenfahrer fragt.

Ach übrigens: Als Kind hatte mein Onkel ein Wohnwagen, der die meiste Zeit an der Nordsee stand. Dieser hat er meiner Mutter, Oma und mir sozusagen mal ausgeliehen für einen Urlaub. Von daher habe ich, wenn auch sehr limitierte, Wohnwagenerfahrung. Aber wegen diesen Urlaub liebe ich auch Camping. Tolle Zeit damals.

An Gimli: Gott ist Dein Bild süß (bzw. den kleinen Knuddel auf Deinem Arm). Genug geschleimt.
janoschpaul
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Re: Ist man wirklich mit dem Wohnmobil so unflexibel?

Beitrag von janoschpaul »

Hi Flora,
noch kurz ne ernste Antwort auf Deine Frage. ;)
Wir waren 5 Jahre mit den Kids mit dem WoWa unterwegs, die Kinder waren klein und da war CP angesagt.
Für uns damals die ideale Urlaubsform. Das Vorzelt war Laufstall :D und die Kindergang auf dem Platz das höchste Glück.
Als die Kinder größer wurden und die CPs teurer und leider auch reglementierter (wir standen gern kreuz und quer unter Pinien), waren FEWOs die erste Wahl.
Wir bekamen mit 5 Pers. und Hund fürs gleiche Geld in Italien (Pfingsten) ein gemauertes Haus.

Aber der Zigeuner steckt in uns, drum sind wir jetzt mit dem Womo superglücklich.
So glaube ich, dass die jeweilige Lebenssituation und die pers. Vorlieben ausschlaggebend sind.
Vergleichen kann man die Zwei sowieso nicht, ausser man stellt sein Womo für 14 Tage auf einen CP, dann gewinnt sicher der WoWa.

Ich bin der Meinung dafür sind WoMos nicht gedacht, wenn man rumreist gewinnt sicher das WoMo.

So jetzt hab ich wieder viel zu viel geschrieben. :D
rittersmann
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Re: Ist man wirklich mit dem Wohnmobil so unflexibel?

Beitrag von rittersmann »

Wir hatten vor Urzeiten schon mal einen Wohnwagen gekauft. Das Ding war keine 4 Monate bei uns. Es hatte zum Glück einen erheblichen Mangel, der nicht rechtzeitig behoben werden konnte. So haben wir die Gelegenheit ergriffen und das Teil gewandelt. Das Gerödel, bis man mal stand und das Gerödel wenn man weiterziehen wollte - das fand ich unflexibel. Jetzt muß ich höchstens mal die Keile ausrichten und habe fertig. Und die Gegend erkunden wir mit dem Rad. Wir können jederzeit weiterziehen, das ist Flexibilität.

Ansonsten kann ich die Aussage von Edith nur unterstreichen :!: :!:
Mario
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Re: Ist man wirklich mit dem Wohnmobil so unflexibel?

Beitrag von Mario »

Meiner Meinung nach kommt es immer darauf an was man will und was man daraus macht.

Ich habe Leute kennengelernt, die sind mit dem Wowa genau so schell im Aufbau Abbau wie wir mit dem Womo,
die hatten ihre 4 Stützen schneller draußen als viele Womos auf nur 2 Keile fahren. :mrgreen:
Andersrum sehe ich immer wieder Womos wo ich denke die wären mit nem Wowa besser bedient gewesen.

Schon alleine das Wort flexibel legt ja Jeder anders aus.
Ein kleines Womo so bis höchstens 6m nene ich flexibel, teile über 10m eher als Luxuriös.
Beim Wowa so ein 600kg Teil ist auch was anderes als 8m aufwärts.

Finde es auch immer wieder etwas komisch wenn auf SPs keine autarken Wowa geduldet werden sollen,
ich meine die mit Abwassertank.
Machen für mich absolut keinen Unterschied zu großen Womos oder zB. mit Anhänger, und die Geschichte mit mehr Platz wegnehmen ist auch so ne Sache, wenn ein Platz voll dann ist er voll, egal welche und wieviele Fahrzeuge dazu nötig waren, das Ergebnis ist halt ich fahre weiter.
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Re: Ist man wirklich mit dem Wohnmobil so unflexibel?

Beitrag von janoschpaul »

Mario hat geschrieben: wenn ein Platz voll dann ist er voll, egal welche und wieviele Fahrzeuge dazu nötig waren, das Ergebnis ist halt ich fahre weiter.

Respekt, Mario.
Bist Du im wirklichen Leben so tolerant, dann zieh ich meinen Hut, ich nicht.
Ich stell mir vor, hab mir nach langer Fahrt einen Platz rausgesucht und muss weiterfahren, weil Wohnwagen draufstehen (unter anderem).

Für mich ist die Sache ganz einfach, Wohnmobilzeichen - Wohnmobile.
Wohnmobilzeichen und Wohnwagen - eben beide.
Buszeichen - Busse u.s.w.

Der Platzbetreiber wollte es so.
Mario
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Re: Ist man wirklich mit dem Wohnmobil so unflexibel?

Beitrag von Mario »

janoschpaul hat geschrieben:Respekt, Mario.
Bist Du im wirklichen Leben so tolerant, ...

Das können nur andere entscheiden, man selber ist da meist etwas voreingenommen. ;)

Ich bin Ergebnisorientiert, habe was gegen Spießerdenken, gegen Überreglementierungen sowieso,
für mich zählt eher der Mensch als solches, nicht was er hat oder womit er unterwegs ist.

Davon abgesehen, ist es ein bewirtschafteter Platz ist es freilich Sache des Platzbetreiber seine Wünsche durchzusetzen, aber nicht meine.

Ps. intolerant bin ich nur wenn mir Jemand zu dicht auf die Pelle rückt (Krankheitbedingt),
da entscheidet dann meine Tagesform über den weiteren Ablauf
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Re: Ist man wirklich mit dem Wohnmobil so unflexibel?

Beitrag von Herr B. »

janoschpaul hat geschrieben:
muss weiterfahren, weil Wohnwagen draufstehen
Fährst Du freudiger weiter wenn Wohnmobile draufstehen?
Ich finde auch ein Wohnwagenfahrer ist ein Camper!
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Re: Ist man wirklich mit dem Wohnmobil so unflexibel?

Beitrag von janoschpaul »

@ Rainer,
ja, weil die meistens nur einen Platz brauchen und WoWas Zwei.
Das ist einfach ein Unterschied.
Turboarrow4
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Re: Ist man wirklich mit dem Wohnmobil so unflexibel?

Beitrag von Turboarrow4 »

janoschpaul hat geschrieben:@ Rainer,
ja, weil die meistens nur einen Platz brauchen und WoWas Zwei.
Das ist einfach ein Unterschied.

Also der hier braucht weniger als unsere Knausis... :lach1 :lach1 :lach1
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