Das Ergebnis des aktuellen ADAC-Tunneltests, den der Automobilclub gemeinsam mit seinen Partnerclubs im Rahmen in 13 europäischen Ländern durchgeführt hat, wird hier u.a. als Tabelle angeboten:
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ADAC Tunneltest 2010
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Lira
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Re: ADAC Tunneltest 2010
Bei diesen "Tunneltests" vermisse ich immer die norwegischen Straßentunnel, die oftmals ein Paradebeispiel für eklatanteste Sicherheitsmängel darstellen. Ich schreibe bewußt "oft", denn vereinzelt gibt es auch Tunnels, die durchaus europäischen Standards entsprechen.
Durchfahren habe ich schon Tunnels in Norwegen, bei denen man gar nicht wußte, wie lang sie überhaupt sind, keine Seitenmarkierungen haben, keine Mitte-Markierung haben, obwohl Gegenverkehr, unbeleuchtet und roh behauen sind, keine Not-Räume geschweige denn Notrufeinrichtungen haben.
Mein Favorit ist der Tunnel von Kristiansand zum Festland. Am Anfang und Ende hängt je ein Feuerlöscher, es geht jeweils etwa einen Kilometer mit hübscher Steigung hinunter und hinauf und unter dem Meer etwa einen Kilometer durch. Das Ding ist nur notdürftig beleuchtet und offensichtlich nicht anständig belüftet, denn das Wohnmobil tut sich sehr schwer, die Steigung wieder rauf zu schaffen.
Und - das Allerschönste: Die Tourismus-Leute scheuen sich nicht davor, Fahrrad-Touristen, die das Land wirklich zuhauf durchradeln, durch ihre Tunnels zu schicken, die nicht mal eine Standspur oder ähnliches besitzen!
Dass da keiner was sagt ...
Durchfahren habe ich schon Tunnels in Norwegen, bei denen man gar nicht wußte, wie lang sie überhaupt sind, keine Seitenmarkierungen haben, keine Mitte-Markierung haben, obwohl Gegenverkehr, unbeleuchtet und roh behauen sind, keine Not-Räume geschweige denn Notrufeinrichtungen haben.
Mein Favorit ist der Tunnel von Kristiansand zum Festland. Am Anfang und Ende hängt je ein Feuerlöscher, es geht jeweils etwa einen Kilometer mit hübscher Steigung hinunter und hinauf und unter dem Meer etwa einen Kilometer durch. Das Ding ist nur notdürftig beleuchtet und offensichtlich nicht anständig belüftet, denn das Wohnmobil tut sich sehr schwer, die Steigung wieder rauf zu schaffen.
Und - das Allerschönste: Die Tourismus-Leute scheuen sich nicht davor, Fahrrad-Touristen, die das Land wirklich zuhauf durchradeln, durch ihre Tunnels zu schicken, die nicht mal eine Standspur oder ähnliches besitzen!
Dass da keiner was sagt ...