Pedelecs...Elektrofahrräder
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Re: Pedelecs...Elektrofahrräder
Entschuldigung, dass ich Dir da widerspreche.
Als Motoren kommen je nach Herstelle bürstenbehaftete oder bürstenlose Servomaschienen zum Einsatz.
Hier sind die Drehmomente über den gesamten Drehzahlbereich gleich.
Jeder Motor benötigt bei höheren Geschwindigkeiten mehr Drehmoment, da sich einigen andere Kriterien ändern: Gegenwind, Reibung, etc und dementsprechend wird mehr Leistung benötigt.
Dem Motor selbst ist egal, bei welcher Drehzahl er diese Leistung erbringen muss. Nur das entnommene Drehmoment ist hier ausschlaggebend. Und bei den angesprochenen Motoren entspricht die Drehmomentenerhöhung annähernd dem Motorstrom.
Als Motoren kommen je nach Herstelle bürstenbehaftete oder bürstenlose Servomaschienen zum Einsatz.
Hier sind die Drehmomente über den gesamten Drehzahlbereich gleich.
Jeder Motor benötigt bei höheren Geschwindigkeiten mehr Drehmoment, da sich einigen andere Kriterien ändern: Gegenwind, Reibung, etc und dementsprechend wird mehr Leistung benötigt.
Dem Motor selbst ist egal, bei welcher Drehzahl er diese Leistung erbringen muss. Nur das entnommene Drehmoment ist hier ausschlaggebend. Und bei den angesprochenen Motoren entspricht die Drehmomentenerhöhung annähernd dem Motorstrom.
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mpetrus
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Re: Pedelecs...Elektrofahrräder
Andy hat geschrieben:Entschuldigung, dass ich Dir da widerspreche.
Als Motoren kommen je nach Herstelle bürstenbehaftete oder bürstenlose Servomaschienen zum Einsatz.
Hier sind die Drehmomente über den gesamten Drehzahlbereich gleich.
Jeder Motor benötigt bei höheren Geschwindigkeiten mehr Drehmoment, da sich einigen andere Kriterien ändern: Gegenwind, Reibung, etc und dementsprechend wird mehr Leistung benötigt.
Dem Motor selbst ist egal, bei welcher Drehzahl er diese Leistung erbringen muss. Nur das entnommene Drehmoment ist hier ausschlaggebend. Und bei den angesprochenen Motoren entspricht die Drehmomentenerhöhung annähernd dem Motorstrom.
Tut mir jetzt leid aber das verstehe ich irgendwie nicht.
Wenn der Mensch ins Tretlager sein "Drehmoment" (Kraft mal Pedalarm) bringt und wie du beschrieben hast der Motor auch sein Drehmoment immer gleichbleibend abgibt. Dann bedeutet das doch, das ich mit der Übersetzung ans Hinterrad entweder Reichweite (Reduzierung der Reibung im Motor) oder Geschwindigkeit (max. Ausnutzung der Energieform) regeln kann.
Re: Pedelecs...Elektrofahrräder
Einfach gesagt: Der Mensch benötigt eine Gangschaltung um bei den verschiedenen Geschwindigkeiten sein Drehmoment auf die Pedale bzw auf die Räder zu bekommen und um überhaupt eine hohe Geschwindigkeit zu fahren.
Dies ist dem Motor vollkommen egal. Für einen Motor ist ein Getriebe (hier Gangschaltung) vollkommen überfüssig bzw. hinderlich, da dieses Getriebe / Gangschaltung nur Energie frisst, die er besser in das Rad selber direkt stecken könnte. Diese Verluste kosten Akkukapazität.
Deswegen können die Narbenmotoren auch so effizient arbeiten.
Dies ist dem Motor vollkommen egal. Für einen Motor ist ein Getriebe (hier Gangschaltung) vollkommen überfüssig bzw. hinderlich, da dieses Getriebe / Gangschaltung nur Energie frisst, die er besser in das Rad selber direkt stecken könnte. Diese Verluste kosten Akkukapazität.
Deswegen können die Narbenmotoren auch so effizient arbeiten.
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Waschbaer
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Re: Pedelecs...Elektrofahrräder
@mpetrus
Es wird die Drehzahl gemessen.
In kleineren Gängen wird schon ab geringeren Geschwindigkeiten die Regelung ausgeblendet.
Ich habe auf dem Pedelec mittlerweile 1600km abgestrampelt, die Räder waren auch bei der Tour durchs Baltikum dabei,
ich möchte kein anderes Rad mehr.
Auf der kurischen Nehrung habe wir 80km an Stück abgespult, die ersten 40km mit ausgeschalteter Unterstützung.
Wir haben uns für Räder von Kalkhoff entschieden, da diese bei einem umfangreichen Test als Sieger ermittelt wurden,
(klar, andere Tests, möglicherweise andere Sieger, aber irgendwie muss man sich eben orientieren).
Ein wichtiges Kriterium war für mich die Fahreigenschaft ohne Motorunterstützung, und das Teil fährt sich wie ein normales Rad
Und zur Unterstützung: Die ist proportional zum eigenen Krafteinsatz (bei vernünftig gebauten Antrieben, Billigheimer messen oft nur die Tret-Drehzahl!).
Dein Krafteinsatz wird durch einen Drehmomentsensor gemessen und der halbe Anteil, der gleiche Anteil oder 150%, je nach Einstellung des Unterstützungsgrades (und Bautyp des Antriebes), vom Motor zusätzlich auf die Kette übertragen, maximal jedoch darf der Motor nur 250 Watt leisten (gesetzlich geregelt).
Ich kann jedem nur so ein Teil empfehlen.
Nur nicht bange machen lassen, von wegen, das ist nur etwas für Schattenparker oder so,
Quatsch!!, ich kann mich beim Radeln genauso anstrengen, wie ohne E-Motor, bin dann in einer Stunde eben doppelt so weit
Grüßle
Waschbaer
http://waschbaer.smugmug.com/Travel/Hol ... b6Rb-L.jpg
Es wird die Drehzahl gemessen.
In kleineren Gängen wird schon ab geringeren Geschwindigkeiten die Regelung ausgeblendet.
Ich habe auf dem Pedelec mittlerweile 1600km abgestrampelt, die Räder waren auch bei der Tour durchs Baltikum dabei,
ich möchte kein anderes Rad mehr.
Auf der kurischen Nehrung habe wir 80km an Stück abgespult, die ersten 40km mit ausgeschalteter Unterstützung.
Wir haben uns für Räder von Kalkhoff entschieden, da diese bei einem umfangreichen Test als Sieger ermittelt wurden,
(klar, andere Tests, möglicherweise andere Sieger, aber irgendwie muss man sich eben orientieren).
Ein wichtiges Kriterium war für mich die Fahreigenschaft ohne Motorunterstützung, und das Teil fährt sich wie ein normales Rad
Und zur Unterstützung: Die ist proportional zum eigenen Krafteinsatz (bei vernünftig gebauten Antrieben, Billigheimer messen oft nur die Tret-Drehzahl!).
Dein Krafteinsatz wird durch einen Drehmomentsensor gemessen und der halbe Anteil, der gleiche Anteil oder 150%, je nach Einstellung des Unterstützungsgrades (und Bautyp des Antriebes), vom Motor zusätzlich auf die Kette übertragen, maximal jedoch darf der Motor nur 250 Watt leisten (gesetzlich geregelt).
Ich kann jedem nur so ein Teil empfehlen.
Nur nicht bange machen lassen, von wegen, das ist nur etwas für Schattenparker oder so,
Quatsch!!, ich kann mich beim Radeln genauso anstrengen, wie ohne E-Motor, bin dann in einer Stunde eben doppelt so weit
Grüßle
Waschbaer
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Ludwig_53
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Re: Pedelecs...Elektrofahrräder
Andy hat geschrieben:....Dies ist dem Motor vollkommen egal. Für einen Motor ist ein Getriebe (hier Gangschaltung) vollkommen überfüssig bzw. hinderlich, da dieses Getriebe / Gangschaltung nur Energie frisst, die er besser in das Rad selber direkt stecken könnte. Diese Verluste kosten Akkukapazität.
Deswegen können die Narbenmotoren auch so effizient arbeiten.
Sorry, ich bin zwar nur Kaufmann und kein Techniker, aber in meinen Augen ist das schlicht falsch.
Klar, das Drehmoment ist immer da, aber die Kraft muss aber auch irgendwie auf die Strasse übertragen werden.
Meinem Motor fällt es wesentlich ´leichter´ mit seinen 250 Watt Leistung mir im 1. Gang einen steilen Berg hinauf zu helfen, als im 27. Gang. Das lohnt er mir dann auch mit einem deutlich geringeren Stromverbrauch. Und auch die Traktion eines Rades mit Frontmotors dürfte am steilen Berg auf einer unbefestigten Piste deutlich schlechter sein als mit dem Mittelmotor. Ich bin mir sicher, dass die Nutzung der Schaltung bei Mittelmotoren einen entscheidenden (positiven) Einfluss auf den Stromverbrauch hat, was auch alle Erfahrungsberichte in den Pedelecforen bestätigen.
Fahrt mal selbst ein Rad mit Mittelmotor und eins mit Frontmotor einen Tag lang, dann wisst ihr, was ich meine.
Wenn ich mehr im Wald als auf der Strasse fahren würde, hätte ich wahrscheinlich dieses Bike gekauft : http://www.ktm-bikes.de/de/e-bike/eGOCross.php
Re: Pedelecs...Elektrofahrräder
Ludwig_53 hat geschrieben: Meinem Motor fällt es wesentlich ´leichter´ mit seinen 250 Watt Leistung mir im 1. Gang einen steilen Berg hinauf zu helfen, als im 27. Gang.
Klar, Du selber schaffst es ja im 27sten Gang auch nicht mehr, oder? Da wirst Du wohl an die Grenzen des Motors angelangt sein. Wir können uns ja mal in einer ruhigen Stunde über Drehzahl/Drehmomentenverläufe bei Elektromotoren inkl. unterschiedlichen Abgangsgetrieben unterhalten.
Motordrehzahl und Übersetzung (Getriebe) müssen schon aufeinander abgestimmt sein. Aber den 27sten Gang muss es eigentlich nur für den Antrieb Mensch geben. Hier ist der Mensch im Punkt Trampeln bei den Geschwindigkeiten etwas überfordert - ein E-Motor nicht. (Ich stelle mir gerade die wirbelnden Beine beim 1.Gang und 25km/h
Ludwig_53 hat geschrieben:Und auch die Traktion eines Rades mit Frontmotors dürfte am steilen Berg auf einer unbefestigten Piste deutlich schlechter sein als mit dem Mittelmotor
Übrigens, es gibt auch noch den Heckantrieb
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Achim
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Re: Pedelecs...Elektrofahrräder
Wobei dieses Rad einen BionX-Antrieb hat, der mir nicht so gefällt.Ludwig_53 hat geschrieben:Wenn ich mehr im Wald als auf der Strasse fahren würde, hätte ich wahrscheinlich dieses Bike gekauft : http://www.ktm-bikes.de/de/e-bike/eGOCross.php
Ich hatte gestern übrigens noch Emailkontakt zu Campana. Die versenden die Räder auch. Allerdings würde ich so ein teures Rad nur bei einem Händler kaufen, der für mich im Garantie- und Wartungsfall auch erreichbar ist. Im November sollen die 2011er Modelle von Raleigh erscheinen. Das von dir beschriebene Rad soll in fast identischer Bauweise auch neu aufgelegt werden.
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mpetrus
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Re: Pedelecs...Elektrofahrräder
Andy hat geschrieben:Dies ist dem Motor vollkommen egal. Für einen Motor ist ein Getriebe (hier Gangschaltung) vollkommen überfüssig bzw. hinderlich, da dieses Getriebe / Gangschaltung nur Energie frisst, die er besser in das Rad selber direkt stecken könnte. Diese Verluste kosten Akkukapazität.
Deswegen können die Narbenmotoren auch so effizient arbeiten.
Warum schneiden dann in jedem Test, egal von welcher Testinstitutionen, die Narbenmotoren mit einer geringeren Reichweite als die Tretlagermotoren auf?
Ludwig_53 hat meine These in so weit auch bestätigt das das Getriebe ein wesentlichen Anteil an der Reichweite oder eben Geschindigkeit hat. Die Muskelkraft bleibt gleich demnach regelt der Motor mit mehr oder weniger Leistung nach.
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Herr B.
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Re: Pedelecs...Elektrofahrräder
Bei meinem "Chinesischen Billigheimer" funktioniert das so:
Beim Treten der Pedale wird eine Scheibe durch einen Magneten bewegt. Dadurch entsteht ein Signal, das dem Motor Strom zuführt. Ich regele die Geschwindigkei durch einen "Gasdrehgriff" (wie beim Motorrad). Bei 25 km/h schaltet der Motor ab. Ich kann natürlich mit Muskelkraft schneller fahren. Ich muss aber nicht unbedingt kräftig treten um die 25 km/h zu erreichen. Es genügt den Sensor zu bewegen. Wie schnell ist egal, natürlich je weniger Kraft ich reinstecke, um so geringer ist die Reichweite.
Beim Treten der Pedale wird eine Scheibe durch einen Magneten bewegt. Dadurch entsteht ein Signal, das dem Motor Strom zuführt. Ich regele die Geschwindigkei durch einen "Gasdrehgriff" (wie beim Motorrad). Bei 25 km/h schaltet der Motor ab. Ich kann natürlich mit Muskelkraft schneller fahren. Ich muss aber nicht unbedingt kräftig treten um die 25 km/h zu erreichen. Es genügt den Sensor zu bewegen. Wie schnell ist egal, natürlich je weniger Kraft ich reinstecke, um so geringer ist die Reichweite.
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Ludwig_53
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Re: Pedelecs...Elektrofahrräder
Achim hat geschrieben:Wobei dieses Rad einen BionX-Antrieb hat, der mir nicht so gefällt.Ludwig_53 hat geschrieben:Wenn ich mehr im Wald als auf der Strasse fahren würde, hätte ich wahrscheinlich dieses Bike gekauft : http://www.ktm-bikes.de/de/e-bike/eGOCross.php
Ich hatte gestern übrigens noch Emailkontakt zu Campana. Die versenden die Räder auch. Allerdings würde ich so ein teures Rad nur bei einem Händler kaufen, der für mich im Garantie- und Wartungsfall auch erreichbar ist. Im November sollen die 2011er Modelle von Raleigh erscheinen. Das von dir beschriebene Rad soll in fast identischer Bauweise auch neu aufgelegt werden.
Prima, dann wirst Du es ja wohl auch beim Händler in der Nähe bekommen und zusammen mit anderen Radtypen mal probefahren. Denke, auch bei Dir wird das Grinsen erst nach 2 Stunden verschwinden
BioniX sieht gut aus und ist sehr kräftig, hat aber eine deutlich schlechtere Reichweite und lt. Foren oft Probleme mit der Software.
@andy
Ich bin auch ein Hercules Rad mit Heckantrieb einen Tag lang gefahren. Tolles Fahrgefühl, sehr stark aber der Akku (versteckt im Rahmen) war schon nach 20 km leer.