Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

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rgk
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Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Beitrag von rgk »

Gogolo hat geschrieben:
Dann sind also die Kroll's schuld daran, dass mann/frau mit den Womos in den genannten Städten nicht mehr auf den Parkplätzen parken/übernachten darf. :evil: :evil: :evil: Wir werden daher komplett darauf verzichten, bei dem Kroll's auf ihrem CP Katzenkopf in Sommerach unser Geld zu lassen. Da rufe ich "meinen" Winzer an und frage ihn, ob ich auf seinem Hof stehen bleiben kann - und ich bin mir sicher, dass ich das darf. Die Kroll's sehen uns auf keinen Fall.

Diese Reaktion kann ich zu 100% unterschreiben und dabei musst du dich auch nicht nach "Wischis Meinung" schämen, einen SP in der Nähe
von einem CP zu nutzen. In einem späteren Thread schreibt er selbst von seinem Aufenthalt am SP in Norden Norddeich, obwohl dort auch
ein CP in der Nähe ist. So ist dies halt mit der verschiedenen Nähe von Jacke und Hose am Ar.... ;)

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass jeder selbst entscheiden kann, wo er seine Kröten hinterlässt und Toilette, Dusche etc. benötigt.
wischi
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Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Beitrag von wischi »

rgk hat geschrieben:
Gogolo hat geschrieben:
Dann sind also die Kroll's schuld daran, dass mann/frau mit den Womos in den genannten Städten nicht mehr auf den Parkplätzen parken/übernachten darf. :evil: :evil: :evil: Wir werden daher komplett darauf verzichten, bei dem Kroll's auf ihrem CP Katzenkopf in Sommerach unser Geld zu lassen. Da rufe ich "meinen" Winzer an und frage ihn, ob ich auf seinem Hof stehen bleiben kann - und ich bin mir sicher, dass ich das darf. Die Kroll's sehen uns auf keinen Fall.

Diese Reaktion kann ich zu 100% unterschreiben und dabei musst du dich auch nicht nach "Wischis Meinung" schämen, einen SP in der Nähe
von einem CP zu nutzen. In einem späteren Thread schreibt er selbst von seinem Aufenthalt am SP in Norden Norddeich, obwohl dort auch
ein CP in der Nähe ist. So ist dies halt mit der verschiedenen Nähe von Jacke und Hose am Ar.... ;)

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass jeder selbst entscheiden kann, wo er seine Kröten hinterlässt und Toilette, Dusche etc. benötigt.


Du solltest schon sachlich bleiben!
Die Krolls wehren sich dagegen, dass ihre Gemeinde ihnen Konkurrenz macht.
Der Betreiber des Stellplatzes in Norden ist ein Privatmann und beide, Stellplatzbetreiber und Campingplatzbetreiber, kämpfen mit gleichen Mitteln.
kmfrank
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Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Beitrag von kmfrank »

Hallo Zusammen,

wir sind durch unsere Forderungen an die Stellplätze selbst Schuld!
Strom ist auf einem Stellplatz ein Muß, Forderungen nach Dusche, Waschmaschine usw. sind nur ein Steinwurf entfernt.

Ein Stellplatz ist ein Platz wo man stehen darf, mehr nicht. Es ist kein CP-Ersatz :!:
Wer diesen Komfort haben möchte, soll auf einen CP gehen, so einfach ist das.

Dieses Geschrei nach Strom ist wirklich überflüssig, jedes Reisemobil kann 3 Tage autark stehen, also was soll das. Ein Stellplatz ist nicht dazu gedacht, dort wochenlang zu verweilen.

Wir stärken die RU nicht um eine vernünftige und auch Zahlenmäßige große Lobbyarbeit zu machen. Wo sind die 600.000 Reisemobiltouristen?
Wer ist hier eigentlich in der RU?

Was erwartet Ihr :?:

Immer die gleichen Diskussionen und Meckerei, tut was, verändert euer Verhalten.

Das CP-Besitzer Ihr Angebot überdenken müssen ist auch klar. Das ein Gewerbetreibender so reagiert ist doch verständlich, oder?!
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Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Beitrag von thomasd »

Hallo Michael,

darf ich mit dir mal nicht einer Meinung sein?
Die Fahrzeuge werden immer komfrotabler, die Duschen und WC sind schon lange Standard, Gastanks sorgen für ausreichend Vorrat.
Strom ist bei dem gestigenem Standard Mangelware, also Moppel-den will keiner- oder Brennstoffzelle - die ist noch zu teuer und steckt von der Technik in den Kinderschuhen-.
Also Ver-u.Entsorgung am Platz reichen, aber dazu gehört für mich auch Strom.
derspieder
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Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Beitrag von derspieder »

kmfrank hat geschrieben:........

Dieses Geschrei nach Strom ist wirklich überflüssig, jedes Reisemobil kann 3 Tage autark stehen, also was soll das. Ein Stellplatz ist nicht dazu gedacht, dort wochenlang zu verweilen.
................

Genauso sehe ich das auch, natürlich ohne "Moppel". ;) Aber was mir in letzter Zeit aufgefallen ist, sind die Investitionen der Gemeinden in solche Stellplätze.

Kürzlich hat Uwe (Gimli) hier einen neuen Stellplatz bekanntgegeben in Verden (Aller). Wenn man sich einmal den Link zur Gemüte zieht [clicklink=]http://www.weser-kurier.de/Artikel/Regi ... ommen.html[/clicklink] sind dort Investitionen von 120.000 € geplant. Da frag ich mich muss das denn sein, zumal der Platz neben einem Elektronikmarkt sein soll und nicht an der Aller. :(

Da ich zufällig die Gegend dort kenne und schon öfter dort war, frage ich mich, warum nicht einige Plätze auf dem Parkplatz direkt an der Aller bereitgestellt werden. Einige Stromanschlüsse und eine Ver-und Entsorgungsstation würden doch völlig ausreichen auf dem vorhandenen Parkplatz, auf jeden Fall würden sie die Investitionskosten erheblich senken und der Platz läge auch idealer, direkt an der Aller und zur Innenstadt. :D

Aber jetzt sind wir wieder beim Thema. ;)
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Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Beitrag von Ludwig_53 »

Die aktuelle Diskussion in meiner Heimatstadt passt wunderbar in diesen Thread :

Im Rahmen einer größeren Umbaumassnahme mit einer neuen Stadtumgehung hat der Stadtrat auch an die Wohnmobilisten gedacht (nicht zuletzt wegen meiner ständigen Nerverei :D) und wollte einige kostenlose, stadtnahe WoMo Stellplätze ohne Strom u.a. einplanen. Entsorgung soll in der nahe gelegenen Kläranlage möglich sein. Ich hab mich schon drauf gefreut, euch diese neuen Plätze zu empfehlen. Auch für den städtischen Handel wäre das sicher eine Bereicherung.

Wird nix draus !

Kaum, dass die Pläne bekannt wurden, erhob sich sofort eine Bürgerinitiative dagegen. Die Argumente :
Es gibt es an der nahe gelegenen Talsperre zahlreiche Campingplätze, wo die Wohnmobilisten deutlich besser aufgehoben sind, denn ....
... die verhalten sich ja wie Camper, stellen die Stühle und Tische raus und lärmen lautstark bis in die Nacht
... die lassen ihren Müll zurück und die Plätze sehen sicher bald aus wie eine Müllhalde
... die lassen ihre Generatoren laufen, die lärmen und stinken
... die Heizungen der Wohnmobile laufen nachts durch und stören auch ungemein
... die lauten Dieselmotore der Mobile stören die Nacht- und Mittagsruhe der Anwohner

So. Jetzt seit ihr dran. Sind das alles nur Vorurteile ????

Deshalb bin ich auch uneingeschränkt dafür :
Wer entweder den Grundgedanken des autarken Wohnmobils missverstanden hat oder sich kein Wohnmobil leisten kann oder will, das wenigstens für die eine in Deutschland zugelassene freie Übernachtung ohne Strom und Sanitäranlagen auskommt, der gehe bitte auf einen Campingplatz.
Wir brauchen für unsere Übernachtung einen Parkplatz, der gross genug ist. Feddich. Wenn wir mehr Komfort haben oder länger bleiben wollten, dann gingen wir auf einen Campingplatz.
Punkt aus.

PS: Vielen Dank an die Wohnmobilisten, die uns allen mit ihrem Verhalten die wunderschönen stadtnahen Parkplätze in unserer Stadt ´versaut´ haben !
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Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Beitrag von rgk »

wischi hat geschrieben:
rgk hat geschrieben:
Gogolo hat geschrieben:
Dann sind also die Kroll's schuld daran, dass mann/frau mit den Womos in den genannten Städten nicht mehr auf den Parkplätzen parken/übernachten darf. :evil: :evil: :evil: Wir werden daher komplett darauf verzichten, bei dem Kroll's auf ihrem CP Katzenkopf in Sommerach unser Geld zu lassen. Da rufe ich "meinen" Winzer an und frage ihn, ob ich auf seinem Hof stehen bleiben kann - und ich bin mir sicher, dass ich das darf. Die Kroll's sehen uns auf keinen Fall.

Diese Reaktion kann ich zu 100% unterschreiben und dabei musst du dich auch nicht nach "Wischis Meinung" schämen, einen SP in der Nähe
von einem CP zu nutzen. In einem späteren Thread schreibt er selbst von seinem Aufenthalt am SP in Norden Norddeich, obwohl dort auch
ein CP in der Nähe ist. So ist dies halt mit der verschiedenen Nähe von Jacke und Hose am Ar.... ;)

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass jeder selbst entscheiden kann, wo er seine Kröten hinterlässt und Toilette, Dusche etc. benötigt.


Du solltest schon sachlich bleiben!
Die Krolls wehren sich dagegen, dass ihre Gemeinde ihnen Konkurrenz macht.
Der Betreiber des Stellplatzes in Norden ist ein Privatmann und beide, Stellplatzbetreiber und Campingplatzbetreiber, kämpfen mit gleichen Mitteln.

Sorry Wischi, laut Homepage ist der Betreiber die Kurverwaltung, also die Gemeinde!
präses
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Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Beitrag von präses »

Hallo Klaus,
genau so isses, ein Kotzbrocken (ich bleibe bei der Wortwahl) macht mehr kaputt wie 100 Vernünftige. Daher kann ich es nicht verstehen das die Vernünftigen den Kopf in den Sand stecken und die Kotzbrocken ungeschoren lassen. Es ist nicht nötig sich mit diesen Typen anzulegen dafür haben wir unsere Ordnungshüter ich scheue mich nicht diese anzurufen wenn so ne Drecksau sein Abwasser in die Landschaft kippt, nicht weil das all zu schädlich ist, sondern weil Aussenstehende nicht wissen was da rausläuft.
So wie es in deinem Ort jetzt ist, so ähnlich war es vor Jahren in Köln, der schönste Platz in Deutz gegenüber der Altstadt wurde für nächtelange Partys der Mobilisten misbraucht (inkl. hinterlassenem Abfall) bis die Anwohner es leid waren. Fazit: der Platz wurde dicht gemacht und wir haben (u.a,ich) 5 Jahre gebraucht um in Köln wieder einen SP zu bekommen, privat bewirtschaftet weil die Stadt zu arm war.
.......aber wir schweifen ab
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Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Beitrag von Zora »

Ludwig_53 hat geschrieben: Deshalb bin ich auch uneingeschränkt dafür :
Wer entweder den Grundgedanken des autarken Wohnmobils missverstanden hat oder sich kein Wohnmobil leisten kann oder will, das wenigstens für die eine in Deutschland zugelassene freie Übernachtung ohne Strom und Sanitäranlagen auskommt, der gehe bitte auf einen Campingplatz.
Wir brauchen für unsere Übernachtung einen Parkplatz, der gross genug ist. Feddich. Wenn wir mehr Komfort haben oder länger bleiben wollten, dann gingen wir auf einen Campingplatz.
Punkt aus.

PS: Vielen Dank an die Wohnmobilisten, die uns allen mit ihrem Verhalten die wunderschönen stadtnahen Parkplätze in unserer Stadt ´versaut´ haben !

Unterstreiche ich alles! Genau so isset!

Und ich frage mich sowieso: wieso ist eine Hauptforderung Strom???? Aber klar doch: kaum auf dem Platz angekommen, schon fahren die Antennen raus, werden die elektrischen Kaffeemaschinen angeworfen, die Klimaanlagen in Betrieb genommen, die Batterien für die Laptops aufgeladen, die Frisuren geföhnt, die Kompressorkühlschränke müssen laufen, die elektrischen Backöfen nicht zu vergessen, alles muss wie zuhause sein. Ach beinah hätte ich es noch vergessen, das Wohnmobil muss natürlich auch gesaugt werden.
Wir haben ein REISEmobil, wir reisen - und laden unseren Strom während des Fahrens auf. Einen Stellplatz brauchen wir zum Stehen während einer Stadtbesichtigung, einer Wanderung, einer Fahrradtour.. Das WICHTIGSTE ist für uns eine gute Entsorgung.
Zora
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Re: Wohnmobilisten aus Sicht einer Campingplatzbetreiberin

Beitrag von Zora »

Noch was vergessen: der Strom für die beleuchteten Gläserschränke :lach1
Hömma - und für das Geld, was ich nicht für Strom ausgebe, kaufe ich mir den nächsten Reiseführer. Aber suum cuique. Und wenn de jetzt Strom hast, kannste im Pezeh nachgucken, wat dat heißt :cool1
Zuletzt geändert von Zora am Fr 12. Nov 2010, 23:42, insgesamt 2-mal geändert.
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