Vorsicht in Hessen

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Kaufunger
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Vorsicht in Hessen

Beitrag von Kaufunger »

Hallo Foris,

bei einer Fahrt durch Hessen müßt ihr euch absolut korrekt verhalten. Die Hessische Polizei ist angewiesen worden mehr Barverwarnungen auszustellen.

http://www.hr-online.de/website/rubrike ... t_40409413

Gruß Rainer
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Re: Vorsicht in Hessen

Beitrag von Heiko »

Begründung: Das beschränkte Polizei-Budget.

Kommt das Geld der Knöllchen der Polizei zu gut?
Ich denke nicht, oder?
Kaufunger
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Re: Vorsicht in Hessen

Beitrag von Kaufunger »

Moin Heiko,

in einer Radioreportage wurde gesagt, dass dieses Geld fest zur Sanierung des Landeshaushalts eingeplant ist.
Das Innenministerium behauptet jedoch, dass diese Maßnahme nur der Verkehrssicherheit dienen soll. :lach1 :lach1 :lach1

Gruß Rainer
Mustang74
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Re: Vorsicht in Hessen

Beitrag von Mustang74 »

wenn ich mich korrekt verhalte brauche ich nicht mit Strafe rechnen.
Nur Straftäter regen sich über verhängte Strafen auf und nennen es mit den Worten des ADAC --abzocke--
obwohl sie selbst dran schuld sind.
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Re: Vorsicht in Hessen

Beitrag von Cruiser »

Mustang74 hat geschrieben:wenn ich mich korrekt verhalte brauche ich nicht mit Strafe rechnen.
Nur Straftäter regen sich über verhängte Strafen auf und nennen es mit den Worten des ADAC --abzocke--
obwohl sie selbst dran schuld sind.

Ich glaube, jeder von uns hat sich schon mal im Straßenverkehr nicht ganz korrekt verhalten (wissentlich oder unwissentlich), aber als "Straftäter" würde ich die nicht unbedingt bezeichnen ;)
Kaufunger
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Re: Vorsicht in Hessen

Beitrag von Kaufunger »

Mustang74 hat geschrieben:wenn ich mich korrekt verhalte brauche ich nicht mit Strafe rechnen.
Nur Straftäter regen sich über verhängte Strafen auf und nennen es mit den Worten des ADAC --abzocke--
obwohl sie selbst dran schuld sind.

1. Hat sich hier niemand aufgeregt.
2. Möchte ich wegen einer Ordnungswidrigkeit wirklich nicht als Straftäter bezeichnet werden.
3. Wenn ich allerdings höre oder lese, dass dieses Geld fest zur Sanierung des Haushalts eingeplant ist, Polizisten schriftlich im Intranet
der Polizei aufgefordert werden mehr Barverwarnungen auszustellen, da das Geld dringend gebraucht wird, und ein Kommisaranwärter
nicht befördert wird, weil er nach Aussage seines Vorgesetzten zu wenig "einbringt", erlaube ich mir schon von Abzocke zu sprechen.

Es liegt immer im Ermessen des Polizisten, ob er nur eine mündliche Verwarnung ausspricht, oder gleich eine Barverwarnung ausstellt.
Und bei mir hinterlässt der Polizist, der mich freundlich auf einen Fehler aufmerksam macht und mich bittet diesen Fehler in Zukunft
abzustellen, einen deutlich besseren Eindruck, als der, der gleich den Block zügt.

Ich habe ja dienstlich viel mit der Polizei zusammen gearbeitet, und da hatte mir bei einer ähnlichen Diskussion mal ein Polizist gesagt:
"Früher waren wir als Schutzleute mal beliebt bei den Bürgern, heute sind wir nuch noch staatlich eingesetzte Abkassierer"
Das sollte doch nachdenklich stimmen.

Gruß Rainer
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Re: Vorsicht in Hessen

Beitrag von mpetrus »

Mustang74 hat geschrieben:wenn ich mich korrekt verhalte brauche ich nicht mit Strafe rechnen.
Nur Straftäter regen sich über verhängte Strafen auf und nennen es mit den Worten des ADAC --abzocke--
obwohl sie selbst dran schuld sind.

Jetzt mal Hand aufs Herz, ich hab noch nie ein Radargerät da gesehen wo es wirklich der Verkehrssicherheit dient.
Also vor Schulübergänge oder gefährliche Kurven und Kuppen.

Bestes Beispiel die Stadt Rüsselsheim.
Früher hat die vom Autobau (Gewerbesteuer Opel) gelebt, heute von den Starenkästen und Parkknöllchen der Politessen.
In den siebziger wurden die Haupteingangsstraßen und Umgehungsstraßen für jeder Fahrtrichtung zweispurig ausgebaut, teilweise mit Bepflanzungen zur Fahrbahn Abgrenzung. (Also Schnellstraßenbau) heute stehen dort direkt nach dem Ortseingang Starenkästen und du wirst geblitzt. Weil du nur 50 fahren darfst die Straße aber 70 suggeriert. (War auch bis vor 6-7 Jahren erlaubt.). Heute nennt man das Verkehrsberuhigung zusätzlich wird zwischen den festen Kästen mit den Mobilen Geräte auch noch abkassiert. Das gleiche gilt an den Ortsausgänge 100 Meter bevor die 70 aufgehoben und du 100 fahren darfst wird noch mal die Verkehrssicherheit überprüft. Das ist die Realität. Die Städte haben klamme Kassen und Geld muß rein. Sei es durch Bettensteuer, Umweltabgabe oder Knöllchen.
Ich hab es in Groß Gerau erlebt da wurde in einer 20er Zone mit der Laserpistole geblitzt. Wer kennt 20 Zonen ich nur 30 er: Aber ist ja alles für einen guten Zweck saniert die Stadtsäckel. Hat also zum Schluß jeder Bürger wieder was davon weil vielleicht die Stadtbücherei oder Schwimmbad nicht geschlossen wird.
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Re: Vorsicht in Hessen

Beitrag von Kaufunger »

Das was mpetrus schreibt kann ich unterschreiben.
Als Berufsfeuerwehrmann in Kassel kannte ich ja die Unfallschwerpunkte der Stadt. Dort gab es aber keine mobilen Blitzer.
Die gibt es eindeutig nur an finanziell lukrativen Standorten.

Gruß Rainer
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Re: Vorsicht in Hessen

Beitrag von Heiko »

Bei uns wird schon häufig in Zone 30 und gerade dort an Fußgängerüberwegen (Zebrastreifen) geblitzt.
Wer da erwischt wird, hat es sicher verdient.

Ich selber würde mich nicht als Raser bezeichnen, aber so ein mal im Jahr werde ich auch erwischt mit so 11-15 km/h zu schnell.
Da allerdings auch an Orten, wo ich das nicht als so gefährlich hielt.
Das letzte mal auf einer Kraftfahr- / Hochstraße 72 statt 60
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Re: Vorsicht in Hessen

Beitrag von Mustang74 »

offensichtlich bin ich dem einen oder anderen etwas auf den Fuß getreten--war nicht meine Absicht.
Ich habe nur aus dem Gesetzestext zitiert und dort wird eindeutig bei einem Bußgeldvergehen von einer
Straftat gesprochen,also Folge daraus ist:Das jeder der ein Bußgeld bekommt auch ein Straftäter ist.

Anders verhält es sich bei Verkehrordnungwiedrichkeiten mit Verwarnungsgeld (Knöllschen) hier spricht man nicht von
Straftätern sondern von "unabsichtlich gemachten Fehlern".

Ich habe beruflich ständig mit Leuten zu tun die trotz einer begangen Straftat sich nicht als Straftäter
einstufen lassen--erst ein MPU oder eine Begutachtung bringt diese Leute dazu über ihre Tat nach zu denken.

Leider sind wir nicht in unserem"gelobten Land--Amerika" denn dort wird einem Verkehrsstraftäter durch Knast
sehr schnell klar gemacht wo es lang geht --aber bei uns hakt man vieles als Kavaliersdelikt ab bis endlich ein Mensch
tot auf der Straße liegt und erst dann wird gehandelt.

Mir ist auch klar,dass dem einen oder anderen die Radarkontrollen nicht schmecken --was mir dabei nicht schmeckt ist--
wo das Geld hinfließt,hier wäre es besser es in die Bildung fließen zu lassen,denn Bildung bekäme unserm Land Gut.
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