wir haben es satt- 22.1 Berlin

Diskussionsrunde, nur für registrierte Mitglieder
Forumsregeln
Jeder der möchte kann im Stammtischforum reale Treffen organisieren.

Offizielle, vom Forum organisierte Treffen findet ihr HIER
 
MFG Das Forum
dabinich
Visitor
Visitor
Beiträge: 26
Registriert: Mo 23. Mär 2009, 15:04
Wohnmobil: Hobby
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: wir haben es satt- 22.1 Berlin

Beitrag von dabinich »

Hallo David,

wir sind auch noch nicht solange dabei. Wenn man sich über Massentierhaltung und mit allem was dazu gehört mal genauer informiert merkt man wie erschreckend dieses Thema ist. Wir haben unser Einkaufsverhalten komplett umgestellt,es kommt nur noch BIO in den Einkaufswagen. Unseren Fleischkonsum haben wir auch eingeschränkt. Es bleibt einen eben nur auf Bio Fleisch und Wurst zurück zugreifen. Es ist teurer klar aber dafür essen wir lieber weniger und qualitativ hochwertiges Fleisch. Den Tieren ging es gut hatten eine artgerechte Haltung, Tageslicht, Auslauf und wurden nicht mit Antibiotika und Arzeimittel vollgepumpt um es noch bis zum Schlachttag zu schaffen, unmögliche Haltungsbedinungen und zusätzlich noch mit Genfutter gefüttert am besten noch importiert aus den Drittwelt Ländern die Regenwald abholzen um Weidefläche zu schaffen.
Da schlägt doch der gesunde Menschenverstand alarm.
Also das, was uns aufgefallen ist , spätestens nach dem 2. Monat.. es ist nicht viel teurer wie sonst unsere monatlichen Ausgaben für Lebensmittel.
Man lernt das Essen wieder mehr wertzuschätzen, und das was man als Fleisch weniger ißt kann man locker für andere Lebensmittel einsetzten.
Also aus eigener Erfahrung uns geht finanziell nicht schlechter, als vorher.
Zum Thema Fastfood.. bis jetzt vermissen wir es nicht.
Aber vielleicht gibt es ja bald BIO Hähnchen und BIO Burger.
Hoffen wir es ;)
Ob jeder für sich soweit gehen möchte und seine komplette Ernährung "umstellen" möchte ist ein anderes Blatt..aber ich denke jeder kann irgendwo anfangen.

LG Marco
womonauten
Enthusiast
Enthusiast
Beiträge: 2045
Registriert: Mo 6. Okt 2008, 13:08
Wohnmobil: Hymer ML-T 570
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Beitrag von womonauten »

Hi Marco,

ich denke, dass man nicht den Fehler machen darf, mit dem Zeigefinger auf das Ess-Verhalten Anderer zu zeigen, sondern den "neuen Genuss" zu zelebrieren...nach dem Motto "es schmeckt, wir leben gesünder, es muss nicht (viel) teurer sein und meinem Gewissen geht es auch besser"....

Dann wird die Breitenwirkung verbessert. Viele "Gutmenschen" verfallen gerne in eine Arroganzhaltung (typische deutsche Mentalität) und dogmatisieren das Thema allzu gern...Häufig mit dem Argument eines notwendigen Gegengewichts zu stemmen gegen die übermächtige Lebensmittelindustrie...aber das kommt bei vielen Bürgern (und mir) überhaupt nicht gut an und sorgt für eine reflexartige Abwehrhaltung ("was will der Müsli mir hier vorschreiben, was ich essen soll?"). Die Einsicht muss von innen kommen....als Beschleuniger dienen dann die aufgedeckten Skandale...

Eine Demo ist OK und sorgt für Aufmerksamkeit, aber erst eine Änderung im Verbraucherverhalten wirkt nachhaltig...

Gruß
David
dabinich
Visitor
Visitor
Beiträge: 26
Registriert: Mo 23. Mär 2009, 15:04
Wohnmobil: Hobby
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: wir haben es satt- 22.1 Berlin

Beitrag von dabinich »

Moin David,
das sehe ich auch so, will und möchte um Gotteswillen niemanden vorschreiben was er essen soll. Jeder kann und soll das essen was er möchte und mag.
Hoffe das ist jetzt nicht falsch rübergekommen.
Sicher gibt es ganz extreme Menschen die Ihre ökologische und soziale Ader sehr intensiv ausleben, allerdings auch null toleranz anderen gegenüber.Dazu zählen wir aber ganz sicher nicht.
Das beste Beispiel für ein Umdenken sind wir, die durch Zufall eine Doku gesehen haben. Und da hat es eben bei uns "klick" gemacht.
Und das ist halt eine Erfahrung, die man guten Gewissens erzählen und weiter geben darf ;)
Deshalb kann ich ja auch nur sagen, was Du auch schon gesagt hast, eine langfristige Änderung kann nur stattfinden, wenn sich das Verbraucherverhalten ändert . Und deshalb hoffe ich, dass in Zukunft weiter mehr Aufklärung stattfindet. Oder die, die sich dafür intressieren ihre Infos holen bei z. B bei Umwelt/Natur/Tierschutzverbänden oder das gute WWW ;)

LG Marco
Lira
Enthusiast
Enthusiast
Beiträge: 16544
Registriert: Do 19. Feb 2009, 10:39
Wohnmobil: grad keins
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal

Beitrag von Lira »

Ich denke halt, dass der momentane Schock schnell wieder vergessen ist und die allergrößte Mehrheit drauf vertraut, dass "alles wieder gut" ist.
Man bekommt ja auch suggeriert, dass "ja gar nichts passiert sei", "alles nicht schädlich" undsoweiter undsofort.
Ich persönlich vermisse kein Fastfood, hab es nie im Leben dauerhaft gegessen, Kauf mir lieber beim Bäcker eine Butterbreze oder halt was anderes. Halt - aber da hab ich mich auch umgestellt: Meine so geliebten Käsestangen ess ich nicht mehr, wegen dem Analogkäse ...
Gogolo
Enthusiast
Enthusiast
Beiträge: 322
Registriert: So 15. Feb 2009, 11:30
Wohnmobil: Bimobil Allrad-Weltreisemobil
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re:

Beitrag von Gogolo »

Lira hat geschrieben:...Kauf mir lieber beim Bäcker eine Butterbreze oder halt was anderes. ...


Isa, danke für den Tipp. Wir sind seit Sonntag wieder im Lande und jetzt weiss ich was mir seit 7 Wochen abgeht: eine BUTTERBREZE. Ich fahre gleich los und kaufe mir eine.
Lira
Enthusiast
Enthusiast
Beiträge: 16544
Registriert: Do 19. Feb 2009, 10:39
Wohnmobil: grad keins
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal

Beitrag von Lira »

Siehst, Gogolo, das ist das, wonach ich fast weine vor Sehnsucht, wenn ich wochenlang im fernen Ausland bin, wo es keine anständigen Laugenbrezen gibt. Leute, esst mehr Brezen!! (Es dürften gerne auch "Brezeln" sein, wie sie anderswo heissen - und anders schmecken ...)
Robi
Explorer
Explorer
Beiträge: 102
Registriert: Mi 8. Dez 2010, 08:08
Wohnmobil: Robel 560H
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re: wir haben es satt- 22.1 Berlin

Beitrag von Robi »

Hallo Mitstreiter,

schaut euch mal den Link der Gesellschaft für gefährdete Haustierrassen an, wenn Ihr unter der Rubrik Arche Höfe nachschaut, findet Ihr bestimmt auch einen
Hof in eurer Nähe. Da gibt es direkten Abverkauf vom Hof und diese Höfe sind auch alles Öko- Höfe. Zu dem helft Ihr auch durch den Kauf der Produkte,
alte Landtierrassen zu erhalten.

[clicklink=]http://www.g-e-h.de/[/clicklink]

Gruß Robi
Antworten

Zurück zu „Stammtisch“