wie schlecht sind neue Wohnmobile wirklich???

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Andy
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Beitrag von Andy »

Genau,

diese Strecken sind auch die Normalität für alle Womofahrer dieser Welt.
Deswegen müssen alle Womos auch so gebaut werden, dass die solche ganz normalen Strecken aushalten müssen.

Ist schon eine Frechheit, dass die Hersteller so etwas nicht berücksichtigen.
WOMO61
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Re: wie schlecht sind neue Wohnmobile wirklich???

Beitrag von WOMO61 »

Hi,
auch wir haben schon solche Strecken hinter uns gebracht, die waren allerdings in Skandinavien. Besonders die Baustellenabschnitte sind teilweise sehr heftig. Aber unser Concorde hat das alles gut gemeistert ohne ausfälle.
Im Wohnwagen hatten wir einmal das Problem das die Kühlschranktür rausgesprungen ist, dann lagen die Frickadellen und alles andere was man so im Kühli hat im WOWA verteil. Das Problem war nicht die Verriegelung sondern das Scharnier. Die Tür wir durch 2 Stifte (oben und unten) gehalten. Die Tür sprang also nach oben und rutsche unten aus dem Stift und schon war das Malheur da.
Coolcat70
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Re:

Beitrag von Coolcat70 »

Andy hat geschrieben:Genau,

diese Strecken sind auch die Normalität für alle Womofahrer dieser Welt.
Deswegen müssen alle Womos auch so gebaut werden, dass die solche ganz normalen Strecken aushalten müssen.

Ist schon eine Frechheit, dass die Hersteller so etwas nicht berücksichtigen.

Was ist eine "normale" Straße? Die Frage habe ich auf der Messe mit einem Hersteller von Stromerzeugern (kein Verbrenner oder Solar) auch über eine Stunde durchgekaut. Die testen ihre Geräte nach einer Norm. (Rüttelpiste) Das simuliert angeblich 1000km Autobahn. Wir waren uns aber im Prinzip nacher eining, die Normstraße gibt es in D schon nicht mehr. Wenn Du einige Autobahnabschnitte oder Landstraße / Städte fährst, siehst Du erst den wirklichen den Zustand der Straßen. Ergo bedeutet es, die "Teststraßen" entsprechen NICHT mehr der Wirklichkeit. Die Autos werden nicht nach neuen Erkenntnissen gebaut, sondern für Straßen, die es immer weniger gibt.

Zum Thema Überhang und Frontantrieb ist mir noch folgendes eingefallen. Auch auf den Großen CP`s in HR bekommt man mit den Fahrzeugen echte Probleme. Neuerdings bauen die ja schon Rollen unter den Rahmen ein.

Meiner Meinung nach, werden die Konstruktionen immer Schwachsinniger. Sieht zwar dann toll aus, durchgestyled wie das ist, keine Frage, aber technisch entwickeln wir uns meiner Meinung nach zum Teil in die völlig falsche Richtung.

EDIT. AL ist sicher ein extremes Beispiel. Ich hab noch eins aus BG MIT Straße. http://www.youtube.com/watch?v=FIeDFFgYiUw
Rumtreiber
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Re: Re:

Beitrag von Rumtreiber »

janoschpaul hat geschrieben:
Coolcat70 hat geschrieben: EDIT: Auf Einzelschicksale können wir keine Rücksicht nehmen ;)
:mrgreen:

Mennö, jetzt find ich das Bild von Rumtreiber gerade nicht - SunTi in der Wüste ;)

Du kannst ja mal mit uns durch die Pampa tschunken, is aber nur für Harte. :P


Hallo Edith, du meinst bestimmt dieses Bild wo der Knausi südlich des Wendekreises des Krebses und zwar in Porto Rico am Fischerdorf steht.
guckst du hier :
http://www.mobile-freiheit.net/viewtopi ... 0&start=60
Dann runterscrollen und du siehst die Bilder.

http://up.picr.de/8146894duj.jpg

Vorne unser Bürsti und hinten der Knausi. Wie man sieht ist der Platz "total überfüllt".


Grüße Rumtreiber
Zuletzt geändert von Rumtreiber am Mi 7. Sep 2011, 05:15, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: wie schlecht sind neue Wohnmobile wirklich???

Beitrag von Coolcat70 »

Schick :dau3
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Re: wie schlecht sind neue Wohnmobile wirklich???

Beitrag von DeMixx »

Hallo,

Urban hat geschrieben:Jeder der mit der Qualität der heutigen Wohnmobile nicht mehr zufrieden ist, kann ja selber ausbauen oder ausbauen lassen.

Das eine muss man können, das andere bezahlen können. Beides nix für mich. Zwei linke Hände mit zehn Daumen dran und ein begrenztes Budget.

Ich kann die WoMos nur "gefühlsmäßig" beurteilen, und das macht sich in erster Linie am Ausbau des Aufbaus fest. Klare Ansage: Früher war alles besser.

Wir hatten zuletzt einen Bürstner A530 Bj. 2003 und jetzt eine Laika Kreos Bj. 2007. Bei beiden ist eine gewisse Wertigkeit im Aufbau zu erkennen, in erster Linie die Möbel, die Polster/Stoffe, die allgemeine Verarbeitung und insbesondere die Ausführung der Bäder. Für eine rollende Ferienwohnung durchaus akzeptabel.

Wenn ich heuer durch die neuen Fahrzeuge auf Messen laufe krieg ich Plaque. Möbel schief und krumm, alles dünn, vom anschauen schon kaputt. Dazu diese Plastik-Bäder, insbesondere zu erwähnen Dethleffs (diese Klapp-Teile, bei denen die Halterungen noch in jedem ausgestellten WoMo kaputt waren) und Eura (diese unsäglichen blauen Plastik-Einheitsteile).

Dafür aber verchromte (oder ist das angemaltes Plastik?) Lichtschalter, indirekt beleuchtete Plexischränke mit Gläserhaltern und sonstigen Unsinn.

Dafür gibt es aber Dreieinhalbtonner mit sechs Schlafplätzen, knapp acht Metern Länge, zweieinhalb Metern Überhang, Frontantrieb und einer, nach Montage des sensationellen "Zubehörpakets" (u.a. 2,5m Markise am 8m WoMo), negativen Zuladung.

Tolle Wurst.

Gruß
DeMixx
dethleffsfahrer
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Re: wie schlecht sind neue Wohnmobile wirklich???

Beitrag von dethleffsfahrer »

Hallo DeMixx,

ich habe 7 Jahre ein solches Plastikklappwandbad von Dethleffs gehabt: Das war beim Verkauf immer noch OK.
Woher nimmst du die Erkenntnis, dass das nicht hält?

LG Wolfgang
Andy
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Beitrag von Andy »

Muss man nicht bei Messefahrzeugen in Punkt defekte Türen etc auch mal bedenken, was so alles bei den Menschenmassen, die sich so durch die Mobile quälen, zerstört wird?

Und wenn jemand eine Vitrine haben will, dann ist doch eine mit Plexi besser, als eine aus Glas (Bruchgefahr).

Übrigens sind Lichtschalter immer aus Plastik und entsprechend eingefärbt, lackiert oder verchromt.


Soll nicht heißen, dass ich mit dem "Fahrzeug muss leichter werden" einverstanden bin und dass dabei mach bescheidene Lösung bei rumkommt. Aber wie schon öfters beschrieben, sind wir selber Entschuld, da die Masse immer größere Mobile mit unter 3,5t verlangt.


Dazu kommt noch, dass viele bereit sind, für ein Auto mehr als 40.000,-€ auszugeben. Bei einem Womo für 60.000,-€ fangen die gleichen aber an zu jammern, dass das zu teuer ist. Wenn man mal überlegt, was in Womos alles an Technik und Geräten verbaut ist gegenüber einem PKW, sind die schon fast ein Schnäppchen zu nennen.
thomasd
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Re:

Beitrag von thomasd »

Andy hat geschrieben: Bei einem Womo für 60.000,-€ fangen die gleichen aber an zu jammern, dass das zu teuer ist. Wenn man mal überlegt, was in Womos alles an Technik und Geräten verbaut ist gegenüber einem PKW, sind die schon fast ein Schnäppchen zu nennen.

Moin,

ich jammer nicht über die Preise an sich, sondern über das was an Qualität gegenüber dem Preis abgeliefert wird.
Für mich werden Leute, die sich mit den Materien nicht auskennen gnadenlos über den Tisch gezogen, in dem ihnen der minderwertigste Müll als Topware angeboten wird. Selbst in Wohnmobilen über 200.000,- werden Plastikwasserhähne und Steckdosen/Lichtschalter der minderwertigsten "Billigwohnwagengüte"
eingebaut, weil einfach darauf gebaut wird, dass die Wenigsten den Unterschied zu Busch Jäger kennen. Dass dieser Billigschrott nur ein Jahr hält, erfahren die meisten erst nach 12 Monaten!
"Wenn man mal überlegt, was in Womos alles an Technik und Geräten verbaut ist gegenüber einem PKW, sind die schon fast ein Schnäppchen zu nennen."
Wenn man dann gegegenüber stellt, was ein Einfamilienhaus kostet, wo man 30 Jahre sorgenfrei drin wohnen kann......

Aber der Preis wird ja reguliert durch Angebot und Nachfrage und da die Dussels ständig nachwachsen, wird sich an der Qualität so schnell nichts ändern. :(
garibaldi
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Re: Re:

Beitrag von garibaldi »

Coolcat70 hat geschrieben:
EDIT. AL ist sicher ein extremes Beispiel. Ich hab noch eins aus BG MIT Straße. http://www.youtube.com/watch?v=FIeDFFgYiUw

Da hatten wir letztes Mal in Ungarn Straßen, die waren mindestens so grob, eher noch ärger. Da waren etliche Kilometer nur 40 km/h erlaubt, aber wenn man so schnell gefahren ist, brauchte man gesunde Bandscheiben. Unsere jetzt 20-jährige Villa Garibaldi hat das locker weggesteckt.
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