bei Durchsicht der Urlaubsbilder fiel mir dieses noch mal in die Hände:
wir standen auf einem CP in Kalkar und plötzlich roch es sehr brenzlich, keine Ahnung was da brennt
viele Grüße
Achim



skipper hat geschrieben:Aus meiner Zeit bei der Betriebsfeuerwehr habe ich eins mitgenommen - niemals Brandgase einatmen.


skipper hat geschrieben:Nach 10 min hörte man die Feuersirene...


skipper hat geschrieben:solange unklar ist was da brennt, ist immer höchste Vorsicht geboten und das tun auch Feuerwehrleute und tragen schweren Atemschutz am Einsatzort. Die wirklich toxischen Verbindungen können bei den ersten Messungen der Feuerwehr gar nicht ermittelt werden, das ist nur ein einfaches Screening der wichtigsten Schadstoffe. Nicht umsonst heisst es immer in den Medien "Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung".

Cruiser hat geschrieben:skipper hat geschrieben:solange unklar ist was da brennt, ist immer höchste Vorsicht geboten und das tun auch Feuerwehrleute und tragen schweren Atemschutz am Einsatzort. Die wirklich toxischen Verbindungen können bei den ersten Messungen der Feuerwehr gar nicht ermittelt werden, das ist nur ein einfaches Screening der wichtigsten Schadstoffe. Nicht umsonst heisst es immer in den Medien "Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung".
Vorsicht ist grundsätzlich nie verkehrt. Das alle Feuerwehrleute am Einsatzort Atemschutzgeräte tragen, ist schon alleine aus Mangel an Geräten nicht möglich (Ein Löschgruppenfahrzeug führt 4 Atemschutzgeräte, bei einer Besatzung von 9 Feuerwehrleuten, mit).
An der Einsatzstelle werden, bei unklarer Sachlage, Vielfachmessungen durchgeführt. Diese dient Gefahreneinschätzung und zum Abschätzen von eventuellen Absperrgrenzen und dem Anordnen von spezieller Schutzkleidung, bzw. zur Anwendung weiterer tacktischer Maßnahmen. Denn, der Einsatzleiter haftet für alle Folgen, sollten Schadstoffe vorhanden sein. Alleine deshalb besteht schon ein berechtigtes Interesse des EL an der Feststellung von Schadstoffen.
Als erstes erfolgt die Feststellung von Explosionsgefahren, danach erfolgt der Test auf anorganische-, sowie Brand- und Zersetzungsgase. Zum Schluß werden noch organische Dämpfe gemessen (Multiwarn- und Simultantest 1, 2 und 3). Anhand der Messergebnisse ist eine relativ sichere Einschätzung der Sachlage möglich. Auch die Farbe des Brandrauchs lässt erste Schlüsse auf die Zusammensetzung zu.


RainerBork hat geschrieben:
Meine Güte, was habt ihr Personal. Bei uns hieß das immer "bitte Fensterplätze besetzen, dass der Bürger beruhigt ist"
Gruß Rainer

Cruiser hat geschrieben: (Ein Löschgruppenfahrzeug führt 4 Atemschutzgeräte, bei einer Besatzung von 9 Feuerwehrleuten, mit).


friedhelm28 hat geschrieben:Cruiser hat geschrieben: (Ein Löschgruppenfahrzeug führt 4 Atemschutzgeräte, bei einer Besatzung von 9 Feuerwehrleuten, mit).
Hallo Achim
6 Atemschutzgeräte:
4 Außen im Geräteraum
und
2 im Mannschaftsraum (Der Angriffstrupp rüstet sich während der Anfahrt aus)
Zusätzlich rückt der AW. mit aus mit weiteren ca. 30 Geräten.