wie lange kann man sich Camping noch leisten
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Urban
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wie lange kann man sich Camping noch leisten
Da die Sprit und Dieselpreise zur Zeit schneller steigen als die Vorraussagen es vorhersagen, kommt man doch so etwas ins grübeln....so eine Reise zB nach Spanien kann heutzutage mal eben mit Autobahngebühren schnell mal 600-800 Euro kosten, die Preise für neue Mobile sind in den letzten 5 Jahren teilweise um 15 bis 20 Prozent gestiegen und wer auf einen Italienischen oder Spanischen Campingplatz Urlaub macht kann da pro Nacht auch mal schnell 40 bis 60 Euro loswerden....wenn man möchte gehts da auch noch teurer. Wartung und Rep. werden auch nicht gerade billiger und Kosten für Versicherung und Steuer gehen auch eher nach oben als das die sinken würden.....wie schnell werden all diese Kosten in zB den nächsten 10 oder 15 Jahren steigen....die immer mehr um sich greifende Autobahngebühr wird den gefahrenen Kilometer ständig verteuern............noch machen bei meinem Jahresurlaub zB die Dieselkosten den kleinsten Teil des Urlaubsbudgets aus.....bei Kurztrips ist das schon anders zB ein Wochende zur Belgischen Nordsee.....Diesel ca 130 Euro Stellplatzgebühren keine, ein wenig shoppen und leckere Sachen einkaufen, ca noch mal 100 bis 130 Euro...........noch ist alles machbar .....aber wie lange noch ??????
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matsches
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
Guten Morgen!
Darüber habe ich mir auch schon meine Gedanken gemacht und deshalb haben wir bisher, den Gedanken verworfen, ein neues Wohnmobil zu kaufen. Noch nutzen und freuen wir uns über jeden Tag, den wir zu Wohnmobilfahren nutzen können. Unser Sohn (19 Jahre) hat sich überlegt, in den Sommerferien zum Zelten zu fahren. Wir haben ihm abgeraten und stöbern Reiseprospekte. Dabei haben wir festgestellt, dass für ihn, ein Pauschalreise günstiger ist und die Nebenkosten überschaubarer sind.
Gruß Martina
Darüber habe ich mir auch schon meine Gedanken gemacht und deshalb haben wir bisher, den Gedanken verworfen, ein neues Wohnmobil zu kaufen. Noch nutzen und freuen wir uns über jeden Tag, den wir zu Wohnmobilfahren nutzen können. Unser Sohn (19 Jahre) hat sich überlegt, in den Sommerferien zum Zelten zu fahren. Wir haben ihm abgeraten und stöbern Reiseprospekte. Dabei haben wir festgestellt, dass für ihn, ein Pauschalreise günstiger ist und die Nebenkosten überschaubarer sind.
Gruß Martina
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Lira
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
Das ist genau das, was ich schon so lange bemängele - schaut euch mal die Flüge an. Es ist einfach unmoralisch und eine Frechheit, was ein Flug heute kostet und wie schamlos Autofahrer ausgenommen werden und auch noch das CO2-Säbelrasseln über sich ertragen müssen.
Nachdem ich ja des öfteren zwischen Norwegen und Deutschland hin- und herpendle, lote ich jedesmal die Bedingungen bis ins letzte Detail aus - immer ist das Autofahren die allerteuerste Variante, egal ob mit Pkw oder Wohnmobil. Mit letzterem ist es beinahe unbezahlbar geworden, weil dann die Fähren auch nochmal richtig teuer werden.
Fliegen kann ich mit Ryanair (wenn ich das will) für einen Zehner - dafür sitze ich noch nicht mal gescheit im Auto.
Wenn man dann noch einen Sparpreis mit der Bahn bis Frankfurt/Main erwischt und die 13€ für die Busfahrt nach Hahn dazurechnet, kommt man locker unter 100€ für eine Strecke weg.
Und wenn man dann noch mit dem Wohnmobil irgendwo aufkreuzt und wie Dreck behandelt wird, reicht es mir auch schon wieder. Parkverbote, Reglementierungen wo es bloss geht, Parkgebühren für Wohnmobil, während Pkws frei parken dürfen usw. Sich dann selbst von (neidischen) Wohnwagen-Kollegen anhören zu müssen (wie neulich geschehen), Wohnmobile würden deshalb so geahndet, weil sie Dreck hinterließen, wo sie standen, setzt dem ganzen noch die Krone auf. Diese Meinung bedienen auch ja gerne auch "normale" Pkw-Fahrer, obwohl man immer wieder auf Parkplätzen Häufchen, zugedeckt und betupft mit weißen Papiertüchlein finden kann. "Sowas" macht ein Wohnmobilfahrer im äußersten Fall, sage ich mal und ein Hund bedeckt seine Exkremente auch nicht mit Papiertaschentüchern, ein Pkw-Fahrer aber schon in der Not, weil er kein Klo dabei hat. Und eine Tüte mit Abfall ist auch mal schnell aus dem fahrenden Pkw geworfen, neulich wurde ich fast von so einer auf dem Fahrrad getroffen....
Wenn man dann wieder mal ein paar Tage gemütlich und nett im Wohnmobil unterwegs war, tolle Plätze gefunden hatte oder nach einer Wander- oder Radltour sein müdes Haupt in sein eigenes Kopfkissen legen konnte, ist dann fast alles wieder gut .....bis zum nächsten Mal, wo es einem wieder so richtig stinkt!
So gehts zumindest mir. Wohnmobilfahren war früher schon entspannter und befreiender, keine Frage!!
Edit: Martina, meinem Kleinen hatte ich vor ein paar Jahren einen Ryanair-Flug nach Glasgow für 10 Euro gebucht, dann ein Interrail-Ticket für gut 100 Euro, dann ist er mit Rucksack, Esbitkocher und Zelt und Jugendherbergsausweis über Edinbourgh, London, Amstedam, Paris, Strasbourg und einige Orte dazwischen nach 14 Tagen wieder heimgekommen und das ganze hatte keine 500 Euro ausgemacht. Er war mit einem gleichaltrigen Kumpel (damals 17) unterwegs und es war eine tolle Erfahrung für die beiden, weil sie überall auf den Bahnhöfen auf andere "Interrailer" gestoßen sind und so nette und lustige Bekanntschaften machten. Sehr empfehlenswert!! Jetzt hat er eine Freundin, die auch arbeitet und ein gemeinsamer Urlaub steht aus Termingründen nicht an, aber dann würde es auch wohl eher auf Ferienwohnung oder sowas rauslaufen.
Nachdem ich ja des öfteren zwischen Norwegen und Deutschland hin- und herpendle, lote ich jedesmal die Bedingungen bis ins letzte Detail aus - immer ist das Autofahren die allerteuerste Variante, egal ob mit Pkw oder Wohnmobil. Mit letzterem ist es beinahe unbezahlbar geworden, weil dann die Fähren auch nochmal richtig teuer werden.
Fliegen kann ich mit Ryanair (wenn ich das will) für einen Zehner - dafür sitze ich noch nicht mal gescheit im Auto.
Wenn man dann noch einen Sparpreis mit der Bahn bis Frankfurt/Main erwischt und die 13€ für die Busfahrt nach Hahn dazurechnet, kommt man locker unter 100€ für eine Strecke weg.
Und wenn man dann noch mit dem Wohnmobil irgendwo aufkreuzt und wie Dreck behandelt wird, reicht es mir auch schon wieder. Parkverbote, Reglementierungen wo es bloss geht, Parkgebühren für Wohnmobil, während Pkws frei parken dürfen usw. Sich dann selbst von (neidischen) Wohnwagen-Kollegen anhören zu müssen (wie neulich geschehen), Wohnmobile würden deshalb so geahndet, weil sie Dreck hinterließen, wo sie standen, setzt dem ganzen noch die Krone auf. Diese Meinung bedienen auch ja gerne auch "normale" Pkw-Fahrer, obwohl man immer wieder auf Parkplätzen Häufchen, zugedeckt und betupft mit weißen Papiertüchlein finden kann. "Sowas" macht ein Wohnmobilfahrer im äußersten Fall, sage ich mal und ein Hund bedeckt seine Exkremente auch nicht mit Papiertaschentüchern, ein Pkw-Fahrer aber schon in der Not, weil er kein Klo dabei hat. Und eine Tüte mit Abfall ist auch mal schnell aus dem fahrenden Pkw geworfen, neulich wurde ich fast von so einer auf dem Fahrrad getroffen....
Wenn man dann wieder mal ein paar Tage gemütlich und nett im Wohnmobil unterwegs war, tolle Plätze gefunden hatte oder nach einer Wander- oder Radltour sein müdes Haupt in sein eigenes Kopfkissen legen konnte, ist dann fast alles wieder gut .....bis zum nächsten Mal, wo es einem wieder so richtig stinkt!
So gehts zumindest mir. Wohnmobilfahren war früher schon entspannter und befreiender, keine Frage!!
Edit: Martina, meinem Kleinen hatte ich vor ein paar Jahren einen Ryanair-Flug nach Glasgow für 10 Euro gebucht, dann ein Interrail-Ticket für gut 100 Euro, dann ist er mit Rucksack, Esbitkocher und Zelt und Jugendherbergsausweis über Edinbourgh, London, Amstedam, Paris, Strasbourg und einige Orte dazwischen nach 14 Tagen wieder heimgekommen und das ganze hatte keine 500 Euro ausgemacht. Er war mit einem gleichaltrigen Kumpel (damals 17) unterwegs und es war eine tolle Erfahrung für die beiden, weil sie überall auf den Bahnhöfen auf andere "Interrailer" gestoßen sind und so nette und lustige Bekanntschaften machten. Sehr empfehlenswert!! Jetzt hat er eine Freundin, die auch arbeitet und ein gemeinsamer Urlaub steht aus Termingründen nicht an, aber dann würde es auch wohl eher auf Ferienwohnung oder sowas rauslaufen.
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Kerli
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
@ Lira
http://www.cheesebuerger.de/images/more/bigs/c014.gif
Unser Hobby Wohnmobil ist uns "heilig".......und bevor wir auf diese schöne und erholsame Urlaubsform verzichten
müßten, würde ich wohl lieber ohne Hose durch die Gegend laufen.
Klar, auch wir können jeden Euro nur einmal ausgeben......und wenn es sein muß, sparen wir halt an anderer Stelle mehr ein.
Wir sind z.B. früher viel häufiger Essen gegangen, Privat wie auch im Urlaub.
Das machen wir schon längere Zeit nur noch ganz selten, denn 1. sind auch in den Restaurants die Preise ganz schön gestiegen,
2. kocht Lia liebend gerne im Womo und 3. sitzen wir sowieso lieber gemütlich vor bzw. in dem Womo und speisen bei bester
Aussicht.........ach ja, und 4. bekomme ich auch noch kostenlos "Nachschlag", wenn der Hunger noch nicht gestillt sein sollte.
Was sich beim Hobby Wohnmobil bei uns geändert hat:
Wir fahren an normalen Wochenenden (....Freitagnachmittag bis Sonntagabend ) nicht mehr so weit durchs Ländle.
Früher ging es doch häufiger mal an solchen Weekends zur Ostseeküste oder in den Harz......das waren dann immerhin
insgesamt mind. 600 km / 700 km für nicht mal 3 volle Tage (.....eigentlich sogar für nur gut 55 Stunden ).
Diese doch recht weiten Weekend-Kurz-Tripps machen wir kaum noch.......die hohen Diesel-Kosten sind tatsächlich der
Hauptgrund dafür.
Glücklicherweise wohnen wir in einer schönen und interessanten Region, mit vielen tollen Orten und Stellplätzen.....
Im groben Umkreis von max.100 km gibt es haufenweise Stellplätze, die für's normale Womo-Wochenende locken.
Ansonsten hat sich unser Reiseverhalten nicht geändert - jede freie Minute gehts auf Womo-Tour......denn unser Motto
lautet auch weiterhin:
"Mein Bett, meine Bettwäsche, meine Dusche, meine Toilette usw......."
Küstengrüße aus z. Zt. Dangast
Kerli und Lia

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Unser Hobby Wohnmobil ist uns "heilig".......und bevor wir auf diese schöne und erholsame Urlaubsform verzichten
müßten, würde ich wohl lieber ohne Hose durch die Gegend laufen.
Klar, auch wir können jeden Euro nur einmal ausgeben......und wenn es sein muß, sparen wir halt an anderer Stelle mehr ein.
Wir sind z.B. früher viel häufiger Essen gegangen, Privat wie auch im Urlaub.
Das machen wir schon längere Zeit nur noch ganz selten, denn 1. sind auch in den Restaurants die Preise ganz schön gestiegen,
2. kocht Lia liebend gerne im Womo und 3. sitzen wir sowieso lieber gemütlich vor bzw. in dem Womo und speisen bei bester
Aussicht.........ach ja, und 4. bekomme ich auch noch kostenlos "Nachschlag", wenn der Hunger noch nicht gestillt sein sollte.
Was sich beim Hobby Wohnmobil bei uns geändert hat:
Wir fahren an normalen Wochenenden (....Freitagnachmittag bis Sonntagabend ) nicht mehr so weit durchs Ländle.
Früher ging es doch häufiger mal an solchen Weekends zur Ostseeküste oder in den Harz......das waren dann immerhin
insgesamt mind. 600 km / 700 km für nicht mal 3 volle Tage (.....eigentlich sogar für nur gut 55 Stunden ).
Diese doch recht weiten Weekend-Kurz-Tripps machen wir kaum noch.......die hohen Diesel-Kosten sind tatsächlich der
Hauptgrund dafür.
Glücklicherweise wohnen wir in einer schönen und interessanten Region, mit vielen tollen Orten und Stellplätzen.....
Im groben Umkreis von max.100 km gibt es haufenweise Stellplätze, die für's normale Womo-Wochenende locken.
Ansonsten hat sich unser Reiseverhalten nicht geändert - jede freie Minute gehts auf Womo-Tour......denn unser Motto
lautet auch weiterhin:
"Mein Bett, meine Bettwäsche, meine Dusche, meine Toilette usw......."
Küstengrüße aus z. Zt. Dangast
Kerli und Lia
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jion
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- Registriert: So 19. Okt 2008, 07:46
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
wir halten es ähnlich wie Kerli beschreibt. Kurz und Wochenendtrips gehen nicht mehr all zu weit hinaus. Der Niederrhein bietet viel interessante Stellplätz, auf den wir uns sehr wohl fühlen. Esssen in einem Restaurant kommt eher seltener vor, wir mögen es auch, im Wohnmobil zu kochen,oder einfach nur grillen.
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janoschpaul
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
Wir sehen das wie Kerli und Isa,
es ist meine Freizeit, die ist hart erarbeitet und heilig.
Der Radius für Kurzreisen wird schon kleiner, wobei wir auch hier traumhaftes entdeckt haben.
Meine Kids nützen (wie wir damals Pauschalreisen), da wir das heute nicht mehr geniesen könnten, wäre es für uns die teuerste Art zu reisen, von der Umwelt ganz zu schweigen.
Vor vielen Jahren haben wir den Wohnwagen verkauft, da wir für das gleiche Geld schöne Ferienhäuser gekamen.
Bevorzugt sind wir in Regionen unterwegs, die Womoreisende begrüßen, Frankreich (in den meisten Teilen), Italien und Deutschland (Mainregion, Fränk. Seenland).
Mit den Jahren kennt man so viele Traumplätze, das ist für uns Luxus. Wenn ich auch manchmal an der Tanke denke, na toll, das hat meine Tochter gerade für allinkl. bezahlt.
es ist meine Freizeit, die ist hart erarbeitet und heilig.
Der Radius für Kurzreisen wird schon kleiner, wobei wir auch hier traumhaftes entdeckt haben.
Meine Kids nützen (wie wir damals Pauschalreisen), da wir das heute nicht mehr geniesen könnten, wäre es für uns die teuerste Art zu reisen, von der Umwelt ganz zu schweigen.
Vor vielen Jahren haben wir den Wohnwagen verkauft, da wir für das gleiche Geld schöne Ferienhäuser gekamen.
Bevorzugt sind wir in Regionen unterwegs, die Womoreisende begrüßen, Frankreich (in den meisten Teilen), Italien und Deutschland (Mainregion, Fränk. Seenland).
Mit den Jahren kennt man so viele Traumplätze, das ist für uns Luxus. Wenn ich auch manchmal an der Tanke denke, na toll, das hat meine Tochter gerade für allinkl. bezahlt.
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mobilfred
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- Wohnmobil: Phoenix L8300LX auf MAN 7,49t.
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
Moin KollegInnen,
die Frage nach der Bezahlbarkeit und dem gefühlten persönlichen Nutzen des Womo-Reisens bleibt sicher interessant. Ich will kein Spielverderber sein, aber wir haben uns 2007 das Mobil in dem Bewusstsein neu bestellt, dass bis 2020 oder 2025 diese Art des Reisens womöglich nicht mehr zu uns passen wird oder unmöglich ist. Zum Einen wird durch die Anzahl der Womo-Reisenden das Verweilen in der Natur derart überreguliert sein (vgl. Lira), dass ich möglicherweise die Lust daran verliere immer neue "Kleinoasen" zu finden. Zum Anderen werden sämtliche von Urban genannten Kosten sich dem Boom angepasst haben, allen voran die Spritpreise, die das Bewegen von 4,5 Tonnen über Tausende von Kilometern bedenkenswert macht. Das Gefühl, von allen Seiten ausgesaugt zu werden und dem ausweichen zu müssen, wird sich zukünftig immer schwieriger "abspalten" lassen.
Auf der anderen Seite soll das Wohnmobilreisen für eine 4köpfige Familie in seiner Gesamt-Energiebilanz ja eher günstig sein und nur noch von einem Zelturlaub mit PKW oder Fahrrad zu toppen.
Da werden wohl wieder aus unserer Sicht die falschen subventioniert (Flugsteuer, Hotel-Steuer etc.).
Gruß Mobilfred
die Frage nach der Bezahlbarkeit und dem gefühlten persönlichen Nutzen des Womo-Reisens bleibt sicher interessant. Ich will kein Spielverderber sein, aber wir haben uns 2007 das Mobil in dem Bewusstsein neu bestellt, dass bis 2020 oder 2025 diese Art des Reisens womöglich nicht mehr zu uns passen wird oder unmöglich ist. Zum Einen wird durch die Anzahl der Womo-Reisenden das Verweilen in der Natur derart überreguliert sein (vgl. Lira), dass ich möglicherweise die Lust daran verliere immer neue "Kleinoasen" zu finden. Zum Anderen werden sämtliche von Urban genannten Kosten sich dem Boom angepasst haben, allen voran die Spritpreise, die das Bewegen von 4,5 Tonnen über Tausende von Kilometern bedenkenswert macht. Das Gefühl, von allen Seiten ausgesaugt zu werden und dem ausweichen zu müssen, wird sich zukünftig immer schwieriger "abspalten" lassen.
Auf der anderen Seite soll das Wohnmobilreisen für eine 4köpfige Familie in seiner Gesamt-Energiebilanz ja eher günstig sein und nur noch von einem Zelturlaub mit PKW oder Fahrrad zu toppen.
Da werden wohl wieder aus unserer Sicht die falschen subventioniert (Flugsteuer, Hotel-Steuer etc.).
Gruß Mobilfred
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janoschpaul
- Enthusiast

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- Registriert: Mo 6. Okt 2008, 13:08
- Wohnmobil: Pilote
- Hat sich bedankt: 43 Mal
- Danksagung erhalten: 13 Mal
- Kontaktdaten:
Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
Ob jetzt die Zahl der Womoreisenden weiter steigen wird, ist jedoch anhand der aufgeführten Argumente zu bezweifeln.
-
schienbein
- Enthusiast

- Beiträge: 7233
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- Hat sich bedankt: 84 Mal
- Danksagung erhalten: 133 Mal
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Camperfrank
- Enthusiast

- Beiträge: 713
- Registriert: Do 26. Aug 2010, 11:34
- Wohnmobil: Concorde Carisma
- Hat sich bedankt: 3 Mal
- Danksagung erhalten: 0

Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
Moin,
würde der Treibstoff nur 75 Cent kosten wäre an dieser Stelle ein Tröd eröffnet worden über verstopfte Autobahnen.....
niemals endende Staus oder kein Stellplatz mehr zu bekommen...was wir ja heute schon regelm. haben.
Das soll aber nicht heißen - das mir nicht beim Tanken schwindelig wird.
Das Leben ist eben facettenreich.
Ich bin der Meinung das hier auf hohen Niveau gejammert wird.
Wenn ich so sehe was für Mobile inkl. Alufelgen, Solar, Roller hier und da, Anhängerschen und ohne Jack Wolfskins bezw. Wellensteyn Jacken geht überhaupt nichts mehr.Lappie und Tabletties in allen Farben und Formen....
Prallgefüllte Garagen mit allen erdenklichen Zubehöhr wie Moppel und Luxusgrill.
Trotzdem wird essen gegangen und tagelang trotz Solar auf eine freie Steckdose geschielt.
Fahrräder vom feinsten inkl. passendem Eddy Merkx Outfit.
usowusow.....
Unterhält man sich mit Eignern gibt es zu 99% das Thema ein "Neues", ein größeres Mobil muss herbei!
Ein Boot hinten dran oder eine vollautom. Sat - Schüssel.
Camping war noch nie billig.
Trotzdem bietet "Camping" wie schon in einigen Beiträgen geschrieben, viele Möglichkeiten die Kosten selbst zu bestimmen.
Vor 7 Jahren habe ich mit 40 bis Dato eine private Auszeit beschlossen und dadurch sind meine Mittel beschränkt, meine Freiheit aber unendlich.
Da geht es eben zum 30 km weit entfernten Baggersee anstatt mit der Fähre nach Griechenland.
Vor 2 Jahren bin ich dann doch 4000 km durch Norwegen gefahren. Außer Mückenstiche konnte ich da nicht wirklich was tolles aufnehmen.
Durch die verregneten Osterferien in Münster auf dem Reiterhof und an der Nordsee überlege ich ob ich nicht nächste Woche alleine mit Hund mal an die Aria fahre.....
Wird das Wetter wieder wärmer - fahre ich nach Bayern zum Bergwandern....
Ich bin der Meinung das Camping noch lange eine Zukunft hat und auch bezahlbar bleibt, wenn man im Kopf die Ziele nicht zu weit steckt und sich mal mit Flötenkessel und altem Klapprad zufrieden gibt.
Da kann ich dir nur empfehlen diesen Gesprächen aus dem Weg zu gehen oder zu ignorieren. Es kann ja nicht sein, daß man sich in seiner Freizeit oder über sein Hobby aufregt.
Das musste ich vor 7 JAhren nach 7 Jahren Camping Pause auch. Es hatte sich viel geändert oder ich hatte plötzlich Zeit einiges zu beobachten. Erst wollte ich einiges übersehen - ging aber nicht. Siehe die vielen Berichte im Forum über Zechpreller, Hundekackies und Co. Deshalb fahre ich z.B. kaum SP an. Die sind mir einfach zuwider.
würde der Treibstoff nur 75 Cent kosten wäre an dieser Stelle ein Tröd eröffnet worden über verstopfte Autobahnen.....
niemals endende Staus oder kein Stellplatz mehr zu bekommen...was wir ja heute schon regelm. haben.
Das soll aber nicht heißen - das mir nicht beim Tanken schwindelig wird.
Das Leben ist eben facettenreich.
Ich bin der Meinung das hier auf hohen Niveau gejammert wird.
Wenn ich so sehe was für Mobile inkl. Alufelgen, Solar, Roller hier und da, Anhängerschen und ohne Jack Wolfskins bezw. Wellensteyn Jacken geht überhaupt nichts mehr.Lappie und Tabletties in allen Farben und Formen....
Prallgefüllte Garagen mit allen erdenklichen Zubehöhr wie Moppel und Luxusgrill.
Trotzdem wird essen gegangen und tagelang trotz Solar auf eine freie Steckdose geschielt.
Fahrräder vom feinsten inkl. passendem Eddy Merkx Outfit.
Unterhält man sich mit Eignern gibt es zu 99% das Thema ein "Neues", ein größeres Mobil muss herbei!
Ein Boot hinten dran oder eine vollautom. Sat - Schüssel.
Camping war noch nie billig.
Trotzdem bietet "Camping" wie schon in einigen Beiträgen geschrieben, viele Möglichkeiten die Kosten selbst zu bestimmen.
Vor 7 Jahren habe ich mit 40 bis Dato eine private Auszeit beschlossen und dadurch sind meine Mittel beschränkt, meine Freiheit aber unendlich.
Da geht es eben zum 30 km weit entfernten Baggersee anstatt mit der Fähre nach Griechenland.
Vor 2 Jahren bin ich dann doch 4000 km durch Norwegen gefahren. Außer Mückenstiche konnte ich da nicht wirklich was tolles aufnehmen.
Durch die verregneten Osterferien in Münster auf dem Reiterhof und an der Nordsee überlege ich ob ich nicht nächste Woche alleine mit Hund mal an die Aria fahre.....
Wird das Wetter wieder wärmer - fahre ich nach Bayern zum Bergwandern....
Ich bin der Meinung das Camping noch lange eine Zukunft hat und auch bezahlbar bleibt, wenn man im Kopf die Ziele nicht zu weit steckt und sich mal mit Flötenkessel und altem Klapprad zufrieden gibt.
Lira hat geschrieben: Sich dann selbst von (neidischen) Wohnwagen-Kollegen anhören zu müssen (wie neulich geschehen), Wohnmobile würden deshalb so geahndet, weil sie Dreck hinterließen, wo sie standen, setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Da kann ich dir nur empfehlen diesen Gesprächen aus dem Weg zu gehen oder zu ignorieren. Es kann ja nicht sein, daß man sich in seiner Freizeit oder über sein Hobby aufregt.
Das musste ich vor 7 JAhren nach 7 Jahren Camping Pause auch. Es hatte sich viel geändert oder ich hatte plötzlich Zeit einiges zu beobachten. Erst wollte ich einiges übersehen - ging aber nicht. Siehe die vielen Berichte im Forum über Zechpreller, Hundekackies und Co. Deshalb fahre ich z.B. kaum SP an. Die sind mir einfach zuwider.
Zuletzt geändert von Camperfrank am So 15. Apr 2012, 14:30, insgesamt 1-mal geändert.