wie lange kann man sich Camping noch leisten

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schienbein
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten

Beitrag von schienbein »

Holzcowboy hat geschrieben:Moin,

würde der Treibstoff nur 75 Cent kosten wäre an dieser Stelle ein Tröd eröffnet worden über verstopfte Autobahnen.....
niemals endende Staus oder kein Stellplatz mehr zu bekommen...was wir ja heute schon regelm. haben.
Das soll aber nicht heißen - das mir nicht beim Tanken schwindelig wird.

Das Leben ist eben facettenreich.



:!: :!: Ich bin der Meinung das hier auf hohen Niveau gejammert wird. :!: :!:


Wenn ich so sehe was für Mobile inkl. Alufelgen, Solar, Roller hier und da, Anhängerschen und ohne Jack Wolfskins bezw. Wellensteyn Jacken geht überhaupt nichts mehr.Lappie und Tabletties in allen Farben und Formen....
Prallgefüllte Garagen mit allen erdenklichen Zubehöhr wie Moppel und Luxusgrill.
Trotzdem wird essen gegangen und tagelang trotz Solar auf eine freie Steckdose geschielt.
Fahrräder vom feinsten inkl. passendem Eddy Merkx Outfit. :on_the_quiet: usowusow.....

Unterhält man sich mit Eignern gibt es zu 99% das Thema ein "Neues", ein größeres Mobil muss herbei!
Ein Boot hinten dran oder eine vollautom. Sat - Schüssel.

Camping war noch nie billig.

Trotzdem bietet "Camping" wie schon in einigen Beiträgen geschrieben, viele Möglichkeiten die Kosten selbst zu bestimmen.
Vor 7 Jahren habe ich mit 40 bis Dato eine private Auszeit beschlossen und dadurch sind meine Mittel beschränkt, meine Freiheit aber unendlich.

Da geht es eben zum 30 km weit entfernten Baggersee anstatt mit der Fähre nach Griechenland.
Vor 2 Jahren bin ich dann doch 4000 km durch Norwegen gefahren. Außer Mückenstiche konnte ich da nicht wirklich was tolles aufnehmen.
Durch die verregneten Osterferien in Münster auf dem Reiterhof und an der Nordsee überlege ich ob ich nicht nächste Woche alleine mit Hund mal an die Aria fahre.....
Wird das Wetter wieder wärmer - fahre ich nach Bayern zum Bergwandern....

Ich bin der Meinung das Camping noch lange eine Zukunft hat und auch bezahlbar bleibt, wenn man im Kopf die Ziele nicht zu weit steckt und sich mal mit Flötenkessel und altem Klapprad zufrieden gibt .

--------- :good: :merci :good:
Urban
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten

Beitrag von Urban »

ja noch geht es ja.....irgendwie richtet man sich ja auf die dauernd steigenden Kosten ein.....aber irgendwie steigen die Einkommen und vor allen Dingen die Renten leider nicht mit der allgemeinen Preisentwicklung mit und so ist es ein teurer Spaß die Wohnung oder das Haus in dem man lebt zu heizen, dort sind die Preise eklatant gestiegen im letzten DM Jahr habe ich fürs Heizöl 0,60 DM bezahlt heute zahle ich teilweise schon 1,10 € das ist in 10 Jahren eine Steigerung von knapp 360 Prozent ich verdiene aber leider keine 360 Prozent mehr als vor 10 Jahren und somit muß man diese Mehrkosten eben woanders einsparen.
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten

Beitrag von Kerli »

Urban hat geschrieben:
es gibt schon ne ganze Anzahl von Campingplätzen die sich auf die neuen Gegebenheiten einstellen, als Beispiel der Südseecamp in Wietzendorf, dort gibt es neben dem Campingplatz und dem Wohnmobilplatz ein Ferienhausdörfchen und das wird jedes Jahr erweitert.....



Wir waren schon häufiger Gäste im Südseecamp.....allerdings immer nur mit dem Womo.

Trotzdem sind uns diese Ferienhäuser bekannt (.....hatten uns diese Hütten mal live angesehen....)

Ob diese Ferienhütten nun günstig sind, ist sicherlich Ansichtssache.....

Preisbeispiel ( ohne Gewähr ):

Kleine Hütte für max. 4 Personen in den Sommerferien
inkl. Nebenkosten ( Energiekosten, Endreinigung usw. ) für 3 Nächte = fast 470 Euro

Was dort dann 2 oder 3 Wochen in den Sommerferien kosten, kann sich jeder schnell hochrechnen......
Lira
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten

Beitrag von Lira »

Will man aber zwei oder drei Wochen ins Südseecamp ??????????
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten

Beitrag von Camperfrank »

Urb.@

Ich möchte dich ja nicht ärgern - aber durch Solar und modernster Brennwerttechnik zahle ich nicht mehr als zu DM -Zeiten.
Auch habe ich den Absprung zu meinen Geschäften früh genug gefunden, weil ich die von dir besagten 360 % niemals erreichen konnte.

Mir ist schon klar das die Currywurst 5 € ohne Brot kosten müsste......

Man sollte nicht nur rechnen und schreiben - sondern auch handeln.

Mach dir aber nichts draus - mich musste man auch erst dazu zwingen.....

Kerli hat geschrieben:
Kleine Hütte für max. 4 Personen in den Sommerferien
inkl. Nebenkosten ( Energiekosten, Endreinigung usw. ) für 3 Nächte = fast 470 Euro


Das ist z.B. einer der Gründe warum ich ein Mobil habe. Kurzurlaube, verlängerte WE sind auch mit dem Mietmobil bis zu 700 € teuer.
Dazu dann noch die Endreinigung und monatelang vorab buchen.

Mein Kumpel (jünger mit 2 Kinder unter 10 ) verbrät auch 6000 € mit dem Wohnwagen für 2 Wochen Kroatien inkl. Boot mieten, Komfortplatz und tägl. Essen gehen, weil Frau auch arbeitet.......(Ich früher auch).

Das sind wir wieder beim Thema.
Jeder nach seinem Gusto.
Zuletzt geändert von Camperfrank am So 15. Apr 2012, 14:57, insgesamt 1-mal geändert.
Kerli
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten

Beitrag von Kerli »

Lira hat geschrieben:Will man aber zwei oder drei Wochen ins Südseecamp ??????????


Wir und die meisten hier wohl nicht.......

War aber ja auch nur ein Preisbeispiel zu Urban's Posting zum Thema "Ferienhäuser"
8-)
Urban
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten

Beitrag von Urban »

Südseecamp ist sicherlich auch ein Hochpreisliches Beispiel, es gibt auch wesentlich preiswerteres und by the Way ich wüßte auch nicht was ich da mehr als 3 Tage tun sollte außer es ist gerade Selbstausbauertreffen....wir werden gewiss auch weiterhin Camping machen aber man sollte eben auch für Veränderungen offen und bereit sei wenn es nötig wird.

@ Holzcowboy

Habe schon darauf reagiert....machen uns gerade ein kleineres Haus fertig, das bekommt eine Pelletheizung und schon alles was man fürs Alter so brauchen wird.....das große Haus wird verkauft und die Kohle zur baldigen Rente gepackt.....
Camperfrank
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten

Beitrag von Camperfrank »

Urb.@
das ist mein nächster Schritt. Ein kleines Haus. Muss aber evtl. noch bis 53 Jahre warten. "Steuerliche Gründe"!
Und dann den Kindern was geben....... oder nicht?! :o
megamechanics
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten

Beitrag von megamechanics »

Hallo in die Runde,

also als Jammern auf hohem Niveau würde ich sowas nicht bezeichnen, gerade weil viele Leute bis zum Rentenalter eisern gespart haben, um sich den Traum vom mobilen Reisen erfüllen und genießen zu können.
Bevor ich das Hobby aufgeben würde, würde ich jedenfalls alle Einsparpotenziale ausnutzen wollen:
Alle unsere Fahrzeuge inklusive Wohnmobil haben eine Standheizung, alles selber eingebaut und im Omega ist der Lüfter nicht angesteuert, also wird nur der Motor vorgewärmt. Sowas lässt sich ab 500 Euro locker realisieren, per Elektroheizstab noch günstiger. Mazda und Opel sind mit Spritsparreifen ausgerüstet und die Goodyear Pneus waren sogar günstiger wie vergleichbare Markenreifen.
Der Frostschutzanteil des Kühlwassers ist auf über 50% erhöht, spart nochmal Kraftstoff beim Vorwärmen dank geringerer spez. Wärmekapazität des Ethandiols.
Die Fahrzeuge werden mit 0W-40 Leichtlauföl geschmiert, die Getriebe wurden hauptsächlich auf 75W-90 Synthetikgetriebeöl umgestellt.
Die Übersetzung im Womo (Hymer Tramp Teilintegriert) wurde im 5-Gang verlängert, der Ladedruck um knapp 10% erhöht, Unterboden isoliert und windschnittig verkleidet u.a. mit Unterfahrschutz unter dem Motor.
Die Schiebehülsen der hinteren Bremsen werden jährlich nachgefettet, das verhindert ein Festgehen der Beläge und durch anliegende Bremsbeläge höheren Verbrauch und unnötigen Bremsenverschleiß (Fiat Ducato Krankheit).
Bei Geschwindigkeiten um 100 km/h lässt sich ein Verbrauch mit einer 8 vor dem Komma realisieren, liegt also auf PKW Niveau.
Auch sind wir im Sommer mit zwei fünf Kilo Gasflaschen unterwegs, längere Strecken werden mit nur mäßig gefülltem (Wasser)Tank bewältigt.
Die Klimaanlage wird meißtens nur im Schubbetrieb eingeschaltet. Die Begrenzungsleuchten sind auf sparsame LED Leuchten umgerüstet, Kleinvieh macht auch Mist ;) , fällt nicht auf, da die Birnen nicht direkt einsehbar sind. Auch die Anordnung der Solarpaneele auf dem Dach hinter den "Fenstern" macht sich bezahlt.
Und nicht zuletzt ist eine vorrausschauende Fahrweise mit Drehzahlen deutlich unter 3000 U/min. Garant für geringere Kraftstoffkosten.
Auf 100 000km gerechnet bei 1,50€ pro Liter und einer Einsparung von 1,5 Litern auf 100 km lassen sich diese Maßnahmen locker realisieren, bei höheren Spritpreisen kommt man so schnell an 3000 Euronen heran.
Wer sein mit Solar ausgerüstetes Mobil daheim stehen hat, kann je nach Ausführung der Anlage und entsprechender Erweiterung (z.B. provisorisch mit per Starthilfekabeln angeklemmter Batterien) unter Beachtung der Technologie (Tiefentladung, max. Stromentnahme je nach Baterietyp wie AGM, Gel ...) ein wenig sparen, und wenn nur der Springbrunnen oder die Beleuchtung der Hobbywerkstatt (Radio, Bohrmaschine, Akku laden, Stichsäge..) betreibt,; schon hat man einen Teil der Investition einsparen können und das positive Gefühl beschert schließlich auch mehr Glücksmomente und Zufriedenheit mit dem Mobil :cool1
Moby Dick
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten

Beitrag von Moby Dick »

Hallo zusammen,
bei uns setzt sich der Löwenanteil unserer Reisen aus Fähre und Kraftstoff zusammen,und unser Fhzg. verbraucht 19L/100km.
ABER,wir gehen fast nie auf CP gekocht wird selber und eingekauft wird wie zuhause auch im Supermarkt.
Wenn wir also mal ein paar Tage an einem Platz bleiben kostet uns das gar nichts,und wieviel wir fahren liegt ja an uns selber.
Aber mit dem Reisen aufzuhören das ist wohl so das letzte was ich tuen werde.
Gruss Moby Dick
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