wie lange kann man sich Camping noch leisten
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he76xe
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
Lira,
dem letzten Satz pflichte ich dir bei und ich genieße gerne Gutes Essen, Guten Wein u.v.m..
Aber ich sehe nicht ein, schlechter Tourie-Gastronomie oder sogenannten Gourmet-Tempeln gutes Geld hinterher zu werfen , da kaufe ich mir lieber regionale Erzeugnisse vor Ort und koche selber. Wenn wir das Glück haben und ein gutes regionales Restaurant finden, dann leisten uns wir diesen Luxus auch mal...aber unser Geldbeutel lässt so was nicht täglich und nicht mehrmals im Urlaub zu.
Lidl und Aldi meide ich auch im Ausland nicht.. habe ich doch entdeckt , dass das Warenangebot von Land zu Land unterschiedlich ist und warum soll ich nicht auch dort einkaufen, wo die heimische Bevölkerung ihren Bedarf deckt.?
Nun denke ich aber auch mal über meinen Tellerand hinaus und stelle mir eine Drei-Köpfige Familie vor...beide Eltern müssen wegen Miete usw. berufstätig sein. Durchschnittliches Einkommen --- zum Lebensunterhalt verbleiben 600,-- € monatlich.
Das Kind ist schulpflichtig... bleibt nur das verreisen in der Hochsaison. Die Preise werden wie wir alle Wissen um 1/3 wenn nicht um die 1/2 erhöht ... für alles was du dir denken kannst.
Der Urlaub muss angespart, werden und ich kann da kein Verbrechen entdecken, wenn man dort einkauft, wo es am günstigsten ist und sich etatmäßig verhält.
Vg
he76xe
dem letzten Satz pflichte ich dir bei und ich genieße gerne Gutes Essen, Guten Wein u.v.m..
Aber ich sehe nicht ein, schlechter Tourie-Gastronomie oder sogenannten Gourmet-Tempeln gutes Geld hinterher zu werfen , da kaufe ich mir lieber regionale Erzeugnisse vor Ort und koche selber. Wenn wir das Glück haben und ein gutes regionales Restaurant finden, dann leisten uns wir diesen Luxus auch mal...aber unser Geldbeutel lässt so was nicht täglich und nicht mehrmals im Urlaub zu.
Lidl und Aldi meide ich auch im Ausland nicht.. habe ich doch entdeckt , dass das Warenangebot von Land zu Land unterschiedlich ist und warum soll ich nicht auch dort einkaufen, wo die heimische Bevölkerung ihren Bedarf deckt.?
Nun denke ich aber auch mal über meinen Tellerand hinaus und stelle mir eine Drei-Köpfige Familie vor...beide Eltern müssen wegen Miete usw. berufstätig sein. Durchschnittliches Einkommen --- zum Lebensunterhalt verbleiben 600,-- € monatlich.
Das Kind ist schulpflichtig... bleibt nur das verreisen in der Hochsaison. Die Preise werden wie wir alle Wissen um 1/3 wenn nicht um die 1/2 erhöht ... für alles was du dir denken kannst.
Der Urlaub muss angespart, werden und ich kann da kein Verbrechen entdecken, wenn man dort einkauft, wo es am günstigsten ist und sich etatmäßig verhält.
Vg
he76xe
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Lira
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
Liebe Hexe,
ich will wirklich niemanden "anprangern" oder sonstwas. Dies betrachte ich als eine ganz normale Diskussion.
Und - ob Du es glaubst oder nicht, ich war auch schon zu Zeiten meines Lebens und zwar etliche Jahre lang mit zwei Kindergarten- und später schulfpflichtigen Kindern mit dem Wohnmobil unterwegs.
Auch mit gemieteten Wohnmobilen. Und man hatte auch eine Obergrenze zu beachten, die für die wohnmobile Reise auszugeben war, denn auch wir fanden das Geld nicht auf der gerne befahrenen Straße.
Ich habe aber ein paar Seiten vorher auch schon mal geschrieben, dass es früher einfacher war, mit dem Wohnmobil zu verreisen. Und genauso meine ich das auch.
Wir sind halt nach Sardinien gefahren, haben so gut wie keine Stellplatzgebühren zahlen müssen, weil es das nicht gab, natürlich hatten wir Lebensmittel dabei (nicht von Aldi und Lidl, weil ich da generell nicht einkaufe, aber das ist nicht Thema) und natürlich waren wir auch wenig zum Essen, weil die Essenszeiten in Italien für unsere Begriffe nicht sonderlich kinderfreundlich sind.Wurden unsere Kinder doch so aufgezogen, dass sie um 20.00h auch im Urlaub im Bett verschwunden sein mussten, weil wir selber auch noch Freizeit brauchten (wir hatten ja niemals Oma und Opa!).
------Achja - meine mittlerweile erwachsenen Kinder sind nicht traumatisiert oder verhaltensauffällig -----
Es soll und kann auch ja jeder da einkaufen wo er meint und reisen wie er will und mag - aber man wird sich keine Freunde machen, wenn man nicht mit den Leuten im Zielort in Kontakt gerät.
Sondern nur die Annehmlichkeiten rauszieht. Bin im Moment wieder ungeschickt, das zu formulieren ohne jemandem zu nahe zu treten - aber die meisten, die jetzt hier geschrieben haben, reisen eben NICHT zur Hauptsaison mit schulfpflichtigen Kindern. Und können es sich trotzdem leisten. Vielleicht wird die eine oder andere Ausfahrt am Wochenende wegen nicht optimalem Wetter oder wasweissichwas abgesagt, ist ja auch alles in Ordnung, aber generell ist doch der Tenor der, dass man sich das Wohnmobil doch noch gerne leistet und leisten wird. Was auch Thema des Freds insgesamt ist. Denke ich.
Nix für ungut, wenn ich mich ungeschickt ausgedrückt habe. Es soll und muss und darf wirklich jeder machen, was er will, oder auch nicht, wenn er mir nicht einen vermüllten und versifften Parkplatz hinterlässt, für den ich auch noch Geld bezahlen soll.
ich will wirklich niemanden "anprangern" oder sonstwas. Dies betrachte ich als eine ganz normale Diskussion.
Und - ob Du es glaubst oder nicht, ich war auch schon zu Zeiten meines Lebens und zwar etliche Jahre lang mit zwei Kindergarten- und später schulfpflichtigen Kindern mit dem Wohnmobil unterwegs.
Auch mit gemieteten Wohnmobilen. Und man hatte auch eine Obergrenze zu beachten, die für die wohnmobile Reise auszugeben war, denn auch wir fanden das Geld nicht auf der gerne befahrenen Straße.
Ich habe aber ein paar Seiten vorher auch schon mal geschrieben, dass es früher einfacher war, mit dem Wohnmobil zu verreisen. Und genauso meine ich das auch.
Wir sind halt nach Sardinien gefahren, haben so gut wie keine Stellplatzgebühren zahlen müssen, weil es das nicht gab, natürlich hatten wir Lebensmittel dabei (nicht von Aldi und Lidl, weil ich da generell nicht einkaufe, aber das ist nicht Thema) und natürlich waren wir auch wenig zum Essen, weil die Essenszeiten in Italien für unsere Begriffe nicht sonderlich kinderfreundlich sind.Wurden unsere Kinder doch so aufgezogen, dass sie um 20.00h auch im Urlaub im Bett verschwunden sein mussten, weil wir selber auch noch Freizeit brauchten (wir hatten ja niemals Oma und Opa!).
------Achja - meine mittlerweile erwachsenen Kinder sind nicht traumatisiert oder verhaltensauffällig -----
Es soll und kann auch ja jeder da einkaufen wo er meint und reisen wie er will und mag - aber man wird sich keine Freunde machen, wenn man nicht mit den Leuten im Zielort in Kontakt gerät.
Sondern nur die Annehmlichkeiten rauszieht. Bin im Moment wieder ungeschickt, das zu formulieren ohne jemandem zu nahe zu treten - aber die meisten, die jetzt hier geschrieben haben, reisen eben NICHT zur Hauptsaison mit schulfpflichtigen Kindern. Und können es sich trotzdem leisten. Vielleicht wird die eine oder andere Ausfahrt am Wochenende wegen nicht optimalem Wetter oder wasweissichwas abgesagt, ist ja auch alles in Ordnung, aber generell ist doch der Tenor der, dass man sich das Wohnmobil doch noch gerne leistet und leisten wird. Was auch Thema des Freds insgesamt ist. Denke ich.
Nix für ungut, wenn ich mich ungeschickt ausgedrückt habe. Es soll und muss und darf wirklich jeder machen, was er will, oder auch nicht, wenn er mir nicht einen vermüllten und versifften Parkplatz hinterlässt, für den ich auch noch Geld bezahlen soll.
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Kerli
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
Lira hat geschrieben:Werden doch nicht schon wieder alle Klischees bedient, wegen derer gerne Stellplätze geschlossen werden?
Mitgebrachte Discounter-Lebensmittel, ansonsten auch möglichst im Ausland Lidl-Einkäufe, Essen bei MäcFräss, am besten beim Billigstbäcker die Frühstückssemmel gekauft und sowenig wie möglich Geld im Land oder vor Ort gelassen. Ich unterstelle ja gar nicht, dass diejenigen, die hier schreiben, ihre Stellplatzgebühr nicht ordnungsgemäss entrichten, aber das fehlt dann noch - oder aufgemachte Schieber und ausgeleerte Chemieklos in Büschen - wie es an anderer Stelle angeprangert wird.
Leute, wir brauchen uns nicht zu wundern.
Lira hat geschrieben: Nix für ungut, wenn ich mich ungeschickt ausgedrückt habe
Schön das du es selber gemerkt hast Lira......
Ich mag nämlich deine Art des Schreibens sehr gerne - nur die obigen Zeilen sind aus meiner Sicht tatsächlich etwas "ungeschickt" geschrieben
Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
guten Abend,
gönnte mir letztes WE mit Tochter einen Ausflug an einen See nähe Berlin, total ruhig gelegen, SP kostenlos, habe bemerkt, dass es hier noch nicht so überlaufen ist, noch viele freie Plätze gibt. wo wir ganz allein standen und daher werde ich/wir in Zukunft -leider- wegen hoher Dieselpreise auch lieber in der Nahregion herumfahren. Brandenburg hat viele viele Seen, daher .... warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah.
Bin aktuell am überlegen, ob ich im Septemberurlaub 800 km nach Süddeutschland fahre oder doch lieber einen Polenurlaub genieße.
Eure Beiträge muß ich mir erst alle in Ruhe durchlesen, dazu kam ich noch nicht. bis dann
Gute N8
gönnte mir letztes WE mit Tochter einen Ausflug an einen See nähe Berlin, total ruhig gelegen, SP kostenlos, habe bemerkt, dass es hier noch nicht so überlaufen ist, noch viele freie Plätze gibt. wo wir ganz allein standen und daher werde ich/wir in Zukunft -leider- wegen hoher Dieselpreise auch lieber in der Nahregion herumfahren. Brandenburg hat viele viele Seen, daher .... warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah.
Bin aktuell am überlegen, ob ich im Septemberurlaub 800 km nach Süddeutschland fahre oder doch lieber einen Polenurlaub genieße.
Eure Beiträge muß ich mir erst alle in Ruhe durchlesen, dazu kam ich noch nicht. bis dann
Gute N8
Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
Lira hat geschrieben:Werden doch nicht schon wieder alle Klischees bedient, wegen derer gerne Stellplätze geschlossen werden?
Mitgebrachte Discounter-Lebensmittel, ansonsten auch möglichst im Ausland Lidl-Einkäufe, Essen bei MäcFräss, am besten beim Billigstbäcker die Frühstückssemmel gekauft und sowenig wie möglich Geld im Land oder vor Ort gelassen. Ich unterstelle ja gar nicht, dass diejenigen, die hier schreiben, ihre Stellplatzgebühr nicht ordnungsgemäss entrichten, aber das fehlt dann noch - oder aufgemachte Schieber und ausgeleerte Chemieklos in Büschen - wie es an anderer Stelle angeprangert wird.
Leute, wir brauchen uns nicht zu wundern.
Leben und leben lassen. Das Totenhemd hat keine Taschen !!!!
@ Lira
Du sprichst mir aus dem Herzen.
Nur habe ich mich als Neuling hier nicht getraut, es hier vorzubringen, denn ich bin neu und Du schreibst schon sehr lange hier.
Dir sieht man die Wahrheit geschrieben zu haben eher nach wie einem Frischling im Forum.
Mir ist bewußt, das es immer mehr Camper gibt, die sich immer weniger leisten können, aber in so einem Fall
würde ich den Weg von @ Mary (Marlies) wählen.
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Camperfrank
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
Lira hat geschrieben: Nix für ungut, wenn ich mich ungeschickt ausgedrückt habe.
Ich denke nicht das du dich ungeschickt ausgedrückt hast - du hast deine Meinung zu dem Thema geschrieben.
Andere tragen ja auch ihre Beschwerden/Ansichten....................
Ich lese ständig das die Wohnmobilisten Geld in die Gemeindekassen spülen - dies ist definitive nicht immer so.
So hat jeder Camper sein Gusto zu Reisen, sollte aber auch mal über den Tellerrand schauen bevor er seine "Beschwerden" in den Raum wirft.
Durch dieses ständige kontrollieren, nach außen schauen, das beste nur für sich heraus zu fischen bleibt die ganze Freude des Reisens aus meiner Sicht auf der Strecke.
jion hat geschrieben: es gibt sicherlich genügend Menschen, die sich das leisten können, mehr als man glauben mag.
Sicher das ist doch überhaupt kein Problem.
10 t Anzahlung (kann der alte sein) 10 JAhres Finanzierung unter 5 % und eine Restsumme von ca. 15000 € (Wert des Altfahrzeuges) dann kostet der Spaß 125 € im Monat plus Zinsen was ca. über den Daumen zus. 280€/Monat (aus dem BAuch heraus) macht.
Steht man dann frei oder auf billig Plätzen all in - wäre das Mobil im direkten Vergleich zum Wowa kostenlos....
Das schreibe ich hier weder provozierend noch abwertend.
Mit den Zahlen kann man spielen wie man will.
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wilma57
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
Moin zusammen!
Interessante Diskussion!
Meine Anmerkungen zum Punkt
LIDL,Billigbäcker etc.:
Man sollte die nicht grundsätzlich verteufeln. Wir fahren die auch nicht unbedingt an, gehen aber auch nicht unbedingt zum teuersten Bäcker. Das ist für mich immer eine Frage der Situation.
Wenn wir unterwegs sind und brauchen Lebensmittel, halte ich dort, wo es günstig ist. Das meine ich nicht preisbezogen, sondern, weil ich dort parken kann (mit 7m nicht immer gegeben) oder weil ich gerade dort vorbeikomme.
Das kann dann ein kleiner Laden oder Bäcker sein oder eben auch ein Discounter.
Geld ausgeben am Zielort:
Wenn mir der Stell/CP-platz gefällt, das heißt auch, dass das Preis/Leistungsverhältnis für mich ok ist, zahle ich gerne.
Wenn ich gerade Lust auf Essengehen habe und ich ein mich ansprechendes Lokal finde, gehe ich hin.
usw.
Spritpreise:
Das alles (oder vieles) durchgängig teurer wird, kann ich das notgedrungen auch noch akzeptieren, aber was mich wütend macht, ist die Preispolitik der Spritmonopole.
Es kann mir keiner erzählen, dass Preisschwankungen von morgens 1,53€, nachmittags 1,40€ und am nächsten Morgen von 1,51€, gleichzeitig an der Nachbartanke 1,54€ normal und notwendig sind.
Dazu noch die Schwankungen zu Feier-und Ferientagen. Stellt euch vor, das wäre in allen Bereichen so.
Meine Fahrstrecken werden auch kürzer!
Gruß
Willy
Interessante Diskussion!
Meine Anmerkungen zum Punkt
LIDL,Billigbäcker etc.:
Man sollte die nicht grundsätzlich verteufeln. Wir fahren die auch nicht unbedingt an, gehen aber auch nicht unbedingt zum teuersten Bäcker. Das ist für mich immer eine Frage der Situation.
Wenn wir unterwegs sind und brauchen Lebensmittel, halte ich dort, wo es günstig ist. Das meine ich nicht preisbezogen, sondern, weil ich dort parken kann (mit 7m nicht immer gegeben) oder weil ich gerade dort vorbeikomme.
Das kann dann ein kleiner Laden oder Bäcker sein oder eben auch ein Discounter.
Geld ausgeben am Zielort:
Wenn mir der Stell/CP-platz gefällt, das heißt auch, dass das Preis/Leistungsverhältnis für mich ok ist, zahle ich gerne.
Wenn ich gerade Lust auf Essengehen habe und ich ein mich ansprechendes Lokal finde, gehe ich hin.
usw.
Spritpreise:
Das alles (oder vieles) durchgängig teurer wird, kann ich das notgedrungen auch noch akzeptieren, aber was mich wütend macht, ist die Preispolitik der Spritmonopole.
Es kann mir keiner erzählen, dass Preisschwankungen von morgens 1,53€, nachmittags 1,40€ und am nächsten Morgen von 1,51€, gleichzeitig an der Nachbartanke 1,54€ normal und notwendig sind.
Dazu noch die Schwankungen zu Feier-und Ferientagen. Stellt euch vor, das wäre in allen Bereichen so.
Meine Fahrstrecken werden auch kürzer!
Gruß
Willy
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byemmy
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
Kerli hat geschrieben: Kleine Hütte für max. 4 Personen in den Sommerferien
inkl. Nebenkosten ( Energiekosten, Endreinigung usw. ) für 3 Nächte = fast 470 Euro
Was dort dann 2 oder 3 Wochen in den Sommerferien kosten, kann sich jeder schnell hochrechnen......
Da kann man ja besser in die Südsee fliegen, bei den Preisen ....
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Urban
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
Da wir unser Wohnmobil jetzt schon 20 Jahre haben kann ich mich sehr gut an die Anfangszeit erinnern meinen 160 Liter Dieseltank gut für 1000 km bekam ich für knapp 100,-DM gefüllt da war mir es total egal wie weit die Reisestrecke war und das nachtanken nach 1000km war eher nur lästig aber ans Geld hat man kaum gedacht.....heute zahle ich in DM gerechnet ca 480,- DM
also also ca 240,-€ für einmal nachtanken.......da kann mir keiner erzählen das einen das nicht juckt....ich lasse mich dadurch noch nicht abhalten das zu fahren was ich möchte ....aber es ärgert mich......und was mich beschäftigt sind eben die Aussichten in der Zukunft....wenn der Diesel dann mal irgendwann 5,-€ kostet...........die Ölreserven sind eben endlich und der Staat und die Konzerne nutzen das eben weidlich aus......und daher kann doch niemand so blauäugig sein zu Glauben das es immer so weitergehen kann wie es heute so ist ..........sicher werden wir alle weiter mobil sein....da meine ich aber PKW oder Zweirad mit...Elektro Autos werden kommen und 2 Räder genauso....die gute alte DDR Schwalbe gibt es jetzt als Retro Elektrozweirad und in 10 Jahren werden bestimmt viele mit so einem Ding zur Arbeit surren.
Ob es in Zukunft das Wohnmobil wie wir es heute kennen überhaupt noch geben wird ist eher fraglich......kleinere Fahrzeuge mit Elektroantrieb und Ladestationen auf Stellplätzen, 200 Liter Wasser wie ich zur Zeit dabeihabe wird einem 20 Liter Tank weichen, die Toilette wird eine einTageskapazität haben und am Stellplatz werden 2 Schläuche angeklickt dann hat man Citywasser und Grauwasser und Fäkalien werden einfach abgesaugt.....dieser Service wird kosten...aber das Hobby Wohnmobil weiter ermöglichen .....aber es wird Einschränkungen geben und Veränderungen
also also ca 240,-€ für einmal nachtanken.......da kann mir keiner erzählen das einen das nicht juckt....ich lasse mich dadurch noch nicht abhalten das zu fahren was ich möchte ....aber es ärgert mich......und was mich beschäftigt sind eben die Aussichten in der Zukunft....wenn der Diesel dann mal irgendwann 5,-€ kostet...........die Ölreserven sind eben endlich und der Staat und die Konzerne nutzen das eben weidlich aus......und daher kann doch niemand so blauäugig sein zu Glauben das es immer so weitergehen kann wie es heute so ist ..........sicher werden wir alle weiter mobil sein....da meine ich aber PKW oder Zweirad mit...Elektro Autos werden kommen und 2 Räder genauso....die gute alte DDR Schwalbe gibt es jetzt als Retro Elektrozweirad und in 10 Jahren werden bestimmt viele mit so einem Ding zur Arbeit surren.
Ob es in Zukunft das Wohnmobil wie wir es heute kennen überhaupt noch geben wird ist eher fraglich......kleinere Fahrzeuge mit Elektroantrieb und Ladestationen auf Stellplätzen, 200 Liter Wasser wie ich zur Zeit dabeihabe wird einem 20 Liter Tank weichen, die Toilette wird eine einTageskapazität haben und am Stellplatz werden 2 Schläuche angeklickt dann hat man Citywasser und Grauwasser und Fäkalien werden einfach abgesaugt.....dieser Service wird kosten...aber das Hobby Wohnmobil weiter ermöglichen .....aber es wird Einschränkungen geben und Veränderungen
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Lira
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Re: wie lange kann man sich Camping noch leisten
Naja, Urban, jetzt mach Dich doch mal nicht verrückt.
Uns hat man Anfang der Siebziger schon in der Schule erzählt, dass die Ölvorräte nur noch 20 Jahre reichen würden - und erst in den letzten paar Jahren haben die Norweger zwischen ihrem Festland und den Lofoten ganz neue und ganz unglaubliche Vorkommen entdeckt. Die wohl nur noch nicht gefördert werden, weil die Amis ja versehentlich Millionen von Litern ins Meer pumpten bzw. pumpen mussten nach dem Defekt. Die Norweger haben dann ein weiteres Problem mit ihrem Umweltschutzgedanken, der nach meiner Meinung sowieso schon durch diese ganze Ölfördergeschichte irgendwie irritiert sein dürfte.
Genauso wie die EU-Leute schon wieder erwägen, neue Atomkraftwerke zu fördern (so stand es zumindest in unserer - normalerweise sehr seriösen - Tageszeitung). Ich bin wirklich kein Freund von dem allem, denke aber, ich persönlich kann das alles nicht ändern und das ist der Lauf der Welt und der Menschheit, das muss vielleicht so sein.
Dass wir, die kleinsten Schräubchen und nicht mal Rädchen im Getriebe, ausgenommen und ausgezogen werden, liegt auch in der Natur der Sache.
Und weil ich nichts ändern kann und mir durch Ärger mein Dasein hier nur noch verkürzen und verschlechtern kann, lehne ich mich zurück, trinke Tee und manchmal Wein und genieße das, was ich habe. Freilich stinkt mir auch mal dies und das, dass ich schnell wie das frühere HB-Männchen unter der Decke hänge - aber nicht mehr so lange wie noch vor 30 Jahren.
Entspannung tut not. Die restliche Lebenszeit ist für uns - oder zumindest für mich - die wenigere, als die, die ich schon hatte. Und - sie beginnt JETZT!!! GENAU in diesem Moment beginnt der Rest meines Lebens. Das muss man sich dann doch immer mal wieder vor Augen führen - und sieht das eine oder andere dann doch viellicht - oder hoffentlich - entspannter.
Und doch - es geht uns sowieso und schon immer so viel besser, als wären wir alle in ganz anderen Breitengraden dieser wunderbaren Erde geboren worden ....
Uns hat man Anfang der Siebziger schon in der Schule erzählt, dass die Ölvorräte nur noch 20 Jahre reichen würden - und erst in den letzten paar Jahren haben die Norweger zwischen ihrem Festland und den Lofoten ganz neue und ganz unglaubliche Vorkommen entdeckt. Die wohl nur noch nicht gefördert werden, weil die Amis ja versehentlich Millionen von Litern ins Meer pumpten bzw. pumpen mussten nach dem Defekt. Die Norweger haben dann ein weiteres Problem mit ihrem Umweltschutzgedanken, der nach meiner Meinung sowieso schon durch diese ganze Ölfördergeschichte irgendwie irritiert sein dürfte.
Genauso wie die EU-Leute schon wieder erwägen, neue Atomkraftwerke zu fördern (so stand es zumindest in unserer - normalerweise sehr seriösen - Tageszeitung). Ich bin wirklich kein Freund von dem allem, denke aber, ich persönlich kann das alles nicht ändern und das ist der Lauf der Welt und der Menschheit, das muss vielleicht so sein.
Dass wir, die kleinsten Schräubchen und nicht mal Rädchen im Getriebe, ausgenommen und ausgezogen werden, liegt auch in der Natur der Sache.
Und weil ich nichts ändern kann und mir durch Ärger mein Dasein hier nur noch verkürzen und verschlechtern kann, lehne ich mich zurück, trinke Tee und manchmal Wein und genieße das, was ich habe. Freilich stinkt mir auch mal dies und das, dass ich schnell wie das frühere HB-Männchen unter der Decke hänge - aber nicht mehr so lange wie noch vor 30 Jahren.
Entspannung tut not. Die restliche Lebenszeit ist für uns - oder zumindest für mich - die wenigere, als die, die ich schon hatte. Und - sie beginnt JETZT!!! GENAU in diesem Moment beginnt der Rest meines Lebens. Das muss man sich dann doch immer mal wieder vor Augen führen - und sieht das eine oder andere dann doch viellicht - oder hoffentlich - entspannter.
Und doch - es geht uns sowieso und schon immer so viel besser, als wären wir alle in ganz anderen Breitengraden dieser wunderbaren Erde geboren worden ....