Lieblingsgedichte

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pepa
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Re: Lieblingsgedichte

Beitrag von pepa »

Hallo miteinander!

Für einen richtigen Schwaben gibt es nur ein Gedicht und das sind:

"Linsen und Spätzle :lach1 :lach1 :lach1 :lach1 :lach1 :lach1

Gruß pepa
maxima
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Re: Lieblingsgedichte

Beitrag von maxima »

Hi Pepa,
ja und wo ist das Rezept???
LG
Maxima
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Re: Lieblingsgedichte

Beitrag von pepa »

Hallo Maxima

Rezept folgt demnächst obwohl "Streng Geheim" :cool1 :cool1 :cool1

Gruß
pepa
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Re: Lieblingsgedichte

Beitrag von pepa »

Hallo Maxima,
hier wie versprochen das Rezept für Linsen und Spätzle:
Zutaten für 4 Personen
200g Linsen
1 Ltr. Gemüsebrühe
1 Karotte
1 Stange Lauch
2 Stangen Staudensellerie
200g Speck durchwachsen (evtl.auch mehr)
1 EL Öl - Salz u. Pfeffer
1EL Kräuteressig
20g Kresse
500 g Spätzle (optimal wären handgeschabte aber das können nur Schwäb.-Hausfrauen)
4 Paar Wierner Würstchen
Die Linsen in der Gemüsebrühe garen bis sie weich sind.Karotte würfeln, Lauch in Ringe und Sellerie in Scheiben schneiden.
Ca.10 Min. vor Ende der Garzeit zu den Linsen geben.
Speck würfeln und in Öl knusprig braten. Das Linsengemüse abgießen, zum Speck geben und mit Salz, Pfeffer und Essige
abschmecken. Mit Kresse bestreuen.
Die Spätzle nach Packungsanweisung erwärmen und mit erhitzten Wiener Würstchen dazu servieren.
Ca. 30 Min. Zubereitungszeit.
Guten Appetit
Für gesundheitliche Spätschäden o.Ä. kann ich keine Haftung übernehmen. :mrgreen: :mrgreen: :bäh :bäh

LG
pepa
maxima
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Re: Lieblingsgedichte

Beitrag von maxima »

Hi Pepa,
vielen Dank! Mir läuft das Wasser im Mund zusammen und das ausgerechnet jetzt, wo ich ein paar Pfündchen verlieren will. Ich mach mich jetzt über einen Apfel her und träume vom Linsengedicht! :cry:
LG
Maxima
Cruiser
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Re: Lieblingsgedichte

Beitrag von Cruiser »

Zum Thema Essen hätte ich auch noch eins:


Kommt, wir wollen uns begeben
jetzo ins Schlaraffenland!
Seht, da ist ein lustig Leben
und das Trauern unbekannt.
Seht, da läßt sich billig zechen
und umsonst recht lustig sein:
Milch und Honig fließt in Bächen,
aus den Felsen quillt der Wein.
Alle Speisen gut geraten
und das Finden fällt nicht schwer.
Gans`und Enten gehn gebraten
überall im Land umher.
Mit dem Messer auf dem Rücken
läuft gebraten jedes Schwein.
O wie ist es zum Entzücken!
Ei, wer möchte dort nicht sein!
Und von Kuchen, Butterwecken,
sind die Zweige voll und schwer;
Feigen wachsen in den Hecken,
Ananas im Busch umher.
Keiner darf sich mühn und bücken,
alles stellt von selbst sich ein.
O wie ist es zum Entzücken!
Ei, wer möchte dort nicht sein,
Und die Straßen allerorten,
jeder Weg und jede Bahn
sind gebaut aus Zuckertorten
und Bonbons und Marzipan.
Und von Brezeln sind die Brücken,
aufgeführt gar hübsch und fein.
O wie ist es zum Entzücken!
Ei, wer möchte dort nicht sein!
Ja, das mag ein schönes Leben
und ein herrlich Ländchen sein!
Mancher hat sich hinbegeben,
aber keiner kam hinein.
Ja, und habt ihr keine Flügel,
nie gelangt ihr bis ans Tor,
denn es liegt ein breiter Hügel
ganz von Pflaumenmus davor.

(Hoffmann von Fallersleben)
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Re: Lieblingsgedichte

Beitrag von Hebra »

Passend zum Jahrestreffen vom 21. bis 24.Mai 2009 in Hassfurt (Unterfranken)das "Lied der Franken":


Frankenlied

1. Wohlauf, die Luft geht frisch und rein,
Wer lange sitzt muß rosten.
Den allersonnigsten Sonnenschein
Läßt uns der Himmel kosten.
Jetzt reicht mir Stab und Ordenskleid
Der fahrenden Scholaren,
Ich will zur schönen Sommerszeit
Ins Land der Franken fahren!
Valleri, vallera, valleri, vallera,
Ins Land der Franken fahren!

2. Der Wald steht grün, die Jagd geht gut,
Schwer ist das Korn geraten;
Sie können auf des Maines Flut
Die Schiffe kaum verladen.
Bald hebt sich auch das Herbsten an,
Die Kelter harrt des Weines;
Der Winzer Schutzherr Kilian
Beschert uns etwas Feines.
Valleri, vallera, valleri, vallera,
Beschert uns etwas Feines.

3. Wallfahrer ziehen durch das Tal
Mit fliegenden Standarten,
Hell grüßt ihr doppelter Choral
Den weiten Sonnengarten.
Wie gerne wär ich mitgewallt,
Ihr Pfarr' wollt mich nicht haben.
So muß ich seitwärts durch den Wald
Als räudig Schäflein traben.
Valleri, vallera, valleri, vallera,
Als räudig Schäflein traben.

4. Zum heilgen Veit vom Staffelstein
Komm ich emporgestiegen
Und seh die Lande um den Main
Zu meinen Füßen liegen:
Von Bamberg bis zum Grabfeldgau
Umrahmen Berg und Hügel
Die breite, stromdurchglänzte Au.
Ich wollt, mir wüchsen Flügel!
Valleri, vallera, valleri, vallera,
Ich wollt, mir wüchsen Flügel!

5. Einsiedelmann ist nicht zu Haus,
Dieweil es Zeit zu mähen;
Ich seh ihn an der Halde drauß'
Bei einer Schnitt'rin stehen.
Verfahrener Schüler Stoßgebet
Heißt: Herr, gib uns zu trinken!
Doch wer bei schöner Schnitt'rin steht,
Dem mag man lange winken
Valleri, vallera, valleri, vallera,
Dem mag man lange winken.

6. Einsiedel, das war mißgetan,
Daß du dich hubst von hinnen!
Es liegt, ich seh's dem Keller an,
Ein guter Jahrgang drinnen.
Hohio! die Pforten brech ich ein
Und trinke, was ich finde.
Du heilger Veit vom Staffelstein
Verzeih mir Durst und Sünde!
Valleri, vallera, valleri, vallera,
Verzeih mir Durst und Sünde!

Joseph Victor von Scheffel, 1826-1886
Weise: Valentin Eduard Becker

sieh auch:
http://www.schulphysik.de/frank.html
http://www.ergweb.de/html/frankenlied.html
Zuletzt geändert von Hebra am Mo 9. Mär 2009, 11:09, insgesamt 6-mal geändert.
Zora
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Re: Lieblingsgedichte

Beitrag von Zora »

Schön Eure Gedichte - aber
man darf nur Gedichte veröffentlichen (also auch hier reinsetzen), deren Autoren mind. 100 Jahre tot sind, sonst hat man schnell einen Prozess am Hals. Bestes Beispiel ist der Sohn/Enkel(?) von Erich Kästner, der einen User verklagt hat, der ein Kästner-Gedicht ins NET gesetzt hatte.
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Re: Lieblingsgedichte

Beitrag von Cruiser »

Zora hat geschrieben:Schön Eure Gedichte - aber
man darf nur Gedichte veröffentlichen (also auch hier reinsetzen), deren Autoren mind. 100 Jahre tot sind, sonst hat man schnell einen Prozess am Hals. Bestes Beispiel ist der Sohn/Enkel(?) von Erich Kästner, der einen User verklagt hat, der ein Kästner-Gedicht ins NET gesetzt hatte.
Mein derzeitiger Wissensstand ist, dass Gedichte, ähnlich wie Zitate, bei nichtkommerzieller Verwendung, abgedruckt werden dürfen. Allerdings ist unbedingt der Autor des Gedichtes zu nennen. Im Übrigen endet das Urheberrecht 70 Jahre (nicht 100) nach dem Tod des Autors.
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Re: Lieblingsgedichte

Beitrag von Gimli »

Zora hat geschrieben:Schön Eure Gedichte - aber
man darf nur Gedichte veröffentlichen (also auch hier reinsetzen), deren Autoren mind. 100 Jahre tot sind, sonst hat man schnell einen Prozess am Hals. Bestes Beispiel ist der Sohn/Enkel(?) von Erich Kästner, der einen User verklagt hat, der ein Kästner-Gedicht ins NET gesetzt hatte.
Das Kopieren und Einfügen von Gedichten ist urheberrechtlich gesehen eine Vervielfältigung / Verbreitung.

Dies ist grundsätzlich nur mit Einwilligung der Autoren möglich, wenn die Urheberrechte noch nicht verjährt sind
(= 70 Jahre nach dem Tod des Autors).

Die Quellen / Link-Angabe und Nennung des Autors ersetzt die Zustimmung der Autoren nicht.

Möglich wäre aber auch, lediglich den Namen des Autors und das Gedicht zu nennen und einen Link zu setzen.

Diejenigen, die hier bereits Gedichte zitiert haben, deren Autoren nicht länger als 70 Jahre tot sind, bitte ich, ihre Postings entsprechend zu überarbeiten.
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