Wir fahren weiter. Der Liebste will gerne an die Costa Calma und nach Equinzo Beach, dort war er vor 23 Jahren mit seiner verstorbenen Frau im Hotel. Auf geht’s. Costa Calma ist für meine Begriffe zum Abgewöhnen, war wohl vor 23 Jahren noch nicht soooo verbaut. Wir fahren rum, Blick auf die Lagune ist schön, auch der Blick auf den modernen Ruinenbau....
Las Islas Canarias - Winterreise 2018/19
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Lira
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Re: Las Islas Canarias - Winterreise 2018/19
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Re: Las Islas Canarias - Winterreise 2018/19
Hier rum und da rum und nochmal rum – schlimme Geräusche – war es der Presslufthammer – oder doch das Kästchen, bei dem seit ein paar km „Motoröl wechseln“ aufleuchtet? Einparken – stehen bleiben. Ich habe Angst. Nackte Angst. Erinnerung an den fürchterlichen Morgen auf dem Lukmanierpass, als es mir nach einem Ausfall der Motorölpumpe beim neuen Wohnmobil, dem Vorgänger des Kästchens, bei km 8037 den Motor zerriss. Was tun?Citroen Puerto del Rosario ist rund 60km entfernt und schließt um 13h. Das schaffen wir nicht.Wir fahren weiter zurück - nach Norden, noch fährt Kästchen ja.
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Re: Las Islas Canarias - Winterreise 2018/19
Der Liebste meint, wir sollten den durchaus herrlichen Tag anderweitig nutzen, weil wir eh nicht mehr bis 13h nach Puerto del Rosario kämen. Gute Idee. Wir parken in La Lajita ein. Dort stehen wir am Strand, packen die Stühlchen aus und genießen erst ein beruhigendes Bier am Meer. Die beste Idee. Danach gehen wir zu Fuß in den Ort, kehren ein, dann kaufen wir ein, und gehen wieder raus zu unserem Kästchen und verbringen den Abend am Strand. Ruhige Nacht.
3.Januar 2019
Ups schon 7.15h als ich auf die Uhr sehe, jetzt aber Marsch. Sonne ist noch nicht da. Kurz nach 8h fahren wir los, Citroen Puerto del Rosario ist unser Ziel. Kästchen rattert uns dahin. Stellt sich raus als ein Verkaufshaus für Citroen Fahrzeuge. Also Taller – Werkstatt eingegeben, 4,5 km weiter. Hin. Das Rattern wird grausam. Dort ist das wie im Wartezimmer beim Arzt. Ich warte. Das muss das sein, was mir der eine auf der Fähre erzählt hatte der nach Fuerteventura gezogen war – alles entspannt.
Bemühe mich, entspannt zu sein. Als ich dran bin – oha – meine Telefonnummer – oha – ist eine deutsche – man kann mich nicht anrufen, nur inländische Nummern. Was das soll, erschließt sich mir nicht allen Ernstes.
Bekomme Termin für den 10. Januar. Es bricht mir beinahe das Herz. Was soll ich bis zum 10. Januar hier in dieser hässlichen Gegend machen, Der Liebste hier, tolle Insel, so wenig wie möglich machen? Geht gar nicht. Wir spielen alles durch.
Idee: Kästchen an den grauslichen Platz Playa Blanca stellen, dort hat es Stranddusche und WC, Mietauto mieten und rumfahren und in Kästchen schlafen.
Andere Idee: Zu einer anderen kleineren Werkstatt fahren und versuchen, einen Ölwechsel zu bekommen. Erst mal. Das gelingt. Wir bekommen einen Ölwechsel und die Jungs tun sich eineinhalb Stunden lang ab, um die Anzeige im Display zurückzusetzen, das ist dann wieder die Sache mit der Ehre. Es gelingt nicht. Macht nichts. Wir wissen nun, dass wir genau das richtige Öl drin haben und den neuen Ölfilter und ich finde, das Motorchen schnurrt.
Wir fahren raus gen Süden, bei den Freunden vorbei, die hadern noch mit ihrem Kühlschrank, der wegen des anderen Gases irgendwie vermehrt rußt. Nein, sie seien noch nicht so weit, mit in den Süden zu fahren – wir fahren allein. Also nochmal die Strecke, die wir heute morgen gefahren waren, jetzt mit schnurrendem Motor, dann weiter und weiter und weiter und bis zum südlichen Ende der Insel, wohin wir mit 19km Wellblechpiste kommen. Dort herrlich. Wir parken ein, finden ein Abendessen – gute Nacht. War anstrengend heute.
4.Januar 2019
Man muss halt Reiseführer lesen, dann kommt man auf verschiedene Dinge. So zB dass hier zwischen uns und der Punta Pesebre ein Flugplatz gewesen sei – und ein gewisser Herr Winter, stammend aus dem Schwarzwald, hier tätig gewesen sei in der Zeit des zweiten Weltkrieges. So gibt es ja eine „sagenumwobene“ Villa Winter auf der Westseite der Insel, nahe bei einem Weiler Cofete, wohin auch ein guter Wanderweg gehen sollte. Aus all diesem Seemannsgarn ist schnell ein Tagesplan gestrickt. Wir laufen mal entlang an der Küste Orjos vorbei – und kommen tatsächlich an einem Gebiet vorbei, das im 2. WK ein Flugplatz für Motorflieger hätte sein können. Eine alte Walze weckt unser Interesse, was hat hier stattgefunden? Es gibt Gerüchte, dieser Ingenieur Winter, dem man angeblich die halberte Halbinsel geschenkt hatte, hätte Verbindungen zu den Nazis gehabt, andere Historiker wiederum verneinen das vehement, auf jeden Fall ist das mit dem Flugfeld eine tolle Eroberung. Der Marsch durch dieses doch triste und langweilige Gebiet ist nicht ergiebig, wir gehen noch ein gutes Stück weiter – um festzustellen, dass es besser sei, einfach umzukehren und noch eine kleine Wanderung zu veranstalten.
3.Januar 2019
Ups schon 7.15h als ich auf die Uhr sehe, jetzt aber Marsch. Sonne ist noch nicht da. Kurz nach 8h fahren wir los, Citroen Puerto del Rosario ist unser Ziel. Kästchen rattert uns dahin. Stellt sich raus als ein Verkaufshaus für Citroen Fahrzeuge. Also Taller – Werkstatt eingegeben, 4,5 km weiter. Hin. Das Rattern wird grausam. Dort ist das wie im Wartezimmer beim Arzt. Ich warte. Das muss das sein, was mir der eine auf der Fähre erzählt hatte der nach Fuerteventura gezogen war – alles entspannt.
Bemühe mich, entspannt zu sein. Als ich dran bin – oha – meine Telefonnummer – oha – ist eine deutsche – man kann mich nicht anrufen, nur inländische Nummern. Was das soll, erschließt sich mir nicht allen Ernstes.
Bekomme Termin für den 10. Januar. Es bricht mir beinahe das Herz. Was soll ich bis zum 10. Januar hier in dieser hässlichen Gegend machen, Der Liebste hier, tolle Insel, so wenig wie möglich machen? Geht gar nicht. Wir spielen alles durch.
Idee: Kästchen an den grauslichen Platz Playa Blanca stellen, dort hat es Stranddusche und WC, Mietauto mieten und rumfahren und in Kästchen schlafen.
Andere Idee: Zu einer anderen kleineren Werkstatt fahren und versuchen, einen Ölwechsel zu bekommen. Erst mal. Das gelingt. Wir bekommen einen Ölwechsel und die Jungs tun sich eineinhalb Stunden lang ab, um die Anzeige im Display zurückzusetzen, das ist dann wieder die Sache mit der Ehre. Es gelingt nicht. Macht nichts. Wir wissen nun, dass wir genau das richtige Öl drin haben und den neuen Ölfilter und ich finde, das Motorchen schnurrt.
Wir fahren raus gen Süden, bei den Freunden vorbei, die hadern noch mit ihrem Kühlschrank, der wegen des anderen Gases irgendwie vermehrt rußt. Nein, sie seien noch nicht so weit, mit in den Süden zu fahren – wir fahren allein. Also nochmal die Strecke, die wir heute morgen gefahren waren, jetzt mit schnurrendem Motor, dann weiter und weiter und weiter und bis zum südlichen Ende der Insel, wohin wir mit 19km Wellblechpiste kommen. Dort herrlich. Wir parken ein, finden ein Abendessen – gute Nacht. War anstrengend heute.
4.Januar 2019
Man muss halt Reiseführer lesen, dann kommt man auf verschiedene Dinge. So zB dass hier zwischen uns und der Punta Pesebre ein Flugplatz gewesen sei – und ein gewisser Herr Winter, stammend aus dem Schwarzwald, hier tätig gewesen sei in der Zeit des zweiten Weltkrieges. So gibt es ja eine „sagenumwobene“ Villa Winter auf der Westseite der Insel, nahe bei einem Weiler Cofete, wohin auch ein guter Wanderweg gehen sollte. Aus all diesem Seemannsgarn ist schnell ein Tagesplan gestrickt. Wir laufen mal entlang an der Küste Orjos vorbei – und kommen tatsächlich an einem Gebiet vorbei, das im 2. WK ein Flugplatz für Motorflieger hätte sein können. Eine alte Walze weckt unser Interesse, was hat hier stattgefunden? Es gibt Gerüchte, dieser Ingenieur Winter, dem man angeblich die halberte Halbinsel geschenkt hatte, hätte Verbindungen zu den Nazis gehabt, andere Historiker wiederum verneinen das vehement, auf jeden Fall ist das mit dem Flugfeld eine tolle Eroberung. Der Marsch durch dieses doch triste und langweilige Gebiet ist nicht ergiebig, wir gehen noch ein gutes Stück weiter – um festzustellen, dass es besser sei, einfach umzukehren und noch eine kleine Wanderung zu veranstalten.
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Re: Las Islas Canarias - Winterreise 2018/19
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Re: Las Islas Canarias - Winterreise 2018/19
Wir laufen zurück zu unserm Kästchen, fahren die rund 13km auf der Wellblechpiste hinaus bis zur Haltestelle Gran Valle, parken ein und laufen dann los.
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Re: Las Islas Canarias - Winterreise 2018/19
Über 6km, knapp 300hm, kein Problem, alles bestens.Es ist ein supertoller Weg, wir laufen aufwärts und aufwärts und streben dem Pass zu – und oben angekommen – ist der Blick in die andere Richtung einfach herrlich, umwerfend.
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Re: Las Islas Canarias - Winterreise 2018/19
In Cofete gibt es ein Lokal, in dem wir ausführlich den Köstlichkeiten und der dahin scheinenden Sonne frönen – und so fast 2 Stunden zubringen. Es sind viele Strandurlauber da, die nur was trinken, weil sie ja im Hotel was zu Essen bekommen, Wanderer trinken schnell einen Kaffee und steigen dann auf um auf die andere Seite zu kommen, ich jedoch will unbedingt mit dem Bus fahren, den wir schon am Leuchtturm draußen gesehen hatten, der bemalt ist mit Manschgerln und schmäler und hochrädriger und allradgetrieben, für die schlechte Piste eben.
Kurz vor 16.30h kommt der Bus tatsächlich angebraust, fährt hinunter an den Strand – und dann da hin, wo wir an der Haltestelle stehen. Es sind noch 2 Plätze frei, lauter Bade-Leute drin, auch offenbar Touristen, oder vielleicht nur Touristen?Wir bezahlen die 8,70€ pro Person und werden vom Herrn Busfahrer der uns die hintere Tür eigenhändig öffnet, in das schmale Busschen gelassen. Platz nehmen. Fahrt beginnt.
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Re: Las Islas Canarias - Winterreise 2018/19
Es ist ein Traum. Für mich als alte Bus-Trulla ein einziger Traum. Der Fahrer (ich sitze in der zweiten Reihe im Gang und beobachte ihn gut!!) fährt in stoischer Gleichmässigkeit die Rundungen der Holperpiste aus, fährt auch ziemlich nahe an die Touri-Fahrzeuge auf, die sich nicht fahren trauen, weil es rechts aber sowas von runter geht – klasse. Ich bin hellauf begeistert. Toll.
Wir sind froh, mit dem Kästchen nicht diese Strecke gefahren zu sein, aber mit dem Busschen ist das ein ganz besonderes Erlebnis. Kann ich nur allerwärmstens empfehlen!!!! Signore Busfahrer weiss auch noch, dass wir bereits an der Haltestelle Gran Valle aussteigen wollen, die anderen Reisegäste fahren mit bis zur Estacion de Guagua, dem Busbahnhof, der seit einigen Jahren laut Reiseführer „gigantisch“ sein soll...
Wir besteigen Kästchen, ich beseelt, Schatzi beglückt, und wir fahren raus zuerst an der Ferienfabrik Morro Jable und Jandia vorbei – wir brauchen dringend noch einen Einkauf. Den finden wir beim großen Mercadona in Esquinzo, der zwar Einfahrten von nur 2,50m hat, aber wir auf der Straße einen Parkplatz finden und dort etliche Bombas, also 8-l-Wasser-Kanister kaufen können, die im Frischwassertank des Kästchens versenkt werden. Und anderes Zeugs natürlich auch im Schnelldurchgang wie Bier, Wein, Brot, etwas Käse und paar Zitronen.Danach wird es Zeit, wir sollten Fahrt aufnehmen, bis wir die richtige Abfahrt finden, vertun wir uns einmal – aber dann- geht es hinauf über 6km Schotterstrecke mit grobem Schotter auf den Mirador del Barranco de los Canarios. Heieiei. Das ist ja ein Werk.Als wir oben ankommen, ist die Sonne schon im Meer versunken, aber die gesamten Jandia-Berge mit vorgelagertem Strand breiten sich unter uns aus, auch Cofete, wo wir heute hingewandert waren, herrlich, herrlich, herrlich, wir gehen noch ca 1 km hinauf zu einem anderen Aussichtspunkt, von dem man auf den Isthmus de Pared blicken kann, es wird kalt und dunkel, zurück zum Kästchen und Gemütlichheimer eingestellt.War das nicht wieder ein toller, supertoller, erlebnisreicher Tag gewesen? Wir sind schwerst begeistert......
Wir sind froh, mit dem Kästchen nicht diese Strecke gefahren zu sein, aber mit dem Busschen ist das ein ganz besonderes Erlebnis. Kann ich nur allerwärmstens empfehlen!!!! Signore Busfahrer weiss auch noch, dass wir bereits an der Haltestelle Gran Valle aussteigen wollen, die anderen Reisegäste fahren mit bis zur Estacion de Guagua, dem Busbahnhof, der seit einigen Jahren laut Reiseführer „gigantisch“ sein soll...
Wir besteigen Kästchen, ich beseelt, Schatzi beglückt, und wir fahren raus zuerst an der Ferienfabrik Morro Jable und Jandia vorbei – wir brauchen dringend noch einen Einkauf. Den finden wir beim großen Mercadona in Esquinzo, der zwar Einfahrten von nur 2,50m hat, aber wir auf der Straße einen Parkplatz finden und dort etliche Bombas, also 8-l-Wasser-Kanister kaufen können, die im Frischwassertank des Kästchens versenkt werden. Und anderes Zeugs natürlich auch im Schnelldurchgang wie Bier, Wein, Brot, etwas Käse und paar Zitronen.Danach wird es Zeit, wir sollten Fahrt aufnehmen, bis wir die richtige Abfahrt finden, vertun wir uns einmal – aber dann- geht es hinauf über 6km Schotterstrecke mit grobem Schotter auf den Mirador del Barranco de los Canarios. Heieiei. Das ist ja ein Werk.Als wir oben ankommen, ist die Sonne schon im Meer versunken, aber die gesamten Jandia-Berge mit vorgelagertem Strand breiten sich unter uns aus, auch Cofete, wo wir heute hingewandert waren, herrlich, herrlich, herrlich, wir gehen noch ca 1 km hinauf zu einem anderen Aussichtspunkt, von dem man auf den Isthmus de Pared blicken kann, es wird kalt und dunkel, zurück zum Kästchen und Gemütlichheimer eingestellt.War das nicht wieder ein toller, supertoller, erlebnisreicher Tag gewesen? Wir sind schwerst begeistert......
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Re: Las Islas Canarias - Winterreise 2018/19
Samstag, 5. Januar 2019 Der Mirador, auf dem wir stehen, ist quasi der Schnittpunkt zwischen der Ost- und Westküste. Es kommt von Osten ein grausam lauter Wind herauf, der das Kästchen schaukelt, die offene Dachluke meckert, auch die nicht verschlossene Badezimmertür, wo im Badezimmer auch die Luke geöffnet ist. Wir sind ganz allein auf diesem genialen Aussichtspunkt, klar, wer nimmt schon diese schlimme Strecke auf sich, hier herauf zu fahren? Gestern abend als wir ankamen, saß ein junges Paar da und schaute verträumt zu den Jandia-Bergen, die sind mit ihrem Mietautole aber bald runtergefahren. Wir haben heute kein großes Programm, das Wetter gestaltet sich auch schwierig, alle paar Tage ist es doch nur 17, 18 Grad warm und bedeckt – und dann wird es wieder klasse. Heute ist wieder einer der schlechteren. Wir haben keine Eile, trödeln bissi rum, wollen auch nur runter nach Le Pared. Ich esse zum Frühstück einfach zuviel, das bekommt mir nicht, wird mir den halberten Tag deshalb schlecht sein.
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Re: Las Islas Canarias - Winterreise 2018/19
Irgendwie verpassen wir die direkte Abfahrt nach Le Pared hinter Costa Calma und bleiben auf der FV 2 bis La Lajita, wo wir in Richtung Cardon abbiegen auf die FV 56. Dort soll es auch einen tollen Vulkan geben der eine Besteigung lohnen würde. Heute nicht. Aber es ist eine wunderschöne Straße durch ein Gebiet, das landwirtschaftlich bestellt ist, mit schönen Ansiedlungen dazwischen, auf und ab, klasse. Mal wieder eine andere Strecke.....Wir fahren nach Le Pared, da waren wir ja schon mal und haben das als toll empfunden, hier zu stehen – Westküste halt.Aber wir haben Ruhetag.
Sitzen erst stundenlang aufs Meer schauend, diese lustigen Streifenhörnchen fütternd, oberhalb des Meeres, ich koche später bissi was, wir machen eigentlich gar nix, Peter geht irgendwann für eine Stunde los, um die Gegend zu erkunden und kommt begeistert zurück. Als sich die Sonne neigt, gehen wir nochmal vor zum Strand mit Rotwein und Picknickdecke, um den Untergang zu sehen – es sind viele Leute unterwegs, aber keiner bleibt so lange wie wir und genießt diese Szenerie, dieses Rot, das sich ins Hirn einbrennt, wo es daheim das Schneechaos hat...…
Herrlich. Ich liebe Wohnmobilurlaub, wenn er so ist, wie er früher war. Hier ist das so. Toll!!!!!!
Sitzen erst stundenlang aufs Meer schauend, diese lustigen Streifenhörnchen fütternd, oberhalb des Meeres, ich koche später bissi was, wir machen eigentlich gar nix, Peter geht irgendwann für eine Stunde los, um die Gegend zu erkunden und kommt begeistert zurück. Als sich die Sonne neigt, gehen wir nochmal vor zum Strand mit Rotwein und Picknickdecke, um den Untergang zu sehen – es sind viele Leute unterwegs, aber keiner bleibt so lange wie wir und genießt diese Szenerie, dieses Rot, das sich ins Hirn einbrennt, wo es daheim das Schneechaos hat...…
Herrlich. Ich liebe Wohnmobilurlaub, wenn er so ist, wie er früher war. Hier ist das so. Toll!!!!!!
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