Re: Vulkanasche
Verfasst: Mi 5. Mai 2010, 11:55
Moin moin ,
hier noch schnell einmal ein "fachlicher Kurzbericht" zum Messflug der Lufthansa-Maschine :
Messflug über Europa
Lufthansa hat am 20. April einen 2500 Kilometer langen Messflug zur Vulkanasche-Konzentration über Europa unternommen.
An Bord des Airbus A340-600 ‚Leverkusen’ begleiteten Wissenschaftler mehrerer europäischer Forschungsinstitute den so genannten CARIBIC-Forschungscontainer. Über Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland sammelte er vier Stunden lang Daten aus der Luft.
Vor dem kontrollierten Sichtflug mit Genehmigung des Luftfahrtbundesamtes prüften Mitarbeiter der Lufthansa Technik die Triebwerke und
brachten Prüfstreifen am Vorflügel an.
Der 1,6 Tonnen schwere voll automatisierte Messcontainer sammelte unter anderem Daten über die Konzentration und Größenverteilung von Aerosolen.
Zu den Aerosolen, also Staubteilchen in der Luft, zählen auch Aschepartikel.
Das Sammeln der Daten ermöglichte ein spezielles Lufteinlasssystem am Bauch der Maschine.
Im Fokus der Wissenschaftler stand ein optischer Partikelzähler, der die Größe und Häufigkeit der Aerosole von 125 Nanometern bis zwei Mikrometern maß.
Im Inneren des Messcontainers befinden sich insgesamt 15 Messgeräte. An dem EU-Forschungsprojekt CARIBIC (Civil Aircraft for the Regular Investigation of the Atmosphere Based on an Instrument Container) sind Wissenschaftler von zwölf verschiedenen Forschungsinstituten beteiligt.
Nach einer halbjährigen Pause wegen der Integration und dem Test neuer Messgeräte war der Container gerade rechtzeitig für diesen Sonderflug von der Musterprüfleitstelle der Lufthansa Technik wieder für den Betrieb zugelassen worden.
Das CARIBIC-Forschungsprojekt nutzt seit 2004 den Lufthansa-Airbus A340-600 'Leverkusen'. Seither fliegt der Messcontainer regelmäßig mit der Maschine auf interkontinentalen Flügen ab Frankfurt.
Das Flugzeug ist in der ersten Hälfte des Fluges auf verschiedene Höhen zwischen 3000 und 6000 Metern, danach auf Höhen zwischen 6000 und 10000 Metern geflogen .
Mit bloßem Auge war während des gesamten Fluges keine Aschewolke auszumachen.
Wissenschaftler verschiedener an CARIBIC beteilgter Forschungsinstitute waren mit an Bord.
An den zuvor angebrachten Prüfstreifen waren später keine Aschepartikel festzustellen. Auch eine Inspektion der Triebwerke durch Lufthansa Technik brachte keinen Befund. Am Abend startete die 'Leverkusen' zu ihrem Linienflug nach Tel Aviv.
hier noch schnell einmal ein "fachlicher Kurzbericht" zum Messflug der Lufthansa-Maschine :
Messflug über Europa
Lufthansa hat am 20. April einen 2500 Kilometer langen Messflug zur Vulkanasche-Konzentration über Europa unternommen.
An Bord des Airbus A340-600 ‚Leverkusen’ begleiteten Wissenschaftler mehrerer europäischer Forschungsinstitute den so genannten CARIBIC-Forschungscontainer. Über Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland sammelte er vier Stunden lang Daten aus der Luft.
Vor dem kontrollierten Sichtflug mit Genehmigung des Luftfahrtbundesamtes prüften Mitarbeiter der Lufthansa Technik die Triebwerke und
brachten Prüfstreifen am Vorflügel an.
Der 1,6 Tonnen schwere voll automatisierte Messcontainer sammelte unter anderem Daten über die Konzentration und Größenverteilung von Aerosolen.
Zu den Aerosolen, also Staubteilchen in der Luft, zählen auch Aschepartikel.
Das Sammeln der Daten ermöglichte ein spezielles Lufteinlasssystem am Bauch der Maschine.
Im Fokus der Wissenschaftler stand ein optischer Partikelzähler, der die Größe und Häufigkeit der Aerosole von 125 Nanometern bis zwei Mikrometern maß.
Im Inneren des Messcontainers befinden sich insgesamt 15 Messgeräte. An dem EU-Forschungsprojekt CARIBIC (Civil Aircraft for the Regular Investigation of the Atmosphere Based on an Instrument Container) sind Wissenschaftler von zwölf verschiedenen Forschungsinstituten beteiligt.
Nach einer halbjährigen Pause wegen der Integration und dem Test neuer Messgeräte war der Container gerade rechtzeitig für diesen Sonderflug von der Musterprüfleitstelle der Lufthansa Technik wieder für den Betrieb zugelassen worden.
Das CARIBIC-Forschungsprojekt nutzt seit 2004 den Lufthansa-Airbus A340-600 'Leverkusen'. Seither fliegt der Messcontainer regelmäßig mit der Maschine auf interkontinentalen Flügen ab Frankfurt.
Das Flugzeug ist in der ersten Hälfte des Fluges auf verschiedene Höhen zwischen 3000 und 6000 Metern, danach auf Höhen zwischen 6000 und 10000 Metern geflogen .
Mit bloßem Auge war während des gesamten Fluges keine Aschewolke auszumachen.
Wissenschaftler verschiedener an CARIBIC beteilgter Forschungsinstitute waren mit an Bord.
An den zuvor angebrachten Prüfstreifen waren später keine Aschepartikel festzustellen. Auch eine Inspektion der Triebwerke durch Lufthansa Technik brachte keinen Befund. Am Abend startete die 'Leverkusen' zu ihrem Linienflug nach Tel Aviv.