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Re: Die Freizeit wird unerschwinglich
Verfasst: Di 21. Feb 2012, 21:19
von rgk
Brauche aber trotzdem 14-15 l auf 100km-
Nein, im Ernst es liegt sicher an der Ausführung des Womo, aber auch ganz erheblich am Gewicht und der Geschwindigkeit.
Es ist viel, aber jedes Hobby kostet Geld, eins mehr das andere etwas weniger. Wenn's dann mal zuviel wird, ändert's sich auch.
Die Freizeit wird unerschwinglich
Verfasst: Di 21. Feb 2012, 22:37
von Urban
Unser Oldtimer braucht 14 bis 16 Liter, 5 Tonnen und 7,2m Länge zollen eben ihren Tribut, allerdings kosten Steuern und Versicherung unter 400 € im Jahr im Oldtimertarif.
Auch hat man praktisch keinerlei Wertverlust. Durch die alte robuste Technik hat man wenig Wartungs und Rep.Kosten. Ein Satz Bremsbeläge halten 150 bis 200 Tkm, eine Kupplung mind 200Tkm und ein Mb 3,8 Liter Motor mindestens 500.000 km .
In jetzt 36 Jahren nur 1 Auspuff
Da Relativiert sich das mit dem Verbrauch
Re: Die Freizeit wird unerschwinglich
Verfasst: Di 21. Feb 2012, 23:45
von megamechanics
Ich bin der Letzte, der etwas gegen robuste alte Technik hat, im Gegenteil. Dann könnte ich einen derartigen Verbrauch auch eher tolerieren, bei neuen Womos finde ich solche Werte allerdings zu viel, die Größenordnung natürlich in Betracht gezogen. Bei entsprechendem Spritkonsum sind dann mit der vielen Elektronik Reparaturen auch wieder kompensiert, alles ein Rechenexempel.
Gute Nacht
Re: Die Freizeit wird unerschwinglich
Verfasst: Mi 22. Feb 2012, 10:04
von rgk
megamechanics hat geschrieben:Ich bin der Letzte, der etwas gegen robuste alte Technik hat, im Gegenteil. Dann könnte ich einen derartigen Verbrauch auch eher tolerieren, bei neuen Womos finde ich solche Werte allerdings zu viel, die Größenordnung natürlich in Betracht gezogen. Bei entsprechendem Spritkonsum sind dann mit der vielen Elektronik Reparaturen auch wieder kompensiert, alles ein Rechenexempel.
Gute Nacht
Ich bin der Meinung, daß wir mit unserem Verbrauch noch im Rahmen liegen. Wir haben i.d.R. meist
etwas über 6 to. tatsächliches Gewicht und möchten eigentlich nicht unbedingt ein Hindernis auf den
Strassen sein, d.h. wir fahren auf Landstrassen etwas schneller als die erlaubten 80 km/h und auf
Autobahnen ca. 100 km/h. Wenn ich nun die div. Tests in promobil oder RM lese, sieht man dort oft
Durchschnittsverbrauch von bis 12 ltr. bei Fahrzeugen mit max. 4 to Ges.Gewicht. Daher sind wir
mit 14-15 ltr. noch einverstanden, was nicht heißt, daß weniger auch aktzeptiert würde.
Re: Die Freizeit wird unerschwinglich
Verfasst: Do 23. Feb 2012, 16:45
von SuperDuty
Mal zurück zu den Treibstoffpreisen.
Einer der größten Nutznießer ist der Staat. Die Energiesteuer, für den Liter Benzin 65,45 Cent und für Diesel 47,04 Cent, ist zwar fix und wurde seit 2003 nicht mehr angehoben.
Aber durch die 19-prozentige MwSt., die auf die jeweiligen Kraftstoffpreise samt Energiesteuer aufgeschlagen wird verdient der Staat an steigenden Mineralölpreisen kräftig mit. Steigt der Anteil des Rohölpreises, steigt auch die Mehrwertsteuereinnahme des Staates.
Z. B. je Liter Super E10 (1,55 Euro) fließen satte 91 Cent in die Haushaltskasse des Bundesfinanzministers. Das entspricht fast 59 Prozent des Benzinpreises.
Das sollte man sich mal bewusst machen und vor allem eines, hier wird eine Steuer auf eine Steuer erhoben, nähmlich die MwSt. auf die Energiesteuer!!!!!
Die Freizeit wird unerschwinglich
Verfasst: Fr 24. Feb 2012, 11:47
von Urban
Wenn ich das Womo Volltanke komme ich so an die 220 bis 240 Euro und komme damit genau 1000 Km weit also ca pro km 0,22 bis 0,24 Euro das ist schon ganz schön teuer
Ist aber bei der Gesamtkalkulation einer Reise immer noch der kleinste Posten
Re: Die Freizeit wird unerschwinglich
Verfasst: Fr 24. Feb 2012, 14:26
von megamechanics
Das sollte man sich mal bewusst machen und vor allem eines, hier wird eine Steuer auf eine Steuer erhoben, nähmlich die MwSt. auf die Energiesteuer!!!!!
Tja, das ist doch schon seit Urzeiten so, wenn man sich dann mal vor Augen führt, warum die "Kassen" bei den Einnahmen immer noch nicht genügend gefüllt werden können, bzw. Städte und Gemeinden pleite sind, keine entsprecheden Anteile vom Kuchen abbekommen!?! Aber Deutschland boomt ja anständig

jedenfalls sollen wir das glauben.
Trotz allem ist der Weg durch die immensen Kosten vorgegeben, "downsizing" ist da vorprogrammiert und ich freue mich, das es bei uns doch beim Hymer Tramp geblieben ist und kein Alkoven den Spritkonsum nach oben treibt. Da sind die Mobilisten mit Pössl, Wetfalia und Co. auf langen Strecken wieder im Vorteil.
Re: Die Freizeit wird unerschwinglich
Verfasst: Fr 24. Feb 2012, 15:15
von rgk
SuperDuty hat geschrieben:
Das sollte man sich mal bewusst machen und vor allem eines, hier wird eine Steuer auf eine Steuer erhoben, nähmlich die MwSt. auf die Energiesteuer!!!!!
Das ist bei Spirituosen, Sekt etc. genauso, es wird immer der kpl. Betrag inkl. aller jeweiligen Steuern
dann am Ende noch mit der Mehrwertsteuer beaufschlagt. Ich halte dies für Illegal, wurde aber meines Wissens
vor langer Zeit schon vom Finanzhof für i.O. befunden.