Google Earth ohne Internet-Verbindung benutzen
Verfasst: Sa 19. Feb 2011, 18:28
Ohne einen Internetzugang ist vielleicht etwas übertrieben, denn um die benötigten Daten auf der Festplatte speichern zu können, muss man sich natürlich erst einmal die Daten aus dem Internet besorgen und dazu wird dann schon ein Anschluss benötigt.
Um die Abläufe besser zu verstehen, sollte ich besser kurz auf das Programm „Google-Earth“ eingehen.
Dieser digitale Weltatlas ist in der Lage auf alle Orte dieses Globus´ zuzugreifen und man kann fast jeden Punkt unserer Erde, in einer mehr oder weniger hohen Auflösung auf seinen PC holen. Um dieses zu ermöglichen saugt das Programm kontinuierlich Daten aus dem Netz, denn die Größe einer normalen Festplatte reicht bei weitem nicht aus, um den Datenumfang, den diese Datenbank zur Verfügung stellt auch nur annähernt abzuspeichern. Man hat die Größe der Google-Earth-Datenbank bereits im September 2006 auf 150 Terrabyte geschätzt und es sollte seit dem wohl schon um ein Vielfaches angewachsen sein. Es ist also nicht möglich, dass man sich den kompletten Datenstamm des Programms auf seinen Heim-PC ablegt.
Wer sich aber mit kleineren Kacheln aus der Erdoberfläche begnügt, dem wurde doch noch ein Hintertürchen offen gehalten.
Damit Google-Earth nicht ständig die gleichen Daten aus dem Netz laden muss, wenn man sich beispielsweise einen Ort ein weiteres mal anschaut, hat das Programm von seinen Entwicklern einen kleinen Zwischenspeicher bekommen, in dem die aktuellen Daten erst einmal abgelegt werden, um die Darstellung auf dem Monitor zu beschleunigen. Das Programm greift dann bei Bedarf ohne Verzögerungen auf diesen Zwischenspeicher zurück.
Dieser kleine Speicher hat eine Kapazität von 2 Gigabyte und ist somit ausreichend (das habe ich persönlich getestet), um eine Fläche mit der Größe der kroatischen Halbinsel „Istrien“ in einer sehr guten Auflösung zu speichern.
Im Normalfall legt Google-Earth beim Programmstart den Zwischenspeicher automatisch an und die Daten werden in den Dateien dbCache.dat und dbCache.dat.index gespeichert. Da diese Dateien jedes Mal neu angelegt werden, swerden die gespeicherten Inhalte beim erneuten Programmstart automatisch mit den neuen Daten überschrieben. Erreicht der Datenumfang die 2 Gigabytegrenze, werden die ältesten Eintragungen gelöscht.
Das bedeutet, dass es am besten wäre, wenn man diesen Zwischenspeicher auf der Festplatte abspeichern könnte, um dann später, wenn keine Internetverbindung mehr zur Verfügung steht, auf die Daten zurückgreifen zu können.
Da es nicht jedem möglich ist, sich sicher in den Eingeweiden der Programmdaten zu bewegen, wurde von Hans-Josef Mennen und Ulrich Hanel ein kleines Programm geschrieben, mit dem man diese Sicherungsarbeit einfach verrichten kann. Es geht nicht vollautomatisch und man muss noch ein bisschen selbst die Hand anlegen, aber mit einer guten Anleitung und ein paar erklärenden Worten, sollte es wohl für die Meisten kein Problem sein, seine Zielorte auch ohne Internetanschluss auf dem LapTop zu betrachten.
Als erstes wird das kleine Programm „G_Cacher“ benötigt. Dieses bekommt man unter der folgenden Adresse kostenlos zum Download angeboten: Klick mich
Eine deutsche Anleitung mit einer illustrierten Bebilderung werde ich rechtzeitig zur Verfügung stellen. Es wird also am besten sein, wenn wir uns an dieser Anleitung orientieren und den Text Stück für Stück durcharbeiten werden.
Das Programm wurde uns freundlicher Weise von den Autoren H.-J. Mennen und Ulrich Hanel kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Beiden sind in dem schweizer Forum Desert-Info aktiv, welches sich mit weltweiten Wüstentouren beschäftigt und sicherlich nicht nur für die Afrikafahrer unter uns interessant ist.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Beiden herzlichst für die freundliche Unterstützung bedanken.
Wer Fragen haben sollte, kann diese auch in Form einer PN direkt an mich stellen, ich werde dann versuchen, die Frage innerhalb der öffentlichen Seiten zu beantworten.
Im nächsten Beitrag habe ich eine Anleitung zu dem Programm und zu den Arbeitsschritten verfasst, welche ich hier gerne zur Verfügung stellen will, damit ihr euch Schritt für Schritt durch das Programm arbeiten könnt.
Um die Abläufe besser zu verstehen, sollte ich besser kurz auf das Programm „Google-Earth“ eingehen.
Dieser digitale Weltatlas ist in der Lage auf alle Orte dieses Globus´ zuzugreifen und man kann fast jeden Punkt unserer Erde, in einer mehr oder weniger hohen Auflösung auf seinen PC holen. Um dieses zu ermöglichen saugt das Programm kontinuierlich Daten aus dem Netz, denn die Größe einer normalen Festplatte reicht bei weitem nicht aus, um den Datenumfang, den diese Datenbank zur Verfügung stellt auch nur annähernt abzuspeichern. Man hat die Größe der Google-Earth-Datenbank bereits im September 2006 auf 150 Terrabyte geschätzt und es sollte seit dem wohl schon um ein Vielfaches angewachsen sein. Es ist also nicht möglich, dass man sich den kompletten Datenstamm des Programms auf seinen Heim-PC ablegt.
Wer sich aber mit kleineren Kacheln aus der Erdoberfläche begnügt, dem wurde doch noch ein Hintertürchen offen gehalten.
Damit Google-Earth nicht ständig die gleichen Daten aus dem Netz laden muss, wenn man sich beispielsweise einen Ort ein weiteres mal anschaut, hat das Programm von seinen Entwicklern einen kleinen Zwischenspeicher bekommen, in dem die aktuellen Daten erst einmal abgelegt werden, um die Darstellung auf dem Monitor zu beschleunigen. Das Programm greift dann bei Bedarf ohne Verzögerungen auf diesen Zwischenspeicher zurück.
Dieser kleine Speicher hat eine Kapazität von 2 Gigabyte und ist somit ausreichend (das habe ich persönlich getestet), um eine Fläche mit der Größe der kroatischen Halbinsel „Istrien“ in einer sehr guten Auflösung zu speichern.
Im Normalfall legt Google-Earth beim Programmstart den Zwischenspeicher automatisch an und die Daten werden in den Dateien dbCache.dat und dbCache.dat.index gespeichert. Da diese Dateien jedes Mal neu angelegt werden, swerden die gespeicherten Inhalte beim erneuten Programmstart automatisch mit den neuen Daten überschrieben. Erreicht der Datenumfang die 2 Gigabytegrenze, werden die ältesten Eintragungen gelöscht.
Das bedeutet, dass es am besten wäre, wenn man diesen Zwischenspeicher auf der Festplatte abspeichern könnte, um dann später, wenn keine Internetverbindung mehr zur Verfügung steht, auf die Daten zurückgreifen zu können.
Da es nicht jedem möglich ist, sich sicher in den Eingeweiden der Programmdaten zu bewegen, wurde von Hans-Josef Mennen und Ulrich Hanel ein kleines Programm geschrieben, mit dem man diese Sicherungsarbeit einfach verrichten kann. Es geht nicht vollautomatisch und man muss noch ein bisschen selbst die Hand anlegen, aber mit einer guten Anleitung und ein paar erklärenden Worten, sollte es wohl für die Meisten kein Problem sein, seine Zielorte auch ohne Internetanschluss auf dem LapTop zu betrachten.
Als erstes wird das kleine Programm „G_Cacher“ benötigt. Dieses bekommt man unter der folgenden Adresse kostenlos zum Download angeboten: Klick mich
Eine deutsche Anleitung mit einer illustrierten Bebilderung werde ich rechtzeitig zur Verfügung stellen. Es wird also am besten sein, wenn wir uns an dieser Anleitung orientieren und den Text Stück für Stück durcharbeiten werden.
Das Programm wurde uns freundlicher Weise von den Autoren H.-J. Mennen und Ulrich Hanel kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Beiden sind in dem schweizer Forum Desert-Info aktiv, welches sich mit weltweiten Wüstentouren beschäftigt und sicherlich nicht nur für die Afrikafahrer unter uns interessant ist.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Beiden herzlichst für die freundliche Unterstützung bedanken.
Wer Fragen haben sollte, kann diese auch in Form einer PN direkt an mich stellen, ich werde dann versuchen, die Frage innerhalb der öffentlichen Seiten zu beantworten.
Im nächsten Beitrag habe ich eine Anleitung zu dem Programm und zu den Arbeitsschritten verfasst, welche ich hier gerne zur Verfügung stellen will, damit ihr euch Schritt für Schritt durch das Programm arbeiten könnt.