Freistehen, Stellplatz oder doch Campingplatz ???
Verfasst: Mi 18. Jul 2012, 12:35
Da wir hier nun ein abgetrenntes Thema haben, möchte ich versuchen etwas Licht ins „Dunkel“ des Übernachtens mit dem Reisemobil zu bringen.
Hier im Forum ist es wie im realen Leben, alles vertreten, vom „Freisteher“ bis zum Campingplatznutzer. Wobei ich mich eigentlich zu allem zähle. Ich stehe gern frei, ganz für mich allein oder mit Freunden in der Gruppe, auch auf dem Reisemobilhafen oder Campingplatz.
Als erstes zum „Freistehen“: Da suche ich mir einen Platz im irgendwo und passe mich den Gegebenheiten an. Im Normalfall kein Campingleben, also Markise, Tisch und Stuhl tabu.
Selbstverständlich verlasse ich den Platz sauberer als ich ihn vorfand, denn ein nach mir kommender weiß nicht ob der Dreck vom Vorgänger oder von mir ist. Im Zweifel geht er davon aus das er von mir ist und daher räume ich eben schnell auf.
Leider wird dieses Freistehen oft mit „der will nur kostenlos stehen, der Sparbrenner“ gleichgesetzt.
Das weise ich persönlich zurück, denn ich gehe sehr gerne Essen, Eis essen oder auch nur mal ein paar Bierchen trinken und lasse mein Geld auch in der Region. Meist habe ich auch nur dann Zeit in Ruhe zu Shoppen und Geld auszugeben, wenn ich mit dem Mobil unterwegs bin und meine Freizeit genieße, sonst komme ich kaum dazu.
Ansonsten haben sich in den letzten Jahren drei eindeutige Kategorien von Stellplätzen herauskristallisiert:
Transit-Stellplätze
Als Transit-Stellplätze genutzte Parkflächen besitzen in vielen Fällen:
• Keine reservierten Übernachtungsflächen für Reisemobile, die Mischbenutzung der Fläche auch durch andere Verkehrsteilnehmer (Bus, Lkw, Pkw) ist die Regel.
• Keine oder nur provisorische Möglichkeiten zur Ent- und Versorgung.
Wochenend-Stellplätze
Gute Stellplätze dieses Typs sind gekennzeichnet durch:
• eine möglichst ruhige und zugleich zentrale Lage,
• eine umweltgerechte Ent- und Versorgungseinrichtung,
• einen befestigten Untergrund
• die serviceorientierte Gästeansprache durch Info-Tafel oder einen Betreuer.
Reisemobilhäfen
Die wichtigsten Merkmale eines modernen Reisemobilhafens sind:
• eine ganzjahrestaugliche Anlage
• eine großzügige Parzellierung
• gute Ausstattung (Ent- und Versorgung, Strom, Müllabgabe, teilw. Sanitär)
• die persönliche Betreuung der Gäste und
• spezielle touristische Angebote
Alle drei Kategorien haben eines gemeinsam: sie sind explizit für den Reisemobilisten ausgewiesen und „campingähnliches Leben“, also Markise, Tisch und Stuhl sind erlaubt!
Alles andere wo Campingleben verboten ist, ist kein Stellplatz!
Die Reisemobilhäfen mit dem besten Standard und entsprechenden Gebühren registrierten auch die höchsten Übernachtungszahlen!
Wenn ich mir die Wahl der Leser von der Fachzeitschrift „promobil“ ansehe, gewinnen dort so gut wie ausschließlich nur Reisemobilhäfen. Alles andere ist unter ferner liefen zu finden…
In Zeiten, wo vielen Städten und Gemeinden finanziell das Wasser bis zum Hals steht, kommen immer mehr Stadtväter und auch privat Investoren darauf, an touristisch interessanten Orten, Stellplätze zu errichten.
Dieser Trend ist in der Zukunft aber auch der Tod für die „Freisteher“ Plätze, oder anders ausgedrückt: An touristisch interessanten Orten kostet es bald überall Geld und frei stehen geht dann nur noch irgendwo in der Pampa…
Bevor ich mich dann über den nächsten neuen kostenpflichtigen Stellplatz aufrege, stelle ich mir immer selber eine Frage: Was würdest du tun, wenn dieses Grundstück dir gehören würde…
Wenn ich ehrlich bin, komme ich immer darauf: natürlich Geld damit verdienen!
So, soweit meine Gedanken zu diesem heiklen Thema. Mich würde eure Meinung dazu interessieren, vielleicht bekommen wir ja einen klareren Blick auf die Gesamtsituation.
Gruß
Tom
Hier im Forum ist es wie im realen Leben, alles vertreten, vom „Freisteher“ bis zum Campingplatznutzer. Wobei ich mich eigentlich zu allem zähle. Ich stehe gern frei, ganz für mich allein oder mit Freunden in der Gruppe, auch auf dem Reisemobilhafen oder Campingplatz.
Als erstes zum „Freistehen“: Da suche ich mir einen Platz im irgendwo und passe mich den Gegebenheiten an. Im Normalfall kein Campingleben, also Markise, Tisch und Stuhl tabu.
Selbstverständlich verlasse ich den Platz sauberer als ich ihn vorfand, denn ein nach mir kommender weiß nicht ob der Dreck vom Vorgänger oder von mir ist. Im Zweifel geht er davon aus das er von mir ist und daher räume ich eben schnell auf.
Leider wird dieses Freistehen oft mit „der will nur kostenlos stehen, der Sparbrenner“ gleichgesetzt.
Das weise ich persönlich zurück, denn ich gehe sehr gerne Essen, Eis essen oder auch nur mal ein paar Bierchen trinken und lasse mein Geld auch in der Region. Meist habe ich auch nur dann Zeit in Ruhe zu Shoppen und Geld auszugeben, wenn ich mit dem Mobil unterwegs bin und meine Freizeit genieße, sonst komme ich kaum dazu.
Ansonsten haben sich in den letzten Jahren drei eindeutige Kategorien von Stellplätzen herauskristallisiert:
Transit-Stellplätze
Als Transit-Stellplätze genutzte Parkflächen besitzen in vielen Fällen:
• Keine reservierten Übernachtungsflächen für Reisemobile, die Mischbenutzung der Fläche auch durch andere Verkehrsteilnehmer (Bus, Lkw, Pkw) ist die Regel.
• Keine oder nur provisorische Möglichkeiten zur Ent- und Versorgung.
Wochenend-Stellplätze
Gute Stellplätze dieses Typs sind gekennzeichnet durch:
• eine möglichst ruhige und zugleich zentrale Lage,
• eine umweltgerechte Ent- und Versorgungseinrichtung,
• einen befestigten Untergrund
• die serviceorientierte Gästeansprache durch Info-Tafel oder einen Betreuer.
Reisemobilhäfen
Die wichtigsten Merkmale eines modernen Reisemobilhafens sind:
• eine ganzjahrestaugliche Anlage
• eine großzügige Parzellierung
• gute Ausstattung (Ent- und Versorgung, Strom, Müllabgabe, teilw. Sanitär)
• die persönliche Betreuung der Gäste und
• spezielle touristische Angebote
Alle drei Kategorien haben eines gemeinsam: sie sind explizit für den Reisemobilisten ausgewiesen und „campingähnliches Leben“, also Markise, Tisch und Stuhl sind erlaubt!
Alles andere wo Campingleben verboten ist, ist kein Stellplatz!
Die Reisemobilhäfen mit dem besten Standard und entsprechenden Gebühren registrierten auch die höchsten Übernachtungszahlen!
Wenn ich mir die Wahl der Leser von der Fachzeitschrift „promobil“ ansehe, gewinnen dort so gut wie ausschließlich nur Reisemobilhäfen. Alles andere ist unter ferner liefen zu finden…
In Zeiten, wo vielen Städten und Gemeinden finanziell das Wasser bis zum Hals steht, kommen immer mehr Stadtväter und auch privat Investoren darauf, an touristisch interessanten Orten, Stellplätze zu errichten.
Dieser Trend ist in der Zukunft aber auch der Tod für die „Freisteher“ Plätze, oder anders ausgedrückt: An touristisch interessanten Orten kostet es bald überall Geld und frei stehen geht dann nur noch irgendwo in der Pampa…
Bevor ich mich dann über den nächsten neuen kostenpflichtigen Stellplatz aufrege, stelle ich mir immer selber eine Frage: Was würdest du tun, wenn dieses Grundstück dir gehören würde…
Wenn ich ehrlich bin, komme ich immer darauf: natürlich Geld damit verdienen!
So, soweit meine Gedanken zu diesem heiklen Thema. Mich würde eure Meinung dazu interessieren, vielleicht bekommen wir ja einen klareren Blick auf die Gesamtsituation.
Gruß
Tom