(Rückblende)
Da mein Motor Anfang des Jahres reichlich Öl verbrannte und die Werkstatt mir so gar keine Hoffnungen machte, wurde ein komplett neu aufgebauter Motor für viel Geld eingebaut. Es Dauerte fast vier Wochen, bis ich das WoMo wieder vor der Tür hatte und endlich wieder los konnte. Wir sind dann von Ende April bis Ende August nur mit Kurztrips über 7000 km gefahren.
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Dann war ich letztens mit dem Clou mal auf der Rampe, Kardanwelle und Blattfederlager abschmieren, Handbremse nachstellen und halt mal so von unten alles ansehen (die Urlaubstour rückt ja schließlich näher).
Ab in die Werkstatt. "Jo, aber wir haben nur eingebaut, fahren sie zu der Firma, wo wir den Motor gekauft haben."
Die Kölner Firma hat dann an eine Bielefelder Firma weitergeleitet, die mich dann baten, das WoMo vorbei zu bringen (was ich aber ablehnte, denn mit dem Ölverlust fahre ich keine 180 km). Also das WoMo nach Essen (Niederlassung), die konnten so nichts machen. "Der Wagen muß nach Bielefeld, wir bringen ihn dahin und dann auch wieder zurück nach Essen".
Als wir dann den Clou in Essen abholten, fuhren wir nach Zons, der Wetterbericht sagte ja ein Sahnewetter voraus. Nach schönen Radtouren und entspanntem am Rhein sitzen wollten wir Sonntag Abend wieder nach Hause. Anette meinte, Fahr doch mal eine Runde auf dem Platz, nachsehen ob da Öl ist.
Und sie hatte Recht, ein kleiner Ölfleck. Das Leck war wieder da.
Sonntag nach der Rückkehr zu Hause Fotos gemacht und der Firma nach Bielefeld geschickt.
Montag Morgen im Büro, 08:00 Uhr, die Firma ruft an: ....Wir holen heute das WoMo ab nach Bielefeld...
Am Donnerstag wurde mir der Dicke dann wieder vor die Tür gestellt. Mit neuer Buchse und "neuen Dichtungen". Nu isser dicht
Freitag und Samstag konnte ich dann endlich meine Rollerbühne für den Sardinienurlaub aufbauen und alles life testen.
Samstag kam dann ein Anruf von Bekannten, dass sie in der Nähe seien. Also wir fuhren zu ihnen, die erste "Rollerauf-dem-WoMo-Testfahrt".
Alles war gut.
Sonntag mussten wir morgens recht zeitig wieder nach Hause, da wir zu meinen Eltern nach Frankfurt sollten. Nach der obligatorischen Kanne Kaffee zum Frühstück ging es los. Auch der Rückweg mit dem Roller im Gepäck verlief reibungslos, allerdings wunderte mich, dass ich den Schaltknüppel drehen konnte
Vor der Haustüre angekommen, nur noch rückwärts vor die Garage stellen.....
das mit dem Rückwärtsgang klappte nicht mehr so wirklich........
https://lh4.googleusercontent.com/-0Hnp ... 120814.JPG
es bewegte sich was, aber der Gang ging nicht rein.
https://lh6.googleusercontent.com/-tcsX ... 120817.JPG
....und das am Sonntag Morgen... wir wollten uns doch nur eben Umziehen und das Auto tauschen und ab zum Geburtstag fahren.....
Mit Schaltknüppel fast ganz unten anfassen gingen dann die Gänge rein und ich konnte die Strasse wieder räumen (ich stand ja zuvor schräg vor der Garageneinfahrt auf der eh schon engen Strasse).
Als wir abends von Frankfurt zurück kamen, war nach dem Klamottenwechsel sofort das WoMo dran. Einer der Vorgänger hatte wohl die Schraube zum Fixieren des Schaltknüppels zu fest angezogen und das Gewinde im Alu-Schaltknüppel vermurkst.....
Als "Notlösung" wurde dann wohl in dieses und ein weiteres weiter oben neu gebohrtes Loch Silikon eingespritzt, um den Knüppel "festzukleben"
An der oberen "neuen" Bohrung https://lh5.googleusercontent.com/-Wl5n ... 120818.JPG ist er dann gebrochen.
Für meine Notlösung fand sich dann zum Glück in der Garage ein Alurohr mit passendem Innendurchmesser https://lh6.googleusercontent.com/-ngp9 ... 120819.JPG. Das hält hoffentlich wieder 6 Jahre
Jetzt kommt meine Überlegung:
Ist das Glück, dass das alles noch vor dem Urlaub passiert?
Wäre das alles im Urlaub passiert, wenn ich nicht nach der Reparatur so viele km gefahren wäre?
Ich freue mich jedenfalls auf den Urlaub...und die Werkzeugkiste kommt mit
Ich wünsche allen einen sorgenfreien Herbst und schöne Touren.
