Angst und Bange für die Enkel.
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garibaldi
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Re: Angst und Bange für die Enkel.
Interessante Zahlen. Aber warum Angst und Bange? Jeder lebt in einer anderen Welt als seine Großeltern. Wenn ich bedenke, wie es in unserer Kindheit in Deutschland ausgesehen hat, wie der Lebensstil war, die religiösen Aspekte und vieles mehr, unsere Welt von heute hat mit der vor 50 Jahren nur noch wenig gemein. Und ob die vorherrschende Religion jetzt so oder so heißt, ist dabei relativ unwichtig. Je mehr Moslems in den entwickelten Staaten leben werden, desto stärker wird sich der Islam verändern, genau so, wie sich die christlichen Religionen verändert haben. Es gibt auch katholische fundamentalistische Sekten, die einen argen Unfug treiben. Sie sind marginal und haben keinen wirklichen Einfluss auf die Gesellschaft. Genau so wird es auch in Zukunft sein.
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rittersmann
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Re: Angst und Bange für die Enkel.
Genau so wird es auch in Zukunft sein.
Dein Wort in Gottes Ohr. Aber in deinem Profil sehe ich, daß Du in Vilshofen wohnst einer Gegend, in der ich weniger islamische Zuwanderer vermute, als in unsererem Rhein-Main-Gebiet. In unserer Nachbarstädten wie Frankfurt, Offenbach und Hanau gibts einige Stadtviertel, da würdest Du solche Aussagen nicht mehr treffen wenn Du darin wohnen würdest.
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garibaldi
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Re: Angst und Bange für die Enkel.
In den Ballungszentren liegen die Probleme wohl eher wo anders als in der Religionszugehörigkeit ... die meisten Muslime sind wohl eher genau so muslimisch wie die meisten Christen christlich im Sinne der Kirchen sind. Soll heißen, man nimmt's nicht so genau. Wie hoch wäre wohl die Geburtenrate der Deutschen, wenn sich alle Katholiken an die Gebote ihrer Kirche in puncto Verhütung, Abtreibung etc. hielten? Es ist doch der Lebensstil, der das Verhalten beeinflusst, und der wird durch ganz andere Faktoren als durch irgend eine Religion beeinflusst. Natürlich haben Rattenfänger jeglicher Couleur in bestimmten Situationen leichteres Spiel, das war schon immer so, sonst wären Hexenverbrennungen bis in die frühe Neuzeit in Deutschland wohl auch nur schwer denkbar gewesen. Aber da muss man an den gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen arbeiten und nicht die große Panikkeule gegen irgendeine Religion schwingen.
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janoschpaul
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Re: Angst und Bange für die Enkel.
Cornelius - Danke.
Wenn die Zahlen stimmen, davon gehe ich aus- und keine Pest oder sonstiges dazwischenkommt, können wir über Zuwanderung nur froh sein.
Sie gehört mit Sicherheit klug gesteuert.
Auch ich wohne in einer Gegend, wo es sich leicht schreibt.
Wir hatten 10 Jahre ein Asylantenheim als direkte Nachbarn.
Ehemaliger Jugolslavienkrieg, es wurden 100 Menschen aus allen möglichen Volksstämmen, die sich ja gerade noch bekriegt hatten, zusammengesteckt.
Viel "Freunde" outeten sich als sehr Ausländerfeindlich.
Respekt, wie sich unsere Nachbarn auf Zeit verhalten haben, wir waren in 10 Jahren wirklich nur angenahm überrascht.
Zum Film, billige Angstmache, die Welt ändert sich und das ist auch gut so, wollen wir hoffen, dass es besser wird.
LG
Edith
Wenn die Zahlen stimmen, davon gehe ich aus- und keine Pest oder sonstiges dazwischenkommt, können wir über Zuwanderung nur froh sein.
Sie gehört mit Sicherheit klug gesteuert.
Auch ich wohne in einer Gegend, wo es sich leicht schreibt.
Wir hatten 10 Jahre ein Asylantenheim als direkte Nachbarn.
Ehemaliger Jugolslavienkrieg, es wurden 100 Menschen aus allen möglichen Volksstämmen, die sich ja gerade noch bekriegt hatten, zusammengesteckt.
Viel "Freunde" outeten sich als sehr Ausländerfeindlich.
Respekt, wie sich unsere Nachbarn auf Zeit verhalten haben, wir waren in 10 Jahren wirklich nur angenahm überrascht.
Zum Film, billige Angstmache, die Welt ändert sich und das ist auch gut so, wollen wir hoffen, dass es besser wird.
LG
Edith
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de leeuw
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Re: Angst und Bange für die Enkel.
wohl dem, der auf dem lande lebt und nur seinen einen ortsansässigen ausländer kennt.
für den sind solche panikdinge richtig
so, ich lebe in einer stadt mit ca. 250.000 menschen. zur zeit wandern vor allem junge familien ab, da das leben in der stadt nicht so gesund ist, wie auf dem land. was bleibt in der stadt? alte menschen, oftmals allein, alte bäume verpflanzt man nicht. was passiert mit dem leeren wohnraum (bei uns ca. 7.000 wohnungen)? da ziehen andere nach, zumeisst ausländer, egal welcher hautfarbe, egal welcher religion. da könnten wir, historisch gesehen sogar dankbar sein, denn keine religionsgruppe hat mehr menschen ermordet als die christliche. aber es bleibt die panikmache gegenüber den andersaussehenden. der ausländeranteil bei uns liegt bei ca. 35%. manche schulklassen sind ohne "deutsche" kinder. liebe leut, wir reden von europa, die grabenkämpfe von strasse zu strasse haben wir doch hinter uns. sehen wir die chancen, die sich uns bieten, ergreifen wir ein paar von ihnen.
und wenn ich zurückdenke, an meine kindheit in osthessen...
...mir wurde mehr als einmal prügel angedroht, weil ich kein kath. kind war.
und später...
... man wollte mir die haare zwangsweise schneiden, ich sei doch kein mädchen.
dabei fällt mir ein, gibt es eigentlich noch scheiterhaufen?
für den sind solche panikdinge richtig
so, ich lebe in einer stadt mit ca. 250.000 menschen. zur zeit wandern vor allem junge familien ab, da das leben in der stadt nicht so gesund ist, wie auf dem land. was bleibt in der stadt? alte menschen, oftmals allein, alte bäume verpflanzt man nicht. was passiert mit dem leeren wohnraum (bei uns ca. 7.000 wohnungen)? da ziehen andere nach, zumeisst ausländer, egal welcher hautfarbe, egal welcher religion. da könnten wir, historisch gesehen sogar dankbar sein, denn keine religionsgruppe hat mehr menschen ermordet als die christliche. aber es bleibt die panikmache gegenüber den andersaussehenden. der ausländeranteil bei uns liegt bei ca. 35%. manche schulklassen sind ohne "deutsche" kinder. liebe leut, wir reden von europa, die grabenkämpfe von strasse zu strasse haben wir doch hinter uns. sehen wir die chancen, die sich uns bieten, ergreifen wir ein paar von ihnen.
und wenn ich zurückdenke, an meine kindheit in osthessen...
...mir wurde mehr als einmal prügel angedroht, weil ich kein kath. kind war.
und später...
... man wollte mir die haare zwangsweise schneiden, ich sei doch kein mädchen.
dabei fällt mir ein, gibt es eigentlich noch scheiterhaufen?
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janoschpaul
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Re: Angst und Bange für die Enkel.
de leeuw hat geschrieben:wohl dem, der auf dem lande lebt und nur seinen einen ortsansässigen ausländer kennt.
für den sind solche panikdinge richtig![]()
Kann Dich jetzt nicht ganz verstehen ?
Im Asylantenheim (welch schrecklicher Name) wurden in den 10 Jahren ca. 2000 Menschen durchgeschleust, dabei 100 Menschen Platz, also steter Wechsel.
Edith
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matsches
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Re: Angst und Bange für die Enkel.
Hallo leeuw!
Ich gebe dir ja in vielen recht, aber unsere Bildung und Vorraussetzungen in Schulen und Kindergärten, haben sich nicht an die Veränderungen angepasst. Arbeite du mal in Schulen oder Kindergärten, mit hohem Ausländeranteil.
Die Bildung bleibt unter den jetzigen Bedingungen, auf der Strecke. Das weis ich aus 36 jähriger Kindergartenerfahrung. Ich arbeite in einem Kindergarten ,auf dem Land. Wir hatten vor 10 Jahren, 2 ausländische Kinder. Jetzt haben wir Kinder aus 15 Nationen, da manche Nationalitäten mehrfach vertreten ist, kannst du dir ja denken, wie hoch der Ausländeranteil heute ist. Es ist schwieriger geworden, den Bedürfnissen der Kinder gerecht zuwerden.Es kostet viel Zeit und auch Geld sich der neuen Situation anzupassen. Es kann für unsere Gesellschaft eine Bereicherung sein, aber nur wenn es richtig angegangen wird. So wie es momentan läuft, macht es mir eher Angst.
Gruß Martina
Ich gebe dir ja in vielen recht, aber unsere Bildung und Vorraussetzungen in Schulen und Kindergärten, haben sich nicht an die Veränderungen angepasst. Arbeite du mal in Schulen oder Kindergärten, mit hohem Ausländeranteil.
Die Bildung bleibt unter den jetzigen Bedingungen, auf der Strecke. Das weis ich aus 36 jähriger Kindergartenerfahrung. Ich arbeite in einem Kindergarten ,auf dem Land. Wir hatten vor 10 Jahren, 2 ausländische Kinder. Jetzt haben wir Kinder aus 15 Nationen, da manche Nationalitäten mehrfach vertreten ist, kannst du dir ja denken, wie hoch der Ausländeranteil heute ist. Es ist schwieriger geworden, den Bedürfnissen der Kinder gerecht zuwerden.Es kostet viel Zeit und auch Geld sich der neuen Situation anzupassen. Es kann für unsere Gesellschaft eine Bereicherung sein, aber nur wenn es richtig angegangen wird. So wie es momentan läuft, macht es mir eher Angst.
Gruß Martina
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garibaldi
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Re: Angst und Bange für die Enkel.
matsches hat geschrieben:Hallo leeuw!
Ich gebe dir ja in vielen recht, aber unsere Bildung und Vorraussetzungen in Schulen und Kindergärten, haben sich nicht an die Veränderungen angepasst. Arbeite du mal in Schulen oder Kindergärten, mit hohem Ausländeranteil.
Die Bildung bleibt unter den jetzigen Bedingungen, auf der Strecke. Das weis ich aus 36 jähriger Kindergartenerfahrung. Ich arbeite in einem Kindergarten ,auf dem Land. Wir hatten vor 10 Jahren, 2 ausländische Kinder. Jetzt haben wir Kinder aus 15 Nationen, da manche Nationalitäten mehrfach vertreten ist, kannst du dir ja denken, wie hoch der Ausländeranteil heute ist. Es ist schwieriger geworden, den Bedürfnissen der Kinder gerecht zuwerden.Es kostet viel Zeit und auch Geld sich der neuen Situation anzupassen. Es kann für unsere Gesellschaft eine Bereicherung sein, aber nur wenn es richtig angegangen wird. So wie es momentan läuft, macht es mir eher Angst.
Gruß Martina
Siehste, genau das meine ich. Es muss was geschehen, gesellschaftlich und politisch, es ist höchste Zeit. Deshalb finde ich zum Beispiel die Erzieher/innen-Streiks zur Zeit mehr als berechtigt. Eine Gesellschaft, die Abzocker fördert und die wirklich relevanten Kräfte wie Erzieher, Lehrer etc. und die entsprechenden Einrichtungen kurz hält, die schaufelt sich ihr eigenes Grab. Mit kurzfristiger Gewinnmaximierung erreicht man langfristig nur Chaos. Mit Religion und Zuwanderung hat das alles in Wahrheit nichts zu tun. Bei höherer Geburtenrate innerhalb der deutschen Bevölkerung und keiner Zuwanderung würden die einschlägigen Stadtteile mindestens genau so verslumt werden wie so. Eins ist nämlich eine von mir schon sehr häufig beobachtete Tatsache: Die Ausländer, die zu uns kommen, sind überwiegend durchaus hoch motiviert, einsatzbereit und optimistisch. Sonst kämen sie nämlich gar nicht, schon gar nicht auf den wenigen gefährlichen Wegen, die ihnen heutzutage noch bleiben.
-
Urban
- Enthusiast

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Re: Angst und Bange für die Enkel.
Halte den Film für populistisch, der Film soll Angst gegen Mosleme schüren, hört sich fast an wie ein Werbefilm der Katholischen Kirche die Angst hat das noch mehr Leute austreten und so immer weniger in deren Kasse kommt.
Sicher bringt Einwanderung Probleme...aber das ist eben so in einer immer mehr zusammenwachsenden Welt.
Und dieses wir haben zuwenig Kinder gequatsche kann ich überhaupt nicht mehr hören.........
Es gibt zuviele Menschen auf der Welt ......zu viele Verbraucher...die die Welt verbrauchen, bzw aufbrauchen.
Sicher bringt Einwanderung Probleme...aber das ist eben so in einer immer mehr zusammenwachsenden Welt.
Und dieses wir haben zuwenig Kinder gequatsche kann ich überhaupt nicht mehr hören.........
Es gibt zuviele Menschen auf der Welt ......zu viele Verbraucher...die die Welt verbrauchen, bzw aufbrauchen.