Klimalüge?!

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led-didi
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Klimalüge?!

Beitrag von led-didi »

Wer hat nun Recht?

schaut euch mal diesen Bericht an, das ist unglaublich.

http://www.wahrheiten.org/blog/klimaluege/



Gruß

Didi
garibaldi
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Re: Klimalüge?!

Beitrag von garibaldi »

led-didi hat geschrieben:Wer hat nun Recht?

schaut euch mal diesen Bericht an, das ist unglaublich.

http://www.wahrheiten.org/blog/klimaluege/



Gruß

Didi

Oioioi, schau mal in Google nach dem Herausgeber der Seite! Das ist ein ganz wilder Verschwörungstheoretiker.

Oder hier: http://esowatch.com/ge/index.php?title=Rolf_Finkbeiner

Besonders witzig auf der Seite oben ist die "Umfrage", wo man nur Negativaussagen anklicken kann - positive Alternativen werden gar nicht angeboten. So ein Schwachsinn ...

Zur Sache selbst: Die Klimaskeptiker rund um den Globus berufen sich alle immer wieder auf die selben alten Argumente. Wahrer werden die dadurch auch nicht ...
Mario
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Re: Klimalüge?!

Beitrag von Mario »

garibaldi hat geschrieben:
Besonders witzig auf der Seite oben ist die "Umfrage", wo man nur Negativaussagen anklicken kann - positive Alternativen werden gar nicht angeboten. So ein Schwachsinn ...

Antwort eins übersehen???
Lira
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Re: Klimalüge?!

Beitrag von Lira »

Garibaldi,

was meinst denn mit den immer wieder selben alten Argumenten?

Etwa, dass es klimatische Veränderungen in der Erdgeschichte seit Bestehen des Planeten gegeben hat?

Oder die Tatsache, dass es die letzten 10 Jahre wirklich nicht wärmer, sondern kälter geworden ist - zumindest in Europa?

Oder, dass 1087 der Wikingerkönig von Norwegen aus nach Grönland gefahren ist, um dort Schafzucht zu betreiben?
Heute erzählt man uns, es wäre das noch nie Dagewesene, dass in der Arktis Eis schmilzt?
Auch die größten europäischen Gletscher in Norwegen WACHSEN und schmelzen nicht! Ausserdem stammen die auch nicht aus irgendeiner Eiszeit, sondern sind erst in den letzten paar 100 Jahren entstanden.
Oder dass es zu keiner Zeit in den Alpen soviel Eis und Gletscher wie um 1860 gegeben hat - nicht vorher und nicht nachher?

Und da soll ICH dran Schuld haben??
garibaldi
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Re: Klimalüge?!

Beitrag von garibaldi »

Lira hat geschrieben:Garibaldi,

was meinst denn mit den immer wieder selben alten Argumenten?

Etwa, dass es klimatische Veränderungen in der Erdgeschichte seit Bestehen des Planeten gegeben hat?

Oder die Tatsache, dass es die letzten 10 Jahre wirklich nicht wärmer, sondern kälter geworden ist - zumindest in Europa?

Oder, dass 1087 der Wikingerkönig von Norwegen aus nach Grönland gefahren ist, um dort Schafzucht zu betreiben?
Heute erzählt man uns, es wäre das noch nie Dagewesene, dass in der Arktis Eis schmilzt?
Auch die größten europäischen Gletscher in Norwegen WACHSEN und schmelzen nicht! Ausserdem stammen die auch nicht aus irgendeiner Eiszeit, sondern sind erst in den letzten paar 100 Jahren entstanden.
Oder dass es zu keiner Zeit in den Alpen soviel Eis und Gletscher wie um 1860 gegeben hat - nicht vorher und nicht nachher?

Und da soll ICH dran Schuld haben??

Das sind viele Fragen auf einmal, und die sind alle kompliziert zu beantworten. Und es sind in der Tat immer genau diese gleichen Argumente. Ich versuche es so kurz und klar wie möglich:

"Etwa, dass es klimatische Veränderungen in der Erdgeschichte seit Bestehen des Planeten gegeben hat?"
Klimatische Veränderungen hat es natürlich immer gegeben, das hat noch nie irgendwer angezweifelt. Dabei haben unterschiedlichste Faktoren eine Rolle gespielt. Das sagt rein gar nichts über die derzeitige Situation aus.

"Oder die Tatsache, dass es die letzten 10 Jahre wirklich nicht wärmer, sondern kälter geworden ist - zumindest in Europa?"
Woher kommt denn diese Aussage? Sämtliche Wetteraufzeichnungen zeigen doch wohl eher das Gegenteil. Und dass die Gletscher in den Alpen seit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert um ein Beträchtliches geschwunden sind, ist fotografisch nachgewiesen, da gibt's sogar Fotobücher drüber.

"Oder, dass 1087 der Wikingerkönig von Norwegen aus nach Grönland gefahren ist, um dort Schafzucht zu betreiben?"
Es ist richtig, dass es ungefähr in der Zeit von 1000 bis 1200 nach Christus eine deutliche Warmphase gab, die global gesehen wohl ca. 1 Grad wärmer war als um 1900. Damals hat man auch an der niederbayerischen Donau Wein angebaut, wie viele Ortsnamen heute noch verraten. Seit ein paar Jahren tut man das wieder - weil es inzwischen schon etwas wärmer ist als damals.

"Heute erzählt man uns, es wäre das noch nie Dagewesene, dass in der Arktis Eis schmilzt?"
Wer erzählt das? Ich kenne keinen.
"Auch die größten europäischen Gletscher in Norwegen WACHSEN und schmelzen nicht! Ausserdem stammen die auch nicht aus irgendeiner Eiszeit, sondern sind erst in den letzten paar 100 Jahren entstanden. "
Das muss überhaupt nichts heißen. Das ist, (falls es denn stimmt - dazu kann ich nichts sagen, das weiß ich einfach nicht, entstanden sind sie vermutlich in der "kleinen Eiszeit" ) ein regionales Phänomen, das einer globalen Erwärmung nicht widersprechen muss. Das Weltklima ist ja ein extrem kompliziertes und variables System. Eine Verschiebung von charakteristischen Strömungsmustern in der Atmosphäre kann ganz leicht zu solchen scheinbar paradoxen Wirkungen führen. Auch die Klimaforscher, die die Erwärmung global voraussagen, sagen ja ausdrücklich, dass es in bestimmten Gegenden durchaus auch zu Abkühlungen kommen kann.

"Oder dass es zu keiner Zeit in den Alpen soviel Eis und Gletscher wie um 1860 gegeben hat - nicht vorher und nicht nachher?"
1860 markiert ungefähr das Ende der sogenannten kleinen Eiszeit, die im späten Mittelalter begonnen hat, nach der Warmzeit, von der vorher die Wikinger profitiert hatten. Diese kleine Eiszeit war ein bisschen kälter als der Durchschnitt seit Ende der letzten großen Eiszeit. Bei letzterer und ihren Vorgängerinnen allerdings gab es in den Alpen bekanntermaßen beträchtlich mehr Eis und Gletscher, sie reichten sogar in Hundertmeterstärken bis weit ins Voralpenland, weshalb sie nach den Flüssen benannt wurden, deren Täler ihre Reichweiten markieren, nämlich z.B. Mindel, Riss und Würm. Schau Dir mal in der Landkarte an, wo Mindel, Riss und Würm fließen. Bis da hin war alles von den Alpen vergletschert. Lässt sich alles auch sehr schön recherchieren aus seriösen Medien.

Wovon bei der Klimadebatte die Rede ist, sind nicht lokale oder regionale Phänomene, sondern globale. Die Klimaerwärmung findet längst statt und sie wirkt sich auch längst massiv aus. Sehr genau wissen das die Rückversicherungsgesellschaften. Die Münchener Rück hat kürzlich erst wieder bekannt gemacht, um wie viel die weltweiten Schäden durch klimabedingte Naturkatastrophen in den letzten Jahrzehnten zugenommen haben. Meinst Du, dass die sich das aus den Fingern saugen? Wozu?
Leberkäsbaron
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Re: Klimalüge?!

Beitrag von Leberkäsbaron »

Auch sehr interessant:

[clicklink=]http://www.readers-edition.de/2009/05/0 ... -wirklich/[/clicklink]

Meine persönliche Meinung:

95% von alldem, was die sog "Wissenschaft" jemals als wahr behauptet hat, ist später entscheidend revidiert oder sogar widerlegt worden.
Das wird der ach so schlauen heutigen Wissenschaftsgeneration genauso gehen.

Von daher halte ich das ganze Klimagedöhns für reine Panikmache und Abzocke. Klimawandel kann schon sein - aber Auslöser ist nicht der Mensch mit seinem CO². Die aktuellen Daten lassen übrigens Interpretationen je nach Auftraggeber und Lobbygruppe zu. Ehrlich gesagt, geht mir das am Auspuff vorbei und ich erfreue mich am Klang meines dicken 8-Zylinder - solange ich den Unterhalt bezahlen kann :mrgreen:

Grüsse Fredl
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Re: Klimalüge?!

Beitrag von Leberkäsbaron »

garibaldi hat geschrieben: Die Münchener Rück hat kürzlich erst wieder bekannt gemacht, um wie viel die weltweiten Schäden durch klimabedingte Naturkatastrophen in den letzten Jahrzehnten zugenommen haben. Meinst Du, dass die sich das aus den Fingern saugen? Wozu?

Da würde mir spontan die Prämienhöhe einfallen - eine bessere Begründung gibts doch garnicht :mrgreen:

Grüsse Fredl
garibaldi
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Re: Klimalüge?!

Beitrag von garibaldi »

Leberkäsbaron hat geschrieben:
garibaldi hat geschrieben: Die Münchener Rück hat kürzlich erst wieder bekannt gemacht, um wie viel die weltweiten Schäden durch klimabedingte Naturkatastrophen in den letzten Jahrzehnten zugenommen haben. Meinst Du, dass die sich das aus den Fingern saugen? Wozu?

Da würde mir spontan die Prämienhöhe einfallen - eine bessere Begründung gibts doch garnicht :mrgreen:

Grüsse Fredl

Hihi ... wenn das ne normale Versicherung wär', wär das naheliegend. Aber denen ihre Kunden ließen sich das mit Sicherheit nicht gefallen ...
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Re: Klimalüge?!

Beitrag von mobilfred »

Hallo,

Grönland heißt doch nicht um sonst so, es kommt ja auch von Grünland.

Hier wird wird ja nur der Zusammenhang mit Kohlendioxid angezweifelt, weil der Zusammenhang mit der Sonnenaktivität plausibler erscheint. Keiner bestreitet eine Erwärmung, nur der Zusammenhang ist zu allererst an die Aktivität der Sonne gekoppelt und im Anschluss und in der Folge gibt es rhythmische Veränderungen auf der Erde.

Garibaldis Hinweis auf die Herkunft der Seite ist genau so berechtigt, wie die inhaltlichen Denkanstöße dieser Seite. Wichtig ist doch, das wir hier nicht auch gleich eine Meinung zur allgemeinen Religion erheben oder wie wollen wir es hier mit dem Schlachten von heiligen Kühen halten?

Der am Klima zweifelt,
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Re: Klimalüge?!

Beitrag von Lira »

Nochmal Garibaldi,

Respekt, da hast Dir aber einen Haufen Arbeit gemacht, um jede einzelne meiner Fragen zu beantworten.
Die ich persönlich für mich natürlich längst selber beantwortet habe.

Nichtsdestotrotz bin ich auch ein Klimakatastrofen-Zweifler und bleibe das auch.
Da halt ich es wie der Leberkäsbaron, es geht mir nämlich auch normalerweise sonstwo vorbei, diese ganzen Diskussionen ist man schlichtweg einfach leid. Andererseits stehen immer wieder neue "Experten" auf, die doch auch gerne eine neue Studie beauftragt hätten, mit der sie ihren Lebensunterhalt für die nächste Zeit absichern können. Aber wenn dann so ein Irrsinn wie Umweltzonen und - mir fällt grad gar nix Adäquates ein, aber die Welt ist voll davon - sonstige Abgaben im Namen des Klimaschutzes auf mich zukommen, die einfach nur hanebüchen weil pure Geschäftemacherei sind, dann krieg ich auch schnell mal "so einen Hals". Obwohl ich mich über die Menschen und vor allem über Politiker nicht mehr aufregen will.

Natürlich weiss ich im übrigen auch, dass wir hier in Bayern mittlerweile norddeutsche Windverhältnisse haben. Und auch, dass die Versicherungen unter dem Vorwand des höheren Sturmrisikos sich gut zu helfen wissen. Lebe ich doch auch in einem Gebiet (Fränkisches Seenland mit künstlich aufgestauten Seen und seither deutlicher Zunahme an schweren Gewittern) mit "erhöhtem Sturmrisiko" - und bezahle in manchen Versicherungen einen spürbar höheren Betrag als zB mein Bruder, der ca. 40 km von mir und von den Seen weiter entfernt wohnt. Um die Versicherungen mach ich mir schon mal keine Sorgen, die wissen sich schon zu helfen.

Ob aber da der autofahrende deutsche Durchschnittsbürger an allem schuld ist ??? (Als der ich mich schließlich betrachte ...)
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