Vulkanasche
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Re: Vulkanasche
Zu 1. Das Computermodell hat nur das ausgespuckt, was man ihm vorher eingegeben hat. Auch ein Routenplaner bringt keinerlei Ergebnisse, wenn man ihm nicht sagt, von wo, nach wo, er Routen soll.
Zu 2. Es gibt genug Erfahrungswerte aufgrund von Tests und realen Flügen durch zB Wüstensand, Hagelschauer und Vogelschwärme, sowie von früheren Flügen bei Vulkanausbrüchen.
Hier nochmal ein paar Gewinner dieser Hysterie:
"Die Deutsche Bahn etwa freute sich in den vergangenen Tagen über bis zu 30 Prozent mehr Fahrgäste in den Fernverkehrszügen. Besonders dicht war der Strom der Reisenden auf den Nord-Süd-Verbindungen. „Es rollt alles, was rollen kann“, sagte ein Sprecher. Ein Aufkommen wie in der Hauptferienzeit müsse bewältigt werden, nicht jeder Bahnkunde kommt im gewünschten Zug unter."
"Der Bahnbetreiber Eurostar profitiert vom Chaos an den Flughäfen, weil der Tunnel von England nach Frankreich derzeit die zuverlässigste Verbindung zwischen Kontinent und Insel darstellt. Als Folge sind die Züge auf der Strecke London, Brüssel, Paris ausgebucht. In dieser Woche sollen 80 000 zusätzliche Plätze in Eurostar-Zügen zwischen Paris und London angeboten werden."
"Busunternehmer reiben sich die Hände: „Wir haben mittlerweile etwa zehnmal mehr Busse auf der Straße als an normalen Tagen“, sagte Michael Svedek von der Deutschen Touring GmbH. Und das, obwohl die Fahrten bis zu 15 Prozent teurer sind, weil ein Teil der zusätzlichen Busse extra gekauft worden sei. Insgesamt seien auf den rund 160 europäischen Linien des größten deutschen Anbieters im internationalen Linienbusverkehr derzeit 1000 bis 1500 Busse am Tag im Einsatz – statt normalerweise 160 bis 200. Die Fahrer würden von Subunternehmen rekrutiert, so Sprecherin Eva Waltenberg. Am stärksten seien die Routen nach London, Spanien, Portugal und Skandinavien gefragt."
"Deutschlands größtem Autovermieter Sixt werden die Türen eingerannt. „Wir rechnen damit, dass die Nachfrage noch größer wird“, sagte ein Sprecher. Das Unternehmen habe europaweit bisher 2000 zusätzliche Fahrzeuge bereitgestellt. Interessanterweise landet ein Großteil der Mietwagen letztlich in Flensburg: Viele Skandinavier haben nach den Flugausfällen ihren Leihwagen auf dem Weg nach Norden in der Grenzstadt abgegeben, da die Gebühren bei Grenzüberfahrten deutlich steigen. „Wir haben viermal so viele Autos wie normal, und es kommen immer mehr“, sagte Wolfgang Bollrath von der Hertz Autovermietung Flensburg. Dies sei bei allen Vermietern so."
"Für die Ostseefähren ist bereits Hochsommer: „Unser Buchungsaufkommen für die Strecken von Kiel nach Göteborg und Hoek van Holland nach Harwich hat sehr stark zugenommen, teilweise bis zu 20 Prozent“, sagte ein Sprecher der Stena Line; eine solche Nachfrage erlebt das Unternehmen sonst nur in der Urlaubssaison. Auch Scandlines, TT-Line und Color-Line haben nach ddp-Informationen am Wochenende deutlich mehr Tickets nach Skandinavien verkauft als zu dieser Jahreszeit üblich. Auf einigen Strecken gab es zusätzliche Transportangebote, Hotlines blieben auch über Nacht besetzt.
Seit Montag nahmen die Spontanbuchungen wieder etwas ab, weiterhin gibt es aber mehr Anmeldungen als sonst im April. Auch die P&O Ferries, die zwischen England und Kontinent verkehren, hatten allein am Freitag 60-mal so viele Passagiere transportiert wie üblich. Insgesamt waren es 6000. Die Internetseite des Unternehmens brach immer wieder wegen Überlastung zusammen."
"Bei allem Ansturm auf Alternativen zum gebuchten Flug gibt es immer noch Menschen, die in fremden Städten feststecken – was die Hotelbranche freut, so Angelika Heyer, Leiterin Unternehmenskommunikation der Steigenberger Hotels AG, zu FOCUS Online: „Vor allem die Flughafenhotels waren am Wochenende ausgebucht“, sagte sie. Wovon auch die Hotels in den Innenstädten profitieren. „Wenn die Hotels in Flughafennähe voll sind, buchen sich die Gäste auch anderswo ein"
Quelle: FOCUS Online
Zu 2. Es gibt genug Erfahrungswerte aufgrund von Tests und realen Flügen durch zB Wüstensand, Hagelschauer und Vogelschwärme, sowie von früheren Flügen bei Vulkanausbrüchen.
Hier nochmal ein paar Gewinner dieser Hysterie:
"Die Deutsche Bahn etwa freute sich in den vergangenen Tagen über bis zu 30 Prozent mehr Fahrgäste in den Fernverkehrszügen. Besonders dicht war der Strom der Reisenden auf den Nord-Süd-Verbindungen. „Es rollt alles, was rollen kann“, sagte ein Sprecher. Ein Aufkommen wie in der Hauptferienzeit müsse bewältigt werden, nicht jeder Bahnkunde kommt im gewünschten Zug unter."
"Der Bahnbetreiber Eurostar profitiert vom Chaos an den Flughäfen, weil der Tunnel von England nach Frankreich derzeit die zuverlässigste Verbindung zwischen Kontinent und Insel darstellt. Als Folge sind die Züge auf der Strecke London, Brüssel, Paris ausgebucht. In dieser Woche sollen 80 000 zusätzliche Plätze in Eurostar-Zügen zwischen Paris und London angeboten werden."
"Busunternehmer reiben sich die Hände: „Wir haben mittlerweile etwa zehnmal mehr Busse auf der Straße als an normalen Tagen“, sagte Michael Svedek von der Deutschen Touring GmbH. Und das, obwohl die Fahrten bis zu 15 Prozent teurer sind, weil ein Teil der zusätzlichen Busse extra gekauft worden sei. Insgesamt seien auf den rund 160 europäischen Linien des größten deutschen Anbieters im internationalen Linienbusverkehr derzeit 1000 bis 1500 Busse am Tag im Einsatz – statt normalerweise 160 bis 200. Die Fahrer würden von Subunternehmen rekrutiert, so Sprecherin Eva Waltenberg. Am stärksten seien die Routen nach London, Spanien, Portugal und Skandinavien gefragt."
"Deutschlands größtem Autovermieter Sixt werden die Türen eingerannt. „Wir rechnen damit, dass die Nachfrage noch größer wird“, sagte ein Sprecher. Das Unternehmen habe europaweit bisher 2000 zusätzliche Fahrzeuge bereitgestellt. Interessanterweise landet ein Großteil der Mietwagen letztlich in Flensburg: Viele Skandinavier haben nach den Flugausfällen ihren Leihwagen auf dem Weg nach Norden in der Grenzstadt abgegeben, da die Gebühren bei Grenzüberfahrten deutlich steigen. „Wir haben viermal so viele Autos wie normal, und es kommen immer mehr“, sagte Wolfgang Bollrath von der Hertz Autovermietung Flensburg. Dies sei bei allen Vermietern so."
"Für die Ostseefähren ist bereits Hochsommer: „Unser Buchungsaufkommen für die Strecken von Kiel nach Göteborg und Hoek van Holland nach Harwich hat sehr stark zugenommen, teilweise bis zu 20 Prozent“, sagte ein Sprecher der Stena Line; eine solche Nachfrage erlebt das Unternehmen sonst nur in der Urlaubssaison. Auch Scandlines, TT-Line und Color-Line haben nach ddp-Informationen am Wochenende deutlich mehr Tickets nach Skandinavien verkauft als zu dieser Jahreszeit üblich. Auf einigen Strecken gab es zusätzliche Transportangebote, Hotlines blieben auch über Nacht besetzt.
Seit Montag nahmen die Spontanbuchungen wieder etwas ab, weiterhin gibt es aber mehr Anmeldungen als sonst im April. Auch die P&O Ferries, die zwischen England und Kontinent verkehren, hatten allein am Freitag 60-mal so viele Passagiere transportiert wie üblich. Insgesamt waren es 6000. Die Internetseite des Unternehmens brach immer wieder wegen Überlastung zusammen."
"Bei allem Ansturm auf Alternativen zum gebuchten Flug gibt es immer noch Menschen, die in fremden Städten feststecken – was die Hotelbranche freut, so Angelika Heyer, Leiterin Unternehmenskommunikation der Steigenberger Hotels AG, zu FOCUS Online: „Vor allem die Flughafenhotels waren am Wochenende ausgebucht“, sagte sie. Wovon auch die Hotels in den Innenstädten profitieren. „Wenn die Hotels in Flughafennähe voll sind, buchen sich die Gäste auch anderswo ein"
Quelle: FOCUS Online
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mpetrus
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Re: Vulkanasche
Cruiser hat geschrieben:Zu 1. Das Computermodell hat nur das ausgespuckt, was man ihm vorher eingegeben hat. Auch ein Routenplaner bringt keinerlei Ergebnisse, wenn man ihm nicht sagt, von wo, nach wo, er Routen soll.
Zu 2. Es gibt genug Erfahrungswerte aufgrund von Tests und realen Flügen durch zB Wüstensand, Hagelschauer und Vogelschwärme, sowie von früheren Flügen bei Vulkanausbrüchen.
Hier nochmal ein paar Gewinner dieser Hysterie:
"Die Deutsche Bahn etwa freute sich in den vergangenen Tagen über bis zu 30 Prozent mehr Fahrgäste in den Fernverkehrszügen. Besonders dicht war der Strom der Reisenden auf den Nord-Süd-Verbindungen. „Es rollt alles, was rollen kann“, sagte ein Sprecher. Ein Aufkommen wie in der Hauptferienzeit müsse bewältigt werden, nicht jeder Bahnkunde kommt im gewünschten Zug unter."
"Der Bahnbetreiber Eurostar profitiert vom Chaos an den Flughäfen, weil der Tunnel von England nach Frankreich derzeit die zuverlässigste Verbindung zwischen Kontinent und Insel darstellt. Als Folge sind die Züge auf der Strecke London, Brüssel, Paris ausgebucht. In dieser Woche sollen 80 000 zusätzliche Plätze in Eurostar-Zügen zwischen Paris und London angeboten werden."
"Busunternehmer reiben sich die Hände: „Wir haben mittlerweile etwa zehnmal mehr Busse auf der Straße als an normalen Tagen“, sagte Michael Svedek von der Deutschen Touring GmbH. Und das, obwohl die Fahrten bis zu 15 Prozent teurer sind, weil ein Teil der zusätzlichen Busse extra gekauft worden sei. Insgesamt seien auf den rund 160 europäischen Linien des größten deutschen Anbieters im internationalen Linienbusverkehr derzeit 1000 bis 1500 Busse am Tag im Einsatz – statt normalerweise 160 bis 200. Die Fahrer würden von Subunternehmen rekrutiert, so Sprecherin Eva Waltenberg. Am stärksten seien die Routen nach London, Spanien, Portugal und Skandinavien gefragt."
"Deutschlands größtem Autovermieter Sixt werden die Türen eingerannt. „Wir rechnen damit, dass die Nachfrage noch größer wird“, sagte ein Sprecher. Das Unternehmen habe europaweit bisher 2000 zusätzliche Fahrzeuge bereitgestellt. Interessanterweise landet ein Großteil der Mietwagen letztlich in Flensburg: Viele Skandinavier haben nach den Flugausfällen ihren Leihwagen auf dem Weg nach Norden in der Grenzstadt abgegeben, da die Gebühren bei Grenzüberfahrten deutlich steigen. „Wir haben viermal so viele Autos wie normal, und es kommen immer mehr“, sagte Wolfgang Bollrath von der Hertz Autovermietung Flensburg. Dies sei bei allen Vermietern so."
"Für die Ostseefähren ist bereits Hochsommer: „Unser Buchungsaufkommen für die Strecken von Kiel nach Göteborg und Hoek van Holland nach Harwich hat sehr stark zugenommen, teilweise bis zu 20 Prozent“, sagte ein Sprecher der Stena Line; eine solche Nachfrage erlebt das Unternehmen sonst nur in der Urlaubssaison. Auch Scandlines, TT-Line und Color-Line haben nach ddp-Informationen am Wochenende deutlich mehr Tickets nach Skandinavien verkauft als zu dieser Jahreszeit üblich. Auf einigen Strecken gab es zusätzliche Transportangebote, Hotlines blieben auch über Nacht besetzt.
Seit Montag nahmen die Spontanbuchungen wieder etwas ab, weiterhin gibt es aber mehr Anmeldungen als sonst im April. Auch die P&O Ferries, die zwischen England und Kontinent verkehren, hatten allein am Freitag 60-mal so viele Passagiere transportiert wie üblich. Insgesamt waren es 6000. Die Internetseite des Unternehmens brach immer wieder wegen Überlastung zusammen."
"Bei allem Ansturm auf Alternativen zum gebuchten Flug gibt es immer noch Menschen, die in fremden Städten feststecken – was die Hotelbranche freut, so Angelika Heyer, Leiterin Unternehmenskommunikation der Steigenberger Hotels AG, zu FOCUS Online: „Vor allem die Flughafenhotels waren am Wochenende ausgebucht“, sagte sie. Wovon auch die Hotels in den Innenstädten profitieren. „Wenn die Hotels in Flughafennähe voll sind, buchen sich die Gäste auch anderswo ein"
Quelle: FOCUS Online
Und alle haben Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, und sonstige Gebühren in den Saatshaushalt gespült. Was letzlich für die Allgemeinheit zu der kurzen Erholungsphase der Ruhe hinzu kommt.
Dannn frag ich mich warum ihr euch so streitet. Es war ja nicht nur der Luftraum über Deutschland geschlossen. Also war die se Computeranimation Europaweit das Maß aller Dinge.
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garibaldi
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Re: Vulkanasche
Der Disput geht eigentlich nur darum, ob die Computersimulation mit oder ohne reale Daten stattgefunden hat und daraus resultierend ob das Flugverbot überflüssig (weil Daten falsch) oder berechtigt (weil Daten richtig) war.
Nur noch eine Bemerkung zu den "Erfahrungswerten": Ja, es gibt Erfahrungswerte mit Wüstensand, Vogelschwärmen und Vulkanasche. Dabei darf man aber nicht verschweigen, dass
a) Wüstensand keine Vulkanasche ist, sich deshalb auch sehr anders verhält.
b) Flugzeugabstürze und andere Notsituationen durch Vogelschwärme schon vorgekommen sind, ich glaube sogar gar nicht so sehr selten, die Notwasserung eines Flugzeugs auf dem Hudson River ist noch gut in Erinnerung.
c) speziell die Erfahrungen mit Vulkanasche nicht gerade vertrauenerweckend sind, es gab mehrfach Triebwerksausfälle beim Durchfliegen von Vulkanaschewolken. Wie hoch die Aschedichten damals waren weiß wohl niemand so genau.
Fazit: Die "Erfahrungswerte" sind in dem Zusammenhang entweder irrelevant (Wüstensand, Vogelschlag) oder unklar bis bedenklich, was im Endeffekt heißt, sie haben keine Aussagekraft.
Nur noch eine Bemerkung zu den "Erfahrungswerten": Ja, es gibt Erfahrungswerte mit Wüstensand, Vogelschwärmen und Vulkanasche. Dabei darf man aber nicht verschweigen, dass
a) Wüstensand keine Vulkanasche ist, sich deshalb auch sehr anders verhält.
b) Flugzeugabstürze und andere Notsituationen durch Vogelschwärme schon vorgekommen sind, ich glaube sogar gar nicht so sehr selten, die Notwasserung eines Flugzeugs auf dem Hudson River ist noch gut in Erinnerung.
c) speziell die Erfahrungen mit Vulkanasche nicht gerade vertrauenerweckend sind, es gab mehrfach Triebwerksausfälle beim Durchfliegen von Vulkanaschewolken. Wie hoch die Aschedichten damals waren weiß wohl niemand so genau.
Fazit: Die "Erfahrungswerte" sind in dem Zusammenhang entweder irrelevant (Wüstensand, Vogelschlag) oder unklar bis bedenklich, was im Endeffekt heißt, sie haben keine Aussagekraft.
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Cruiser
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Re: Vulkanasche
garibaldi hat geschrieben: Flugzeugabstürze und andere Notsituationen durch Vogelschwärme schon vorgekommen sind, ich glaube sogar gar nicht so sehr selten, die Notwasserung eines Flugzeugs auf dem Hudson River ist noch gut in Erinnerung.
Weshalb auch 2x im Jahr, jeweils zum Vogelzug, der Luftraum über Europa, wegen möglicher Gefährdung des Flugbetriebs, komplett gesperrt wird
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garibaldi
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Re: Vulkanasche
Cruiser hat geschrieben:garibaldi hat geschrieben: Flugzeugabstürze und andere Notsituationen durch Vogelschwärme schon vorgekommen sind, ich glaube sogar gar nicht so sehr selten, die Notwasserung eines Flugzeugs auf dem Hudson River ist noch gut in Erinnerung.
Weshalb auch 2x im Jahr, jeweils zum Vogelzug, der Luftraum über Europa, wegen möglicher Gefährdung des Flugbetriebs, komplett gesperrt wird
Aber aber, wir wollen doch nicht unsachlich werden, oder? Abgesehen davon fliegen Zugvögel normalerweise wohl kaum auf Reiseflughöhe. Und Start- und Landeverschiebungen kommen wegen Vogelschwärmen in der Nähe der Flughäfen bestimmt vor...
oder das hier zum Beispiel:
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ ... 68162.html
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garibaldi
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Re: Vulkanasche
Übrigens gibt's gegen Vogelschlag gewisse Schutzmöglichkeiten, die aber nichts gegen Aschewolken helfen:
http://www.rp-online.de/reise/news/Wie- ... 61640.html
http://www.rp-online.de/reise/news/Wie- ... 61640.html
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Cruiser
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Re: Vulkanasche
garibaldi hat geschrieben:
Aber aber, wir wollen doch nicht unsachlich werden, oder?
Abgesehen davon fliegen Zugvögel normalerweise wohl kaum auf Reiseflughöhe.
Schon mal darüber nachgedacht, dass die Flieger aber genau diese Höhe (der Zugvögel), beim Steig- und Sinkflug, passieren müssen? Man hätte ja, dieser Logik zu folge, einfach über, bzw unter, der Aschenwolke fliegen können.
Zitat aus dem Originalbericht der DLR:
“Die Konzentrationen von großen Partikeln, die in der vulkanischen Schicht (Anm.: der Luftschicht mit Partikeln von Vulkanasche in 7000-4000 Metern Höhe) gemessen wurden, sind vergleichbar mit Konzentrationen, die üblicherweise in Wolken aus Staub der Sahara gemessen werden, aber kleiner im Vergleich zu Partikelkonzentrationen in der verschmutzten Grenzschicht (Anm.: die Luftschicht in 2000-3000 Meter Höhe mit normaler Luftverschmutzung.)
”
(.....)
“Nach dem Flug wurde die Falcon untersucht. Bisher wurden keine Schäden festgestellt, einschließlich der Maschinen (nach einer Boroskopie) und den Fenstern. Weitere Machineninspektionen laufen. Silberfolien, die an unter den Flügeln angebrachten Stationen angebracht waren, zeigten keine sichtbaren Auswirkungen von Vulkanasche“
(.....)
“Für diese vorläufige Analyse, wurde für den groben Partikelbereich ein Lichtbrechungs-Indexwert entsprechend veröffentlichter Daten benutzt (ohne jedoch zu wissen, ob die untersuchten Partikel des gleichen Typs sind.) Deshalb müssen die Daten mit Vorsicht benutzt werden, wegen der Möglichkeit systematischer Fehler.“
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Gimli
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Re: Vulkanasche
...irgendwie erinnern mich die letzten paar Seiten dieses Threads an http://www.ben-newman.de/smilie/sports/62.gif

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Mobi-Driver
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Re: Vulkanasche
Cruiser hat geschrieben:Weshalb auch 2x im Jahr, jeweils zum Vogelzug, der Luftraum über Europa, wegen möglicher Gefährdung des Flugbetriebs, komplett gesperrt wird