Vulkanasche

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garibaldi
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Re: Vulkanasche

Beitrag von garibaldi »

Cruiser hat geschrieben:
Garibaldi hat geschrieben: Abgesehen davon fliegen Zugvögel normalerweise wohl kaum auf Reiseflughöhe.

Schon mal darüber nachgedacht, dass die Flieger aber genau diese Höhe (der Zugvögel), beim Steig- und Sinkflug, passieren müssen? Man hätte ja, dieser Logik zu folge, einfach über, bzw unter, der Aschenwolke fliegen können.

Deswegen ergreifen die Flughafenbetreiber ja auch Maßnahmen, um die Vögel von den Flughäfen fernzuhalten, und trotzdem passiert immer wieder was.

Und das Messflugzeug ist ja wohl hauptsächlich über der Aschewolke geflogen ...

Cruiser hat geschrieben: Zitat aus dem Originalbericht der DLR:

“Die Konzentrationen von großen Partikeln, die in der vulkanischen Schicht (Anm.: der Luftschicht mit Partikeln von Vulkanasche in 7000-4000 Metern Höhe) gemessen wurden, sind vergleichbar mit Konzentrationen, die üblicherweise in Wolken aus Staub der Sahara gemessen werden, aber kleiner im Vergleich zu Partikelkonzentrationen in der verschmutzten Grenzschicht (Anm.: die Luftschicht in 2000-3000 Meter Höhe mit normaler Luftverschmutzung.)

Die Konzentration war mit der üblicherweise in Wolken aus Saharastaub auftretenden vergleichbar. Na und? Das sagt gar nichts, weil eben Vulkanasche in ihrem Verhalten in den Triebwerken nicht mit Saharastaub vergleichbar ist. Anderes Material eben.

Cruiser hat geschrieben: (.....)

“Nach dem Flug wurde die Falcon untersucht. Bisher wurden keine Schäden festgestellt, einschließlich der Maschinen (nach einer Boroskopie) und den Fenstern. Weitere Machineninspektionen laufen. Silberfolien, die an unter den Flügeln angebrachten Stationen angebracht waren, zeigten keine sichtbaren Auswirkungen von Vulkanasche

Glück gehabt! :mrgreen: Die hier hatten wohl auch Glück, dass nicht mehr passiert ist. Leider scheint es streng geheim zu sein, wo genau diese Nato-Flüge stattgefunden haben:
http://www.20min.ch/news/dossier/vulkan/story/22030592

Cruiser hat geschrieben: (.....)

“Für diese vorläufige Analyse, wurde für den groben Partikelbereich ein Lichtbrechungs-Indexwert entsprechend veröffentlichter Daten benutzt (ohne jedoch zu wissen, ob die untersuchten Partikel des gleichen Typs sind.) Deshalb müssen die Daten mit Vorsicht benutzt werden, wegen der Möglichkeit systematischer Fehler.“
[/quote]

müssen die Daten mit Vorsicht benutzt werden! - und die gleiche Vorsicht soll man beim Fliegen nicht gelten lassen?
Cruiser
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Re: Vulkanasche

Beitrag von Cruiser »

garibaldi hat geschrieben: Glück gehabt! :mrgreen: Die hier hatten wohl auch Glück, dass nicht mehr passiert ist. Leider scheint es streng geheim zu sein, wo genau diese Nato-Flüge stattgefunden haben:
http://www.20min.ch/news/dossier/vulkan/story/22030592

Natürlich hatte das Forschungsflugzeug Glück. Es hatte Glück, dass die Vulkanasche wohl doch nicht so gefährlich ist, wie man uns glauben machen will.

Zitat aus deinem verlinkten Artikel:

"...Schäden am Triebwerk entdeckt, nachdem sie durch die Aschewolke geflogen waren"

Leider besitzt dieser Artikel überhaupt keine Aussagekraft, weil weder der Ort, wo sie geflogen sind, noch die Dichte der Aschenwolke, erwähnt werden. Tatsächlich kann es zu entsprechenden Schäden kommen, wenn die Jets durch die dichte Wolke, in der Nähe des Vulkans, geflogen sind, andersherum sprechen die Manöverflüge über Norddeutschland, Dänemark und Südschweden, dagegen.

Ich werde mich an dieser Stelle hier ausklinken. Es soll tatsächlich Leute geben, die glauben, dass man mit mehr als 100ml Orangensaft im Handgepäck, im Flieger eine Bombe bauen könne (entsprechendes Chemielabor im Handtäschchen vorausgesetzt :roll: )
garibaldi
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Re: Vulkanasche

Beitrag von garibaldi »

Cruiser hat geschrieben: Leider besitzt dieser Artikel überhaupt keine Aussagekraft, weil weder der Ort, wo sie geflogen sind, noch die Dichte der Aschenwolke, erwähnt werden. Tatsächlich kann es zu entsprechenden Schäden kommen, wenn die Jets durch die dichte Wolke, in der Nähe des Vulkans, geflogen sind, andersherum sprechen die Manöverflüge über Norddeutschland, Dänemark und Südschweden, dagegen.

Tja, das meinte ich ja, dass leider niemand damit rausrückt, wo die geflogen sind. Vielleicht waren es ja welche von den Manöverflügen über Norddeutschland, Dänemark und Südschweden. Da kann man trefflich spekulieren.

Cruiser hat geschrieben: Ich werde mich an dieser Stelle hier ausklinken. Es soll tatsächlich Leute geben, die glauben, dass man mit mehr als 100ml Orangensaft im Handgepäck, im Flieger eine Bombe bauen könne (entsprechendes Chemielabor im Handtäschchen vorausgesetzt :roll: )
:lach1 :lach1 :lach1
camperfan
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Re: Vulkanasche

Beitrag von camperfan »

.... reinguck .... :shock:


Mönsch, die Asche ist wech, die Fliecher fliechen wieder ....
.
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.
. und Ihr beiden seid noch immer am stauben :lach1 :lach1 :lach1 :lach1 :lach1
garibaldi
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Re: Vulkanasche

Beitrag von garibaldi »

camperfan hat geschrieben:.... reinguck .... :shock:


Mönsch, die Asche ist wech, die Fliecher fliechen wieder ....
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. und Ihr beiden seid noch immer am stauben :lach1 :lach1 :lach1 :lach1 :lach1

Na klar, der Kampfplatz muss besenrein geräumt werden ... :lach1 :lach1 :lach1
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Re: Vulkanasche

Beitrag von Mobi-Driver »

Moin moin ,
hier noch schnell ein kleiner Nachtrag zum Geschehen .
Es handelt sich hierbei nicht um Spekulationen, sondern um Tatsachen :

26.04.10
An Bord des Lufthansa-Airbus A340-600 'Leverkusen' flog am 20. April der Messcontainer CARIBIC durch die Vulkanwolke über Skandinavien. CARIBIC (Civil Aircraft for the Regular Investigation of the Atmosphere Based on an Instrument Container) ist ein hochleistungsfähiges System für die Erforschung der Atmosphäre an dem neben Lufthansa zwölf Forschungsinstitute unter Federführung des Max-Planck-Institutes in Mainz beteiligt sind.
Die Messungen zeigten nur geringe Konzentrationen an Aschepartikeln des Vulkans Eyjafjallajökull. Ein erstmals eingesetztes Gerät vermass dabei Größe und Zahl der Aschepartikel. Weitere Geräte nahmen Luftproben für genaue Analysen und sammelten allgemeine Daten zur Atmosphäre. Der regelmäßig auf Lufthansa-Linienflügen eingesetzte Messcontainer zur Untersuchung der Atmosphäre war zwei Tage nach der Entscheidung einsatzbereit.

Die Ergebnisse in Kürze:

1. Wie erwartet, war nur wenig Schwefeldioxid vorhanden, da der Eyjafjalljökoll nur wenig dieses typischen Vulkan-Gases ausgestoßen hat.

2. Es wurden mäßige Konzentrationen von Asche-Partikeln bis zwei Mikrometer Durchmesser erfasst, obwohl gerade diese kleinen Partikel lange in der Atmosphäre schweben. Der Großteil der Messwerte lag zwischen 20 und 125 Mikrogramm pro Kubikmeter, mit jeweils zehn Prozent darunter und darüber. Zum Vergleich: Für bodennahe Luft liegt der EU-Grenzwert für Feinstaub bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter.

3. Die CARIBC-Messwerte sind vergleichbar mit der Modellvorhersage, die zur Planung des Fluges herangezogen wurde.

4. Die Aschewolke des Vulkans war bereits verdünnt und teilweise in die Grenzschicht der Atmosphäre abgetaucht.

5. Der gesamte CARIBIC-Datensatz wird den Volcanic Ash Advisory Centres (VAACs , ICAO) zur Verfügung gestellt, damit bei zukünftigen Vulkanausbrüchen eine "Asche Vorhersage" für den Flugverkehr gemacht werden kann.
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Re: Vulkanasche

Beitrag von Flora »

Back in Black: http://de.news.yahoo.com/26/20100504/tw ... f634d.html

Bin mal gespannt, ob das Ganze jetzt von vorne los geht :?:
de leeuw
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Re: Vulkanasche

Beitrag von de leeuw »

oooch, wie wär das schön.....
wieder ruhe am himmel.
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Re: Vulkanasche

Beitrag von Gimli »

de leeuw hat geschrieben:oooch, wie wär das schön.....
wieder ruhe am himmel.

Jau - zumindest über Irland, Nordirland und Teilen Schottlands ist wieder Ruhe ... dort gilt ein erneutes Flugverbot. ;)

In Irland und der britischen Provinz Nordirland wurden heute alle Flughäfen geschlossen.
In Teilen Schottlands, auf den Inseln der Äußeren Hebriden, gilt das Flugverbot schon seit Montagabend.

[clicklink=]http://www.n-tv.de/panorama/Flughaefen- ... 54697.html[/clicklink]
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Re: Vulkanasche

Beitrag von Mobi-Driver »

de leeuw hat geschrieben:oooch, wie wär das schön.....
wieder ruhe am himmel.

Tja, und wenn irgendwann einmal so richtig fetter Smogalarm ist
und wir mit unseren Mobis nicht mehr fahren können, dann freuen
sich die Anderen (Fahrradfahrer,Fußgänger,etc.) :?

Die Freude ist doch immer nur solange, solange es einen nicht persönlich betrifft . :?
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